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Linux auf dem Desktop ?

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  1. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: FridolinGansheimer 06.01.12 - 15:59

    Ist nur nen legacy package, wenn man das installiert bekommt man LibreOffice auf den Rechner anstatt openOffice. Ubuntu will die User anscheinend mitlerweile genauso für dumm verkaufen wie es bisher Microsoft gemacht hat.

  2. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: IT.Gnom 06.01.12 - 16:13

    Ich verweise auf den Golemartikel
    https://www.golem.de/1201/88847.html

    Microsoft Sechs Windows-Patches geplant
    Im Januar 2012 will Microsoft insgesamt acht Sicherheitslücken in seinen Produkten beseitigen.

    solche und ähnliche Meldungen und sonst nichts anderes liest man vom Microsoft-Betriebssystem Monat für Monat seit 10 Jahren

    Was ist da das tolle dran ?

  3. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: MaxKehm 06.01.12 - 16:13

    Ist leider nur ein .deb das in den Abhänggkeiten auf LibreOffice verlinkt. Wenn ich also OpenOffice installieren will dann installiert mir Ubuntu stattdessen LibreOffice. Ubuntu ist toll und einfach zu bedienen, nur wenn man was will was nicht in den standard Repos mit drinnen ist dann ist es einfach nur unnötig kompliziert.

    Vor allem wenn man damit Arbeiten muss kann man sich Verzögerungen nicht leisten nur weil nach einem Dist-Upgrade plötzlich OpenOffice verschwunden ist und nicht mehr läuft. Den Desktop außerhalb des durch die Repos vorgegebenen Standards anzupassen ist eben sehr Zeitintensiv und kostet nerven.

    So und jetzt hock ich hier gerade und hab das Problem das Ubuntu das Sun bzw Oracle Java aus den Repositories geschmissen hat. Mit dem mitgelieferten OpenJDK läuft aber der Jdownloader nicht mehr, jetzt darf ich schon wieder rumfrickeln und nach irgendwelchen inoffiziellen Repos suchen wo das noch drauf ist....

  4. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: FridolinGansheimer 06.01.12 - 16:28

    Installier die original Java vom, die .bin Datei, dann nimm den .sh install script für den JDownloader. Lässt sich leider nur über die Kommandozeile ans Laufen bringen aber es geht. Ist eben etwas komplizierter und frickeliger als unter Windows.

  5. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: azeu 06.01.12 - 16:45

    > Microsoft Sechs Windows-Patches geplant
    > Im Januar 2012 will Microsoft insgesamt acht Sicherheitslücken in seinen Produkten beseitigen.
    > solche und ähnliche Meldungen und sonst nichts anderes liest man vom Microsoft-Betriebssystem Monat für Monat seit 10 Jahren

    In diesem Punkt gebe ich Dir 100%ig Recht, denn ein Sicherheitsupdate ist nun wirklich keine Meldung wert. Egal welches OS man benutzt. Sobald man vom OS/Paketmanager etc. darauf hingewiesen wird, dass es Updates gibt, installiert man diese bzw. lässt diese automatisch installieren und gut is. Was der ganze Presse-Wirbel darum soll ist mir etwas schleierhaft.

    ... OVER ...

  6. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: Rapmaster 3000 06.01.12 - 16:47

    FridolinGansheimer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Woran das wohl liegen mag ?

    Die Leute kennen Windows und sind soweit zufrieden (wir leben ja schliesslich nichtmehr zu Win95-Zeiten, wo dauernd alles abstürzt) und es gibt ein gigantisches Angebot an kompatibler Hard- und Software, darunter auch Spiele. Warum sollten die also zu Linux wechseln? Damit sie ein paar neue Vorteile und dafür aber auch ne Menge Nachteile bekommen?

  7. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: teleborian 06.01.12 - 16:50

    MaxKehm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hinzu kommt das der Linux Desktop extrem benutzerunfreundlich ist, z.B.
    > Installation von Software. Wenn man unter Ubuntu Java installiert dann wird
    > das Plugin für den Browser nicht mit installiert, d.h Java im Web geht
    > nicht. Da muss man dann wieder in den Wikis gucken wie man das Plugin
    > installiert (Welches das Wort "Java" nicht im Namen hat und so auch über
    > den Packetmanager bei der Suche nach "Java Plugin" nicht gefunden werden
    > kann).
    > Ist jetzt nur eins von sehr vielen Beispielen, für Nutzer ohne wirklich
    > weitgehende IT Erfahrungen ist der Linux Desktop somit nicht produktiv
    > nutzbar.

    Seit ich Linux nutze hatte ich das Problem noch nie, dafür andere aber im Gegensatz zu meinen Schwierigkeiten mit WinXP auch nicht der Rede wert.

  8. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: Anonymer Nutzer 06.01.12 - 23:24

    Schon mal was vom Paketmanager gehört? Nein? Dann verwende bitte Windows!

    Edit: Für OpenOffice gibt es afaik PPAs...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.01.12 23:25 durch Der Kommunist.

  9. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: bstea 06.01.12 - 23:56

    Installier' das mal, Ubuntu Wiki verneint zum. die Verfügbarkeit[1] von OO.

    [1] http://wiki.ubuntuusers.de/OpenOffice.org/Installation

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  10. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: Der Kaiser! 07.01.12 - 00:53

    > Die Leute kennen Windows

    > Es gibt ein gigantisches Angebot an kompatibler Hard- und Software

    > Warum sollten die also zu Linux wechseln?

    Ich benutze hier eine alte Möhre.

    Windows 7 würde die Kiste nicht machen.

    Windows XP läuft die Unterstützung demnächst aus.

    Neue Hardware will ich mir nicht kaufen.

    Was ich machen kann, ich kann Linux benutzen.

    Ich hab damit ein aktuelles System, mit aktueller Software.

    Und es reicht für meine Belange (Videos gucken, Musik hören, Internet surfen).

    ___

    Die ganz grossen Wahrheiten sind EINFACH!

    Wirkung und Gegenwirkung.
    Variation und Selektion.
    Wie im grossen, so im kleinen.

  11. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: SSD 07.01.12 - 15:54

    FridolinGansheimer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Interessant das im Server und Datenbankbereich Linux immer häufiger
    > verwendet wird, auch für Smartphones (Android) usw. Aber auf dem Desktop
    > nach wie vor nicht den geringsten Hauch einer Chance hat sich auch nur als
    > Alternative zu etablieren.
    >
    > Woran das wohl liegen mag ?

    Wo nicht aktiv geworben wird (Android) bzw. es eine substanzielle Grundbekanntheit gibt (Server-Markt), nimmt auch die Verbreitung nur langsam oder gar nicht zu.

    Die Ursache der geringen Verbreitung ist also die geringe Bekanntheit und die Gewohnheit.
    Die Symptome (Erscheinungen) dieser Ursache sind die eingeschränkte Hardware-Kompatibilität und ein eingeschränktes Software-Angebot.

  12. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: SSD 07.01.12 - 15:56

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PS: Ist mir persönlich aber ganz recht, stell Dir vor vor, Linux hätte
    > einen Marktanteil von 90% und jeder DAU würde es benutzen. Was da wohl los
    > wäre ;-)
    Soll das ein schlechter Scherz sein? Was soll dann los sein?

  13. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: SSD 07.01.12 - 16:56

    MaxKehm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, hat auch damit zu tun das die Desktopoberflächen egal ob Unity oder
    > KDE 4.0 für den Produktiven Einsatz völlig ungeeigent sind.
    Unity ist noch in einem Anfangsstadium, mit Ubuntu 12.04 sollte es dann soweit "feature-complete" sein und stabil sein.
    Also was passt dir denn nicht an Unity (prinzipiell)?
    Oder an KDE 4.7 (ja, 4.0 kann man wohl wirklich in die Tonne werfen)?

    > Hinzu kommt das der Linux Desktop extrem benutzerunfreundlich ist, z.B.
    > Installation von Software.
    Wie du selbst gesagt hast:
    Für den 08/15-Anwender ist die Installation von Software über den Paketmanager überaus bequem. Aber auch, das, was darüber hinaus geht, ist nach kurzem Einlesen meist recht einfach.

    > Wenn man unter Ubuntu Java installiert dann wird
    > das Plugin für den Browser nicht mit installiert, d.h Java im Web geht
    > nicht. Da muss man dann wieder in den Wikis gucken wie man das Plugin
    > installiert (Welches das Wort "Java" nicht im Namen hat und so auch über
    > den Packetmanager bei der Suche nach "Java Plugin" nicht gefunden werden
    > kann).
    > Ist jetzt nur eins von sehr vielen Beispielen, für Nutzer ohne wirklich
    > weitgehende IT Erfahrungen ist der Linux Desktop somit nicht produktiv
    > nutzbar.
    Java stellt wohl so eine Art Ausnahme dar, eigentlich ein gutes Beispiel =)
    Dazu Folgendes:
    1.) auch wenn das Java Plugin vll. jetzt nicht mehr vorinstalliert ist, so war es das in bisherigen Versionen afaik -> ein Indiz dafür, dass es in anderen Distributionen gar nicht erst zu einem Problem gekommen wäre
    das ist nicht als Problemlösung, sondern als Hinweis zu verstehen ...
    2.) OK, angenommen der Paketmanager liefert keine Lösung, wenn es nicht vorinstalliert ist:
    Ich habe getestet, welchen Erfolg ein 08/15-Anwender haben würde:
    a.) Zuerst sehe ich als Normbenutzer zu den Add-Ons meines Browser:
    Firefox-Button -> Add-Ons
    b.) Hier sehe ich, dass das Java-Plugin offenbar wirklich nicht installiert ist (wenn es installiert wäre, könnte ich es hier aktivieren).
    In der Hoffnung, der angezeigte Link (Sind Ihre Updates aktuell?) hilft mir weiter, klicke ich darauf:
    Check to see if your plugins are up to date
    (mein Browser ist auf Englisch)
    c.) Die Seite, zu der ich weitergeleitet werde hilft mir nicht wirklich weiter und ich klicke mich zu dem nicht übersehbaren Support-Bereich und so komme ich zu dieser Seite:
    Using the Java plugin with Firefox
    ein Punkt auf der Seite befasst sich mit der Installation des Java Plugins:
    Manual Installation and Registration of Java Plugin for Linux
    Hier sehe ich eine genaue sowohl kurze als auch einprägsame Installationseinleitung mit weiterführenden Hinweisen und allgemeinen Erklärungen.
    Ich folge den Anweisungen und das Problem ist gelöst =)

    Ich war wohl das ideale Versuchskaninchen für diesen kurzen Test.
    Bei mir war das Plugin zwar schon vorinstalliert, aber da ich einen eigenen Firefox nehme (um immer zu 100% up-to-date zu sein), hatte ich das Plugin trotzdem nicht installiert, weil ich es auch überhaupt nicht benötige (wahrscheinlich so ähnlich wie viele andere auch).
    Ich hatte mich deshalb auch bis jetzt noch überhaupt nicht mit dem Thema auseindander gesetzt und damit auch nicht wirklich eine Ahnung, wie denn das genau funktioniert.

  14. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: azeu 07.01.12 - 17:39

    hast Recht, da wäre nicht ganz so viel los.

    Wenn Linux auf 90% aller PCs wäre, würden sich auch mehr Leute damit auskennen bzw. damit zurechtkommen, auch wegen der dann besseren Kompatibilität und Hardware-Unterstützung (als jetzt).

    ... OVER ...

  15. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: SSD 07.01.12 - 17:39

    MaxKehm schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn wir Software für Linux anbieten wollen dann müssen wir es für 5
    > Distributionen einzeln kompilieren und Anpassen. Ein riesen Aufwand,
    > während es für alle Windows Versionen reicht eine einzige .exe zu
    > erstellen. Bei dem 1% Marktanteil für Linus lohnt sich der Aufwand dann
    > kaum mehr die Software dafür überhaupt anzubieten. Ganz einfach weil es zu
    > kompliziert ist sich um die eigenheiten jeder Distribution welche sich mit
    > den Versionsupdates auch noch ständig ändern permanent zu kümmern.
    1.) Wieso müsst ihr die Software für alle Distributionen einzeln kompilieren?
    Das verstehe ich nicht ganz. Ich meine, dass man je eine eigenes, leicht angepasstes Paket bräuchte für einen optimalen Installationsprozess, ist mir klar, aber warum eigens kompilieren? Variieren etwa die Bibliotheksbezeichnungen?
    2.) Also das Deployment unter Linux ist wahrscheinlich wirklich nicht so toll, aber so ein großer Aufwand ist es nun auch wieder nicht. Je nach Deployment-Format und Aufwand, der betrieben werden soll, kann es aber auch sehr einfach ablaufen ...
    a.) Eine Möglichkeit ist es, sich irgend ein Paketbau-Tool zu besorgen und dann für die - sagen wir einmal 5 - größten Distros ein eigenes Paket anzubieten. Für die restlichen Distros könnte man ein Installationsskript machen.
    So oder so ähnlich macht es Virtualbox:
    Virtualbox Linux Downloads
    b.) Man bietet bloß ein RPM-Paket für z.B. Fedora an und ein DEB-Paket für z.B. Ubuntu. Für den Rest könnte man wieder ein Installationsskript machen oder man verlässt sich darauf, dass die Pakete von Paketbauern für die Distros angepasst werden (bei proprietäre Software oft nicht möglich).
    c.) Wenn weniger Wert darauf gelegt wird, Software-Konflikte zu vermeiden bzw. eine gute Integration ins Paketsystem ist nicht so wichtig, dann kann auch nur das Installationsskript angeboten werden (das alle Komponenten enthält).

    Bei Spielen ist dieser Ansatz üblich, aber es gibt dabei oft anstelle des Installationsskriptes einen grafischen Installer.
    nur zwei Beispiele: Shank und Heroes Of Newerth
    d.) Manchmal ist es auch möglich, die Software einfach unverändert in einem Archiv anzubieten, vll. mit einem Skript zum Ausführen der Software oder einer README mit Installations-, Ausführungs- und sonstigen Hinweisen.

    Der Synology Assistant für Linux ist ein professionelles Linux-Programm, der diesem Ansatz entspricht. Es liegt aber ein zusätzliches Installationsskript sowie eine README bei. Es ist v.a. für das Einrichten deren NAS gedacht. Daher ist eine Installation auch nicht unbedingt notwendig ...
    (Zur einfachen Verwendung liegt auch ein Ausführungsskript bei.)

  16. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: SSD 07.01.12 - 17:41

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > hast Recht, da wäre nicht ganz so viel los.
    >
    > Wenn Linux auf 90% aller PCs wäre, würden sich auch mehr Leute damit
    > auskennen bzw. damit zurechtkommen, auch wegen der dann besseren
    > Kompatibilität und Hardware-Unterstützung (als jetzt).
    genau!

  17. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: Casandro 08.01.12 - 12:04

    Also das mit der Hardwareunterstützung ist ein Witz. Wir haben in der Arbeit mal ein "Hardware shootout" gemacht. Ein USB->Seriell Wandler, ein USB->Ethernet Adapter und USB->WLAN. Alles das billigste Zeug was wir finden konnten.

    Alle 3 liefen sofort nach dem Einstecken unter einem ganz normalen Ubuntu. Unter Windows Vista haben alle 3 kryptische Fehlermeldungen ausgegeben und nicht funktioniert.

  18. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: _2xs 08.01.12 - 14:24

    Rapmaster 3000 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FridolinGansheimer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Woran das wohl liegen mag ?
    >
    > Die Leute kennen Windows und sind soweit zufrieden (wir leben ja
    > schliesslich nichtmehr zu Win95-Zeiten, wo dauernd alles abstürzt) und es
    > gibt ein gigantisches Angebot an kompatibler Hard- und Software, darunter
    > auch Spiele. Warum sollten die also zu Linux wechseln? Damit sie ein paar
    > neue Vorteile und dafür aber auch ne Menge Nachteile bekommen?

    Ich weiß nicht wieso andauernd geschrieben wird, daß Win95 andauernd abstürzt. Ich hatte das Programm von Anfang an, bis ebend "Neverwinter Nights" dies nicht mehr unterstützt hat. Es lief im normalen Betrieb immer ohne Abstürze. Ok, es hatte den selben Mangel, der sich seit jeder Windows Version durchzieht. Nämlich das der Explorer rumzickt wenn er nicht mehr auf Dateien zugreifen kann, oder es da Probleme gibt. Aber im Gegensatz zu allen nachfolgenden Generationen hat das unter Win95 nur ne Fehlermeldung produziert und hat nicht das komplette System eingefroren, bis das mal bemerkt hatte, daß das Medium nicht mehr zur Verfügung stand. Ansonsten hab ich Win95 nur zum Absturz gebracht, wenn ich versucht hab den P120 auf 166 Mhz hochzutakten, oder ähnlich sinnfreie Hardware Aktionen gestartet habe.
    Also wenn ich der DAU es schaffte Win95 gut lauffähig zu halten, warum höre ich dann auf diesem "Experten Board" im diese gestöhne um Win95 (oder auch Vista...)

    Warum sich immer noch gewundert wird, warum sich Linux nicht im Desktop Markt nicht durchsetzt kann eigentlich ganz einfach geklärt werden. Es ist der selbe Grund, warum ich von Win95 zu Win2k gewechselt bin. Es sind die Spiele. Es ist schon möglich, daß man mit Wine Civ2 zum laufen bekommt, aber wie siehts mit neueren Sachen aus.
    Im Businessbereich wird der Grund eher daran liegen, daß man ebend keine Zeit hat mit Linux rumzufrickeln, wenn man weiß wie man die Probleme mit Windows mit nem Neustart behebt... Zudem arbeiten in kleineren Firmen auch keine Profis, bzw. es gibt keine IT Abteilungen, so daß man lieber mit dem arbeitet, daß man einigermaßen handeln kann.

    Ich hab das letzte mal mit Linux im Jahr 2000 rumexperimentiert und zwar mit einer Redhat Distribution. Es war so der Übergang wo ich zwischen Win95 zu Win2k gewechselt bin. Linux war zu diesem Zeitpunkt noch nichtmal ansatzweise an Windows dran. Einen Desktop (Gnome) mußte man wie zu Dos/Win3.1-Zeiten aus ner Schreiboberfläche starten >.<. Das hat sich gottseidank alles verbessert. Aber bis ich finally zu Linux wechsle wird sicher noch ein Haufen Zeit ins Land gehen... Obwohl das auch schon mit Win8 sein kann. Selbst die letzten Officeänderungen haben Microsoft schon stark ins abseits geschossen. Wenn man nix wiederfindet und alles gewohnte weg ist, dann kann man auch zu was neuen wechseln (privat schon geschehen, obwohl ich hier Office nicht wirklich brauche) und alles neu lernen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.01.12 14:29 durch _2xs.

  19. Re: Linux auf dem Desktop ?

    Autor: SSD 09.01.12 - 21:09

    _2xs schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sich immer noch gewundert wird, warum sich Linux nicht im Desktop
    > Markt nicht durchsetzt kann eigentlich ganz einfach geklärt werden. Es ist
    > der selbe Grund, warum ich von Win95 zu Win2k gewechselt bin. Es sind die
    > Spiele. Es ist schon möglich, daß man mit Wine Civ2 zum laufen bekommt,
    > aber wie siehts mit neueren Sachen aus.
    Nein, so einfach ist der Grund dafür nicht, wenn man bedenkt, dass vll. 5% der Leute, die einen PC nutzen, "Gamer" sind (und für Gelegenheits- und Wenigspieler reicht auch locker Linux) - sie fallen also nicht so sehr ins Gewicht.
    Die Gründe, die ich genannt habe, sind mindestens genauso wichtig (Bekanntheit + Verbreitung, eingeschränkte Hardware-Kompatibilität + eingeschränktes Software-Angebot).

    Wobei, wie ich finde, sich in letzter Zeit schon Einiges tut im Linux-Spiele-Sektor:
    durch das Humble Indie Bundle werden einige gute Spiele auf Linux portiert und bereits für Linux verfügbare Titel werden "verbilligt" angeboten
    und mit Unigine gibt es jetzt auch eine komplett Cross-Plattform Spiele-Engine mit vielen Features - alles was man braucht, um mit neuen Spielen für Linux wie Oil Rush loszulegen

    > Im Businessbereich wird der Grund eher daran liegen, daß man ebend keine
    > Zeit hat mit Linux rumzufrickeln, wenn man weiß wie man die Probleme mit
    > Windows mit nem Neustart behebt... Zudem arbeiten in kleineren Firmen auch
    > keine Profis, bzw. es gibt keine IT Abteilungen, so daß man lieber mit dem
    > arbeitet, daß man einigermaßen handeln kann.
    ja, das denke ich auch
    typische Unternehmen, die Linux einsetzen, sind afaik etwas größer, weil sie kompetente Leute brauchen, die sich mit Linux auskennen (und die können sich kleine Unternehmen nicht leisten :D)
    Bitte erwähne in diesem Zusammenhang aber nicht das Wort "herumfrickeln".
    "herumfrickeln" ist, wenn man als Linux-User an irgend etwas bastelt, damit es doch auf eine bestimmte Art und Weise funktioniert, obwohl dies normalerweise nicht vorgesehen / unterstützt / getestet ist.
    D.h. wenn du dieses Wort weiter falsch verwendest, bekommen Leser eventuell einen schlechten Eindruck von Linux bzw. eine falsche Vorstellung von XYZ.
    Das Wort "beschäftigen" ist perfekt für deine Bedürfnisse geeignet.
    Wobei zu beachten ist, dass man sich auch unter Windows mit Sachen beschäftigen muss, damit man sich auskennt ...

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