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Schummelt Musikindustrie, um Umsatzrückgänge zu erzeugen?

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  1. Plattenindustrie schummelt!

    Autor: Dr. No 14.05.04 - 13:26

    Das gibt es wirklich. Auszug aus einem Interview mit Gentleman:

    Gentleman: Und es ist viel befriedigender und viel wichtiger zu sehen, eine Platte hat zwar einen relativ lowen Charts-Entry, aber du spielst eine ausverkaufte Tour, als wenn du wie manche Top Ten Acts in leeren Hallen spielst. Da stimmt irgendwas nicht.Und wie werden Charts überhaupt erstellt? Den Manager von Janet Biedermann haben sie bei einer Verkehrskontrolle erwischt, als er den ganzen Kofferraum voll mit Janet Biedermann CDs hatte... Mittlerweile reichen 30.000 verkaufte Singles in einer Woche für die Nr. 1. Da sagst du ein paar Kumpels bescheid, hier, geht mal alle meine Platte kaufen... @!#$ the Charts!
    Quelle: http://www.riddim.de/feature.php?id=163

    Übrigens:
    Musikbranche ungleich Plattenindustrie!
    Der Musikbranche geht es relativ gut (gemessen an Wirtschaftslage). Konzertveranstalter z.B. verzeichnen Zuwächse ..
    Quelle: brandeins.net (hab den direkten link grad nicht parat)

    Nur der Plattenindustrie (und da besonderes den Majors) geht es (angeblich) schlecht .. das ist aber nicht die ganze Musikbranche ..

    Ciao

  2. Re: Schummelt Musikindustrie, um Umsatzrückgänge zu erzeugen?

    Autor: cry 14.05.04 - 13:44

    Die RIAA sucht nur ein Feindbild ...
    Erinnert mich irgendwie "Klar hat er irgendwo chemische Kampfstoffe... und wenn er keine hat machen wir ihn trotzdem platt"

    just my 2 pennies

  3. Re: Schummelt Musikindustrie, um Umsatzrückgänge zu erzeugen?

    Autor: bilbo 14.05.04 - 14:01

    gut bemerkt, erklär es mal richtig! jetzt möchte ichs auch besser wissen dr. zook. man wird hier sonst nur verdummt.

  4. Re: Schummelt Musikindustrie, um Umsatzrückgänge zu erzeugen?

    Autor: Autor 14.05.04 - 14:10

    Oder ... "... und wenn Er keine hat, dann geben wir Ihm welche, damit Wir einen Grund haben Ihn platt zu machen"

  5. Re: Schummelt Musikindustrie, um Umsatzrückgänge zu erzeugen?

    Autor: besser gesagt 14.05.04 - 14:21

    "...wir ham ihm ja früher mal gegen den iran welche gegeben... darum wissen wir ja das er zumindestens welche hatte... ham wir ihm ja gegeben... das er sie nciht weiterentwickelt hat... naja selbstschuld, jez machen wir ihn platt..."

  6. Re: Schummelt Musikindustrie, um Umsatzrückgänge zu erzeugen?

    Autor: dername 14.05.04 - 14:21

    Das Argument mit kleinerem Lager kann aber nur vorrübergehend stimmen, den die Verkäufe insgesammt müssten doch trotzdem gleich bleiben? Den der Verkäufer muss bei einem kleineren Lager eben öfter einkaufen.

  7. Re: Schummelt Musikindustrie, um Umsatzrückgänge zu erzeugen?

    Autor: tommi 14.05.04 - 14:28

    Das kann ein mittelfristig anhaltendes Argument sein, mit der Bedingung, dass nicht der maximal Lagerbestand, sondern der Sicherheitsbestand der Händler gesenkt wird.

    Langfristig aber müssen können sich die Ergebnisse aufgrund der unterschiedlichen Erhebungsgrundlage nicht widersprechen.

  8. Re: Schummelt Musikindustrie, um Umsatzrückgänge zu erzeugen?

    Autor: tommy 14.05.04 - 15:13

    meiner meinung nach ist das alles nur verarschung der käufer von der musik industrie !!!

    Alles nur geldgeile Bonzen !

  9. Re: Schummelt Musikindustrie, um Umsatzrückgänge zu erzeugen?

    Autor: Bluthasi 14.05.04 - 16:50

    ....da kann ich dir nur in vollster Weise zustimmen. (Endlich spricht mir jemand aus der Seele)

  10. Re: Schummelt Musikindustrie, um Umsatzrückgänge zu erzeugen?

    Autor: Heiko 14.05.04 - 16:54

    Erwartete Umsätze?

    Ist keine bekannter Begriff in der BWL. Fixe Kosten = Kosten die mit einer produzierten Einheit immer anfallen und unabhängig von den Stückzahlen sind. Beispielsweise: Strom für Licht

    Variable Kosten sind Kosten, die immer pro produzierter Einheit anfallen. Beispielsweise Strom für die Produktionsmaschine. Je mehr Stück ich produziere, desto höher die Kosten.

    Gewinn ist im allgemeinen die Differenz der Aktiva und Passiva der Bilanz, bzw. die Differenz der Soll und Haben Seite der G&V Rechnung. Also Erträge minus Kosten.

    Heiko

  11. Traue keiner Statistik, die DU nicht selbst gefälscht hast ;)

    Autor: Myron 14.05.04 - 17:04

    oder etwa nicht?

    man kann jede Statistik für sich gut ausschauen lassen, auf die Art der Fragestellung kommts an!
    Das gleiche hatten wir ja schonmal mit M$/Linux Webserver....

  12. KÜNSTLER entlohnen nicht INDUSTRIE !!!!!!!

    Autor: Hummel 14.05.04 - 17:20


    Was macht die Industrie? Die Kunst vermarkten. Von der CD kommen aber nur 2 Euro (max.!) beim Künstler an. Wie in anderen Bereichen gilt hier: Direktmarketing über das Internet: dann kostet die CD eben 4 Euro für den Künstler, zwei für die Plattform, zwei für die Werbung

    Das macht 8 pro "CD". Ohne Herrn Stein.

  13. Re: Schummelt Musikindustrie, um Umsatzrückgänge zu erzeugen?

    Autor: Thilo Mohr 14.05.04 - 17:47

    Da hier von fixen und variablen Kosten eines
    Privathaushalts gesprochen wurde, versuchen wir
    mal die Definitionen anzupassen:

    >Fixe Kosten = Kosten die mit einer produzierten
    >Einheit immer anfallen und unabhängig von den
    >Stückzahlen sind.
    Im Privathaushalt also: Miete, Strom (wird jedes Jahr
    neu berechnet und dann auf ein Jahr bezahlt),
    Heizung (dito), Versicherungen (zB Auto)


    >Variable Kosten sind Kosten, die immer pro
    >produzierter Einheit anfallen. Beispielsweise
    >Strom für die Produktionsmaschine. Je mehr Stück
    >ich produziere, desto höher die Kosten.
    Dafür gibt's im Haushalt kein Äquivalent.

    Variabel sind Ernährung (wann esse ich wieviel,
    ich kann auch zB mal was einfrieren; BTW -- schon
    mal zwei Monate von Aldi-Toast gelebt?), die
    Transportkosten zur Arbeit (Monatskarte kontra Rad
    kontra PKW), Telefon/Handy, Kleidung aber auch
    die Konsumartikel, also CDs, DVDs, Spiele etc.


    >Gewinn ist im allgemeinen die Differenz der
    >Aktiva und Passiva der Bilanz, bzw. die Differenz
    >der Soll und Haben Seite der G&V Rechnung. Also
    >Erträge minus Kosten.
    Im Allgemeinen. Allerdings ist das Vertrauen
    von Internauta in sämtliche Industrie offensichtlich
    dermaßen erschüttert, daß er von folgendem Verfahren
    ausgeht:

    >Die Umsatzzahlen werden genommen um einige
    >Prozente erhöht und dann müssen diese
    >"erwarteten Umsatzzahlen" noch übertroffen
    >werden, dann erst kann jede Industrie von
    >Gewinnen reden.
    >Das gilt auch für den ganzen Einzelhandel.
    >Stagnieren die Umsatzzahlen, oder erhöhen sich nur
    >leicht, dann wird das ganze auf die nächsten Monate
    >heraufgerechnet und dazu noch steigende Kosten
    >eingerechnet. So entstehen dann "horrende" Verluste.

  14. Re: Schummelt Musikindustrie, um Umsatzrückgänge zu erzeugen?

    Autor: Hotohori 14.05.04 - 18:36

    Ich stimm euch beiden voll und ganz zu, aber leider ist MI ganz sicher nicht die einzige Firma die ihre Kunden so behandeln. Scheint irgendwie ne Krankheit zu sein, das die Kunden nicht mehr König bei den Firmen sind, statt dessen produzieren die Firmen und werfen es frei nach dem Spruch "Friss oder stirb" den Kunden vor die Füsse... was die MI hier macht ist einfach erschreckend, sie informieren absichtlich die Leute falsch und machen für ihre Fehler ihre potenziellen Kunden verantwortlich und was macht die Regierung? Die macht im Grunde genau das was die MI will.

    Tja, in manchen SF Filmen sind die Firmen diejenigen die das sagen haben, erschreckend ist das wir schon mitten auf dem Weg zu so einer Zukunft sind. Das zeigt nicht nur die MI, sondern auch Firmen wie M$, jedoch hat M$ schon einiges auf den Deckel bekommen, das fehlt bei der MI noch, hoffentlich erkennt das endlich mal Jemand der darauß was machen kann, wir normal Bürger können ja kaum noch was machen...

  15. Re: WEr dem Haufen alles ungefiltert glaubt ...

    Autor: Hotohori 14.05.04 - 18:53

    tja, und da soll noch mal einer sagen das Filme wie Blade Runner reine SF sind, denn wir haben doch jetzt schon viele Firmen die mehr Macht haben als die Regierung... schöne Zukunftsaussichten...

  16. Nein - Sie betrügen!

    Autor: WaltiK 15.05.04 - 10:49

    Nicht schummeln tun die Jungs und Mädels von der Musikindutrie, sie betrügen alle anderen Beteiligten!
    Den Musikern werden die echten Verkaufszahlen vorenthalten,
    die Käufer werden mit Mondpreisen für CDs beschi....,
    neue Künstler werden nur von ihren Gnaden dem Markt "zugeführt"
    die Händler haben nahezu keine Marge mehr am Tonträger.

    Aber dann noch so tun als ob sie am Krückstock gingen.

    Johannes Rau hat mehr als recht und als bestes Beispiel nehmt die Musikindustrie!

    Aber wartet mal ab, wenn genug Musiker sich zusammentäten und ihre Songs selber vermarkten würden ...

  17. Scheiss Raubkopierer!!!

    Autor: Spammy DX 15.05.04 - 12:45

    Das ist doch klar, daß die durch Raubkopien Verluste machen. Dieses ewige Verniedlichung der kriminellen Raubkopierer geht mir langsam auf die Nerven! Selbst wenn die Verdienste mal besser sind, ändert es nichts an der Tatsache, daß ein Großteil der Musik und damit des Gewinns geklaut wurde. Man sollte langsam mal damit anfangen, dieses Gesocks hinter Gitter zu bringen, denn Trotz des Fingerzeigs in Form von aufrüttelnden Werbespots wird munter weiter geklaut. Anscheinend begreifen diese Leute es wirklich nicht anders als mit Knast, und in den sollte man sie langsam mal sperren.


    Euer,
    SpaMMy Dx

  18. Re: Scheiss Raubkopierer!!!

    Autor: Martin 15.05.04 - 13:06

    Spammy DX schrieb:
    >
    > Das ist doch klar, daß die durch Raubkopien
    > Verluste machen. Dieses ewige Verniedlichung der
    > kriminellen Raubkopierer geht mir langsam auf
    > die Nerven! Selbst wenn die Verdienste mal
    > besser sind, ändert es nichts an der Tatsache,
    > daß ein Großteil der Musik und damit des Gewinns
    > geklaut wurde. Man sollte langsam mal damit
    > anfangen, dieses Gesocks hinter Gitter zu
    > bringen, denn Trotz des Fingerzeigs in Form von
    > aufrüttelnden Werbespots wird munter weiter
    > geklaut. Anscheinend begreifen diese Leute es
    > wirklich nicht anders als mit Knast, und in den
    > sollte man sie langsam mal sperren.

    Du hast nicht ganz Unrecht. Sicherlich fährt die Musikindustrie durch Raubkopien bzw. durch das illegale Runterladen von urheberrechtlich geschützten Liedern Verluste ein. Und sicherlich werden immer wieder Ausreden gebraucht, um das eigene Missverhalten zu rechtfertigen ("Die betrügen doch eh die Musiker und die Käufer" etc.), aber diesen Buhmann kann sich die MI selbst zuschreiben, da sie einfach die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat. Sie zwingt den Käufer, ein kopiergeschütztes Medium zu kaufen, obwohl kaum jemand einen Kopierschutz haben möchte, der es nicht gestattet, sich eine Sicherheitskopie oder Kopien für verschiedene Anwendungszwecke anzufertigen. Desweiteren sind die CD-Preise auch unverschämt hoch. Auch Anbieter à la Popfile.de sind keine Alternative, wenn da schon Alben für 9,99 Euro und einzelne Songs für 99 Cent als Angebot gelten - wie sind dann nur die regulären Preise? Dann sind die Songs auch noch im WMA-Format...

    Wer *massenweise* Songs über Tauschbörsen anbietet und runterlädt, der sollte bestraft werden, ok, aber damit ist das Grundproblem nicht behoben.
    99 Cent für einen brandaktuellen Song (und die Hälfte bis weniger für ältere Titel) fände ich in Ordnung. Aber nur dann, wenn sicher gestellt ist, dass der Künstler nicht nur einen Kleinkleckerbetrag davon erhält und der potenzielle Käufer die Möglichkeit bekommt, einen Song in einem Format seiner Wahl runterladen zu können - so wie es bei allofmp3.com der Fall ist. An diesem Anbieter können sich popfile.de und Co. getrost ein Beispiel nehmen!

    Martin

  19. Re: Scheiss Raubkopierer!!!

    Autor: Silent One 15.05.04 - 15:15


    > Dieses ewige Verniedlichung der
    > kriminellen Raubkopierer geht mir langsam auf
    > die Nerven!

    Sorry, aber wenn ich mir eine CD im Laden kaufe, dann möchte ich diese
    1) Während des Arbeiten am PC auch an selbigen anhören können
    2) Die Lieder auf nen MP3-Player laden können
    3) Die Lieder fürs Auto in einer von mir gewünschten Reihenfolge zusammenstelen können

    Nur wenn ich mir heute eine CD im Laden kaufe, dann kann ich schon froh sein, wenn der DVD-Player an der HiFi-Anlage die CD überhaupt abspielen kann (warum ein CD-Player und nen DVD-Player an der Anlage wenns schon Industriestandards gibt?).

    Selbst in den USA gibt es inzwischen Pläne, "das Umgehen von Kopierschutzmechanismen zum Erstellen von Privatkopieen" wieder völlig zu legalisieren.

    Und die Internetshops entbehren jedlicher Realität. 1,49 Euro plus umgerechnet rund 0,07 Euro für den Download pro Lied, zuzüglich noch Kosten für Rohlinge und Bookletausdruck und du bist für ne BravoHits locker bei 63,00 Euro.

    MfG
    Mathias







    Selbst wenn die Verdienste mal
    > besser sind, ändert es nichts an der Tatsache,
    > daß ein Großteil der Musik und damit des Gewinns
    > geklaut wurde. Man sollte langsam mal damit
    > anfangen, dieses Gesocks hinter Gitter zu
    > bringen, denn Trotz des Fingerzeigs in Form von
    > aufrüttelnden Werbespots wird munter weiter
    > geklaut. Anscheinend begreifen diese Leute es
    > wirklich nicht anders als mit Knast, und in den
    > sollte man sie langsam mal sperren.
    >
    > Euer,
    > SpaMMy Dx

  20. Einfacher Denkfehler

    Autor: Silent One 15.05.04 - 15:20

    tommi schrieb:
    >
    > Das kann ein mittelfristig anhaltendes Argument
    > sein, mit der Bedingung, dass nicht der maximal
    > Lagerbestand, sondern der Sicherheitsbestand der
    > Händler gesenkt wird.

    Du vergisst, dass die Händler die CDs bei Nichtverkauf gegen Kostenerstattung an die Verlage zurücksenden können. Bei der Studie werden die wirklichen Verkaufszahlen ermittelt, während die Musikindustrie nur die Auslieferungsmengen angibt, ohne die Rücklaufmenge anzuziehen.

    Da die Rücklaufmenge aber deutlich stärker gesunken ist als die Auslieferungsmenge bedeutet dies, das unterm Strich mehr CDs verkauft werden.

    MfG
    Mathias

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