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Erster Eindruck

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Erster Eindruck

Autor: Seitan-Sushi-Fan 22.12.11 - 15:55

Ich habe Razor mal ausprobiert und empfinde das Ganze als ziemlichen Blender.
Was die Macher als "Lightweight" bezeichnen, heißt ganz einfach nur ohne Funktionen.
So hat Razor z.B. keinen NetworkManager-Client. Das bedeutet, dass man nm-applet von GNOME nutzen muss, was bedeutet, dass man gleich eine ganze Reihe an GNOME-Abhängigkeiten in den Speicher lädt. Je nachdem, welchen Fenstermanager man nutzt (denn Razor hat keinen eigenen), lädt der auch wieder mehr oder weniger weitere Abhängigkeiten in den Speicher.

Dann muss man auch seine Dateien irgendwie verwalten und Razor hat keinen eigenen Dateimanager, der nur Qt nutzt. Also Nautilus, Dolphin oder so nutzen und noch mehr Abhängigkeiten in den Speicher laden.

Dann hat man vielleicht noch einen Laptop und will Powemanagement: Also GNOME Power Manager ausführen, um ein entsprechendes Programm in den Systray zu kriegen.

Als ich Razor dann letztendlich benutzt hatte (und mir nicht nur nach einem Kaltstart die Oberfläche ansah), hat sich durch die ganzen oben genannten Maßnahmen der Speicherverbrauch insg. so sehr erhöht, dass es kaum einen Unterschied zu einem regulären Plasma- oder GNOME-Desktop gegeben hatte.

Darüber hinaus versucht Razor auch ziemlich halbgar, das Konzept von Plasma-Widgets nachzuahmen und kopiert dabei sogar das Air-Theme von KDE.
In der Standard-Einstellung hat man links ein Ordneransicht-Widget und rechts eine analoge Uhr. Wenn die Plasma nicht mögen, warum bauen die das denn nach?

Aus Nutzersicht ist die aktuelle Version 0.4 jedenfalls viel zu unvollständig und sobald Razor die Komponenten vervollständigt, ist der Desktop nicht mehr so "Lightweight" wie beworben. Gleiches hat man schon in der Vergangenheit bei Xfce gesehen.


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Seitan-Sushi-Fan | 22.12.11 - 15:55
 

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Schiwi | 22.12.11 - 17:04
 

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SSD | 24.12.11 - 01:03

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