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Ein wesentlicher Fallstrick...

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  1. Ein wesentlicher Fallstrick...

    Autor: Digital_Ronin 20.02.12 - 09:48

    ...des Origin/Steam/GameLink/Whatever-Prinzips geht in dem Artikel ein wenig unter (Zitat):
    "A New Beginning und Edna Bricht Aus haben sie nach dreimaliger Vorstellung mit der Begründung abgelehnt, dass ihre Zielgruppe das Spiel nicht interessiert."

    Dieser Satz, zusammen mit der Aussage "nichtdigital kann man kaum noch was verkaufen" sollte manche vielleicht aufmerksam machen. Denn mit dieser Umstrukturierung des Spielemarktes verändert sich radikal die Art Weise, wie non-AAA Spiele gemacht werden. Es ensteht ein Oligopol für Softwarevertrieb.

    Man muss nur mal auf die gute alte Flimmerkiste schielen: Steam (und Konsorten) werden gerade das, was Fernsehsender bereits in der Serienbranche sind. Der Kanal zum Kunden. Was dem Sender mißfällt, wird nicht bloss nicht gesendet... es wird gar nicht erst produziert.

    Und jetzt überlegt mal, wie gut ihr das aktuelle Fernsehprogramm findet.

    Am Beispiel ausgedrückt: in 10 Jahren hätte Daedalic mangels Verkaufskanal weder "NewBeginning" noch "Edna" produziert.

  2. Re: Ein wesentlicher Fallstrick...

    Autor: vulkman 20.02.12 - 10:12

    Digital_Ronin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am Beispiel ausgedrückt: in 10 Jahren hätte Daedalic mangels Verkaufskanal
    > weder "NewBeginning" noch "Edna" produziert.

    In 10 Jahren sind das Browsergames, die überhaupt keinen Verkaufskanal brauchen.

  3. Re: Ein wesentlicher Fallstrick...

    Autor: Digital_Ronin 20.02.12 - 10:49

    vulkman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In 10 Jahren sind das Browsergames, die überhaupt keinen Verkaufskanal
    > brauchen.

    Das mag für das Daedalic Beispiel greifen, aber so einiges lässt sich nicht als Browsergame realisieren.

    Browser sind vieles, aber leider kein ideales technisches Umfeld für Spiele. Dafür war die Architektur nicht gedacht. Das Browserparadigma selbst kommt mit gewissen strukturellen Nachteilen. In-browser engines-bieten zu jedem Zeitpunkt der technischen Entwicklung nur einen Bruchteil der technischen Möglichkeiten einer aktuellen dedizierten game engine. Sei es Physik, Audio, Kontrollschema, Grafik, Reaktionsgeschwindigkeit, Speichermöglichkeiten... oder, wenn man all das trotzdem einbauen will, die Performance.

    Aber davon ganz abgesehen - wieso brauchen Browserspiele keinen Verkaufskanal?

  4. Re: Ein wesentlicher Fallstrick...

    Autor: Sharra 21.02.12 - 08:46

    Sei dir da mal nicht so sicher. Mit Techniken wie Unity usw sind die Browser heute schon in der Lage 3D-Spiele darzustellen. Lass denen noch 2-3 Jahre Entwicklung und wir haben eine vollintegrierte leistungsfähige 3D-Engine im Browser, die für normale Spiele völlig ausreicht, und auch ordentliche Grafikkartenunterstützung mitbringt.

    High-End Titel werden weiterhin eine dedizierte Umgebung brauchen, aber für den ganzen Casual- und Mittelklassesektor könnte der Browser dicke ausreichen.

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