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Heimcomputer in großen Firmen?

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  1. Heimcomputer in großen Firmen?

    Autor: derKlaus 22.03.12 - 20:09

    Also Heimcomputer haben es in den 80ern meiner Wahrnehmung nach nie im Großen Stil in Unternehmen von 100+ Mitarbeitern gebracht, egal ob Apple, Atari, Amiga oder Armstrad. Warum auch? Mitte der 80er war in vielen Firmen noch Mainframe-Zeit, vereinzelt gabs mal einen PC, bei uns steht aus den späten 70er, frühen 80er Jahren noch ein CBM 4000 oder so. Das war der erste Rechner aus der Zeit, den ich in einem Mittelständischen Unternehmen gesehen hab. Im Jahr 2006 als ich dort mit Arbeiten angefangen hab.
    Gab da wirklich irgendwelche große Firmen, die Computer aus der 8- und 16-bit Heimcomputer-Ära im großen Stil eingesetzt haben, mal abgesehen von diversen Special Effects Schmieden, die Amigas mit Genlock-Interface im Einsatz hatten? Das würde mcih schon interessieren.

  2. Re: Heimcomputer in großen Firmen?

    Autor: Rohde 22.03.12 - 21:08

    derKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gab da wirklich irgendwelche große Firmen, die Computer aus der 8- und
    > 16-bit Heimcomputer-Ära im großen Stil eingesetzt haben, mal abgesehen von
    > diversen Special Effects Schmieden, die Amigas mit Genlock-Interface im
    > Einsatz hatten?

    Bei Starlight Express war glaube ich ein Amiga für die Lichtsteuerung im Einsatz, wenn ich mich richtig erinnere. Da gab's mal einen Artikel Anfang der 90er in einer der damaligen Zeitschriften (Happy Computer vielleicht).

  3. Re: Heimcomputer in großen Firmen?

    Autor: irata 22.03.12 - 22:43

    derKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gab da wirklich irgendwelche große Firmen, die Computer aus der 8- und
    > 16-bit Heimcomputer-Ära im großen Stil eingesetzt haben, mal abgesehen von
    > diversen Special Effects Schmieden, die Amigas mit Genlock-Interface im
    > Einsatz hatten? Das würde mcih schon interessieren.

    Im großen Stil? Weiß ich jetzt nicht genau.
    Liegt vermutlich auch daran, dass solche Dinge nicht unbedingt besonders gut dokumentiert wurden. Es gab ja auch noch kein "Internet" ;-)
    Einige Homecomputer wurden an Schulen verwendet, Atari 800, Apple II usw.
    Der BBC Micro (Acorn/ARM) wurde sogar extra für Bildungszwecke gebaut.
    Über Stückzahlen weiß ich (noch) nicht viel.

    Es gab schon sehr vielseitige Einsatzmöglichkeiten, die Geräte waren ja auch sehr flexibel, gerade auch durch die Verbindung zur Aussenwelt.
    Von Atari ST für Haussteuerung und C64 für Schanksystem hab ich schon vieles gesehen und gehört.
    Z.B. auch Atari 800 als Teleprompter, dank fine scrolling gut dafür geeignet:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Teleprompter#History

    Zu erwähnen wäre vielleicht auch noch eine Seite, die sich dem Computer allgemein als "Filmstar" gewidmet hat.
    http://www.starringthecomputer.com/
    Wobei das jetzt in eine andere Kerbe schlägt ;-)

    Herbert Feuerstein hatte einen Atari ST für Textverarbeitung, und natürlich zahlreiche Musiker wegen MIDI.
    Professionelle Software gab es ja auch einiges für die diversen Homecomputer.
    Teilweise sogar in manchen Punkten besser als neuere Software.
    Der größte Apple Lisa Kunde war anscheinend die NASA, wegen LisaProject (Projektmanagement), und auch Amigas wurden bei der NASA bis vor wenigen Jahren verwendet.
    Einzelfälle gibt es genug, wie du schon erwähnt hast, wurden auch Amigas für Fernsehproduktionen verwendet (Babylon 5, SeaQuest, Max Headroom).

    Aber im großen Stil?
    Interessante Frage.
    Da sollte man vielleicht etwas recherchieren.
    Immerhin wurden zig Millionen von den Dingern verkauft, die werden wohl nicht alle nur zum Spielen verwendet worden sein? ;-)

  4. Re: Heimcomputer in großen Firmen?

    Autor: Turner 22.03.12 - 23:26

    Bei Filmleuten waren die Amigas recht beliebt für die Requisite. z.B. waren bei Babylon 5 die ganzen Computer-Bildschirme Studiomonitore mit Amiga A1200-Platinen in die Verkleidung der Kulisse gebastelt.

  5. Re: Heimcomputer in großen Firmen?

    Autor: derKlaus 23.03.12 - 09:46

    Das mit den Bildungseinrichtungen weiß ich auch noch, der BBC Micro war da in UK, ja das Paradebeispiel, mit eigener TV-Serie mit Programmierkurs usw.
    auch von den ganzen Möglichkeiten zur Steuerung war ich immer unheimlich überrascht, und auch als Lösung für Spezialanwendungen wie Teleprompter und Musiker.
    Ich denke, daß das auch mit den Kosten zu tun hatte. Von Großrechnern mit Termnals auf einzelne Rechner umzusteigen (Netzwerk war ja jetzt auch nicht so die Domäne der Heimcomputer, war jedoch möglich) brachte wohl eher Nachteile als Vorteile. Im Endeffekt hat sich der PC ja nicht nur wegen einem einheitlichen Standard durchgesetzt, sondern auch aufgrund der Flexibilität. Bei Heimcomputern wurde es normalerweise richtig teuer wenn man zusätzlich zu toller Grafik auch Musikproduktion in semiprofessioneller Art machen wollte oder man kaufte gleich einen dementsprechenden Spezialisten. Beim PC wird/wurde halt eine weitere Karte dazugestöpselt.
    mal gucken, vielleicht liest hie rja jemand mit, der dazu was sagen kann.

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