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Paypal: Zahlungsdienstleister oder kriminelle Vereinigung?

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  1. Paypal: Zahlungsdienstleister oder kriminelle Vereinigung?

    Autor: Richard Kaufmann 07.09.05 - 08:48

    Schon mal die AGB dort gelesen? PP kann jederzeit jedes Konto dichtmachen und nur PP entscheidet ob und wie Gelder wieder freigegeben werden.

    So ist es einem Ami gegegangen der innerhalb von 9 Stunden 30000 Dollar auf seinem frischen Paypal Konto für die Katrina-Opfer gesammelt hatte: Er wurde ohne Rückfrage zum Betrüger erklärt und hat neun Tage gebraucht um die Spendengelder zurücküberweisen zu können. Paypal sah sich ausserstande, trotz Aufforderung durch den Kontoinhaber, das Geld an das Rote Kreutz weiterzuleiten. http://www.somethingawful.com/

    Noch Fragen?

    Gruss
    Richard

  2. Re: Paypal: Zahlungsdienstleister oder kriminelle Vereinigung?

    Autor: T-Zer0 07.09.05 - 09:19

    Richard Kaufmann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Schon mal die AGB dort gelesen? PP kann jederzeit
    > jedes Konto dichtmachen und nur PP entscheidet ob
    > und wie Gelder wieder freigegeben werden.
    >
    > So ist es einem Ami gegegangen der innerhalb von 9
    > Stunden 30000 Dollar auf seinem frischen Paypal
    > Konto für die Katrina-Opfer gesammelt hatte: Er
    > wurde ohne Rückfrage zum Betrüger erklärt und hat
    > neun Tage gebraucht um die Spendengelder
    > zurücküberweisen zu können. Paypal sah sich
    > ausserstande, trotz Aufforderung durch den
    > Kontoinhaber, das Geld an das Rote Kreutz
    > weiterzuleiten.
    >
    > Noch Fragen?
    >
    > Gruss
    > Richard

    *lol* ganz ehrlich, ich hätte an Paypals stelle auch so gehandelt, da sowas doch sehr leicht zum betrügen und zum geldwaschen genutzt werden kann.

  3. Die Fratze des globalisierten Kapitalismus demaskiert sich halt zunehmends...

    Autor: demon driver 07.09.05 - 10:10

    Richard Kaufmann schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Schon mal die AGB dort gelesen? PP kann jederzeit
    > jedes Konto dichtmachen und nur PP entscheidet ob
    > und wie Gelder wieder freigegeben werden. [...]

    Krasse Story. Aber das ist nun mal das Gesicht des globalisierten Kapitalismus. Immer größere und mächtigere Unternehmen, die auf immer größere, immer zentralere und intimere Bereiche unserer Lebenswirklichkeit massiven Einfluss nehmen, werden von den Regierungen immer geringerer Kontrolle und Aufsicht unterworfen.

    Das Mutterunternehmen eBay ist auch keinen Deut besser; es ist für bestimmte Gebrauchtwaren schon heute der einzig übrige sinnvoll nutzbare Markt, und das Unternehmen diktiert gnadenlos der gesamten Weltbevölkerung die Bedingungen für die Teilnahme, die Gebühren und Provisionen, unter welchen Bedingungen das Unternehmen für die wirtschaftlichen Schäden seiner eigenen technischen Fehler haftbar ist und unter welchen nicht (sprich, unter fast allen im Prinzip nicht), nur weil ihm die paar Server gehören, über die die Transaktionsdaten laufen.

    Und das sind vielleicht die zwei derzeit krassesten, aber doch nur zwei Beispiele. Auch Softwaremonopolisten, die ihren Anwendern nach Gutdünken Preis, Konditionen und den Umfang der für die Nutzung preiszugebenden persönlichen Daten diktieren können, gehören durchaus auch in diese Kategorie.

    Ich denke, man braucht nicht wirklich viel Phantasie, um zu erkennen, dass dies hier schon langsam den Beginn eines fortgeschrittenen Stadiums der hässlichsten Seite der Globalisierung markiert, in dem die internationalen Konzerne ungehindert und unkontrolliert immer mehr unserer Lebenswirklichkeit formen, und worauf man im Gegensatz zu einer Regierungspolitik der Pest, die immerhin noch per Wahl durch Cholera abgelöst werden kann, nicht auch nur mehr den allergeringsten Einfluss hat, geschweige denn einen irgendwie "demokratischen".

    Gruß,
    d. d.

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