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  5. › Kino.to-Urteil: Anonymous kündigt…

Der Vergleich hinkt

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  1. Der Vergleich hinkt

    Autor: Sammie 12.04.12 - 20:03

    Obwohl ich auch das Urteil etwas sehr hart finde, geht der Vergleich zwischen Urheberrechtsverletzung und Mörder hier etwas in die falsche Richtung. Schließlich geht es nicht nur um einen einzelnen Filmupload sondern um über eine Millionen, mit denen auch zigmillionen Euro erwirtschaftet wurden. Und wenn man diese Gesamtsumme einem Mord gleichsetzt wird schon eher ein Schuh draus und die Verhältnismäßigkeit beim Strafmaß nähert sich mehr.

    Kein Mensch hat jedoch etwas davon wenn Anonymous mal für ein paar Stunden die Justizseiten lahmlegt. Versucht es doch mal lieber durch vernünftige und sachliche Aufklärung in den Medien, bei denen man euch auch ernst nimmt, statt solchen stupiden Aktionen, die nur ein schlechtes Licht auf euch werfen.

  2. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: Wahrheitssager 12.04.12 - 20:41

    > Schließlich geht es nicht nur um einen einzelnen Filmupload sondern um über eine Millionen, mit denen auch zigmillionen Euro erwirtschaftet wurden.

    Trotzdem ist es doch etwas hart.
    Der Angeklagte hat ja nicht selber hochgeladen oder jemanden beauftragt. Er wurde ja beauftragt die Webseite zu warten und Webadmin zu spielen.
    Das war also eher Beihilfe aus meiner Sicht.

  3. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: syntax error 12.04.12 - 20:46

    Sammie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schließlich geht es nicht nur um einen einzelnen Filmupload


    Stimmt, es gab nämlich GAR KEINEN Filmupload, er hat nur Weiterleitung gespielt.

    Wenn er also 4 Jahre für Weiterleitungen bekommt, was bekommen dann die richtigen Uploader? 15 Jahre mit Sicherheitsverwahrung?

  4. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: bstea 12.04.12 - 20:50

    Und er hat kräftig abkassiert bei der Sache. Wir wollen mal nicht vergessen, dass er einen 6stelligen Betrag erhalten hat für ein "bissl" Webseite und -admin.

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  5. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: TheDelta 12.04.12 - 20:56

    Worum geht es hier eigentlich?

    Dass er zu Unrecht viel Geld bekommen hat für "bissle" Arbeit.
    WTF.

    Wenn jetzt jeder hinter Gittern kommt, der zu unrecht Geld erwirtschaftet müssen sich aber hier einige ganz warm Anziehen... ach nein warte, diejenigen sind ja das System selbst... oder nicht ... oder doch...

  6. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: bstea 12.04.12 - 21:18

    Wenn jemand für scheinbar legales Tuen fürstlich bezahlt wird, kann keiner behaupten, er wüsste nicht das es hochgradig illegal ist. Da brauch ich auch nicht argumentieren, er hat ja keine Filme selbst hochgeladen.

    "P. bekommt für diesen Einsatz von B. schließlich doch mehr als ein Taschengeld: zunächst 2500 Euro pro Monat, ab Mai 2010 dann 50.000 Euro, später 30.000"[1]

    [1]http://www.fr-online.de/wirtschaft/zweiter-verhandlungstag-um-kino-to-angeklagter-sagt-im-prozess-um-kino-to-aus,1472780,14577958.html

    --
    Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!

  7. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: BerlinerMaxe 12.04.12 - 21:22

    Wahrheitssager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Schließlich geht es nicht nur um einen einzelnen Filmupload sondern um
    > über eine Millionen, mit denen auch zigmillionen Euro erwirtschaftet
    > wurden.
    >
    > Trotzdem ist es doch etwas hart.
    > Der Angeklagte hat ja nicht selber hochgeladen oder jemanden beauftragt. Er
    > wurde ja beauftragt die Webseite zu warten und Webadmin zu spielen.
    > Das war also eher Beihilfe aus meiner Sicht.


    Ganz einfach: Wer erfolgreich das Kapitalistische System fickt wird par example hart bestraft. Damit die Rechte Industrie von Hollywood bis Paris weiterhin für Dreck Lizenz-Kohle einstreichen kann. Nur aufgrund des politischen Einflusses geschehen. Hätte die olle Springer-Presse ehrlicherweise unter ihren Lesern abstimmen lassen, würde der Programmierer wahrscheinst nen Bundesverdienstkreuz kriejen! Ick würde schätzen von den 4 Millionen kino.to Usern täglich waren mindestens 70%-Bild-Leser.

    Ist wohl als Präzedenzfall zu werten! Umso wichtiger ist, das mutige Gesellen kino.to-Dubletten aufbauen, um den Pseudo-Liberalen und Politker-Spacken zu zeigen, daß man das Internet nicht kontroliieren werden kann, ohne sich massivst den Zorn des Volkes zuzuziehen!

    P.S.: Ick hab schon anno 1999 Premiere schwarz gesehen - weil es ging!
    Aber nicht wegen unsereins ist Kirch pleite gegangen, sondern wegen der Deutschen Bank und ihrer Vorstands-Idioten!

  8. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: redwolf 12.04.12 - 21:57

    Er hätte Abmahnanwalt werden sollen. Da kann er sich gleich die Millionen reinschaufeln und keinen interessierts.

  9. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: TW1920 12.04.12 - 21:57

    Und wenn du schon das zeug von hollywood für müll hältst, warum willst du das überhaupt sehen - solche bescheuerten diktatorsüchtigen kommunistenschw** braucht echt keiner! -> Misshandlungen von Menschen, unterdrückung und was es sonst noch so in der DDR gab und in China aktuell ist, kannst du auch noch in Russland zum Teil haben. Geh doch, kein Mensch braucht dich, mal schaun ob dir diese Sitten Spaß machen...
    Kapitalismus steht für Freiheit, wer was arbeitet bekommt auch was, wer faul ist, halt nicht - das ist aber gerecht. Und für Leute mit Einschränkungen gibts die Sozialversicherungen, dh. niemand ist benachteiligt!

    Und niemand will das Netz kontrollieren - Wenn jedem alles gehört und sich jeder alles nehmen darf, fang ich bei deinem Besitz an! So, ist doch ein schönes System :D

    Sorry für den harten Ton, aber ich kann den Mist nicht mehr aushalten, wenn Leute, die zu faul zum arbeiten sind, ihren Neid über den Erfolg von anderen ausleben müssen..

  10. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: Local_Horst 12.04.12 - 21:57

    BerlinerMaxe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ...
    > Ganz einfach: Wer erfolgreich das Kapitalistische System fickt wird par
    > example hart bestraft. Damit die Rechte Industrie von Hollywood bis Paris
    > weiterhin für Dreck Lizenz-Kohle einstreichen kann.
    > ...

    Genau. Dafür schmeißt der geBILDete Leser dann lieber für den selben Dreck irgend welchen anderen Kriminellen das Geld in den Rachen und würde denen sogar statt Strafe noch Orden verleihen... :D

  11. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: Sammie 12.04.12 - 22:58

    syntax error schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sammie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schließlich geht es nicht nur um einen einzelnen Filmupload
    >
    > Stimmt, es gab nämlich GAR KEINEN Filmupload, er hat nur Weiterleitung
    > gespielt.
    >
    > Wenn er also 4 Jahre für Weiterleitungen bekommt, was bekommen dann die
    > richtigen Uploader? 15 Jahre mit Sicherheitsverwahrung?

    Was denn für Weiterleitungen? Auch eine Weiterleitung linkt nur irgendwo hin, wo etwas hochgeladen wurde. Irgendwer muss die Millionen Filme also irgendwo hingeladen haben, damit man sie streamen kann. Und laut unserer Rechtssprechung ist ja nicht der Upload strafbar, sondern das zur Verfügung stellen - und genau das hat kino.to nunmal gemacht.

    Ich kann ja auch nicht 1000 Musikstücke bei Rapidshare hochladen und die Links dahin auf meiner Seite anbieten und behaupten, ich selbst würde ja nichts illegales auf meiner Seite haben sondern nur weiterleiten. xD

  12. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: crazypsycho 12.04.12 - 23:11

    Viele der Filmhoster wurden von den Kino.to-Betreibern selbst betrieben, nicht nur die kino.to Plattform. Auch der Programmierer hatte Hosting-Server betrieben und natürlich wurden auch Filme selbst hochgeladen, die stammten nicht nur von den Usern.
    Und im Gegensatz zu Rapidshare (oder auch Megaupload, was meines Erachtens vollkommen legal war), wurden die Filme nach einer Meldung nicht entfernt.

  13. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: currock 12.04.12 - 23:12

    TW1920 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kapitalismus steht für Freiheit, wer was arbeitet bekommt auch was, wer
    > faul ist, halt nicht - das ist aber gerecht. Und für Leute mit
    > Einschränkungen gibts die Sozialversicherungen, dh. niemand ist
    > benachteiligt!
    Einen größeren Bockmist kann man wohl nicht verzapfen.
    Durch den Kapitalismus, der auf einer Stufe mit Anarchie und Steinzeit steht, sind mehr Menschen umgekommen als durch den Kommunismus.

    > Und niemand will das Netz kontrollieren - Wenn jedem alles gehört und sich
    > jeder alles nehmen darf, fang ich bei deinem Besitz an! So, ist doch ein
    > schönes System :D
    Das tut Ihr doch schon. Wer wirklich arbeitet, wird dafür auch noch getreten und ausgesaugt von diesen nichtsnutzigen Bonzenparasiten.

    > Sorry für den harten Ton, aber ich kann den Mist nicht mehr aushalten, wenn
    > Leute, die zu faul zum arbeiten sind, ihren Neid über den Erfolg von
    > anderen ausleben müssen..
    Erfolg=Andere bescheissen
    Durch Arbeit und Können wird man hier nicht reich.

  14. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: Bibabuzzelmann 13.04.12 - 02:36

    TW1920 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kapitalismus steht für Freiheit, wer was arbeitet bekommt auch was, wer
    > faul ist, halt nicht - das ist aber gerecht. Und für Leute mit
    > Einschränkungen gibts die Sozialversicherungen, dh. niemand ist
    > benachteiligt!

    "Neid" und "Gerecht" sind die "neuen" Worte der Reichen, ist mir in letzter Zeit aufgefallen, den andern, die zu Dumpinglöhnen arbeiten müssen, denen bleibt dann immer nur das Wort "ungerecht" und sonst keins, das ist doch nicht fair ^^
    Wenns gerecht sein soll "dein Wort" in diesem Fall, dann musst du dem Berliner zumindest ein 2. Wort schenken, mit dem er dann zufrieden sein muss, also wähle weise :)

  15. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: Technikfreak 13.04.12 - 03:14

    currock schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > TW1920 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Kapitalismus steht für Freiheit, wer was arbeitet bekommt auch was, wer
    > > faul ist, halt nicht - das ist aber gerecht. Und für Leute mit
    > > Einschränkungen gibts die Sozialversicherungen, dh. niemand ist
    > > benachteiligt!
    > Einen größeren Bockmist kann man wohl nicht verzapfen.
    > Durch den Kapitalismus, der auf einer Stufe mit Anarchie und Steinzeit
    > steht, sind mehr Menschen umgekommen als durch den Kommunismus.
    Dieses Faktum steht zwar nicht zur Debatte, aber beweise bitte mal deine
    Behauptung!

    > > Leute, die zu faul zum arbeiten sind, ihren Neid über den Erfolg von
    > > anderen ausleben müssen..
    > Erfolg=Andere bescheissen
    > Durch Arbeit und Können wird man hier nicht reich
    DOCH aber mit bescheissen geht es schneller, das weiss jeder, dafür braucht niemand deinen Post. Aber dafür besteht auch das Risiko, dass man erwischt wird und möglicherweise eine Schlappe aufgebrummt bekommt. So einfach ist das.

  16. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: Andreas2k 13.04.12 - 04:07

    Wahrheitssager schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Schließlich geht es nicht nur um einen einzelnen Filmupload sondern um
    > über eine Millionen, mit denen auch zigmillionen Euro erwirtschaftet
    > wurden.
    >
    > Trotzdem ist es doch etwas hart.
    > Der Angeklagte hat ja nicht selber hochgeladen oder jemanden beauftragt. Er
    > wurde ja beauftragt die Webseite zu warten und Webadmin zu spielen.
    > Das war also eher Beihilfe aus meiner Sicht.
    Er wurde nicht beauftragt sondern ist einer der Gründer. Ihm war natürlich klar das es illegal war denn kino.to war so aufgebaut das die Betreiber verborgen blieben d.h. kein gültiges Impressum, keine echte angaben bei Domainregistrierung bzw. diverse Verschleierungstaktiken. Dafür hat er ein entsprechend großes Stück vom Kuchen abbekommen. Er ist also nicht nur Helfer gewesen. Außerdem haben die kino.to Betreiber mit Sicherheit auch Filme hochgeladen jedenfalls kann man nicht einfach behaupten sie hätten das nicht getan. Immerhin gehörten auch einige der schein Streaminghoster zu kino.to.

  17. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: DerHarzer 13.04.12 - 07:31

    Sammie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ....... mit denen auch zigmillionen Euro
    > erwirtschaftet wurden. Und wenn man diese Gesamtsumme einem Mord
    > gleichsetzt wird schon eher ein Schuh draus und die Verhältnismäßigkeit
    > beim Strafmaß nähert sich mehr........

    Man kann niemals einen Mord mit Urheberrechtsverletzung und betrügerischer Bereicherung gleichsetzen, egal um welche Summe es dabei geht. Im Gegensatz zu vielen Bankberatern haben diese Kriminellen niemanden an den Rand des Ruins oder der Existenz gedrängt.

  18. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: Abseus 13.04.12 - 09:05

    Sammie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Obwohl ich auch das Urteil etwas sehr hart finde, geht der Vergleich
    > zwischen Urheberrechtsverletzung und Mörder hier etwas in die falsche
    > Richtung. Schließlich geht es nicht nur um einen einzelnen Filmupload
    > sondern um über eine Millionen, mit denen auch zigmillionen Euro
    > erwirtschaftet wurden. Und wenn man diese Gesamtsumme einem Mord
    > gleichsetzt wird schon eher ein Schuh draus und die Verhältnismäßigkeit
    > beim Strafmaß nähert sich mehr.

    Wie bist du denn drauf? Ob ein Euro 1000 Euro ein Million oder 100 Milliarden ist völlig wurscht! Es gibt keinen Betrag der sich jemals mit einem Menschenleben aufwiegen lassen darf! Deine Argumentation ist widerlich und pervers!

  19. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: spYro 13.04.12 - 09:11

    Sammie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Obwohl ich auch das Urteil etwas sehr hart finde, geht der Vergleich
    > zwischen Urheberrechtsverletzung und Mörder hier etwas in die falsche
    > Richtung. Schließlich geht es nicht nur um einen einzelnen Filmupload
    > sondern um über eine Millionen, mit denen auch zigmillionen Euro
    > erwirtschaftet wurden. Und wenn man diese Gesamtsumme einem Mord
    > gleichsetzt wird schon eher ein Schuh draus und die Verhältnismäßigkeit
    > beim Strafmaß nähert sich mehr.
    >
    > Kein Mensch hat jedoch etwas davon wenn Anonymous mal für ein paar Stunden
    > die Justizseiten lahmlegt. Versucht es doch mal lieber durch vernünftige
    > und sachliche Aufklärung in den Medien, bei denen man euch auch ernst
    > nimmt, statt solchen stupiden Aktionen, die nur ein schlechtes Licht auf
    > euch werfen.

    In einem Vergleich über das Strafmaß eine straftat wie Mord einzubringen ist vor allem sinnlos.
    Es gibt keine "richtige" Strafe für Mord.
    Eine "faire" Strafe wäre es, den Mörder mit der Todesstrafe zu bestrafen.
    Denn er hat das Leben eines anderen beendet, also wird sein Leben auch beendet.
    Ich sehe bei der Todesstrafe (von der ich übrigens ein Gegner bin) aber 2 Probleme:

    1. Es gibt viele falsch-urteile, bei denen sich monate später rausstellt, dass der verurteilte usnchuldig ist. Wenn derjenige dann schon tot ist, müsste man den verantwortlichen Richter auch töten, um die fairness zu wahren. Dadurch würde aber NIEMALS ein Richter jemanden zu tode verurteilen, weil die chance besteht, dabei selbst zum Tode zu kommen. Also wäre dieses Prinzip sinnlos.

    2. Das Opfer ist nach dem Mord tot. Daran ändert auch ein weiterer Mord nichts. Es bringt niemandem etwas, wenn danach der Mörder auch getötet wird. Einzige Ausnahme wäre, wenn die Hinterbliebenen psychisch nur dann wieder ins reine kommen, wenn der Mörder auch tot ist. Das allerdings würde nicht mit einem Richterurteil zusammenpassen, da dann die Hinterbliebenden zu einem Richter des Mörders würden und die Judikative und Exekutive liegen nunmal woanders.

    Daher gibt es keine "richtige" Lösung.
    Man versucht bei einem Mörder halt eine relativ lange Strafe zu setzen, damit dieser wirklich merkt, dass er einen Fehler gemacht hat, aber er soll auch nicht den Lebenswillen verlieren. Er soll eine Strafe absitzen und dann sein Leben lebenswert weiterleben. Man könnte es auch philosophisch betrachten und sagen, dass er das Leben für das Opfer mit weiterleben soll.



    Daher ist so ein Vergleich sowieso nur ein Statement, mit dem man auf eine zu hohe Strafe hinweisen möchte, nicht aber auf einen wirklichen Vergleich.

    spro

  20. Re: Der Vergleich hinkt

    Autor: DerKleineHorst 13.04.12 - 09:34

    Und was ist mit den ganzen Managern? :D

    Und er hat keine Filme hochgeladen, sondern immernoch "nur" ein CMS programmiert und gewartet. Ich denke der Fluchtwagenfahrer wird meist auch nicht so drastisch bestraft wie der Bankräuber. Auch wenn der Fluchtwagenfahrer einen (relativ kleinen) Anteil an der Beute erhalten hat.

    Es regt sich wohl niemand darüber auf, dass der Mann überhaupt bestaft wird.

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