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Bruce Perens warnt vor SCOs Linux-Lizenz

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  1. Bruce Perens warnt vor SCOs Linux-Lizenz

    Autor: Golem.de 08.08.03 - 11:05

    In seiner Rede auf der Linux-World in San Francisco hat der Open-Source-Aktivist Bruce Perens vor den rechtlichen Konsequenzen gewarnt, die sich für die Unternehmen ergeben, die auf SCOs Linux-Lizenz eingehen. Perens weist aber zudem eindrücklich darauf hin, dass SCO derzeit zwar der sichtbarste Feind für Open Source sei, die größere Gefahr für Open Source sieht Perens aber in Software-Patenten, wie sie jetzt auch in Europa vor der Verabschiedung stehen.

    https://www.golem.de/0308/26868.html

  2. @golem

    Autor: ZinoS 08.08.03 - 11:08

    Anzzeichen

  3. Warum nur, haben Linux-Distributoren kein Unrechtsbewusstsein?

    Autor: Akti 08.08.03 - 11:14

    Linux-Distributoren scheinen im moralisch luftleeren Raum zu handeln. Es ist nicht die geringste Einsichtsfähigkeit fest zu stellen.

    Anstatt schnellstmöglichst den durch SCO aufgezeigten legalen Weg zu beschreiten, wird mit Verläumdungen reagiert und der Kopf in den Sand gesteckt.

    Schade! Gerade von Vertretern des so sozialen Open-Source hätte ich ein anderes Handeln erwartet.

    Akti

  4. Fählertäufel- schickt den Redakteur mal schlafen

    Autor: Fehler 08.08.03 - 11:15


    ... im ganzen Text. Da sind zig Buchstaben zu viel und zu wenig. Schickt den armen Redakteur mal schlafen !

  5. Re: Fählertäufel- schickt den Redakteur mal schlafen

    Autor: STefan 08.08.03 - 11:33

    Scheint schon korrigeirt worden zu sein, mir ist nichts aufgefallen (oder ich habs gewohnheitsmäßig überlesen).
    Abes eines ist wahr: Schlaf braucht der Mensch. Nach mehr als 30 Stunden Wachsein treten erste Halluzinationen auf. Also lasst den Armen Kerl nach Hause gehen.

  6. Re: @golem

    Autor: ip (Golem.de) 08.08.03 - 11:36

    korrigiert

  7. Re: Warum nur, haben Linux-Distributoren kein Unrechtsbewusstsein?

    Autor: Karl-Heinz 08.08.03 - 11:52

    Akti schrieb:
    >
    > Linux-Distributoren scheinen im moralisch
    > luftleeren Raum zu handeln. Es ist nicht die
    > geringste Einsichtsfähigkeit fest zu stellen.
    >
    > Anstatt schnellstmöglichst den durch SCO
    > aufgezeigten legalen Weg zu beschreiten, wird
    > mit Verläumdungen reagiert und der Kopf in den
    > Sand gesteckt.
    >
    > Schade! Gerade von Vertretern des so sozialen
    > Open-Source hätte ich ein anderes Handeln
    > erwartet.
    >
    > Akti

  8. Re: Warum nur, haben Linux-Distributoren kein Unrechtsbewusstsein?

    Autor: Karl-Heinz 08.08.03 - 11:56

    Akti schrieb:

    > Anstatt schnellstmöglichst den durch SCO
    > aufgezeigten legalen Weg zu beschreiten, wird
    > mit Verläumdungen reagiert und der Kopf in den
    > Sand gesteckt.

    Normalerweise sagt man ja "don't feed the trolls" aber trotzdem: Schon mal daran gedacht das SCO unrecht haben könnte und die Linuxer recht? Oder sagst du auch sofort "Ich war's. Stecken Sie mich ins Gefängnis" wenn dir jemand vorwirft einen Mord begangen zu haben ohne Beweise vorzulegen? Auch wenn du dir sicher bist niemand ermordet zu haben?

    > Schade! Gerade von Vertretern des so sozialen
    > Open-Source hätte ich ein anderes Handeln
    > erwartet.

    Warum soll man für etwas unberechtigt einfach zahlen?

    Karl-Heinz

  9. Re: Warum nur, haben Linux-Distributoren kein Unrechtsbewusstsein?

    Autor: Thot 08.08.03 - 11:57

    Akti schrieb:
    >
    > Linux-Distributoren scheinen im moralisch
    > luftleeren Raum zu handeln. Es ist nicht die
    > geringste Einsichtsfähigkeit fest zu stellen.
    >
    > Anstatt schnellstmöglichst den durch SCO
    > aufgezeigten legalen Weg zu beschreiten, wird
    > mit Verläumdungen reagiert und der Kopf in den
    > Sand gesteckt.
    >
    > Schade! Gerade von Vertretern des so sozialen
    > Open-Source hätte ich ein anderes Handeln
    > erwartet.
    >
    > Akti

    Welchen legalen Weg meinst Du?
    Ich sehe nur eine Firma, die mit zweifelhaften Geschäftspraktiken versucht Firmen und Leute abzuzocken. Beweise hat SCO bis heute nicht auf den Tisch gelegt. Andersrum gefragt: Wieviele Lizenzen / Patentverletzungen hat SCO in Ihren Produkten (GNU/GPL)? Naja, ich denke SCO hat viel von Linux/GNU/GPL profitiert! Abschliessend gesagt, Caldera/SCO hatte schon immer einwenig merkwürdige Geschäftspraktiken.

    Thot

  10. Re: Warum nur, haben Linux-Distributoren kein Unrechtsbewusstsein?

    Autor: dope69 08.08.03 - 12:04

    Akti schrieb:
    >
    > Linux-Distributoren scheinen im moralisch
    > luftleeren Raum zu handeln. Es ist nicht die
    > geringste Einsichtsfähigkeit fest zu stellen.

    Einsicht? Welche Einsicht?

    > Anstatt schnellstmöglichst den durch SCO
    > aufgezeigten legalen Weg zu beschreiten, wird
    > mit Verläumdungen reagiert und der Kopf in den
    > Sand gesteckt.

    Also was Verleumdungen angeht, da scheinst Du Dich in der Richtung zu täuschen...

    > Schade! Gerade von Vertretern des so sozialen
    > Open-Source hätte ich ein anderes Handeln
    > erwartet.

    So ganz sauber bist Du nicht, oder?

    Ich behaupte jetzt einfach mal, Du hast mein Auto geklaut und verschenkt und jetzt will ich von Dir 20.000 Euro. Jetzt bin ich mal gespannt auf Deine Einsichtsfähigkeit...

    (Ja, der Vergleich hinkt, wie die meisten Vergleiche...)

  11. Re: Bruce Perens warnt vor SCOs Linux-Lizenz

    Autor: HONK 08.08.03 - 12:05

    Da nennt wohl jemand erstmal den wirklichen Feind beim Namen....

    Belibt zu hoffen, dass es genügend Gehört bekommt.

    Jajaja,...es macht ja sooo Spaß auf die SCO oder MS oder oder oder einzuschlagen...aber Bruce Persens bringt es auf den Punkt. Man lässt sich ja zu gerne von einzelnen Brandherden ablenken und lässt den Besserwisser raushängen, aber erkennt nicht das Gesamtbild.

    Anstatt das man gegen seltsame neue Gesetze vorgeht welche von den Regierungen gemacht werden vertreibt man seine Zeit mit dem Spaß irgenbdwelche Unternehmen zu beschimpfen, nur weil sie bestehendes Recht anwenden. (Von den Erfolgschancen mal abgesehen).

    Gerade Softwareriesen wie IBM die einerseits auf OpenSource setzen, aber andererseits Softwarepatente befürworten spiegeln doch die Realität wieder.
    Die OpenSource Gemeinde ist der willkommende Robin Hood im Kapitalismus, aber jämmerlich zum scheitern verurteilt, wenn keine große Lobby existiert die zu Gunsten der Grundidee dahinter bereit ist auch mal auf den ein oder anderen Dollar zu verzichten.

    Doch an dieses Märchen glaube ich nicht.

  12. Eigentor

    Autor: Evil Azrael 08.08.03 - 12:09

    SCOs Linux-Lizenz bezeichnet Perens als offensichtlich absurd, widmet sich aber den rechtlichen Konsequenzen, die für Unternehmen entstehen können, die auf SCOs Forderungen eingingen. Nach Perens Auffassung würde jeder SCO-Lizenznehmer seinerseits gegen die GPL und somit gegen die Urheberrechte der Linux-Entwickler verstoßen. Daher müsse jeder, der auf SCOs Linux-Lizenz eingehe, damit rechnen, von den übrigen Linux-Entwicklern belangt zu werden. Er könnte also beispielsweise von IBM, Red Hat oder einem der Tausenden Linux-Entwickler und Unternehmen verklagt werden.
    -----------------------------

    hmm, die aussage ist gefährlich, auch wenn die korrekt ist. meiner meinung nach wird die nur noch mehr unsicherheit bei vielen entscheidungsträgern in der wirtschaft fördern. wenn man sich nicht auskennt, oder 100% korrekt handeln muss, dann kann man sich nun aussuchen, von wem man verklagt wird ;)

  13. Re: Warum nur, haben Linux-Distributoren kein Unrechtsbewusstsein?

    Autor: 4n|)R34$ 08.08.03 - 12:21

    ... klar - und wie immer bei solchen Trollen - keine Antwort .... ROFL - Akti

  14. Re: Eigentor

    Autor: 4n|)R34$ 08.08.03 - 12:24

    Tja ... dann im Zweifelsfall lieber von SCO verklagt werden, weil die gibt's eh bald nicht mehr ;-)

  15. Re: Warum nur, haben Linux-Distributoren kein Unrechtsbewusstsein?

    Autor: xxx 08.08.03 - 12:33

    naja aber genauso gut kann man doch auch sagen, warum man sco nicht glaubt....nur weil man eher auf der anderen seite ist, heißt das nicht, daß die seite recht haben muss....und das beweise bis zur verhandlung verschlossen gehalten werden ist doch absolut nix unübliches, sondern eher der normalfall...

    und ich würde jede wette eingehen, wenn jetzt irgendwer sagt, ms hat irgendwo was geklaut, ohne beweise vorzulegen, dann würden doch all die tollen leute hier schreien "yippie, endlich". Nicht immer hat der besser recht. und wenn ibm wirklich was geklaut bzw. weitergegeben hat, was ne lizenz hat, ist das okay, wenn sie dafür bezahlen müssen...sollte das nicht der fall sein, umso besser, dann hat sich sco nämlich ein fettes eigentor geschossen.....

  16. Re: Warum nur, haben Linux-Distributoren kein Unrechtsbewusstsein?

    Autor: dope69 08.08.03 - 13:17

    xxx schrieb:

    > und ich würde jede wette eingehen, wenn jetzt
    > irgendwer sagt, ms hat irgendwo was geklaut,
    > ohne beweise vorzulegen, dann würden doch all
    > die tollen leute hier schreien "yippie,
    > endlich". Nicht immer hat der besser recht. und

    Mal abgesehen davon, dass Microsoft sich mehr als einmal... hmmm... sehr stark inspirieren liess macht das keinen Unterschied: ohne Beweise sind solche Anschuldigungen nichts weiter als eben jenes. Anschuldigungen...

    > wenn ibm wirklich was geklaut bzw.
    > weitergegeben hat, was ne lizenz hat, ist das
    > okay, wenn sie dafür bezahlen müssen...sollte
    > das nicht der fall sein, umso besser, dann hat
    > sich sco nämlich ein fettes eigentor
    > geschossen.....

    Tja, das Problem ist nur: SCO will ohne Beweise bei Linux-Usern kassieren und hier fängt es an wirklich eklig zu werden. Angenommen, sie hätten recht und die entsprechenden Beweise und würden daher die Verhandlungen vor Gericht gewinnen: dann könnten sie Lizenzgebühren verlangen, kein Thema. Aber einfach mal so behaupten und aufgrund unbewiesener Behauptungen kassieren wollen... nö, so läuft das nicht...

  17. Re: Warum nur, haben Linux-Distributoren kein Unrechtsbewusstsein?

    Autor: Thomas Riedrich 08.08.03 - 13:33

    Schau dir doch mal die Situation genau an: Auf der einen Seite ist SCO mit ihrem Unix, der Quellcode ist streng geheim und nur einigen hundert Mitarbeitern zugänglich. Auf der anderen Seite ist Linux, mit offenem Quellcode den JEDER ansehen und verändern kann. Wenn jetzt SCO's Unix und Linux tatsächlich gleiche Code-Teile haben, was ist dann wohl wahrscheinlicher? Das Linux-Code in SCO's Unix kopiert wurde oder umgekehrt? Nehmen wir mal an, es wäre tatsächlich Code von SCO's Unix nach Linux kopiert worden, warum sollen daran dann Red Hat, SuSE & Co. schuld sein? Ist es nicht vielmehr eine Dummheit von SCO, ihren Code nicht besser zu schützen? Ist dann nicht der SCO-Mitarbeiter Schuld, der den Code dorthin kopiert hat? Ist dann nicht SCO selbst Schuld, wenn sie jahrelang diesen Code in Linux selbst unter die GPL stellen und verkaufen?

    Tom

  18. Re: Warum nur, haben Linux-Distributoren kein Unrechtsbewusstsein?

    Autor: trident 08.08.03 - 14:48

    Akti schrieb:

    > Anstatt schnellstmöglichst den durch SCO
    > aufgezeigten legalen Weg zu beschreiten

    und woher weisst du das? gehörst du zur geschäftsleitung von SCO und hast die viel erwähnten und nie gezeigten beweise gesehen oder bist du nur ein dummschwätzer?

    ich vermute das 2.

    bye
    trident

  19. Re: Bruce Perens warnt vor SCOs Linux-Lizenz

    Autor: Maximilian 08.08.03 - 17:46

    Nachdem jetzt überall so ein Aufstand darum gemacht wird, habe ich mir nun auch mal Linux geholt. Und ich muss sagen, es gefällt mir sehr gut. Nach einigen Blicken ins Handbuch DVD rein, auf leere Zweitfestplatte installiert und es läuft. Sogar meine TV-Karte hat es automatisch erkannt und sie funktionert auch einwandfrei, sogar mit Premiere. Was für ein Unterschied zur Windows-Installation, die ich vor zwei Wochen mal wieder durchziehen durfte. DVDs gehen auch, zwar erstmal nur die region-freien, aber da gibt es ja genügend Hebel an denen man drehen kann, da muss ich mich halt noch durchlesen. Ansonsten ist ein vernünftiges Office-Paket dabei, dass auch die Dateien meiner Windows-Platte bearbeiten kann, Email, FTP und Web geht auch. Was will ich mehr? Für Spiele habe ich ohnehin keine Zeit (Diplomarbeit, ich bin eh schon ein Semester hinterher).
    Erstaunlich ist, das alles gleich dabei ist, bei Windows musste ich Office und Photoshop und dessen Plugins extra kaufen, und die sind nicht billig. Da ich ohnehin viel mit SVGs arbeite, benutze ich jetzt aber meistens Sodipodi, anstatt dem launischen SVG-Plugin für Photoshop. Und für Bilder halt Gimp, das habe ich auch schon vorher gehabt, seit es mal auf einer c't-CD drauf war.
    Alles in allem frage ich mich langsam, warum ich mich überhaupt solange mit Windows rumgequält und dafür soviel Geld verschleudert habe. Aber man lernt nie aus.

  20. Re: Bruce Perens warnt vor SCOs Linux-Lizenz

    Autor: stopSCO 08.08.03 - 17:59

    In diesen Zeiten ist eine solche Entscheidung extrem gefährlich. Ich würde davon abraten, denn GMX ist verpflichtet, von allen Kunden die postalischen Anschriften zu sammeln, zu überprüfen und auf Betreiben herauszurücken. Es ist also für SCO jetzt ganz einfach, Dich zu finden und zu verklagen. Dann hast Du auch genügend Zeit, Deine Diplomarbeit zuende zuschreiben, und zwar in gesiebter Luft.

    Wer Ironie findet, kann sie behalten, weitergeben oder verkaufen, solange dieser Satz unverändert bleibt.

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