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@golem macht Milchmädchenrechnung

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  1. @golem macht Milchmädchenrechnung

    Autor: cware 09.03.12 - 12:13

    Och Golem, sorry, aber die Rechnung die bzgl. der Festplattenpreise aufgemacht werden, ist für ein "IT-Profi"-Portal wirklich armseelig.

    Dass ordentliche Cloudstorage-Anbieter mehr machen, als für den neuen Kunden eine externe SATA-Festplatte zu kaufen und die auf irgendeinem Tisch zu deponieren, dürfte doch selbst euch klar sein. Wir reden hier (bei ordentlichen Anbietern) von lokal redundant abgelegten Daten in einem SAN, die oft noch einmal georedundant vorgehalten werden - und das 24/7.

    Wie kommt man auf die schwachsinnige Idee, das preislich mit einer Consumerplatte aus dem nächsten Sparmarkt zu vergleichen?

  2. Re: @golem macht Milchmädchenrechnung

    Autor: ji (Golem.de) 09.03.12 - 12:19

    cware schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass ordentliche Cloudstorage-Anbieter mehr machen, als für den neuen
    > Kunden eine externe SATA-Festplatte zu kaufen und die auf irgendeinem Tisch
    > zu deponieren, dürfte doch selbst euch klar sein. Wir reden hier (bei
    > ordentlichen Anbietern) von lokal redundant abgelegten Daten in einem SAN,
    > die oft noch einmal georedundant vorgehalten werden - und das 24/7.

    Es steht doch deutlich im Artikel, das Cloud-Anbieter viel mehr tun. Und der Vergleich war ausdrücklich mit S3 in der weniger redundanten Variante und das auch nur um zu zeigen, das Cloudspeicher mehr ist als nur ne Festplatte.

    Jens Ihlenfeld
    (Golem.de)

  3. Re: @golem macht Milchmädchenrechnung

    Autor: cware 09.03.12 - 13:04

    ji (Golem.de) schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es steht doch deutlich im Artikel, das Cloud-Anbieter viel mehr tun. Und
    > der Vergleich war ausdrücklich mit S3 in der weniger redundanten Variante
    > und das auch nur um zu zeigen, das Cloudspeicher mehr ist als nur ne
    > Festplatte.

    Ich zitiere mal:

    > Geht man von einer Lebenszeit einer Festplatte von drei Jahren aus, ist 1 TByte
    > Coud-Speicher bei Amazon im besten Fall zwölfmal teurer als der Kauf einer
    > Festplatte, im schlechtesten Fall rund 32-mal teurer.

    Das ist doch, als ob man sagt, dass das Kaufen von 1 Mio. Äpfeln pro Jahr beim Händler zigtausend Mal teurer ist, als das Pflanzen der Apfelbäume. Dass man beim Selberpflanzen jedoch Betriebskosten hat und zudem keinen ganzjährigen Apfelnachschub hat, wird vollkommen ignoriert.

    Auch das 24/7 Betreiben der selbstgekauften Festplatte sorgt für Betriebskosten, die Anbindung ans Internet sorgt für Kosten, das Herstellen der Ausfallsicherheit erzeugt Kosten - natürlich auch bei jemanden, der eine Platte bei nem Discounter kauft. DESHALB ist es eine Milchmädchenrechnung - die Kosten Enden nicht beim Kauf der Hardware.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.12 13:17 durch cware.

  4. Re: @golem macht Milchmädchenrechnung

    Autor: D-G 09.03.12 - 15:41

    Und wer sagt, dass eine Consumer-Festplatte, die beim Anwender steht und zur Speicherung von Daten dient, 24/7 läuft wie im Rechenzentrum? Insofern fallen Sie selbst Ihrer eigenen Milchmädchenrechnung anheim. Glückwunsch.

  5. Re: @golem macht Milchmädchenrechnung

    Autor: Anonymer Nutzer 09.03.12 - 15:52

    Da steht doch aber noch viel mehr im Artikel: Admins, Netzwerkaustattung, Strom, usw... Versteh echt nich, wo euer Problem ist. Golem will doch nur damit zeigen, dass das bisherige Problem die hohen Preise sind, gibt dafür die Gründe an. Zusätzlich kommt natürlich noch der Grund, dasss die auch nen Gewinn machen wollen und zeigt, dass dieser neue Anbieter das eben viel günstiger anbieten will, weil eben viele dieser Faktoren wegfallen.

  6. Re: @golem macht Milchmädchenrechnung

    Autor: danz 09.03.12 - 17:16

    und eben deshalb ist es eine Milchmädchenrechnung. Denn Kosten (Strom) für den Betrieb zuhause entstehen auch. Und eben weil man nicht die Infrastruktur eines Rechenzentrums hat, und man eben nicht die Kontrolle darüber hat, ob alle ihre Box 24/7 am laufen lassen benötigt man eine vielfach höhere Redundanz der Daten. Es reicht eben nicht, die Daten auf 1-2 beliebigen Endkundenrechnern zu speichern. Im Zweifelsfall sind sie dann im Bedarfsfall nicht verfügbar, oder tröpfeln mit 10-20KB/s bei dir ein, weil die User die dir deine Daten noch anbieten können schwache Internetverbindungen haben, bzw. ihre Bandbreite für den Dienst begrenzen, weil sie sonst beim streaming oder spielen Probleme kriegen. Folglich müssen die Daten massiv redundant gespeichert werden, und eben dann wird diese einfache Rechnung nicht mehr aufgehen.
    Die Daten und Zahlen mit denen golem hier um sich wirft wirken wie aus der Werbebroschüre des Anbieters kopiert.
    p2p ist nicht schnell weil es p2p ist, sondern weil durch die massenhafte Verfügbarkeit der gleichen Daten schnelle Downloadraten zustande kommen. Dies steht aber im kompletten Gegensatz zu dieser anscheinend so schönen einfachen Lösung.

    ---
    gesendet von meinem Klackerturm.

  7. Re: @golem macht Milchmädchenrechnung

    Autor: __destruct() 09.03.12 - 18:05

    Genau da liegt dann auch schon das nächste Problem. Du hast es erkannt.

    Wenn man heute 12 bis 32 Mal so viel für Cloud-Speicherplatz zahlen muss, als würde man sich die Platte kaufen und die ihren Cloud-Speicherplatz für 1/20 des heutigen Preises anbieten wollen, dann heißt das, dass sie für ihre Box nur das 0,6- bis 1,6-Fache dessen, das die Platte alleine kostet, ausgeben dürfen. Somit ist Redundanz nicht möglich, sobald die Nutzer von ihrem Speicherplatz, der ihnen zusteht, Gebrauch machen. Erst Recht nicht, wenn man bedenkt, dass Verschlüsselung Speicherplatz frisst und sie gleich zwei verschiedene Verschlüsselungen verwenden wollen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.03.12 18:05 durch __destruct().

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