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Und täglich grüßt das Murmeltier ...

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  1. Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...

    Autor: AndyGER 28.01.12 - 01:50

    redmord schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > AndyGER schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich denke, es macht sich noch immer niemand so recht eine Vorstellung
    > > davon, wie immens riesig Foxconn wirklich ist.
    >
    > Im Artikel steht doch direkt, dass Foxconn für circa 40 % der weltweiten
    > Elektronikerzeugnisse Verantwortung trägt.

    Ich würde mich nicht wundern, wenn die Prozentzahl deutlich höher liegt.

    > > Auch versteht man im Westen
    > > nicht das Zusammenspiel zwischen der Firma und der chinesischen
    > Regierung.
    >
    > Muss man dies, um einen Misstand aufdecken zu dürfen?

    Ja, denn in einer Diktatur sind verlässliche und präzise Informationen eher Mangelware. Das sollte man wissen. Diese Firma ist so riesig, eben weil sie nicht nur Aufträge von der Regierung erhält, sondern sicher auch mit dieser verwachsen ist. Nichts von dem, was bei Foxconn vor sich geht, geschieht ohne Wissen und Duldung der Politik dort.

    > > Man misst nach wie vor nach westlichen Maßstäben ...
    >
    > Was absolut richtig ist.

    Nein, das aber näher zu erläutern, dafür ist es zum einen heute zu spät und zum anderen auch zu müßig ...

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  2. Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...

    Autor: AndyGER 28.01.12 - 01:53

    BWLler? O.o ...

    ===============================================================
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  3. Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...

    Autor: Fips 28.01.12 - 09:48

    Auch auf die Gefahr hin, angefeindet zu werden, aber ich denke das ganze Engagement in die FLA ist lediglich der Versuch die Wogen zu glätten und nicht tatsächlich etwas zu ändern. Ich bin davon überzeugt das sich Apple nicht für die Arbeiter in den Foxconn-Werken interessiert. Allerdings, ich mich auch nicht. Und so kann ich Apple, auch wenn ich sie für eine der unsympathischsten Firmen halte, in diesem Fall keinen schwarzen Peter zustecken.
    Es ist natürlich eine Modeerscheinung sich darüber aufzuregen, wenn man von solchen Dingen erfährt, und die Eigendarstellung in diese Richtung ist in hohem Maße sozial erwünscht, aber wirklich stören tut das doch kaum einen. Oder wer macht sich ernsthaft Gedanke um die armen Arbeiter in China, wenn es nicht gerade frisch breitgetreten wird. Natürlich kann man anführen, dass man davon nichts wissen kann, wenn es nicht in die Medien kommt, allerdings bin ich mir sicher, dass auch nach umfassender Berichterstattung die Empörung darüber sehr schnell einschläft, wenn man nicht regelmäßig daran erinnert wird, das man sich zu empören hat.
    Unser Reichtum fußt auf die Armut der anderen. Der andere Weg wäre, wie der Werbespruch der Linken, "Reichtum für alle", dummerweise ist dies äquivalent zu "Armut für alle". Und da wir in einer Welt mit begrenzten Ressourcen leben, würde sich unser Lebensstandard wahrscheinlich in freiem Fall nach unten begeben.
    Schlussendlich muss man sich die Frage stellen, was einem wichtiger ist, Gleichheit für alle Erdenbürger oder der eigene Wohlstand (inklusive all jener zu denen ich eine persönliche Beziehung habe)...ich muss gestehen, für ersteres bin ich zu sehr Egoist.

  4. Re: Und täglich grüßt das Murmeltier ...

    Autor: AndyGER 28.01.12 - 11:38

    Wie gut, dass es Dich nicht interessiert, Du aber zumindest Dein Feindbild sowie Deine vorgefasste Meinung gefunden hast. Das ist doch auch schon mal etwas beruhigendes. :)

    Abseits der vorgefertigten Meinungen hast Du insofern recht, als dass auch die aktuellen Bemühungen Apples wenig an der IST-Situation in China ändern werden. Ich sehe das auch eher als eine Art Imagepflege. Sollte sich tatsächlich dadurch bei Foxconn ein Hebel ansetzen lassen, umso besser.

    Ich habe es hier schon in anderen Beiträgen zum Ausdruck gebracht: Apple ist weder das Problem, noch die Lösung. Die Firma ist lediglich das populärste Warnschild. Vor allem in der Presse. Ich für meinen Teil würde es als positiv empfinden, wenn sich hier auf Regierungsebene verständigt wird. Jede Nation hat Außenminister, die dafür zuständig sind. Auch Deutschland lässt viel in China produzieren. Amerika ebenso. Schön, dass ein Präsident Obama die Produktion wieder in Amerika sehen will. Kurzfristig wäre es aber vielleicht sinnvoll gewesen, Gespräche mit der chinesischen Regierung zu suchen - für die us-amerikanischen Konzern, die dort produzieren und ihre Dollars lassen.

    Ich bin allerdings nach wie vor nicht davon überzeugt, dass sich an der Situation überhaupt etwas ändern lässt. Ganz gleich, wieviel Geld dort hingeschickt wird. Die Veränderung muss aus dem Land und von den Menschen selbst kommen. Und das ist in einem Kasten-orientierten diktatorischen System ein vielfaches schwerer als es hierzulande war.

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