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DoubleClick war Opfer einer DDoS-Attacke

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  1. DoubleClick war Opfer einer DDoS-Attacke

    Autor: Golem.de 28.07.04 - 11:08

    Am gestrigen 27. Juli 2004 wurde der AdServer-Betreiber DoubleClick Opfer einer Distributed-Denial-of-Service-Attacke, so dass DoubleClicks Werbe-Server nicht erreichbar waren, berichtet die Washington Post. Das führte dazu, dass zahlreiche Webseiten vorübergehend nur schwer erreichbar waren, welche DoubleClick mit Werbung versorgt.

    https://www.golem.de/0407/32623.html

  2. Re: DoubleClick war Opfer einer DDoS-Attacke

    Autor: carp 28.07.04 - 11:38

    Schön, dass es manchmal auch die richtigen trifft. Es gibt also Hoffnung ;-)

  3. Re: DoubleClick war Opfer einer DDoS-Attacke

    Autor: bjoern 28.07.04 - 11:45

    Das finde ich auch gut. DoubleClick geht mir auch ziemlich auf die Nerven, aber seit einiger Zeit verwende ich Firefox mit Adblock PlugIn; damit gehts :-)

  4. Re: DoubleClick war Opfer einer DDoS-Attacke

    Autor: michi 28.07.04 - 11:46

    jo mach ich auch so, hab sogar teilweise am router die stinkenden IP-Ranges von diesen Werbetreibenden soweit ich sie rausfinden konnte geblockt.

  5. Re: DoubleClick war Opfer einer DDoS-Attacke

    Autor: uzi 28.07.04 - 11:53

    da freut sich golem bestimmt das zu hören. ist ja nicht so, dass die sich über werbung finanzieren :/...

  6. Re: DoubleClick war Opfer einer DDoS-Attacke

    Autor: little_creek 28.07.04 - 11:54

    Echt? Ich war gestern auf der suche nach einer liste der ranges. habe aber nur eine liste für die hosts-datei von win gefunden, in der die ganzen server einfach auf 127.0.0.1 geleitet werden. ist keine so schöne lösung.

  7. Und warum "bestraft" ihr die Falschen?

    Autor: Michael - alt 28.07.04 - 11:54

    Ich meine, ich finde das auch richtig gut mit der DDoS, denn der Ausfall dürfte erheblich sein und der Schadenersatz dementsprechend.

    Daher dürfte eine erfolgreiche Strafverfolgung auch den Knackis einen weiteren Arsch servieren.

    Was ihr daran allerdings lustig findet, kann nur durch Eure verkorkste Sozialisation erklärt werden.

  8. Re: DoubleClick war Opfer einer DDoS-Attacke

    Autor: rattenzahn 28.07.04 - 11:54

    Schliesse mich an: DoubleClick geht mir auf den Senkel, der Hauptinhalt einer Seite wird erst aufgebaut, nachdem die Werbebanner komplett geholt sind und das kann dauern.....DAS NERVT!

  9. Re: Und warum "bestraft" ihr die Falschen?

    Autor: carp 28.07.04 - 12:01

    Michael - alt schrieb:

    > Was ihr daran allerdings lustig findet, kann nur
    > durch Eure verkorkste Sozialisation erklärt
    > werden.

    Ist es verwerflich, sich zu freuen, wenn jemand, der einen penetrant ärgert, selbst mal geärgert wird?

  10. Re: DoubleClick war Opfer einer DDoS-Attacke

    Autor: MB 28.07.04 - 12:33

    Das klappt schon super. Besser als eine extra Software dafür installieren zu müssen.

  11. Re: Und warum "bestraft" ihr die Falschen?

    Autor: RicoS 28.07.04 - 12:33

    100% Full Ack

    Ist halt im richtige Leben genauso.

  12. Re: DoubleClick war Opfer einer DDoS-Attacke

    Autor: Johnny Cache 28.07.04 - 12:45

    Allein schon wegen der performance wird bei mir Werbung gefiltert.
    Neulich hatte ich mal wieder eine "nackte" Kiste hochgezogen, bei der eine Seite dank des banners immer den kompletten IE geschossen hat. Sowas muß ich mir echt nicht geben.

    Mein Favorit auf der Abschußliste wäre aber immer noch die Falk AG...

  13. Re: Und warum "bestraft" ihr die Falschen?

    Autor: chojin 28.07.04 - 13:05

    carp schrieb:
    >
    > Ist es verwerflich, sich zu freuen, wenn jemand,
    > der einen penetrant ärgert, selbst mal geärgert
    > wird?

    Wenn dabei andere mehr oder weniger unschuldig in Mitleidenschaft gezogen werden: ja. Oder nennen wir das jetzt Kollateralschaden? =)

    Fakt ist, dass durch die DDoS-Attacke etliche Seiten arg ausgebremst wurden, die auf ihre Werbung warteten. Davon hat der User nix.

  14. Re: Und warum "bestraft" ihr die Falschen?

    Autor: Paul (dict.cc) 28.07.04 - 13:11

    Werbevermarkter ärgern einen nicht nur, sie machen es möglich, dass bestimmte Websites überhaupt existieren können. Also warum seht ihr sie als Feinde?
    Wenn es etwa Golem nicht mehr gibt, weil sich der Betrieb finanziell nicht ausgeht, wer hätte was davon?
    Du kannst gerne Websites besuchen, die keine Banner haben. Nur wirst du wenige finden...

    Übrigens: ich denke, man kann Websites auch so bauen, dass ein Ausfall des Werbe-Servers die Anzeigegeschwindigkeit nicht verringert - siehe www.dict.cc (Google-Ads).

    Wenn der Werbeserver mal langsamer ist, werden die Seiten trotzdem schnell aufgebaut - nur die Werbung dauert eine Sekunde länger.

  15. Re: Und warum "bestraft" ihr die Falschen?

    Autor: chojin 28.07.04 - 13:16

    Paul (dict.cc) schrieb:
    >
    > Übrigens: ich denke, man kann Websites auch so
    > bauen, dass ein Ausfall des Werbe-Servers die
    > Anzeigegeschwindigkeit nicht verringert - siehe
    > www.dict.cc (Google-Ads).

    Kannst du das auch am Beispiel einer DoubleClick-Werbung erläutern? ;)

  16. Re: DoubleClick war Opfer einer DDoS-Attacke

    Autor: Sebastian 28.07.04 - 13:26

    Hallo!

    Super Lösung, denn dann gibt es bald keine Websites mehr, wenn die sich nicht mehr über Werbung finanzieren dürfen. Klasse mitgedacht.

    Sebastian

  17. Re: DoubleClick war Opfer einer DDoS-Attacke

    Autor: JTR 28.07.04 - 13:34

    Wenn die einen gehen dann kommen andere und schliessen die Lücken, das war schon immer so und wird immer so sein. Darum ziehen bei mir so Drohungen nicht, genauso wenig wie wenn die Musikindustrie mit ihrem Untergang begründet gegen Privatkopierer vorgeht. Na und, Aufbau und Zerfall ist ein stetiger Zyklus, und nur Tagträumer wie Manager wollen sowas nicht wahrhaben. Und immer dann wenn man es übertreibt folgt eine Gegenreaktion. Hätten die Werbenden nicht angefangen derart zu übertreiben, gäbe es auch keine Adblocker. Aber wegen der Gier nach Geld, verliert man die Verhältnismässigkeit, und es rächt sich dann halt schnell, indem eben der Kunde nicht mehr mitmacht. Das Leben ist hart, und manchmal sogar gerecht.

  18. Re: Und warum "bestraft" ihr die Falschen?

    Autor: Michael - alt 28.07.04 - 13:36

    >Ist es verwerflich, sich zu freuen, wenn jemand, der einen
    >penetrant ärgert, selbst mal geärgert wird?
    Nein. Sicherlich nicht. Nur ist der Auftraggeber die Ursache des Problems, nicht der Dienstleister. Und der Auftraggeber finanziert in aller Regel seinen Dienst damit. Oder willst Du ernsthaft nur noch Bezahlsysteme im Netz?

  19. Re: Und warum "bestraft" ihr die Falschen?

    Autor: JTR 28.07.04 - 13:42

    Werbevermarkter ärgern einen nicht nur, sie machen es möglich, dass bestimmte Websites überhaupt existieren können. Also warum seht ihr sie als Feinde?

    >Weil sie masslos übertreiben, und daher ein Denkzettel verdient haben?

    Wenn es etwa Golem nicht mehr gibt, weil sich der Betrieb finanziell nicht ausgeht, wer hätte was davon?

    >Es würde jemand in die Lücke springen, wie es immer stattfindet!

    Du kannst gerne Websites besuchen, die keine Banner haben. Nur wirst du wenige finden...

    >Darum gibts Ad- und Popupblocker

    Übrigens: ich denke, man kann Websites auch so bauen, dass ein Ausfall des Werbe-Servers die Anzeigegeschwindigkeit nicht verringert - siehe www.dict.cc (Google-Ads).

    Wenn der Werbeserver mal langsamer ist, werden die Seiten trotzdem schnell aufgebaut - nur die Werbung dauert eine Sekunde länger.

    >Wie gesagt, gegen Werbung habe ich nichts, wenn sie mir nicht die Übersicht des relevanten Inhalts verwehrt.

  20. Re: Und warum "bestraft" ihr die Falschen?

    Autor: JTR 28.07.04 - 13:43

    Nein, ein Internet als Hobby organisierte Nonprofit Wissensdatenbank, als das was es eigentlich gedacht war.

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