1. Foren
  2. Kommentare (alt, bis 13.1.2005)
  3. Wirtschaft
  4. Allgemein…

programm; nsdap

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. programm; nsdap

    Autor: mesenger 12.05.04 - 19:45

    Hallo, vielleicht kann mir jemand helfen: seit 1 Monat beschäftige ich mich mit der Programm der Nsdap, aber bis jetzt keine Chance, ich habeSchwierigkeiten es zu verstehen, ich brauche Ratschläge, bitte.
    Diese Schrift ist verfassungsfeindlich und aus der Geschichte weiß man ja was daraus geworden ist. Hier dient diese Schrift wohl eher der Volkspropaganda und ist volksverhetzend.Es enthält bereits Antisemitismus und die Vorbereitung des Dualismus des Führers der NSDAP UND des Staates
    Am 24. Februar 1920 stellten Drexler und Hitler ihr gemeinsam erarbeitetes 25-Punkte-Parteiprogramm vor. Zentrale Schlagworte waren: Schaffung eines Großdeutschland in den "Volkstumsgrenzen" mit einer starken Zentralgewalt; Revision des Versailler Vertrages; Durchführung einer Bodenreform; Erweiterung des Lebensraumes zur Ernährung und Ansiedlung der deutschen Bevölkerung; Verstaatlichung der Großunternehmen und Einführung einer Gewinnbeteiligung der Arbeiter in den Großunternehmen; Verbesserung der Volksbildung; Durchsetzung "positiven" Christentums "auf der Grundlage des Sittlichkeits- und Moralgefühls der germanischen Rasse"; Ausrichtung der Politik an rassischen Kriterien; Verweigerung der Staatsbürgerrechte gegenüber Juden und ihre Ausweisung aus Deutschland.

    25-Punkte-Programm der NSDAP

    Das Programm der Deutschen Arbeiterpartei ist ein Zeit-Programm. Die Führer lehnen es ab, nach Erreichung der im Programm
    aufgestellten Ziele neue aufzustellen, nur zu dem Zwecke, um durch künstlich gesteigerte Unzufriedenheit der Massen das
    Fortbestehen der Partei zu ermöglichen.

    1. Wir fordern den Zusammenschluß aller Deutschen auf Grund des Selbstbestimmungsrechtes der Völker zu einem
    Groß-Deutschland.

    2. Wir fordern die Gleichberechtigung des deutschen Volkes gegenüber den andere Nationen, Aufhebung der Friedensverträge
    von Versailles und St Germain.

    3. Wir fordern Land und Boden (Kolonien) zur Ernährung unseres Volkes und Ansiedlung unseres Bevölkerungsüberschusses.

    4. Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen Blutes ist, ohne
    Rücksichtnahme auf Konfession. Kein Jude kann daher Volksgenosse sein.

    5. Wer nicht Staatsbürger ist, soll nur als Gast in Deutschland leben können und muß unter Fremdengesetzgebung stehen.

    6. Das Recht, über Führung und Gesetze des Staates zu bestimmen, darf nur dem Staatsbürger zustehen. Daher fordern wir, daß
    jedes öffentliche Amt, gleichgültig welcher Art, gleich ob im Reich, Land oder Gemeinde, nur durch Staatsbürger bekleidet
    werden darf. Wir bekämpfen die korrumpierende Parlamentswirtschaft einer Stellenbesetzung nur nach Parteigesichtspunkten
    ohne Rücksichten auf Charakter und Fähigkeiten.

    7. Wir fordern, daß sich der Staat verpflichtet, in erster Linie für die Erwerbs- und Lebensmöglichkeit der Staatsbürger zu sorgen.
    Wenn es nicht möglich ist, die Gesamtbevölkerung des Staates zu ernähren, so sind die Angehörigen fremder Nationen
    (Nicht-Staatsbürger) aus dem Reiche auszuweisen.

    8. Jede weitere Einwanderung Nicht-Deutscher ist zu verhindern. Wir fordern, daß alle Nicht-Deutschen, die seit dem 2. August
    1914 in Deutschland eingewandert sind, sofort zum Verlassen des Reiches gezwungen werden.

    9. Alle Staatsbürger müssen gleiche Rechte und Pflichten besitzen.

    10. Erste Pflicht jedes Staatsbürgers muß sein, geistig oder körperlich zu schaffen. Die Tätigkeit des einzelnen darf nicht gegen
    die Interessen der Allgemeinheit verstoßen, sondern muß im Rahmen des Gesamten und zum Nutzen aller erfolgen. Daher
    fordern wir:

    11. Abschaffung des Arbeits- und mühelosen Einkommens, Brechung der Zinsknechtschaft.

    12. Im Hinblick auf die ungeheuren Opfer an Gut und Blut, die jeder Krieg vom Volke fordert, muß die persönliche Bereicherung
    durch den Krieg als Verbrechen am Volke bezeichnet werden: Wir fordern daher restlose Einziehung aller Kriegsgewinne.

    13. Wir fordern die Verstaatlichung aller (bisher) bereits vergesellschafteten (Trusts) Betriebe.

    14. Wir fordern Gewinnbeteiligung an Großbetrieben.

    15. Wir fordern einen großzügigen Ausbau der Altersversorgung.

    16. Wir fordern die Schaffung eines gesunden Mittelstandes und seine Erhaltung, sofortige Kommunalisierung der
    Groß-Warenhäuser und ihre Vermietung zu billigen Preisen an kleine Gewerbetreibende, schärfste Berücksichtigung aller
    kleinen Gewerbetreibenden bei Lieferung an den Staat, die Länder oder Gemeinden.

    17. Wir fordern eine unseren nationalen Bedürfnissen angepaßte Bodenreform, Schaffung eines Gesetzes zur unentgeltlichen
    Enteignung von Boden für gemeinnützige Zwecke. Abschaffung des Bodenzinses und Verhinderung jeder Bodenspekulation.

    18. Wir fordern den Rücksichtslosen Kampf gegen diejenigen, die durch ihre Tätigkeit das Gemeininteresse schädigen. Gemeine
    Volksverbrecher, Wucherer, Schieber usw. sind mit dem Tode zu bestrafen, ohne Rücksichtnahme auf Konfession und Rasse.

    19. Wir fordern Ersatz für das der materialistischen Weltordnung dienende römische Recht durch ein deutsches Gemeinrecht.

    20. Um jedem fähigen und fleißigen Deutschen das Erreichen höherer Bildung und damit das Einrücken in führende Stellung zu
    ermöglichen, hat der Staat für einen gründlichen Ausbau unseres gesamten Volksbildungswesens Sorge zu tragen. Die
    Lehrpläne aller Bildungsanstalten sind den Erfordernissen des praktischen Lebens anzupassen. Das Erfassen des
    Staatsgedankens muß bereits mit dem Beginn des Verständnisses durch die Schule (Staatsbürgerkunde) erzielt werden. Wir
    fordern die Ausbildung besonders veranlagter Kinder armer Eltern ohne Rücksicht auf deren Stand oder Beruf auf Staatskosten.

    21. Der Staat hat für die Hebung der Volksgesundheit zu sorgen durch den Schutz der Mutter und des Kindes, durch Verbot der
    Jugendarbeit, durch Herbeiführung der körperlichen Ertüchtigung mittels gesetzlicher Festlegung einer Turn- und Sportpflicht,
    durch größte Unterstützung aller sich mit körperlicher Jugendausbildung beschäftigenden Vereine.

    22. Wir fordern die Abschaffung der Söldnertruppe und die Bildung eines Volksheeres.

    23. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen die bewußte politische Lüge und ihre Verbreitung durch die Presse. Um die
    Schaffung einer deutschen Presse zu ermöglichen, fordern wir, daß:

    a. sämtliche Schriftleiter und Mitarbeiter von Zeitungen, die in deutscher Sprache erscheinen, Volksgenossen sein müssen,

    b. nichtdeutsche Zeitungen zu ihrem Erscheinen der ausdrücklichen Genehmigung des Staates bedürfen. Sie dürfen nicht in
    deutscher Sprache gedruckt werden,

    c. jede finanzielle Beteiligung an deutschen Zeitungen oder deren Beeinflussung durch Nicht-Deutsche gesetzlich verboten wird,
    und fordern als Strafe für Übertretungen die Schließung eines solchen Zeitungsbetriebes sowie die sofortige Ausweisung der
    daran beteiligten Nicht-Deutschen aus dem Reich.

    Zeitungen, die gegen das Gemeinwohl verstoßen, sind zu verbieten. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen eine Kunst und
    Literaturrichtung, die einen zersetzenden Einfluß auf unser Volksleben ausübt, und die Schließung von Veranstaltungen, die
    gegen vorstehende Forderungen verstoßen.

    24.Wir fordern die Freiheit aller religiösen Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessen Bestand gefährden oder gegen das
    Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen Rasse verstoßen.

    Die Partei als solche vertritt den Standpunkt eines positiven Christentums, ohne sich konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis
    zu binden. Sie bekämpft den jüdisch-materialistischen Geist in und außer uns und ist überzeugt, daß eine dauernde Genesung
    unseres Volkes nur erfolgen kann von innen heraus auf der Grundlage:

    Gemeinnutz vor Eigennutz.

    25. Zur Durchführung alles dessen fordern wir: Die Schaffung einer starken Zentralgewalt des Reiches. Unbedingte Autorität des
    politischen Zentralparlaments über das gesamte Reich und seine Organisationen im allgemeinen.

    Die Bildung von Stände- und Berufskammern zur Durchführung der vom Reich erlassenen Rahmengesetze in den einzelnen
    Bundesstaaten.

    Die Führer der Partei versprechen, wenn nötig unter Einsatz des eigenen Lebens für die Durchführung der vorstehenden Punkte
    rücksichtslos einzutreten.

    München, den 24. Februar 1920.
    ------------------------------------------

  2. Re: programm; nsdap

    Autor: :-) 19.05.04 - 23:32

    mesenger schrieb:
    >
    > Hallo, vielleicht kann mir jemand helfen: seit 1
    > Monat beschäftige ich mich mit der Programm der
    > Nsdap, aber bis jetzt keine Chance, ich
    > habeSchwierigkeiten es zu verstehen, ich brauche
    > Ratschläge, bitte.

    Ich finde, es ist doch klar zu verstehen, was da geschrieben steht :-)

    > Diese Schrift ist verfassungsfeindlich und aus
    > der Geschichte weiß man ja was daraus geworden
    > ist. Hier dient diese Schrift wohl eher der
    > Volkspropaganda und ist volksverhetzend.Es
    > enthält bereits Antisemitismus und die
    > Vorbereitung des Dualismus des Führers der NSDAP
    > UND des Staates
    > Am 24. Februar 1920 stellten Drexler und Hitler
    > ihr gemeinsam erarbeitetes
    > 25-Punkte-Parteiprogramm vor. Zentrale
    > Schlagworte waren: Schaffung eines
    > Großdeutschland in den "Volkstumsgrenzen" mit
    > einer starken Zentralgewalt; Revision des
    > Versailler Vertrages; Durchführung einer
    > Bodenreform; Erweiterung des Lebensraumes zur
    > Ernährung und Ansiedlung der deutschen
    > Bevölkerung; Verstaatlichung der Großunternehmen
    > und Einführung einer Gewinnbeteiligung der
    > Arbeiter in den Großunternehmen; Verbesserung
    > der Volksbildung; Durchsetzung "positiven"
    > Christentums "auf der Grundlage des
    > Sittlichkeits- und Moralgefühls der germanischen
    > Rasse"; Ausrichtung der Politik an rassischen
    > Kriterien; Verweigerung der Staatsbürgerrechte
    > gegenüber Juden und ihre Ausweisung aus
    > Deutschland.
    >

    Aber der langfristige Plan beschränkte sich nicht nur auf eine Glaubensgruppe, andere wie die Jesuiten wären die nächsten gewesen.
    Ähnlich wie im Irak sollte hier eine Kombination von Staat und Kirche geschaffen werden. Der Kanzler auch als Papst, der Reichstag als Kirche, das Politprogramm als Bibel.

    > 25-Punkte-Programm der NSDAP
    >
    > Das Programm der Deutschen Arbeiterpartei ist
    > ein Zeit-Programm. Die Führer lehnen es ab, nach
    > Erreichung der im Programm
    > aufgestellten Ziele neue aufzustellen, nur zu
    > dem Zwecke, um durch künstlich gesteigerte
    > Unzufriedenheit der Massen das
    > Fortbestehen der Partei zu ermöglichen.
    >
    Dazu war ja die Schlägertruppe SA gegründet worden, sie sollten nachts die Straßen unsicher machen, während tagsüber die Sicherheit auf deutschen Straßen gefordert wurde :-)

    > 1. Wir fordern den Zusammenschluß aller
    > Deutschen auf Grund des Selbstbestimmungsrechtes
    > der Völker zu einem
    > Groß-Deutschland.
    >
    > 2. Wir fordern die Gleichberechtigung des
    > deutschen Volkes gegenüber den andere Nationen,
    > Aufhebung der Friedensverträge
    > von Versailles und St Germain.
    >
    > 3. Wir fordern Land und Boden (Kolonien) zur
    > Ernährung unseres Volkes und Ansiedlung unseres
    > Bevölkerungsüberschusses.
    >
    Sowas ist natürlich plump formuliert, das versteht ja sofort jeder!
    Nein, man befreit andere :-) Klingt doch viel hübscher.

    > 4. Staatsbürger kann nur sein, wer Volksgenosse
    > ist. Volksgenosse kann nur sein, wer deutschen
    > Blutes ist, ohne
    > Rücksichtnahme auf Konfession. Kein Jude kann
    > daher Volksgenosse sein.
    >
    ??? ohne Rücksichtnahme? Ein Jude kann daher...
    Eine beliebte Methode: Man muß einen Schuldigen präsentieren können!

    > 5. Wer nicht Staatsbürger ist, soll nur als Gast
    > in Deutschland leben können und muß unter
    > Fremdengesetzgebung stehen.
    >
    Aber Goebbels Pläne von einem geeinten Europa passen da nicht hinein.
    Aber wahrscheinlich hätte man Europa kurz zu Deutschland erklärt, dann hätte es wieder gestimmt :-)

    > 6. Das Recht, über Führung und Gesetze des
    > Staates zu bestimmen, darf nur dem Staatsbürger
    > zustehen. Daher fordern wir, daß
    > jedes öffentliche Amt, gleichgültig welcher Art,
    > gleich ob im Reich, Land oder Gemeinde, nur
    > durch Staatsbürger bekleidet
    > werden darf. Wir bekämpfen die korrumpierende
    > Parlamentswirtschaft einer Stellenbesetzung nur
    > nach Parteigesichtspunkten
    > ohne Rücksichten auf Charakter und Fähigkeiten.
    >
    :-)

    > 7. Wir fordern, daß sich der Staat verpflichtet,
    > in erster Linie für die Erwerbs- und
    > Lebensmöglichkeit der Staatsbürger zu sorgen.
    > Wenn es nicht möglich ist, die Gesamtbevölkerung
    > des Staates zu ernähren, so sind die Angehörigen
    > fremder Nationen
    > (Nicht-Staatsbürger) aus dem Reiche auszuweisen.
    >
    Da merkt man ziemlich gut, dass das alles einen Knick in der Logik hatte.

    > 8. Jede weitere Einwanderung Nicht-Deutscher ist
    > zu verhindern. Wir fordern, daß alle
    > Nicht-Deutschen, die seit dem 2. August
    > 1914 in Deutschland eingewandert sind, sofort
    > zum Verlassen des Reiches gezwungen werden.
    >
    Klar, alle Einsteins raus aus Deutschland. Übrig bleibt dann eine biersaufende johlende Masse übrig :-)

    > 9. Alle Staatsbürger müssen gleiche Rechte und
    > Pflichten besitzen.
    >
    Heute darf ich dich schlagen, morgen darfst du dann deine Backe hinhalten :-)

    > 10. Erste Pflicht jedes Staatsbürgers muß sein,
    > geistig oder körperlich zu schaffen. Die
    > Tätigkeit des einzelnen darf nicht gegen
    > die Interessen der Allgemeinheit verstoßen,
    > sondern muß im Rahmen des Gesamten und zum
    > Nutzen aller erfolgen. Daher
    > fordern wir:
    >
    > 11. Abschaffung des Arbeits- und mühelosen
    > Einkommens, Brechung der Zinsknechtschaft.
    >
    Klingt ja richtig süß! Die Hälfte der Sozialhilfeempfänger sind alleinstehende Frauen mit Kind. Wie die Lösung dafür ausgesehen hätte, kann ich mir gut vorstellen.

    > 12. Im Hinblick auf die ungeheuren Opfer an Gut
    > und Blut, die jeder Krieg vom Volke fordert, muß
    > die persönliche Bereicherung
    > durch den Krieg als Verbrechen am Volke
    > bezeichnet werden: Wir fordern daher restlose
    > Einziehung aller Kriegsgewinne.
    >
    *lach*

    > 13. Wir fordern die Verstaatlichung aller
    > (bisher) bereits vergesellschafteten (Trusts)
    > Betriebe.
    >
    > 14. Wir fordern Gewinnbeteiligung an
    > Großbetrieben.
    >
    Zur Entreicherung breiter Massen.

    > 15. Wir fordern einen großzügigen Ausbau der
    > Altersversorgung.
    >
    Das kann man ja fordern, wenn man den ewigen Krieg fest eingeplant hat. Dann kommt niemand mehr in den Genuß der Rente.

    > 16. Wir fordern die Schaffung eines gesunden
    > Mittelstandes und seine Erhaltung, sofortige
    > Kommunalisierung der
    > Groß-Warenhäuser und ihre Vermietung zu billigen
    > Preisen an kleine Gewerbetreibende, schärfste
    > Berücksichtigung aller
    > kleinen Gewerbetreibenden bei Lieferung an den
    > Staat, die Länder oder Gemeinden.
    >
    > 17. Wir fordern eine unseren nationalen
    > Bedürfnissen angepaßte Bodenreform, Schaffung
    > eines Gesetzes zur unentgeltlichen
    > Enteignung von Boden für gemeinnützige Zwecke.
    > Abschaffung des Bodenzinses und Verhinderung
    > jeder Bodenspekulation.
    >
    > 18. Wir fordern den Rücksichtslosen Kampf gegen
    > diejenigen, die durch ihre Tätigkeit das
    > Gemeininteresse schädigen. Gemeine
    > Volksverbrecher, Wucherer, Schieber usw. sind
    > mit dem Tode zu bestrafen, ohne Rücksichtnahme
    > auf Konfession und Rasse.
    >
    > 19. Wir fordern Ersatz für das der
    > materialistischen Weltordnung dienende römische
    > Recht durch ein deutsches Gemeinrecht.
    >
    > 20. Um jedem fähigen und fleißigen Deutschen das
    > Erreichen höherer Bildung und damit das
    > Einrücken in führende Stellung zu
    > ermöglichen, hat der Staat für einen gründlichen
    > Ausbau unseres gesamten Volksbildungswesens
    > Sorge zu tragen. Die
    > Lehrpläne aller Bildungsanstalten sind den
    > Erfordernissen des praktischen Lebens
    > anzupassen. Das Erfassen des
    > Staatsgedankens muß bereits mit dem Beginn des
    > Verständnisses durch die Schule
    > (Staatsbürgerkunde) erzielt werden. Wir
    > fordern die Ausbildung besonders veranlagter
    > Kinder armer Eltern ohne Rücksicht auf deren
    > Stand oder Beruf auf Staatskosten.
    >
    > 21. Der Staat hat für die Hebung der
    > Volksgesundheit zu sorgen durch den Schutz der
    > Mutter und des Kindes, durch Verbot der
    > Jugendarbeit, durch Herbeiführung der
    > körperlichen Ertüchtigung mittels gesetzlicher
    > Festlegung einer Turn- und Sportpflicht,
    > durch größte Unterstützung aller sich mit
    > körperlicher Jugendausbildung beschäftigenden
    > Vereine.
    >
    > 22. Wir fordern die Abschaffung der
    > Söldnertruppe und die Bildung eines Volksheeres.
    >
    > 23. Wir fordern den gesetzlichen Kampf gegen die
    > bewußte politische Lüge und ihre Verbreitung
    > durch die Presse. Um die
    > Schaffung einer deutschen Presse zu ermöglichen,
    > fordern wir, daß:
    >
    > a. sämtliche Schriftleiter und Mitarbeiter von
    > Zeitungen, die in deutscher Sprache erscheinen,
    > Volksgenossen sein müssen,
    >
    > b. nichtdeutsche Zeitungen zu ihrem Erscheinen
    > der ausdrücklichen Genehmigung des Staates
    > bedürfen. Sie dürfen nicht in
    > deutscher Sprache gedruckt werden,
    >
    > c. jede finanzielle Beteiligung an deutschen
    > Zeitungen oder deren Beeinflussung durch
    > Nicht-Deutsche gesetzlich verboten wird,
    > und fordern als Strafe für Übertretungen die
    > Schließung eines solchen Zeitungsbetriebes sowie
    > die sofortige Ausweisung der
    > daran beteiligten Nicht-Deutschen aus dem Reich.
    >
    > Zeitungen, die gegen das Gemeinwohl verstoßen,
    > sind zu verbieten. Wir fordern den gesetzlichen
    > Kampf gegen eine Kunst und
    > Literaturrichtung, die einen zersetzenden
    > Einfluß auf unser Volksleben ausübt, und die
    > Schließung von Veranstaltungen, die
    > gegen vorstehende Forderungen verstoßen.
    >
    > 24.Wir fordern die Freiheit aller religiösen
    > Bekenntnisse im Staat, soweit sie nicht dessen
    > Bestand gefährden oder gegen das
    > Sittlichkeits- und Moralgefühl der germanischen
    > Rasse verstoßen.
    >
    > Die Partei als solche vertritt den Standpunkt
    > eines positiven Christentums, ohne sich
    > konfessionell an ein bestimmtes Bekenntnis
    > zu binden. Sie bekämpft den
    > jüdisch-materialistischen Geist in und außer uns
    > und ist überzeugt, daß eine dauernde Genesung
    > unseres Volkes nur erfolgen kann von innen
    > heraus auf der Grundlage:
    >
    > Gemeinnutz vor Eigennutz.
    >
    > 25. Zur Durchführung alles dessen fordern wir:
    > Die Schaffung einer starken Zentralgewalt des
    > Reiches. Unbedingte Autorität des
    > politischen Zentralparlaments über das gesamte
    > Reich und seine Organisationen im allgemeinen.
    >
    > Die Bildung von Stände- und Berufskammern zur
    > Durchführung der vom Reich erlassenen
    > Rahmengesetze in den einzelnen
    > Bundesstaaten.
    >
    > Die Führer der Partei versprechen, wenn nötig
    > unter Einsatz des eigenen Lebens für die
    > Durchführung der vorstehenden Punkte
    > rücksichtslos einzutreten.
    >
    > München, den 24. Februar 1920.
    > ------------------------------------------


    Den Rest erspar ich mir...
    Ich kenn dieses Programm nicht, aber falls es echt sein sollte: Wie dumm müßte man sein, um das als heeres Ziel anzusehen???

    Es war einfach eine blöde Zeit, der Einfluß des Adels war noch gegeben und der interessierte sich nicht für Volksbelange. Dann die hohe Arbeitslosigkeit, die viele Menschen in die Verzweiflung trieb. Die Einführung der Demokratie, die ein Mitdenken erforderlich gemacht hätte...

    Aber eines ist auch klar, durch Wegschließen kann man nichts aufarbeiten :-) Und die ewige Leier, Hitler war böse, könnte ihm auf die Dauer einen Heiligenschein verpassen, ungewollt natürlich.

    Hab grad nochmal nachgeschaut, unter welcher Rubrik dein Beitrag erschienen ist..., "Allgemein (Wirtschaft)" Wollen wir hoffen, dass es nicht allgemein wird, angesichts der Wirtschaftslage.

    (...war aber geschickt verpackt :-)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Amprion GmbH, Pulheim-Brauweiler
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
  3. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  4. Schaeffler Automotive Buehl GmbH & Co. KG, Bühl

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

Elektroautos in Tiefgaragen: Was tun, wenn's brennt?
Elektroautos in Tiefgaragen
Was tun, wenn's brennt?

Was kann passieren, wenn Elektroautos in einer Tiefgarage brennen? Während Brandschutzexperten dringend mehr Forschung fordern und ein Parkverbot nicht ausschließen, wollen die Bundesländer die Garagenverordnung verschärfen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mercedes E-Econic Daimler elektrifiziert den Müllwagen
  2. Umweltprämie für Elektroautos Regierung verzögert Prüfung durch EU-Kommission
  3. Intransparente Preise Verbraucherschützer mahnen Ladenetzbetreiber New Motion ab

  1. Satellit: SD-Abschaltung der ARD kommt erst nächstes Jahr
    Satellit
    SD-Abschaltung der ARD kommt erst nächstes Jahr

    Obwohl kein Geld mehr dafür bewilligt ist, will die ARD die SD-Abschaltung im Jahr 2020 nicht vollziehen. Sie wird wohl auf das zweite Halbjahr 2021 verschoben.

  2. Disney+: Darth Maul kehrt in Star Wars: The Clone Wars zurück
    Disney+
    Darth Maul kehrt in Star Wars: The Clone Wars zurück

    Die siebte und letzte Staffel der Animationsserie Star Wars: The Clone Wars kommt im Februar. Fans können sich auf Mace Windu, Obi Wan Kenobi, Anakin Skywalker und andere Charaktere freuen. Ein Highlight: das Duell zwischen Ahsoka Taano und Darth Maul.

  3. Tetris: Anbieterwechsel beim Klötzchenklassiker
    Tetris
    Anbieterwechsel beim Klötzchenklassiker

    Bislang hat Electronic Arts den Klassiker Tetris auf Smartphones vermarktet, nun stehen diese Funktionen vor dem Aus. Stattdessen wird eine neue Version des Kultspiels von einem anderen Unternehmen angeboten - immerhin mit einigermaßen fairem Geschäftsmodell.


  1. 17:52

  2. 17:30

  3. 17:15

  4. 17:00

  5. 16:50

  6. 16:18

  7. 15:00

  8. 14:03