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Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

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  1. Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: Golem.de 21.02.03 - 10:42

    Die Netzwerke von Universitäten sind seit Jahren einer der Hauptgründe für florierende Tauschbörsen - kostenlose Breitbandzugänge machen den Down- und Upload von Musik- und Filmdateien problemlos möglich. In den USA formiert sich nun Widerstand - mit einer Kontroll-Software will man möglichen Urheberrechtsverletzungen vorbeugen.

    https://www.golem.de/0302/24123.html

  2. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: Bonanza 21.02.03 - 11:47

    In altem Europa baut man eine Regen auf der Firewall, die bestimmte, von Tauschbörsen benutzte Ports sperrt und schon ist das Problem, das eigentlich keiner ist, behoben.
    In Amiland wird es seit dem der hochgeschätzte und weise President ;-) im Amt ist, alles mit wesentlich subtilen und feineren Methoden gelöst. Nicht so plump wie in Europa. Es wird zunächst mal überwacht. Da passiert ja niemand was, oder? Nach der Auswertung der überwachten Daten wird mindestes das festgestellt, was eh schon bekannt war. Der Rest der erfassten Daten landet dann im Mülleimer und wird von niemand mehr ausgewertet oder analysiert. Anschliessend wird einer Regel auf der Firewall eingerichtet, die die Ports der Tauschprogramme sperrt und alle sind glücklich und zufrieden.
    Und die Firma, die die Kontroll-SW herstellt bekommt eine Medalie, Anerkennung, viel Geld und vielleicht sogar Nobel Preis. ;-)
    That's american way of life. :-)
    B.

  3. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: WIP 21.02.03 - 12:02

    Und sicherlich kann man auch unliebsame Mitteilungen erkennen und überwachen. Und ruckzuck stehen die Jungs mit den dunklen Bussen vor der Tür!

    WIP

  4. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: Marco 21.02.03 - 12:18

    "Big Brother" is watching you! Oder hieß das "Big Bush"???? ;-)

  5. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: stitch 21.02.03 - 12:26

    ist mir auch gänzlich unverständlich.

    braucht man P2P für forschungszwecke? (rhetorische frage)

    also -> zu damit. locker fallen 50% des traffics weg und die uni spart ne menge geld.

    wenns schon für original spiele, cd's und dvd's nicht reicht, sollte wenigstens geld für DSL drin sein, liebe studenten!

  6. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: Robert M. 21.02.03 - 12:28

    Ports sperren bring wirklich rein gar nix (zum Glück), wenn der eine Port gesperrt wird, wird halt ein Anderer benutzt, man kann ja nicht alle Ports sperren :-) Zu guter letzt unnelt man dann halt alles über Port 80 *g*
    Und auch das Ausniffen der Dateien wie jetzt angesagt, hilft wenig, wenn man diese vorher anständig verschlüsselt, man braucht dann halt nur neue Filesharingclients, die das erledigen...

  7. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: Robert M. 21.02.03 - 12:30

    oh, spricht da die grühäutige Kreatur des Neides aus Dir???

    MfG
    Robert (BTW: DSL-Nutzer)

  8. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: starcrossed 21.02.03 - 12:34

    FULL-ACK!

    Vor allem unter dem Gesichtspunkt, daß der Daten-Exzess des DFN's mit unseren Steuergeldern finanziert wird.

  9. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: Frank 21.02.03 - 12:35

    Könnt ihr euch noch an TRON erinnern. War glaube ich der erste Film mit computeranimierten Szenen von Disney. Das gab es ein sog. Master-Control-Program kurz MCP, dass am Ende zerstört wurde. Das Ganze kommt mir irgendwie genau so vor. Am Ende war niemand mehr vertrauenswürdig, selbst der Überwacher des MCP nicht mehr, weil er ein Mensch war.

    Aber haben Studenten alle Länder nicht bereits bewiesen, dass sie sich von sowas nicht aufhalten lassen und jede Hürde überwinden, die sie am freien Austausch von Daten hindern. Man stelle sich die gemeinsame Energie vor, die dahinter steckt. 100.000 und mehr superkluge Studenten, die sich in ihrer Freiheit beschnitten fühlen, Daten auszutauschen. Da wird man erfinderisch ;-)

    Frank

  10. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: WIP 21.02.03 - 12:51

    Heil CDU? Niemals! schrieb:
    >
    > Wann ist das Projekt "USA 1984" eigendlich
    > abgeschlossen?
    > Sie arbeiten ja schon lange daran!?

    Abgeschlossen ist dort wie hier schon lange.

    Jetzt werden nur Feinheiten ergänzt und die "Neuen Medien" integriert.

    Oder glaubst Du allen ernstes, Du bist nicht gläsern?

    Mit dem richtigen Schreiben kann man Dir nachweisen, wo Du warst (Handy) was Du im Internet gesucht hast (IP), wo Du was Bargeldlos gekauft oder welche Rechnung (Bank) Du bezahlt hast.

    BigGerdy darf das!

    Gruß
    Mario

  11. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: inu 21.02.03 - 13:06

    <snip Tron Blahblah>

    >>Aber haben Studenten alle Länder nicht bereits bewiesen, dass sie sich von sowas nicht aufhalten lassen und jede Hürde überwinden, die sie am freien Austausch von Daten hindern

    Daten = Raubkopierte Software, Pornografische Daten und geklaute Filme... Den Rest (Die nützlichen Daten) kriegt man eh nicht über Filesharing.

    >>Man stelle sich die gemeinsame Energie vor, die dahinter steckt

    Die gemeinsame kriminelle Energie...

    >>100.000 und mehr superkluge Studenten, die sich in ihrer Freiheit beschnitten fühlen, Daten auszutauschen

    Naja. Superklug. Ohne den Studies jetzt an den Karren zu fahren, Klugheit hat nicht sonderlich viel mit Studieren zu tun. Studieren ist hauptsächlich Fleissarbeit. Forrest Gump's werden sie schon nicht sein, aber viel mehr als nen IQ von 100 brachts nicht.

    >>Da wird man erfinderisch ;-)

    Die meisten Filesharer sind übrigens auch Lamer und Knöpfchendrücker... Die werden nicht erfinderisch, die googeln einfach.

    Was schlussendlich bleibt ist grassierendes Raubkopierertum, das eine Infrastruktur blockiert das die wirklich studierwilligen Studies bräuchten. Und den Rest kostet das einfach Steuergeld. Mir kanns ja egal sein, weil mein Steuerbeitrag wird auch so aufgebracht... aber natürlich wärs mir lieber wenn es wenigstens Sinnvoll wär.

  12. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: WIP 21.02.03 - 13:10

    Heil CDU? Niemals! schrieb:
    >
    > Wann ist das Projekt "USA 1984" eigendlich
    > abgeschlossen?
    > Sie arbeiten ja schon lange daran!?

    Abgeschlossen ist dort wie hier schon lange.

    Jetzt werden nur Feinheiten ergänzt und die "Neuen Medien" integriert.

    Oder glaubst Du allen ernstes, Du bist nicht gläsern?

    Mit dem richtigen Schreiben kann man Dir nachweisen, wo Du warst (Handy) was Du im Internet gesucht hast (IP), wo Du was Bargeldlos gekauft oder welche Rechnung (Bank) Du bezahlt hast.

    BigGerdy darf das!

    Gruß
    Mario

  13. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: hashd 21.02.03 - 13:17

    wenn da einer glaubt das diese maßnahmen filesharing stoppen dann ist er schief gewickelt

    HACKER DIESES PLANETEN WEHRT EUCH gegen die totale kontrolle

  14. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: Neutrino 21.02.03 - 14:30

    stitch, ich gebe dir vollkommen recht.

    Sollen alle, die während der Arbeit keine privaten e-mails schreiben dürfen, sich ihrer Freiheit betrogen frühlen? Der Arbeitsplatz ist zum Arbeiten da. Die Unis sind zum Forschen und Lernen da. Die Leute, die die Regeln zu ihrem Nutzen ausweiten schreien immer am lautesten wenn sie wieder in die Schranken gewiesen werden. Schade wenn man kein Geld für ne CD hat.

  15. Harmlos, weil nur gegen Studis ???

    Autor: leeloo 21.02.03 - 15:13

    >wenns schon für original spiele, cd's und dvd's nicht reicht, sollte wenigstens geld für >DSL drin sein, liebe studenten!

    Es wird nicht nur die Studenten treffen. So eine tolle Software wird doch unseren tollen
    Telekomfirmen bestimmt sehr gefallen. Schliesslich sollen mit DSL doch nur kostenpflichtige Inhalte runtergeladen werden dürfen. Und wenn die Telekom demnächst
    auch noch die letzte kleine DSL-Firma kaputt gekriegt hat, dann bekommen wir sowas wie DSL-BTX !! Pro Seite bitte 10 Cent abdrücken.

    Na toll...

  16. Was kostet DSL 256/512 in D...

    Autor: Neutrino 21.02.03 - 15:18

    mit Flatrate?

  17. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: Arrideus 21.02.03 - 15:51

    Ich freu mich schon auf diverse (fiese;) Einstellungen der neuen Routergeneration.

    MfG

    Alex S.

  18. p2p immer illegal? Langfristig gespart?

    Autor: georg 21.02.03 - 16:05

    Hi

    > also -> zu damit. locker fallen 50% des traffics
    > weg und die uni spart ne menge geld.

    Es existieren bereits Angebote, dass Du für 3-10 Euro im Monat so viel Musik saugen kannst wie Du magst, halt "nur" nachts, aber Studis ist das sicher egal. Wird P2P zu umständlich, steigen halt die Studis darauf um, die 5 Euro hat man dann doch noch. Diese Files sind dann legal, müssen von der Uni also an die Flat-Kunden in den Wohnheimen durchgereicht werden, und der Traffic bleibt annähernd gleich oder wächst sogar noch ("wenn ich schon zahle, dann will ich auch was davon haben").
    Ich weiss nicht.... %-|

    > ist mir auch gänzlich unverständlich.
    > braucht man P2P für forschungszwecke?
    > (rhetorische frage)

    Sicher, stimme ich zu. Soweit ich das Tool verstanden habe, werden ja angeblich die Fingerprints untersucht, d.h. nur "böse" Files werden gesperrt.

    Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob das tatsächlich auch immer so genutzt wird, also
    - ob das nicht auch lokale innerhalb Subnetzen (z.B. Wohnheime) eingesetzt wird (meist Teil des Uni-Netzes und jedes Wohnheim hängt an einem Router-Port, d.h. Traffik geht auch über den Router) und ob das auch rechtlich einwandfrei ist (legales MP3 File bei A aufm Rechner, aber Party bei B. Film bei A auf Platte, C hat nen grossen Monitor). Bei solchem Nutzen entstehen BTW keine DFN-Kosten.
    - ob das wegen Kompexitätsreduzierung (Scheiss auf den Fingerprint) nicht einfach auf alle MP3 angewandt wird und damit auch legale + erwünschte MP3 gesperrt werden, zB Vorlesungsmitschnitte, CCC Chaos-Radio, Livestreams von Konferenzen. Diese Daten bieten einige Profs auf P2P-Basis, da am einfachsten anzubieten (nur ins Verzeichnis kopieren) + am schnellsten beim DL (falls im lokalen Netz-Teil auch im P2P vorhanden)
    - ob dabei auch keine Zensur betrieben wird, d.h. die Fingerprints von legalen aber unliebsamen (wer definiert? Legimitation?) Files nicht auch dazu kommen
    - ob nicht auch ganz andere Netze (Backbone!!!) auch zur Nutzung gebracht werden (Klage der Musikindustrie gegen ISPs wegen Mithilfe?)

    Wie schon angemerkt, wird durch neue Clients (Verschlüsselung und Tunneling¨durch Port 80) diese Software weitgehend nutzlos. Schade nur, dass das Tool sicher nicht kostenfrei angeboten wird, sich wohl kaum selbst administriert und langfristig der Traffic noch höher wird, weil der Protokoll-Overhead durch Tunnelung steigt (IP-Paket im IP-Paket = doppelter Header). Die Unis sparen also nicht, sondern verbraten noch mehr Kohle.

    Letztlich wäre eine ganz andere Lösung deutlich angenehmer: Die Telefonanlagen in Wohnheimen etc aufrüsten, so dass sie DLS unterstützen. DSL billiger machen (via RegTP). Legale, bezahlbare und attraktive Angebote seitens der Musikindustrie forcieren. Dann ist das DFN entlastet, die Uni-Netze wieder schön schnell, die Studis entkriminalisiert und die Musikindustrie hört hoffentlich auf zu jammern.
    Aber nein, das wäre ja eine langfristige und praktikable Lösung, bei der die Industrie keine neue Soft verkaufen bzw. die Schuld für sinkende Absätze nicht mehr bei anderen suchen könnte, kommt daher nicht in Frage. ;-( Die Entscheidungsträger denken alle so isoliert und beschränkt...schade.

  19. Re: p2p immer illegal? Langfristig gespart?

    Autor: WIP 21.02.03 - 16:14


    > Es existieren bereits Angebote, dass Du für 3-10
    > Euro im Monat so viel Musik saugen kannst wie Du
    > magst, halt "nur" nachts, aber Studis ist das

    Definiere "nachts" in einem globalen Netzwerk!

    WIP

  20. Re: Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

    Autor: inu 21.02.03 - 16:29

    Hey, jetzt mal langsam...

    Was hat denn das Filesharing mit Hacking zu tun?

    NewsFlash: garnix. Filesharing kopiert Daten und verteilt sie, (richtige) Hacker tun ihr eigen Ding.

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