1. Foren
  2. Kommentare (alt, bis 13.1.2005)
  3. Wirtschaft
  4. Allgemein…

Bundesfinanzministerium: Internet-Steuerrechner geht falsch

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Bundesfinanzministerium: Internet-Steuerrechner geht falsch

    Autor: Golem.de 12.01.04 - 09:37

    Dem Bundesfinanzministerium ist im Zusammenhang mit der Steuerreform erneut ein schwerer Rechenfehler unterlaufen. Dem Nachrichtenmagazin Focus zufolge hat das Ministerium den interaktiven Steuerrechner falsch programmiert, mit dem das Ministerium seit dem 17. Dezember im Internet für die Reform wirbt.

    https://www.golem.de/0401/29201.html

  2. Re: Bundesfinanzministerium: Internet-Steuerrechner geht falsch

    Autor: Hydrant 12.01.04 - 11:43

    Tja, da haben wir's wieder - unsere tolle Regierung versinkt (nebst Opposition) im Reförmchen-Chaos ... Schon schlimm, dass selbst die Experten nicht genau wissen, was man dort eigentlich verzapft !

  3. Re: Bundesfinanzministerium: Internet-Steuerrechner geht falsch

    Autor: Graf Zahl 12.01.04 - 11:56

    "...Einem Arbeitnehmer, der 20.000 Euro im Jahr verdient und 70 Kilometer pendelt, offeriere Eichels Rechner eine jährliche Entlastung von 239 Euro. Focus zufolge muss er aber mindestens 113 Euro mehr zahlen als im vergangenen Jahr...."

    Wer hätte das gedacht??

    Da der Staat permanent zu wenig Geld hat, kann natürlich bei einer Steuerreform auch keine Entlastung für die meisten Arbeitnehmer rauskommen.
    Dann hätte ja der Staat noch weniger Geld.

    Da brauch ich keinen Internet Rechner oder Steuerexperten für.

  4. Re: Bundesfinanzministerium: Internet-Steuerrechner geht falsch

    Autor: uhu 12.01.04 - 16:35

    Ist grad egal. Selbst wenn's ne Ersparnis von 239 Euro wären - die geht doch wieder drauf für Praxisgebühren, höhere Zuzahlungen bei Medikamenten, höhere Kosten bei Sehhilfen, Zähnen .... Ach ja und der Strom soll auch wieder teurer werden.

    Da wundere ich mich nicht, dass die Bürger den Geldbeutel zuhalten und nicht konsumieren. Da kann Herr Schröder noch so viel appelieren.

    Aber halt! Vielleich verkonsumieren ja die Beamten und Abgeordneten etwas mehr - die haben ja nur die halbe Praxisgebühr und Beihilfe gibt es ja auch noch...

    Das ganze ist keine Reform, sondern eine Umverteilung.

  5. AN ALLE NÖRGLER

    Autor: WindowsXP-HeavyUser 12.01.04 - 17:06

    1. Machts erstmal besser, bevor ihr das Maul aufreißt
    2. Wer möchte in die Politik gehen, eine 7-Tage lange 120-Stunden-Woche haben, ständig Morddrohungen und ewigen Nörglern ausgesetzt sein, im Vergleich zur freien Wirtschaft ein mickriges Gehalt verdienen?

    Schon mal gefragt, warum der Bundeskanzler sich das alles für lumpige 25.000 EUR im Monat antut, wenn er in der freien Wirtschaft mindestens das Doppelte verdienen könnte?

    Alle meckern und nörgeln immer nur herum. Was sind denn eure Vorschläge, wie macht man es besser? Hat von euch jemand auch nur eine Sekunde daran gedacht, mal zur nächsten Bürgerversammlung ins Rathaus zu gehen, den Politikern Fragen zu stellen und Eure Meinung zu sagen? Wir leben in einer Demokratie, Leute!

    Beispiel: Wer sagen kann, wie Gesundheit und Gesundheitsvorsorge bezahlbar bleibt und dabei die Pharma- und Ärzte-Lobby auch noch zum Mitmachen bewegt soll es doch nur mal sagen, alle warten gespannt auf die rettende Idee. Ansonsten wird man hier bald wie in den USA und in vielen anderen Ländern der Welt auch bei der Einlieferung in ein Krankenhaus erstmal nach einer Kreditkarte gefilzt werden. Das ist kein Gag, habe ich selbst erlebt.

    Noch ein Beispiel: wer hat eine Lösung für das Generationenproblem, hohe Rentenbeiträge und die Arbeitslosigkeit? Mehr Einwanderer? Die wären nötig, weil das Deutsche Volk SCHRUMPFT, es gibt zuwenig Steuer- und Renten-Einzahler, das Rentenniveau sinkt. Aber mehr Einwanderer ins Land zu lassen geht andererseits auch wieder nicht, wir haben schon jetzt zuwenig Arbeitsplätze. Also: was tun? Weiß einer von euch Nörglern das?

    Wenn nicht: einfach mal die F. halten.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

    Gentoo-User

  6. Re: AN ALLE NÖRGLER

    Autor: Johannes Guth 12.01.04 - 21:05

    Hab ich etwas überlesen oder bestand der Text nur aus unflätigen Äußerungen, Überspitzungen und unsachlichen Bemerkungen?

    Nörgeln allein bringt nichts, aber das Maul zu halten ist in unserer Situation brandgefährlich.

  7. Re: AN ALLE NÖRGLER

    Autor: WindowsXP-HeavyUser 12.01.04 - 21:34

    Johannes Guth schrieb:
    >
    > Hab ich etwas überlesen oder bestand der Text
    > nur aus unflätigen Äußerungen, Überspitzungen
    > und unsachlichen Bemerkungen?

    Anders kommt man den üblichen minderbemittelten BILD-Lesern auch nicht mehr nahe.

    > Nörgeln allein bringt nichts, aber das Maul zu
    > halten ist in unserer Situation brandgefährlich.

    Nörgler sind meist Leute, die nur wissen, dass irgendwas nicht so gut ist. Aber welche Maßnahmen notwendig sind und welche davon wiederrum konsensfähig mit den tausend Lobby-Vereinigungen sind, wissen sie natürlich auch nicht. Selbst an der Politik teilnehmen, z.B. auf regionaler Ebene, wollen sie auch nicht. Stattdessen fallen dann Phrasen wie "tolle Demokratie" oder "man wird ja nicht informiert". Alles Schwachsinn.

    Da wäre es mir lieber, dass die, die sowieso nichts wissen und nichts wissen wollen, auch besser den Mund halten und denen die Arbeit überlassen, die es können und wollen. Konstruktive Kritik ist von solchen Leuten jedenfalls nicht zu erwarten, obwohl wünschenswert.

    Gentoo-User

  8. Re: AN ALLE NÖRGLER

    Autor: wL 12.01.04 - 21:55

    Die F.halten gabs schon mal in der DDR , sind wir schon wieder soweit ?
    Umverteilung ist das Zauberwort.
    & zwar Arbeitsplätze aus Fernost zu UNS zurückumverteilen!
    Von den USA lernen heisst siegen lernen ?
    Früher wars die Sowjetunion.
    Wo ist der Unterschied zwischen Lobby & Mafia ?
    beide erscheinen grau.
    Weiternörgeln ! denn reinwürgen macht krank.
    Arbeiterverräter hat das eh Land genug.

    PS.:kann es sein , dass der starke Mann schon durch die Straßen geht ?
    dann aber in Kalifornien.

  9. Re: AN ALLE NÖRGLER

    Autor: uhu 13.01.04 - 13:48

    Was war denn an deiner Kritik an den "Nörglern" konstruktiv?
    Lösungsvorschläge hast du ja auch keine gemacht.

    Woher weißt du wer von den Forum-Nutzern "minderbemittelter Bild-Leser ist?
    Es soll sogar Forum-Teilnehmer geben, die sich politisch engagieren (nicht nur bei Bürgerversammlungen).

    Der von dir so geschätzte Bundeskanzler, der für mickrige 25.000 Euro im Monat arbeitet, liest übrigens auch Bild. Ja er läßt sich sogar ab und zu von Bild-Reportern interviewen.

    Die Tatsache, daß Reformen uns nicht mehr Geld in den Geldbeutel schwemmen kann ich akzeptieren. Mich stört nur die Bürgerverdummung durch von vorneherein unhaltbare Versprechungen (Beispiel 1: Krankenversicherungsbeitrag sollte um 0,7%-Puntke gsenkt werden - wenn wir viel Glück haben werden sie nicht steigen. Beispiel 2: Der Euro bringt uns zusätzliches Wirtschaftswachstum - wo denn. Beispiel 3: Stabilitätspakt...).

    Mich ödet es einfach an, dass man die Leute für so doof hält zu glauben sie hätten eine Entlastung zu erwarten. Diese Art von Politik ist meines Erachtens Hauptgrund der sogenannten Politikverdrossenheit.

  10. Re: Bundesfinanzministerium: Internet-Steuerrechner geht falsch

    Autor: Hesu 14.01.04 - 19:07

    "uhu" gehört offenbar zu denjenigen, die immer noch an das Märchen von den Beamtenprivilegien glauben. Deshalb einige Anmerkungen:
    1. Beamte zahlen die "halbe Praxisgebühr" (gemeint sind wohl 20 €/Jahr), auch wenn sie nur einmal den Arzt besuchen.
    2. Die Beihilfe ist die - für den Staat billigere - Gegenleistung dafür, dass der Arbeitgeber keine Krankenversicherungsbeitäge zahlt. Sie deckt nur einen - durch Eigenantailsregelungen bei Medikamenten u.ä. in den letzten Jahren geschrumpften - Teil der Kosten. Den Rest muss der Beamte entweder aus eigener Tasche bezahlen oder sich privat versichern. Letzteres ist beispielsweise für einen verheirateten Alleinverdiener mit 2 Kindern sehr teuer, weil es in der PKV keine kostenfreie Mitversicherung von Famileinmitgliedern ohne eigenes Einkommen gibt.
    Der "Privatpatientenstatus" kommt nur den Ärzten zugute, die höhere Honorare berechnen dürfen (was sich auch in höheren Beiträgen in der PKV niederschlägt).

  11. Re: Bundesfinanzministerium: Internet-Steuerrechner geht falsch

    Autor: Agnes 31.01.04 - 23:19

    Seites des Bundesfinanzministeriums,
    nicht nur das. Ich habe mich dort mehrfach beklagt, denn laut Homepage bringt die Steuerreform für alle Entlastung!! Und zum Beweis gibt es einfach die Lohnsteuerklasse 2 nicht mehr!
    Denn mit einem Link zu der Steuerklasse II wäre der Beweis angetreten das dieses falsch ist. Alleinerziehende wurden richtig gekniffen!
    Will nur keiner wissen, und antworten tun sie auch nicht auf E-mails.

  12. Re: Bundesfinanzministerium: Internet-Steuerrechner geht falsch

    Autor: stephano 26.02.04 - 11:37

    Schön wenns so wäre : Durch Eingabe eines um 100€ erhöhten Freibetrages monatlich spare ich laut Steuerrechner 440.82 € Steuern monatlich... toll :-)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. betzemeier automotive software GmbH & Co. KG, Minden
  3. Forschungszentrum Jülich GmbH, Erlangen
  4. Tönnies Business Solutions GmbH, Badbergen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 2.174€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de