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*lol* Was für eine Erfolgsstory!

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  1. *lol* Was für eine Erfolgsstory!

    Autor: Melanchtor 04.10.05 - 14:53

    Was wird als Mailclient eingesetzt?
    MS Outlook Webaccess, der ohne IE nichtmal alle Funktionen bietet.

    Was ist eine der Hauptanwendungen?
    SAP JavaClient. Den haben wir auch mal getestet, unsere Anwender hätten uns fast gelyncht.

    Noch dazu sagt Wien ja selbst, dass die Lösung auf maximal einem Viertel der Rechner eingesetzt werden kann, weil auf den anderen Rechnern nicht portierte Software den Einsatz verhindert.

    Sehr überzeugend!

  2. Re: *lol* Was für eine Erfolgsstory!

    Autor: wl 04.10.05 - 15:11

    Melanchtor ab ins Heise-Forum!

  3. Re: *lol* Was für eine Erfolgsstory!

    Autor: Melanchtor 04.10.05 - 15:16

    wl schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Melanchtor ab ins Heise-Forum!

    Warum? Kannst du die Wahrheit nicht vertragen?

    Sorry, aber eine Lösung, die nichtmal die Wahl der Partition erlaubt, also gegenüber "handelsüblichen" GNU/Linux Distributionen eingeschränkt und eher serviceunfreundlich ist, die noch dazu antritt, um OSS zu pushen und dann statt mit einem OSS-Groupware-Client mit Outlook-Webaccess arbeitet, was soll man davon halten?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.10.05 15:17 durch Melanchtor.

  4. Re: *lol* Was für eine Erfolgsstory!

    Autor: dxd 04.10.05 - 15:50

    Melanchtor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wl schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Melanchtor ab ins Heise-Forum!
    >
    > Warum? Kannst du die Wahrheit nicht vertragen?
    >
    > Sorry, aber eine Lösung, die nichtmal die Wahl der
    > Partition erlaubt, also gegenüber
    > "handelsüblichen" GNU/Linux Distributionen
    > eingeschränkt und eher serviceunfreundlich ist,
    > die noch dazu antritt, um OSS zu pushen und dann
    > statt mit einem OSS-Groupware-Client mit
    > Outlook-Webaccess arbeitet, was soll man davon
    > halten?
    >
    > cu
    >
    > Aleco
    >
    > 1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.10.05 15:17.


    Sorry, aber wo steht hier etwas von Outlook-Webaccess??



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.10.05 15:51 durch dxd.

  5. Re: *lol* Was für eine Erfolgsstory!

    Autor: Melanchtor 04.10.05 - 15:58

    dxd schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sorry, aber wo steht hier etwas von
    > Outlook-Webaccess??

    Lies mal die Beschreibung auf den Wiener Seiten.

    http://www.wien.gv.at/ma14/wienux.html

  6. Re: *lol* Was für eine Erfolgsstory!

    Autor: Alonsius Meier 04.10.05 - 18:05

    dxd schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Sorry, aber wo steht hier etwas von
    > Outlook-Webaccess??
    >

    Melanchtor ist einfach schlauer als du, das ist es ;)

    Küss die Hand

  7. Re: *lol* Was für eine Erfolgsstory!

    Autor: aculus 04.10.05 - 18:25

    sach mal Melanchtor... wer soll denn die Software benutzen?
    Privatpersonen? Nein.
    Magistrat Wien ? Ja.
    Andere Unternehmer? Könnten es tun.

    Warum haben sie Outlook Webaccess installiert? Wahrscheinlich als Übergangslösung um die Mitarbeiter nicht zu überfordern.

    Warum benutzen sie SAP JavaClient? Weil sie im Unterschied zu anderen klug genug sind die Software ordnungsgemäß zu verwenden.

    Weist du wieviel ein Viertel der verwendeten Rechner sind? Eben nicht, geschätzte 6-7.000 , das sind erhebliche Kostenersparnisse wegen teuere MS-Lizenz.
    Also doch eine Erfolgsstory... CU

  8. Re: *lol* Was für eine Erfolgsstory!

    Autor: Tor 04.10.05 - 18:26

    Melanchtor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sorry, aber eine Lösung, die nichtmal die Wahl der
    > Partition erlaubt, also gegenüber
    > "handelsüblichen" GNU/Linux Distributionen
    > eingeschränkt und eher serviceunfreundlich ist,
    > was soll man davon
    > halten?

    Eigentlich recht viel. Denn das was du serviceunfreundlich nennst, das ist wahrscheinlich reinste Administrationsfreundlichkeit. Oder mal im Ernst:
    Glaubst du tatsächlich die würden an der Debian Installationsroutine (die, wie dir wohl bekannt ist, problemlos weiß Gott wohin installiert) was ändern, wenn es nicht Sinn hätte. Wahrscheinlich kann man so eben auch nen Praktikaten Wienux installieren lassen. Wozu sollte man auch auf verschiedene Partitionen installieren wollen, wenn es in den Büroalltag gehört. Da ist die lokale Festplatte eher zweitrangig.

    Und was das OE Webaccess angeht ... eine sanfte Umstellung ... naja, wenns sein muss.
    Gut finde ich das auch nicht, aber wenn es nicht anders geht (man muss den Leuten ja nicht gleich alles entreißen).

  9. Re: *lol* Was für eine Erfolgsstory!

    Autor: Melanchtor 05.10.05 - 10:24

    Tor schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Und was das OE Webaccess angeht ... eine sanfte
    > Umstellung ... naja, wenns sein muss.
    > Gut finde ich das auch nicht, aber wenn es nicht
    > anders geht (man muss den Leuten ja nicht gleich
    > alles entreißen).

    Ich bitte dich, hast du dir den Schmarrn mal angesehen? Abgesehen davon, dass die volle Funktionalität nur mit dem IE gegeben ist, wird das viele Anwender, die erstmal reinschnuppern wollen eher abschrecken, genau wie das SAP-Java-GUI. Wienux wird immer noch auf freiwilliger Basis als Alternative angeboten. Wenn sich erstmal rumspricht, dass man damit nicht den gewohnten "Komfort" hat, ist das eher kontraproduktiv.

  10. Re: *lol* Was für eine Erfolgsstory!

    Autor: Melanchtor 05.10.05 - 10:33

    aculus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > sach mal Melanchtor... wer soll denn die Software
    > benutzen?
    > Privatpersonen? Nein.
    > Magistrat Wien ? Ja.
    > Andere Unternehmer? Könnten es tun.
    >
    > Warum haben sie Outlook Webaccess installiert?
    > Wahrscheinlich als Übergangslösung um die
    > Mitarbeiter nicht zu überfordern.

    Lies es dir auf den Wiener Seiten durch, Wienux wird den Leuten auf freiwilliger Basis angeboten. Wer bisher ein Outlook unter Windows hatte wird ein aufgrund fehlendem IE nichtmal den vollen Leistungsumfang bietenden Webaccess als schlechter empfinden und dises natürlich auch evtl. umstiegswilligen Kollegen kommunizieren.

    > Warum benutzen sie SAP JavaClient? Weil sie im
    > Unterschied zu anderen klug genug sind die
    > Software ordnungsgemäß zu verwenden.

    Was verstehst du unter "ordnungsgemäß"? Was ist am nativen Windows-GUI verkehrt? Unsere Erfahrungen mit dem Java-GUI waren bisher eher negativ, deshalb haben wir es über Citrix realisiert. Es gibt übrigens auch Citrix-Clients für GNU/Linux...

    > Weist du wieviel ein Viertel der verwendeten
    > Rechner sind? Eben nicht, geschätzte 6-7.000 , das
    > sind erhebliche Kostenersparnisse wegen teuere
    > MS-Lizenz.

    Lies es genauer durch. Es kann auf maximal einem Viertel der Rechner eingesetzt werden und wird dort auch nur als freiwillige Alternative angeboten.

    Da der Magistrat wohl eine einer Konzernlizenz vergleichbare Regelung hat und die Anwender von der angebotenen Lösung wohl nicht sehr angetan sein werden, dürften sich die Einsparungen das sehr in Grenzen halten.

    > Also doch eine Erfolgsstory...

    Nicht wirklich. Eine vernünftige Lösung, die die Anwender davon überzeugen würde, dass sie durch den Einsatz von GNU/Linux nichts an Komfort und Funktionalität verlieren wäre wesentlich wirkungsvoller.

    Ausserdem sollte Wien genau wie München seine Energie erstmal darauf verwenden, die ganzen Sonderanwendungen, die einen Einsatz in der breiten Masse noch verhindern, auf GNU/Linux zu portieren.

  11. Re: *lol* Was für eine Erfolgsstory!

    Autor: SirTazel 10.10.05 - 11:31

    Wienux ist auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter und der Administratoren angepasst. Wenn die Rechner die dort im Einsatz sind nun mal keine Scsi Geräte haben, wenn sie nun mal nur eine Festplatte haben, warum sollte es dann eine Möglichkeit geben, es auf anderen Festplatten zu installieren? Warum sollten im Kernel Treiber für Scsi eingebunden sein? Warum sollten Teile eingebaut sein die niemals gebraucht würden und unter Umständen Ressourcen verbeauchen, die woanders eher benötigt werden?

    Es ist eben Maßgeschneidert für diese Rechner und eignet sich deshalb auch höchstens für andere Firmen die ihre Rechner ähnlich verwalten. Dass die Benutzer dann ihr Outlook vermissen werden ist logisch. Man sollte es ihnen vielleicht insofern schmackhaft machen, dass es "wesentlich sicherer und schneller" ist.

    Aber ich denke auch dass dies zum Scheitern verurteilt ist, zumal es freiwillig ist, seinen Rechner damit ausstatten zu lassen, werde es die meisten ablehnen. Hinterher hat man wahrscheinlich mehr Kosten in die Erhebung der (lesenswerten) Studie und die Entwicklung von Wienux gesteckt, als man hinterher durch den Austausch einspart.

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