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  5. › Chip im Kopf: Ratte mit…

so so ... einen Ton...

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  1. so so ... einen Ton...

    Autor: Anonymer Nutzer 05.10.11 - 12:01

    "Die Forscher narkotisierten eine Ratte, setzten ihr den Chip ein und deaktivierten ihr Kleinhirn. Dann brachten sie ihr bei, zu zwinkern, wenn sie einen bestimmten Ton hörte. Diese Aufgabe konnte sie nur dann erfüllen, wenn der Chip aktiviert war. War der Chip abgeschaltet, konnte sie nicht blinzeln."

    So oder ähnlich würden auch Menschen unter Stromstößen reagieren. Sie würden eine Ton von sich geben und sicherlich auch blinzeln.

    Das noch einmal für alle jene die Tierversuche unter allen Bedingungen zu rechtfertigen versuchen.

    Das man einen bestimmten Teil eines Gehirns wirklich abschalten kann, kann man auch gerne bezweifeln. Besonders dann wenn man sich klarmacht dass wir oder besser diese Allesversteher bestenfalls einen Bruchteil vom ganzen überhaupt erst verstanden haben.

  2. Re: so so ... einen Ton...

    Autor: Insomnia88 05.10.11 - 14:04

    firehorse schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Die Forscher narkotisierten eine Ratte, setzten ihr den Chip ein und
    > deaktivierten ihr Kleinhirn. Dann brachten sie ihr bei, zu zwinkern, wenn
    > sie einen bestimmten Ton hörte. Diese Aufgabe konnte sie nur dann erfüllen,
    > wenn der Chip aktiviert war. War der Chip abgeschaltet, konnte sie nicht
    > blinzeln."
    >
    > So oder ähnlich würden auch Menschen unter Stromstößen reagieren. Sie
    > würden eine Ton von sich geben und sicherlich auch blinzeln.
    >
    > Das noch einmal für alle jene die Tierversuche unter allen Bedingungen zu
    > rechtfertigen versuchen.
    >
    > Das man einen bestimmten Teil eines Gehirns wirklich abschalten kann, kann
    > man auch gerne bezweifeln. Besonders dann wenn man sich klarmacht dass wir
    > oder besser diese Allesversteher bestenfalls einen Bruchteil vom ganzen
    > überhaupt erst verstanden haben.

    Du hast dir aber schon durchgelesen, was du grad zitiert hast?
    Sie reagiert auf einen Ton, nicht, sie hat einen Ton von sich gegeben. Und ja, wenn du blinzelst, sind das auch "stromstöße". ALLES was du tust und fühlst wird über elektrische Impulse im Hirn verarbeitet.
    Und nur weil das Gehirn als ein Gesamtes operiert heißt das nicht, dass man einzelne Teile nicht abschalten kann. Dann werden halt Befehle, die diese Teile in Anspruch nehmen, nicht ausgeführt aber es gibt keinen "fatal error", der das Systems zum Absturz bringt.
    Außerdem tastet man sich langsam an ein Thema ran, stück für Stück, und erschließt nicht erst alles und nimmt dann die Teile auseinander …

  3. Re: so so ... einen Ton...

    Autor: IT.Gnom 05.10.11 - 15:02

    Das ist einfach ein primitiver Froschschenkel-Versuch à la Luigi Galavani an dem sich die moralisch und ethisch entgleisten dawkinistischen Biologen ergötzt haben um ihre innere Leere auszufüllen.

    Das sie die Ratte zwinkern lassen, statt einen Ton abzugeben, machen sie nur damit sie durch beiden Geräusche (Input-Pieps, Output-Pieps) nicht irritiert werden.
    Man will einfach das Schreien der Opfer nicht hören.

    Keiner weiß, ob sie diese Experimente nicht auch schon an Schimpansen und HartzIV-lern durchführen.
    Letztere sind allerdings etwas teuer als eine Laborratte, genaugenommen 100¤ je Monat pro Exemplar, aber immer noch günstiger als ein Affe den man extra aus Afrika holen muss.

    Verraten tun sie das jedoch nicht, sondern testen erstmal an diesem Forum hier,
    wie die Leute darauf reagieren.

  4. Re: Unsinn

    Autor: Bouncy 05.10.11 - 15:18

    IT.Gnom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keiner weiß, ob sie diese Experimente nicht auch schon an Schimpansen und
    > HartzIV-lern durchführen.
    > Letztere sind allerdings etwas teuer als eine Laborratte, genaugenommen
    > 100¤ je Monat pro Exemplar, aber immer noch günstiger als ein Affe den man
    > extra aus Afrika holen muss.
    Du denkst nicht langfristig, man spart zum Beispiel die Wohnungsunterstützung, schließlich geht in einem Labor auch MassenHartzIV-Haltung in Käfigen! Also unterm Strich hat man damit einen Gewinn...

  5. Re: Unsinn

    Autor: develpoer23 05.10.11 - 17:04

    >Keiner weiß, ob sie diese Experimente nicht auch schon an Schimpansen und >HartzIV-lern durchführen.

    Drehen hier jetzt ein paar völlig ab?
    Wie es scheint haben viele wenig oder bzw. gar keine Ahnung von der Thematik.
    Wie wärs jetzt mal mit Argumenten als mit absoltut schwachsinnigen Behauptungen.
    Insomnia88 hat schon richtig erklärt, das das Gehirn Informationen über elektrische Impulse austauscht. Das hat also nichts mit der Vorstellung zu tun, dass jenes Kleintier durch Stromstöße geqäult wird.

    Klar bin ich auch kein Fan von Tierversuchen. Aber wo wären wir heute ohne solche Versuche? Allein schon die Entdeckung des Penicillin geht auf Tierversuche zurück.
    Es wurde damals an 50 Ratten getestet. Die Hälfte die keins bekam starb. Von den anderen starb "bloß" eine.
    Dafür rettete Penicillin sehr vielen Menschen das Leben. Klar kann ich nicht über diese Tiere urteilen und sagen sie wären weniger wert, "sterben für was größeres"
    Ich würde mich auch nicht opfern wollen, aber heute profitieren ja nicht nur die Meschen davon, sondern auch Tiere. Es ist wohl eines der größten Entdeckungen in der Medizin.

    Wer sich absolut quer stellt, verhindert auch die Weiterentwicklung. Leute die einen Schlaganfall hatten und sich später mehr richtig unter Kontrolle haben bzw sogar ganz gelähmt sind, kann dies einmal wirklich helfen.
    In einen anderen Bereich habe ich etwas in der Art gelesen:

    >Die älteren müssen den jüngeren auch platz machen
    >mutter ist an krebs erkrankt-> habe mich damit abgefunden ...

    nun egoistischer gehsts wohl kaum. ein wunder das sich solch einer sorgen um tiere machen kann. Nun und die Mutter würde sich bestimmt freuen, wenn es plötzlich eine medizin geben würde.

    Habt ihr die Bilder/Videos gesehen, als Leute mit einer Lähmung an den Beinen, dank der Technik ein paar Schritte gehen konnten. Nun glücklicher kann kein Mensch aussehen. Und denen erlärt bitte mal, Jungs das geht nicht die armen Tiere...

    Und wehe mir kommt noch einer damit, die Wissenschaflter wären sadistische Schweine, die sich an den Versuchen erfreuen. Was absuderes habe ich seit langen nicht gehörrt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.10.11 17:13 durch develpoer23.

  6. Re: Unsinn

    Autor: Ruckseph 07.10.11 - 18:14

    Jedes Experiment an Tieren ist ethisch nicht vertretbar. Es sind nichthumanoide Sklaven mit ausgeprägter Leidensfähigkeit, die zum humanoiden Eigenvorteil misshandelt werden. Andere Lebewesen für den eigenen Luxus leiden lassen?! Ich bitte dich ...

    btw: Deine sog. Weiterentwicklung ist ein ekelhafter Selbstzweck. Die misshandelte Ratte mit Chip im Kopf hat schlussendlich Nichts von der 'Weiterentwicklung' außer ihrer Gefangenschaft und Leid. Dieses Leiden für medizinische Erkenntnisse in Kauf zu nehmen ist definitiv Mengele-Stil.

  7. Re: Unsinn

    Autor: Kaosu 08.10.11 - 00:39

    Ruckseph schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedes Experiment an Tieren ist ethisch nicht vertretbar. Es sind
    > nichthumanoide Sklaven mit ausgeprägter Leidensfähigkeit, die zum
    > humanoiden Eigenvorteil misshandelt werden. Andere Lebewesen für den
    > eigenen Luxus leiden lassen?! Ich bitte dich ...

    Was wäre denn in deinen Augen eine ethisch vertretbare Art die Medizin voranzutreiben?

  8. Re: Unsinn

    Autor: nero negro 08.10.11 - 10:48

    >Was wäre denn in deinen Augen eine ethisch vertretbare Art die Medizin voranzutreiben?
    Auch wenn ich hier nicht angesprochen bin:
    Es gibt Alternativen 1) Zellkulturen, wobei sich da die Frage stellt, wo man die herkriegt,
    und 2) Computersimulationen. Beides nicht so effizient, aber was er angeprangert hat, ist ja gerade, dass ein fiktiver Wert, nämlich der Fortschritt, über sehr reales Leid gestellt wird.

    Nämlich, dass (das sage jetzt ich) oft nicht einmal irgendwie abgewägt wird, was jetzt wichtiger sein könnte (nämlich das Leid des Tieres oder der reale Nutzen, nämlich wie viel Leid man verhindern kann, nicht wie viele Leben man "retten"(in vielen Fällen nur ein paar Tage verlängern) kann), sondern grundsätzlich nichts den Fortschritt behindern oder verlangsamen darf. Wobei so eine Abwägung in den meisten Fällen auch schon einfach nur absurd ist (Letztendlich basieren die Abwägungen doch immer auf "wenn du von der einen Seite betroffen wärest, aber von der anderen nicht, würdest du wollen...").

    Und zu eurem, ich weiß nicht ob deinem, Lieblingsargument, man müsse, wenn man konsequent wäre, auf alle bisherigen Erkenntnisse verzichten, die so erlangt wurden: Das ist einfach falsch. Davon wird das, was getan wurde, auch nicht ungeschehen gemacht ==> es hilft niemandem. Das wäre nicht konsequent, sondern einfach nur dumm. Es geht den Tierschützern idR nicht darum, die Wissenschaft zu behindern, sondern um die Tiere.

    Wobei es IMAO schlimmeres gibt als solche Experimente. Massentierhaltung zB. Womit auch viele, die gegen Tierversuche wettern, kein Problem haben, und damit meine ich nicht, dass sie nichts dagegen tun, sondern dass sie noch nicht einmal ein Problem sehen. (ja, es gibt auch viele, die da schon ein Problem sehen, keine Frage)

  9. Re: Unsinn

    Autor: zilti 08.10.11 - 16:38

    Ruckseph schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jedes Experiment an Tieren ist ethisch nicht vertretbar. Es sind
    > nichthumanoide Sklaven mit ausgeprägter Leidensfähigkeit, die zum
    > humanoiden Eigenvorteil misshandelt werden. Andere Lebewesen für den
    > eigenen Luxus leiden lassen?! Ich bitte dich ...
    >
    > btw: Deine sog. Weiterentwicklung ist ein ekelhafter Selbstzweck. Die
    > misshandelte Ratte mit Chip im Kopf hat schlussendlich Nichts von der
    > 'Weiterentwicklung' außer ihrer Gefangenschaft und Leid. Dieses Leiden für
    > medizinische Erkenntnisse in Kauf zu nehmen ist definitiv Mengele-Stil.

    Die Natur ist nunmal "grausam". Nächstens kommen noch "Tierschützer", die den Löwen vorschreiben wollen, wie sie ihre Antilopen zu töten haben, denn "die armen, armen Antilopen sterben ja nicht auf der Stelle, die leiden ja noch!"
    ...lächerlich.

  10. Re: Unsinn

    Autor: develpoer23 09.10.11 - 11:08

    > Es gibt Alternativen 1) Zellkulturen, wobei sich da die Frage stellt, wo
    > man die herkriegt,
    > und 2) Computersimulationen. Beides nicht so effizient, aber was er
    > angeprangert hat, ist ja gerade, dass ein fiktiver Wert, nämlich der
    > Fortschritt, über sehr reales Leid gestellt wird.


    Nun wenn man kleinlich wäre könnte man die Zellkulturen schon als Leben bezeichnen. Und die Frage stellen, wieso man sich über sie stellen darf. Weil sie so klein sind?


    Aber viel wichtiger dein zweiter Punkt. Ich bin zufällig selber Entwickler und habe auch schon mal für private Zwecke eine physikalische Simulation geschrieben.

    Nun dir sollte klar sein das in einer Simulation alle Gestze schon klar sein müssen. Das heißt die Naturgesetze sind schon in den Funktionen implementiert. Man experimentiert dann damit, indem die Werte varieren.
    In unseren Beispiel ist das unmöglich. Wir wissen ja nicht was passiert und können es deshalb auch nicht programieren.
    Ich lasse mich gerne eines besseren belehren und mir einen Knopf zeigen womit ich eine world 1.0 genierien kann, in der ich alles testen kann ;-)

  11. Re: Unsinn

    Autor: Ruckseph 11.10.11 - 11:34

    Nur weil angeblich "die Natur grausam" sein soll, liegt es doch nicht in der Verantwortung des Menschen dieses deklassierende Schauspiel der Grausamkeiten mitzuspielen.

    btw: Wenn Löwen empfänglich für Argumente und die Veränderung ihrer Verhaltensweise wären, dann wäre dies sicherlich zum Vorteil beider Parteien, Antilopen - wie Löwen.

  12. Re: Unsinn

    Autor: Ruckseph 11.10.11 - 11:38

    Kaosu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ruckseph schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Jedes Experiment an Tieren ist ethisch nicht vertretbar. Es sind
    > > nichthumanoide Sklaven mit ausgeprägter Leidensfähigkeit, die zum
    > > humanoiden Eigenvorteil misshandelt werden. Andere Lebewesen für den
    > > eigenen Luxus leiden lassen?! Ich bitte dich ...
    >
    > Was wäre denn in deinen Augen eine ethisch vertretbare Art die Medizin
    > voranzutreiben?

    Natürlich ausschließlich freiwillige Versuche an Menschen. Alles andere wäre abzulehnen.

    Ergänzend: Es geht mir hierbei nicht darum jedwedes Leben zu schonen, sonder jene Lebewesen zu schützen, die LEIDENSFÄHIG sind und unfreiwillig Schmerz verspüren müssen und dies auch in solchen Reaktionen äußern (trifft z. B. nicht auf Pilze oder Pflanzen zu).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.10.11 11:48 durch Ruckseph.

  13. Oh man...

    Autor: zilti 11.10.11 - 11:40

    Ich glaubs nicht... Sowas Extremes wie dich habe ich noch nie gesehen. Glücklicherweise. Gibt's noch mehr von denen?

  14. Re: Oh man...

    Autor: Ruckseph 11.10.11 - 11:53

    zilti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaubs nicht... Sowas Extremes wie dich habe ich noch nie gesehen.
    > Glücklicherweise. Gibt's noch mehr von denen?

    IMHO: Weiß du was extrem ist? Leidensfähige Lebewesen zum Eigenvorteil auszubeuten, das ist extrem.

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