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Betriebsrat oder Gewerkschaft ist ein Kündigungsgrund

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  1. Betriebsrat oder Gewerkschaft ist ein Kündigungsgrund

    Autor: bmaehr 03.02.12 - 21:06

    Wenn ein Betriebsrat oder eine Gewerkschaft kommt, kündige ich.

    Das ist hier in Europa aber natürlich eine ganz andere Situation als in Asien.

  2. Re: Betriebsrat oder Gewerkschaft ist ein Kündigungsgrund

    Autor: staeff 03.02.12 - 23:03

    Nein,

    das ist Luxus. Frag mal die Aldi oder Lidl-Angestellten (Oder Kik, Schlecker etc), die haufenweise unbezahlte Überstunden machen müssen - für ein eher mageres Gehalt.

    Die Träumen von Betriebsräten.

  3. Re: Betriebsrat oder Gewerkschaft ist ein Kündigungsgrund

    Autor: it-galeere 05.02.12 - 11:07

    staeff schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein,
    >
    > das ist Luxus. Frag mal die Aldi oder Lidl-Angestellten (Oder Kik,
    > Schlecker etc), die haufenweise unbezahlte Überstunden machen müssen - für
    > ein eher mageres Gehalt.
    >
    > Die Träumen von Betriebsräten.

    Das kann aber auch ein Albtraum werden, wenn der Betriebsrat dann mit der Firma kungelt oder einfach kein Rückgrat hat. Sehe ich in unserer Firma: internationaler IT-Konzern und arbeiten im Grossraumbüro. Man versteht manchmal vor Lärm sein eigenes Wort nicht und soll sich konzentrieren können. Burnout lässt grüssen.
    Der Betriebsrat selbst sitzt nicht im Grossraumbüro, sagt alles in Ordnung, kann man nichts machen.

  4. Re: Betriebsrat oder Gewerkschaft ist ein Kündigungsgrund

    Autor: Flying Circus 06.02.12 - 08:04

    Und dann lieber gleich keinen Betriebsrat, keine Gewerkschaft? Damit die Geschäftsleitung die Angestellten gleich wie Zitronen auspressen kann?

  5. Re: Betriebsrat oder Gewerkschaft ist ein Kündigungsgrund

    Autor: Bouncy 06.02.12 - 11:17

    Flying Circus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und dann lieber gleich keinen Betriebsrat, keine Gewerkschaft? Damit die
    > Geschäftsleitung die Angestellten gleich wie Zitronen auspressen kann?
    Ja, das wäre besser. Ich bin als Subunternehmer in einem internationalen Konzern, also nicht direkt von deren Betriebsrat betroffen, kann also objektiv die Meinungen unzähliger Angestellter beobachten. Zwei der meiner direkten Kollegen sind auch im Betriebsrat, also voreingenommen. Und dennoch: allgemein wird der Betriebsrat als ein Übel wahrgenommen, ein Klotz am Bein der Firma, ständig am Nörgeln, ständig am Bremsen, selbst unglaublich träge und bürokratisch - all das, was den Gewerkschaften ohnehin schon vorgeworfen wird. Sie bremsen selbst simple Ideen der IT (etwa Outlook WebAccess lassen die verbieten) und schützen Angestellte, die ganz und gar untragbar geworden sind. Sie verbieten Leistungskontrolle in jeglichem Ansatz und machen damit personelle Entwicklung faktisch unmöglich.Sie müssen in jahrelangen Prozeduren selbst die Einführung neuer Bürostühle genehmigen, während unser Rücken weiter kaputtgeht durch die alten Stühle. Sie sind ein Geschwür, einzig und allein von den Kollegen zu gebrauchen, die wissen, dass sie selbst inkompetent sind und sonst entlassen werden würden. Ist das gut? Nein, manchmal muß dieser Angestelltenschutz eben entfallen, so ist das Berufsleben.
    Insofern kann ich teils nachvollziehen, dass eine Firma die Gründung eines Betriebsrats verhindern will, die Arbeitsbedingungen könnten danach nämlich genausogut _schlechter_ werden, davon würde niemand profitieren. Aber das sind Zusammenhänge, die die einfachen Arbeiter nicht sehen, ihnen wird nur gesagt wie toll so ein Betriebsrat sein _kann_...

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