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Nicht schlecht!

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  1. Nicht schlecht!

    Autor: Chl3B 13.01.12 - 10:46

    Also entweder entspringt dieser offene Brief der Feder eines außerordentlich kompetenten PR Beraters, oder das Studio ist tatsächlich weiterhin an einem gesunden Verhältnis zu Fans und Spielern interessiert. In letzterem Fall habe ich die 42 Euro für the Witcher 2 ja schon fast "mit Vergnügen" ausgegeben, zumal mich der Titel inhaltlich sowie technisch sehr überzeugt hat.

    *Daumen hoch*

    Einen Käufer für TW3 haben sie schonmal ;)

  2. Re: Nicht schlecht!

    Autor: Muhaha 13.01.12 - 11:17

    Chl3B schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also entweder entspringt dieser offene Brief der Feder eines
    > außerordentlich kompetenten PR Beraters, oder das Studio ist tatsächlich
    > weiterhin an einem gesunden Verhältnis zu Fans und Spielern interessiert.
    > In letzterem Fall habe ich die 42 Euro für the Witcher 2 ja schon fast "mit
    > Vergnügen" ausgegeben, zumal mich der Titel inhaltlich sowie technisch sehr
    > überzeugt hat.
    >
    > *Daumen hoch*
    >
    > Einen Käufer für TW3 haben sie schonmal ;)

    [polemik]
    "Ja, der Heinz, der ist alkoholkrank und schlägt seine Kinder grün und blau und seine Frau, die vergewaltigt er auch. Aber er ist ein guter Kumpel, der in der Kneipe immer ne Runde springen lässt!"
    [/polemik]

    Gut, es ist Deine Entscheidung, bitte nicht mißverstehen, aber ich würde mir nochmal überlegen, ob ich einer Firma weiterhin Geld gebe, die mit Abmahnkanzleien zusammenarbeitet, ohne angeblich vorher gewusst zu haben, was für Erpresser und Schmierlappen das sind.

  3. Re: Nicht schlecht!

    Autor: sparvar 13.01.12 - 11:27

    als normaler Spieler interessiert es dich nicht da du damit keinen kontakt hast....
    und die, die briefe bekommen *oh wunder* haben es verdient :D eigenes risiko

  4. Re: Nicht schlecht!

    Autor: Mr QIP 13.01.12 - 11:34

    Tja, manchen Gamern kann man es einfach nicht Recht machen. Man könnte Glauben, dass doe Raubkopierer nach Gründen suchen, um Ihre Machenschaften zu rechtfertigen.
    Die Jungs von CD Projekt haben einen guten Weg eingeschlagen.
    Im Vergleich zu vielen anderen Entwickler-Studios sind die Kundenorientiert. Sowas kann man in Zeiten von EA und Ubi kaum noch finden.

    "Daumen hoch" und weiter so.

  5. Re: Nicht schlecht!

    Autor: Muhaha 13.01.12 - 11:36

    sparvar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > als normaler Spieler interessiert es dich nicht da du damit keinen kontakt
    > hast....

    Der "normale" Spieler lebt auch in einer rosafarbenen Seifenblase und nimmt ausser seinen Spielen nichts anderes wahr.

    > und die, die briefe bekommen *oh wunder* haben es verdient :D eigenes
    > risiko

    Informiere Dich bitte. Weder die Recherche-Firma, noch die Kanzlei, noch der Mandant überprüft diese IPs. Und eine Überprüfung der vom Service Provider übermittelten Anschriften wird auch nicht durchgeführt. Es gibt genug Fälle, wo Leute angeschrieben wurden, die damit nichts zu tun haben, es wurden Firmen angeschrieben, wo man die IP des Druckers "ermittelt" hatte, es wurden alte Leute angeschrieben, die an solchen Spielen überhaupt kein Interesse haben.

    Es geht hier nicht um nachgewiesene Schuld, es geht nur um schnelles, risikoloses Geldverdienen mit erpresserischen Rundschreiben. Das ist legale Wegelagerei.

  6. Re: Nicht schlecht!

    Autor: Endwickler 13.01.12 - 11:43

    Ja, diese von dir angesprochene Haltung merkt man dann daran, dass diese Schwarzkopierer es gar nicht zur Kenntnis nehmen, wenn einmal etwas positives geschieht. Sie zählen nur die bösen Tage und die sind dann Begründung genug für ihr kriminelles Verhalten. :-)

  7. Re: Nicht schlecht!

    Autor: FaLLoC 13.01.12 - 12:09

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Es gibt
    > genug Fälle, wo Leute angeschrieben wurden, die damit nichts zu tun haben,
    > es wurden Firmen angeschrieben, wo man die IP des Druckers "ermittelt"
    > hatte, es wurden alte Leute angeschrieben, die an solchen Spielen überhaupt
    > kein Interesse haben.

    Solche Fehler kommen zwar vor, liegen aber im Promillebereich.

    > Es geht hier nicht um nachgewiesene Schuld, es geht nur um schnelles,
    > risikoloses Geldverdienen mit erpresserischen Rundschreiben. Das ist legale
    > Wegelagerei.

    Die Abmahnung ist lediglich ein Angebot, das ganze billiger und ohne großen Aufwand aus der Welt zu schaffen. Darauf kann man eingehen, oder man kann es lassen, ganz wie einem das gefällt. Und das sind zwei echte Alternativen.

    Denn wer zu unrecht eine Abmahnung bekommt, darf sie nämlich einfach ignorieren, und wenn er auf Krawall gebürstet ist, kann er sogar eine strafbewehrte Gegenabmahnung zurückschicken oder - was den Gegner noch viel teurer zu stehen kommt - den Abmahner verklagen.

    Aber wenn die Abmahnung berechtig ist, ist die Alternative zur Abmahnung die Klage vor Gericht. Und die ist richtig teuer. Da muss man dann halt mal rechnen, was besser für einen ist.

    --
    FaLLoC

  8. Re: Nicht schlecht!

    Autor: Muhaha 13.01.12 - 12:21

    FaLLoC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Abmahnung ist lediglich ein Angebot, das ganze billiger und ohne großen
    > Aufwand aus der Welt zu schaffen. Darauf kann man eingehen, oder man kann
    > es lassen, ganz wie einem das gefällt. Und das sind zwei echte
    > Alternativen.

    Das ist die Definition einer Abmahnung.

    Wir reden hier aber von sog. Massenabmahnungen, wo abertausende Leute ohne Überprüfung der Vorwürfe angeschrieben werden, damit man möglichst viele Leute erwischt, die sich von diesen Drohbriefen einschüchtern lassen, selbst wenn sie vollkommen unschuldig sind.

    Das ist alles vollkommen legal, keine Frage. Wer schlau genug ist und einen kühlen Kopf bewahrt, der zahlt natürlich auch keinen müden Cent. Das aber ist diesen Kanzleien aber scheissegal. Diese Parasiten zielen GANZ BEWUSST, unter legalem Mißbrauch des Ablahnwesens auf Leute, die sich leicht einschüchtern lassen.

    Und wer mit diesen Kanzleien zusammenarbeitet, der muss sich mindestens den Vorwurf der naiven Ahnungslosigkeit gefallen lassen, denn thematisiert werden diese Raubritter-Methoden schon seit Jahren.

  9. Re: Nicht schlecht!

    Autor: FaLLoC 13.01.12 - 12:46

    Muhaha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wir reden hier aber von sog. Massenabmahnungen, wo abertausende Leute ohne
    > Überprüfung der Vorwürfe angeschrieben werden, damit man möglichst viele
    > Leute erwischt, die sich von diesen Drohbriefen einschüchtern lassen,
    > selbst wenn sie vollkommen unschuldig sind.

    Wenn ein Abmahner (z.B. Publisher) eine solche falsche Abmahnung an einen vermeintlichen Urheberrechtsverletzer rausschickt, kann dieser sofort vor Gericht gehen, den Publisher auf Feststellung verklagen, dass er keine Urheberrechte verletzt und wird dort gewinnen. Der Verlust dieses Prozesses kostet den Publisher gleich mal das fünf- bis zehfache der 900 Euro, wenn's reicht.

    Normalerweise ist es im Interesse des Abmahners (und des haftenden Abmahnanwalts), nur berechtigte Abmahnungen rauszulassen. Ob sich bei Massenabmahnung das so nivelliert, das man da unsorgfältiger sein kann, weiß ich nicht. Es würde mich aber wundern.

    --
    FaLLoC

  10. Re: Nicht schlecht!

    Autor: Tantalus 13.01.12 - 12:53

    FaLLoC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ein Abmahner (z.B. Publisher) eine solche falsche Abmahnung an einen
    > vermeintlichen Urheberrechtsverletzer rausschickt, kann dieser sofort vor
    > Gericht gehen, den Publisher auf Feststellung verklagen, dass er keine
    > Urheberrechte verletzt und wird dort gewinnen.

    Falsch, denn er müsste beweisen, dass er keine Urheberrechte verletzt. Jetzt erklär uns mal, wie ein solcher negativbeweis geführt werden soll.

    > Der Verlust dieses Prozesses
    > kostet den Publisher gleich mal das fünf- bis zehfache der 900 Euro, wenn's
    > reicht.

    Das anstrengen eines solchen Prozesses kostet den Kläger aber auch gleich mal um die 1000 Euro.

    > Normalerweise ist es im Interesse des Abmahners (und des haftenden
    > Abmahnanwalts), nur berechtigte Abmahnungen rauszulassen.

    Soll ich jetzt lachen? oO

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  11. Re: Nicht schlecht!

    Autor: Otto d.O. 13.01.12 - 13:04

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > FaLLoC schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn ein Abmahner (z.B. Publisher) eine solche falsche Abmahnung an
    > einen
    > > vermeintlichen Urheberrechtsverletzer rausschickt, kann dieser sofort
    > vor
    > > Gericht gehen, den Publisher auf Feststellung verklagen, dass er keine
    > > Urheberrechte verletzt und wird dort gewinnen.
    >
    > Falsch, denn er müsste beweisen, dass er keine Urheberrechte verletzt.
    > Jetzt erklär uns mal, wie ein solcher negativbeweis geführt werden soll.

    Bin kein Jurist, aber so wie ich den Wikipedia-Artikel zum Thema Feststellungsklage verstehe, liegt die Beweislast beim Gläubiger, d.h. in diesem Falle beim Publisher. D.h. der muss beweisen, dass die Abmahnung zurecht versendet wurde, nicht der Abgemahnte, dass er nie und nimmer die Gelegenheit zum Download hatte.

  12. Re: Nicht schlecht!

    Autor: FaLLoC 13.01.12 - 14:28

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Falsch, denn er müsste beweisen, dass er keine Urheberrechte verletzt.
    > Jetzt erklär uns mal, wie ein solcher negativbeweis geführt werden soll.

    Nein, auch im Feststellungsprozess müsste der Publisher die Urheberrechtsverletzung nachweisen. Lässt sich die Urheberrechtsverletzung weder in die eine noch in die andere Richtung nachweisen, geht das in der negativen Feststellungsklage zulasten des Beklagten/Publishers. So eine falsche Abmahnung kann wirklich Ärger und Kosten verursachen.

    > Das anstrengen eines solchen Prozesses kostet den Kläger aber auch gleich
    > mal um die 1000 Euro.

    Das ist richtig, die müsste er ersteinmal auslegen.
    Im schlimmsten Fall kann man es ja mit Prozesskostenhilfe versuchen.

    > > Normalerweise ist es im Interesse des Abmahners (und des haftenden
    > > Abmahnanwalts), nur berechtigte Abmahnungen rauszulassen.
    >
    > Soll ich jetzt lachen? oO

    Wenn Du willst, gerne. Aber worüber?
    Normalerweise hat der Abmahner von einer falschen Abmahnung nichts außer mindestens potentielle Ärger.

    --
    FaLLoC

  13. Re: Nicht schlecht!

    Autor: GodsBoss 13.01.12 - 14:33

    > > Es gibt
    > > genug Fälle, wo Leute angeschrieben wurden, die damit nichts zu tun
    > haben,
    > > es wurden Firmen angeschrieben, wo man die IP des Druckers "ermittelt"
    > > hatte, es wurden alte Leute angeschrieben, die an solchen Spielen
    > überhaupt
    > > kein Interesse haben.
    >
    > Solche Fehler kommen zwar vor, liegen aber im Promillebereich.

    2010 gab es über 500.000 Abmahnungen, der Promillebereich umfasst also tatsächlich mehrere hundert bis mehrere tausend Leute.

    Außerdem frage ich mich, wie du zu deiner Schätzung kommst und vor allem, warum sie so schlecht ist? Hier kommen ausschließlich automatisierbare Verfahren zum Tragen, vom Erkennen der urheberrechtsgeschützten Dateien via Hash bis zum Ermitteln des Anschlussinhabers durch die IP-Adresse in den Datenbeständen des Providers. Da sollten gar keine Fehler auftauchen.

    > > Es geht hier nicht um nachgewiesene Schuld, es geht nur um schnelles,
    > > risikoloses Geldverdienen mit erpresserischen Rundschreiben. Das ist
    > legale
    > > Wegelagerei.
    >
    > Die Abmahnung ist lediglich ein Angebot, das ganze billiger und ohne großen
    > Aufwand aus der Welt zu schaffen. Darauf kann man eingehen, oder man kann
    > es lassen, ganz wie einem das gefällt. Und das sind zwei echte
    > Alternativen.
    >
    > Denn wer zu unrecht eine Abmahnung bekommt, darf sie nämlich einfach
    > ignorieren, und wenn er auf Krawall gebürstet ist, kann er sogar eine
    > strafbewehrte Gegenabmahnung zurückschicken oder - was den Gegner noch viel
    > teurer zu stehen kommt - den Abmahner verklagen.
    >
    > Aber wenn die Abmahnung berechtig ist, ist die Alternative zur Abmahnung
    > die Klage vor Gericht. Und die ist richtig teuer. Da muss man dann halt mal
    > rechnen, was besser für einen ist.

    Hier mein Vorschlag für ein (illegales) Geschäftsmodell: Ein Blog betreiben mit mehr oder wenig Besuchern (ein paar reichen), zu den dort gesammelten IP-Adressen (Bots vorher rausfiltern) lässt man die Anschluss-Inhaber ermitteln und schickt ihnen Abmahnungen, sie hätten irgendein Werk, dessen Rechte man hat, via Filesharing verbreitet.

    Und nun erkläre du mir, wie ein solcher Abgemahnter verhindern sollte, dass er dafür zahlen muss.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  14. Re: Nicht schlecht!

    Autor: dopemanone 13.01.12 - 14:51

    ich schreibe das zwar immer, aber wiederhole mich gerne ;)

    IMO sind urheberrechtsverletzer daran schuld, dass ich als ehrlicher kunde mir immer nerfigere kopierschutzmaßnahmen gefallen lassen muss!

    ich gebe NICHT den publishern die schuld (ja, mir ist klar, dass alles nach tagen/stunden gecracked wird und das eigtl. nix bringt), denn die wollen nur geld für ihre arbeit sehen (ja, oft viel zuviel geld für schund). sie tun das einzige was ihnen möglich ist; was jeder hier auch tun würde.

    und sie werden immer aggressiver werden (müssen), bis jedes spiel nur daueronline spielbar, lanlos, mit schlechter story in dlc-häppchen sein wird. DANKE dafür an jeden urheberrechtsverletzer!

  15. Re: Nicht schlecht!

    Autor: GodsBoss 13.01.12 - 15:03

    > ich schreibe das zwar immer, aber wiederhole mich gerne ;)
    >
    > IMO sind urheberrechtsverletzer daran schuld, dass ich als ehrlicher kunde
    > mir immer nerfigere kopierschutzmaßnahmen gefallen lassen muss!
    >
    > ich gebe NICHT den publishern die schuld (ja, mir ist klar, dass alles nach
    > tagen/stunden gecracked wird und das eigtl. nix bringt), denn die wollen
    > nur geld für ihre arbeit sehen (ja, oft viel zuviel geld für schund). sie
    > tun das einzige was ihnen möglich ist; was jeder hier auch tun würde.
    >
    > und sie werden immer aggressiver werden (müssen), bis jedes spiel nur
    > daueronline spielbar, lanlos, mit schlechter story in dlc-häppchen sein
    > wird. DANKE dafür an jeden urheberrechtsverletzer!

    Stimmt, die Verantwortung für den Kopierschutz auf immer mehr Spielen liegt bei den Crackern. Das war schon früher so: Cracker klauten heimlich die Disketten auf ihrem Weg aus den Erzeugerstätten und versahen die eigentlich problemlos kopierbaren Spiele mit einem Schutz, oft fügten sie sogar eigens ausgedruckte Informationen bei, ohne die man die Spiele nicht spielen konnte.

    Heute setzen sie sogar eigene Server auf, so dass Spieler, statt wie von den Publishern gewollt einfach spielen können nun umfangreiche Überprüfungsmaßnahmen über sich ergehen lassen müssen.

    Wann setzt endlich jemand diesem Handwerk ein Ende?

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  16. Heuchelei

    Autor: book 13.01.12 - 15:06

    Mr QIP schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tja, manchen Gamern kann man es einfach nicht Recht machen. Man könnte
    > Glauben, dass doe Raubkopierer nach Gründen suchen, um Ihre Machenschaften
    > zu rechtfertigen.

    Man könnte nicht nur. Ich glaube das sogar. Und es ist auch so.

    Du siehst es doch bei jedem Artikel, wenn es um Urheberrechtsverletzungen geht:

    Industrie = ganz böse, aber bei Raubkopierern kommt kein schlechtes Wort über die Tastatur. Vermutlich, weil man selber fröhlich nutzt, ohne zu bezahlen.

  17. Re: Nicht schlecht!

    Autor: book 13.01.12 - 15:10

    Muhaha schrieb:

    > Diese Parasiten zielen GANZ BEWUSST,
    > unter legalem Mißbrauch des Ablahnwesens auf Leute, die sich leicht
    > einschüchtern lassen.

    Sind Deiner Meinung nach Leute, die Raubkopien benutzen, keine Parasiten?

    Bitte um eine ehrliche Antwort. Ja oder nein. Kein Gesülze.

    (Edit, weil ich glaube, dass wieder Krümel gekackt werden: Ich meine nicht die, die sich danach das Spiel kaufen, sondern die "ganz normalen" Raubkopien-User, die es nutzen, weil sie es können.)



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.12 15:15 durch book.

  18. Re: Nicht schlecht!

    Autor: Tantalus 13.01.12 - 15:22

    FaLLoC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, auch im Feststellungsprozess müsste der Publisher die
    > Urheberrechtsverletzung nachweisen. Lässt sich die Urheberrechtsverletzung
    > weder in die eine noch in die andere Richtung nachweisen, geht das in der
    > negativen Feststellungsklage zulasten des Beklagten/Publishers. So eine
    > falsche Abmahnung kann wirklich Ärger und Kosten verursachen.

    Das ist auf dem Papier richtig, aber da der Abmahnanwalt mit einem netten IP-Log (völlig egal wo er das her hat) herumwedelt, und das bereits als Beweis gilt (unabhängig von technischen Fragen, siehe Oma-Fall), bist Du faktisch in der Pflicht, Deine Unschuld beweisen zu müssen.

    > Das ist richtig, die müsste er ersteinmal auslegen.
    > Im schlimmsten Fall kann man es ja mit Prozesskostenhilfe versuchen.

    Prozesskostenhilfe ist u.A. an die Erfolgsaussichten gekoppelt. Also Pustekuchen.

    > Wenn Du willst, gerne. Aber worüber?
    > Normalerweise hat der Abmahner von einer falschen Abmahnung nichts außer
    > mindestens potentielle Ärger.

    Doch, da der fälschlich abgemahnte dies nicht beweisen kann, und somit das Risiko für den Abmahner sehr, sehr gering ist. Im ernstfall, also falls der Fall vor Gericht geht und ich als Abmahner eine Niederlage kassiere, ist höchstens meine Abmahnung für die Tonne und ich muss ein paar hundert Euro Gerichtskosten zahlen. Denn im Urteil wird dann nur stehen, dass meinem Opfer, also dem abgemahnten, die Urheberrechtsverletzung nicht nagewiesen werden konnte, und *nicht* dass ich vorsätzlich falsch abgemahnt hab. Im Verhältnis dazu ist der Gewinn aus den anderen Massenabmahnungen gigantisch.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  19. Re: Nicht schlecht!

    Autor: Trockenobst 13.01.12 - 17:52

    FaLLoC schrieb:

    > weder in die eine noch in die andere Richtung nachweisen, geht das in der
    > negativen Feststellungsklage zulasten des Beklagten/Publishers. So eine
    > falsche Abmahnung kann wirklich Ärger und Kosten verursachen.

    Heute kann man einiges machen um deinen Anschluß 100% zu
    identifizieren. Das fängt mit Portscans, Laufzeitenmessungen und
    IP-Zonen Identifikation an, und hört bei Netzkarten-Profilen,
    Router-Verhalten etc. noch lange nicht auf.

    Du würdest dich wundern was in Hackerprozessen alles an Material
    auf den Tisch kommt. Die Wahrscheinlichkeit dass es ein zweites
    Setup gibt ist da praktisch Null. Somit kann man auch Leute auf
    wechselnden IPs "finden". Und sie auch dauerhaft "speichern".

    Das ist dann einfach, wenn man ein paar 100 Rechner aufstellt
    und dort so gut und schnell die Torrent-Pakete liefert, dass die
    Tools dich als Quelle präferenzieren. D.h. du hast im "Idealfall"
    eine IP/Setup, von dem wieder alle Teile gesaugt wurden. "Jackpot!"

    Wenn Du dann auch noch Single bist und dein WLAN-Superabgesichert
    ist es ganz schwer zu behaupten, dass die Nachbarin dann doch
    Porn (oder das Game gezogen haben).

    Speziell wenn man einmal abgemahnt wurde und die Systemkonfig
    in der Datenbank ist. Nach der dritten Abmahnung wird man dann
    schnell unglaubwürdig bezüglich "hier macht niemand sowas".

    Bei bekannten Familienvätern ist fast überall eine FW installiert, die Torrent
    Protokolle erkennt. Dann gibt es gleich ein informatives Gespräch
    mit dem Nachwuchs, was für eine "Art" von Traffic das ist. Man kommt
    vielleicht einmal oder zweimal aus der Nummer durch aussitzen raus.

    Aber wer halt das Ding 24h laufen lässt erzeugt im Pechfall so viel "Jackpot"
    klingeln bei den "Onlinedetektiven". In einem Fall der Porno-Thematik
    haben sie einen Manager über 50x abgemahnt. Der hat dann auch beschlossen
    dass wohl zu lassen.

  20. Re: Nicht schlecht!

    Autor: Flying Circus 16.01.12 - 17:10

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    [Polemik]

    Meine Güte. OK, dann erkläre bitte, warum die Publisher überhaupt für teuer Geld Kopierschützereien entwickeln lassen? Sie verärgern damit ja zahlende Kundschaft. Einen Grund werden sie ja haben. Ich gehe nicht davon aus, daß das Verärgern der zahlenden Kundschaft die treibende Motivation ist.

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