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Klassische Unterwanderung der Piratenpartei

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  1. Klassische Unterwanderung der Piratenpartei

    Autor: Fuerchterlich 18.04.12 - 14:22

    Ich denke, dass diese Aktionen und Parteibeitritte von "merkwürdigen" Personen ganz gezielt geplant sind.
    Was könnte denn besser sein, als eine neu aufstrebende Partei daran zu hindert erfolgreich zu werden? In dem sie in die extreme politische Ecke gestellt wird. Das passiert gerade. Wie erreicht man das? Indem man V-Leute in die Partei einschleust, die Unruhe erzeugen, Zwietracht säen und den Wählern Angst macht. Wer sind diese Leute, die das planen? Na, schaut Euch doch die existierenden alten Parteien an. Ich denke diese oder ein Teil der alten Parteien haben sich zusammen getan, um das zu bewerkstelligen.

    Es ist ganz normales kriegerisches Verhalten einen neuen Gegner durch Unterwanderung und Desinformation platt zu machen.

    Phase 1: Alles was gegen den Status Quo ist muss zuerst bekämpft werden.
    Phase 2: Was nicht bekämpft werden, weil zu groß, zu beliebt wird gekauft!
    (und wenn auch nur ein einzelner plötzich zum Milliardär gemacht wird... :-) Ab irgend einer Summe wird JEDER schwach!!!!!!!!!!!!!)
    Die Piraten müssen sich dem bewusst sein und zu Gegenmaßnahmen greifen. Allerdings lasst Euch gesagt sein: Wenn wieder nur ein paar Wenige in der Piratenpartei das Sagen haben endet es so wie mit den anderen Parteien: Die Piratenpartei wird zu einer von der Industrie bezahlten Diktaturpartei. Deshalb muss die breite Masse der Piratenmitglieder immer zu allen Themen befragt werden und durch ein Abstimmungsverfahren an dem ALLE Piraten teilnehmen können die Politik bestimmt werden. Es ist eine logische mathematisches Herangehensweise: Je mehr ehrliche Piraten da sind, desto wahrscheinlicher wird eine Piratenpolitik betrieben und die V-Leute gehen in der Mehrheit unter. Je mehr Piraten mitmachen desto geringer ist die Gefahr, dass die Industrie durch bezahlte Piraten Ihre Einflussnahme durchsetzen kann. Stellt Euch mal vor alle Menschen Deutschlands wären in der Piratenpartei, das wäre dann ECHTE Politik, die vom Volk ausgeht. Ich sage bewusst nicht Demokratie, weil in einer Demokratie NICHT gewählt wird (siehe Andreas Popp).

    Ich finde, die Piraten müssen so wie in der IT-Technik auch Ihren Freiheitsgedanken bewahren und SCHÜTZEN. So wie man DSN Server oder ROOT Server vor Angriffen schützen muss, müssen die Piraten auch eine politische Firewall und Politik-Security-System einrichten, um sich vor externen Interessen, die nicht vom ganzen Wahlvolk gewollt sind, schützen zu können. Und die Piraten, so denke ich, sind intelligent genug, um sich diesen Themen und Problemen zu stellen.

    Das riesige Problem ist wie immer das große Geld, das winkt, wenn man im Bundestag als Pirat mal vertreten sein sollte. Die Vertreter können sehr schnell durch Geld gefügig gemacht werden, wenn sie charakterlich nicht stark genug sind. Es werden dann mit Ihnen geheime Absprachen gemacht, bzw. Piraten werden dann in den Urlaub eingeladen, usw.. die alten Spielchen eben und irgendwann dann "knickt" dieser charakterlich schwache Piraten-Mensch ein. Meistens wird von den "Lobby"-Arbeitern abgeprüft und analysiert, welcher Pirat in welcher Weise wie auch immer bestochen werden kann. Jedes noch so kleine Geschenk oder Goodwill ist langfristig eine Korruptionslücke, die dann immer weiter vergrößert wird. Dann wird die Industrie an die Piraten-Vertreter herantreten und sie dann ganz "KAUFEN". Wenn da nicht zuvor Polit-Firewalls errichtet wurden ist alles für die Katz!

    Die Gesamtpiraten, also alle Piratenmitglieder müssen dann dafür sorgen, dass so etwas eben nicht passiert. Langfristig werden die Piraten sowieso keine Chance haben. Ich verrate Euch auch warum:

    Es werden spezielle Leute ausgebildet, die sich ganz in die Piratenumgebung einpassen. Die sind ganz nett und toll und lieb. Es werden viele sein und irgendwann dann, werden diese "Wölfe im Piratenpelz" in den wichtigen vorderen Positionen der Piratenpartei sein und diese Wölfe sind von der Industrie gesponsert, dass Weitere kann man sich ja denken.
    Mal zwei Punkte aus der Vergangenheit:
    - Wie z.B. kann es sein, das die Grünen auf einmal zustimmen, dass Leute getötet werden sollen. (Siehe Afghanistan)
    - Oder, dass die Grünen der Verlängerung zur Betreibung der Atomkraftanlagen zugestimmt haben.

    Doch wir werden sehen. Neue Zeiten neue Herausforderungen. Alte Taktiken.
    Ich denke, dass es den Gesamtmitgliedern der Piraten möglich sein muss Ihre politische Führung komplett auswechseln zu können. Die Piraten müssen ganz neue Möglichkeiten schaffen, wie sie sich von subversiven Elementen schützen können. Eine neue und spannende Aufgabe kommt auch die Piraten zu.
    Nur ein neuer Level in dem Parteienkrieg ....

    Viel Spaß !



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.04.12 14:30 durch Fuerchterlich.

  2. Re: Klassische Unterwanderung der Piratenpartei

    Autor: bvdb 20.04.12 - 00:14

    Das mit der Unterwanderung kann wohl nicht ganz stimmen, siehe die Jahreszahlen im Artikel, es geht um Vorgänge aus 2008 und 2009.

    Die Frage ist eher, warum sich Amtsträger nicht frühzeitig gegen den Mann gestellt haben und warum er seine Masche weiter fahren konnte. So richtig entschlossen, die Sache zu klären, war die Parteiführung die ganze Zeit nicht.

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