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Wahrheiten können manchmal so einfach sein

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  1. Wahrheiten können manchmal so einfach sein

    Autor: Moriati 03.06.12 - 18:06

    Es führt schlussendlich eh kein Weg dran vorbei. Nur Politik läuft halt anders, leider. :/

  2. Re: Wahrheiten können manchmal so einfach sein

    Autor: Paritz 03.06.12 - 21:36

    > Es führt schlussendlich eh kein Weg dran vorbei.

    Natürlich nicht. Die Realität hat allerdings weniger mit der Politik als mit der Geographie, der völlig unzureichenden Faraday-Konstante und der dichten Besiedelung zu tun. Niemand will - völlig parteiübergreifend - ein Pumpspeicherkraftwerk oder eine Leitung vor der Nase haben.

    Es wird schon werden, weil es werden muß. Nur mit Politik hat das herzlich wenig zu tun

  3. Re: Wahrheiten können manchmal so einfach sein

    Autor: irgendwersonst 03.06.12 - 21:58

    Moriati schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es führt schlussendlich eh kein Weg dran vorbei. Nur Politik läuft halt
    > anders, leider. :/

    natürlich gibt es Alternativen. Anstatt in ein teures Supernetz zu investieren um die Transportverluste zu verringern könnte man das Netz auch dezentralisieren und dort die Energie herstelllen wo man sie braucht. So wären die meisten Kommunen autark und das vorhandene Stromnetz kann für Notfälle immer noch benutzt werden.

    https://ssl.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account

  4. Re: Wahrheiten können manchmal so einfach sein

    Autor: __destruct() 03.06.12 - 22:04

    Das kann nur was werden, wenn alle dazu bereit sind, dann, wenn es mal länger schlecht aussieht, im Dunkeln zu sitzen. Und ganz ehrlich: Ich riesen Arschloch bin nicht dazu bereit und Millionen anderer Deutscher auch nicht. Die Industrie sowieso nicht. Dezentralisierung ist kein Ausweg.

  5. Re: Wahrheiten können manchmal so einfach sein

    Autor: Paritz 03.06.12 - 22:04

    > natürlich gibt es Alternativen. Anstatt in ein teures Supernetz zu
    > investieren um die Transportverluste zu verringern könnte man das Netz auch
    > dezentralisieren und dort die Energie herstelllen wo man sie braucht.

    *Könnte* man, *wenn* man geeignete Speicher hätte. Warum soll denn der Rest der Welt so dumm sein, diese einfach logische Schlußfolgerung nicht ziehen zu können? Rechne es doch einmal aus. Ich setze Dich jetzt einmal gedanklich in ein Einfamilienhaus (vielleicht stimmts ja mit der Realität überein). Dann brauchst Du jeden Tag etwa 15 kWh Elektroenergie. Gas und Öl lassen wir einstweilen einmal außen vor. Du mußt zwei windflaue und lichtarme Winterwochen überstehen können. Macht 210 kWh. Wo möchtest Du die lassen? Eine schon recht solide Autobatterie bringt es auf 1 kWh. 200 davon? Mit einer Lebensdauer von etwa 5 Jahren.

    Keine Sorge, alle Welt sucht nach geeigneten Speichern. Aus ganz egoistischen Gründen. Bei den teilweise extreme Schwankungen an der EEX (zwischen minus 20 Cent und plus 110 Cent/kWh) könnte man prima verdienen, wenn man denn speichern könnte. Momentan wird noch niemand mit dieser enormen Spreizung der Handelspreise reich ...

    Anmerkung: ein wenig Interpunktion nachgebessert.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.06.12 22:08 durch Paritz.

  6. Re: Wahrheiten können manchmal so einfach sein

    Autor: __destruct() 03.06.12 - 22:14

    Paritz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wird schon werden, weil es werden muß.

    Ja, schon. Das wird zwangsläufig so sein. Das Problem: Wenn es so weit wird, dann wird es verdammt teuer, denn dann muss es für alle Nationen her und zwar ziemlich zügig. Und was passiert, wenn es eine nicht in annehmbarer Zeit zu befriedigende Nachfrage gibt? Richtig: Der Preis geht steil nach oben und es bilden sich große Dienst- und Warenleister, die binnen sehr kurzer Zeit sehr viel produzieren und dabei sehr viel Umsatz machen und dementsprechend einen großen Teil der Bevölkerung, sowie der Ressourcen, miteinspannen. Nachdem alles erledigt ist, fällt dieser große Industriezweig schlagartig zusammen. Dementsprechend wird dann (fast) die ganze Welt sehr geschwächt sein. Die, die vorgesorgt haben, sind dann die einzigen, die nach wie vor stark dastehen.

    (Die Zeitformen im Absatz über diesem Satz sind so gewollt.)

    Wieso sollten wir, die wir es uns leisten können, nicht jetzt schon anfangen, vorzusorgen?

  7. Re: Wahrheiten können manchmal so einfach sein

    Autor: robinx999 04.06.12 - 07:36

    Haben die Leute echt Probleme mit Pumpspeicherkraftwerken? Davon habe ich ja bisher noch nichts gehört. Aber stimmt schon Probleme Stromleitungen sind ein Echtes Problem, da gibt es immer viele Proteste. Klar in "Problembereichen" könnte man sie Unterirdisch verlegen, dann währen wohl 95% beruhigt, aber das steigert natürlich die Kosten. Viel lustiger find ich ja die Diskusion um Windräder (klar direkt neben einem Wohnhaus sollten sie besser nicht sein, aber gibt ja eigentlich genügend freihe Felder und ich fahre fast jeden Tag an solchen Windrädern vorbei und eigentlich sehen sie ganz Akzeptabel aus). Weil da gab es auch mal irgendwann eine Theoretische Diskusion ob man nicht auch Windräder in die Alpen bauen könnte (so als gegensatz zu den Offshore Windrädern im Norden und damit halt dem Stromtransport etwas zu vereinfachen), da gab es lustige Gründe. "Wie würden unsere Alpen dann aussehen und dann fährt niemand mehr Ski")

  8. Re: Wahrheiten können manchmal so einfach sein

    Autor: Hasbat 04.06.12 - 08:23

    Ihr solltet mal hören mit welchen Ausreden hier bei uns (Kreis Birkenfeld/Nahe VG Baumholder)
    der Bau von Windrädern verhindert wird.
    Da kommen bei jeder Gelegenheit die Tierschützer aus ihren Löchern gekrochen und erklären das durch den Bau einer WKA dieses und jenes Tier gefährdet oder zumindest erheblich gestört wird. Dann kommen die Gutachter und die Sache verläuft im Sand.
    Der Witz aber ist das der Bau bei der Nachbargemeinde noch keine 200 Meter entfernt
    kein Problem ist.
    Wie man es auch macht man kann es niemandem Recht machen.
    Alle wollen billige und saubere Energie aber niemand ist bereit dafür einen Kompromiss einzugehen.
    Und dann erzählt Frau Merkel vor einigen Tagen es sollen mehr Gaskraftwerke gebaut werden.
    Find ich super. Wertvolle Recourcen werden hier ind kürzester Zeit in riesen Mengen verbraucht.

  9. Re: Wahrheiten können manchmal so einfach sein

    Autor: __destruct() 04.06.12 - 12:11

    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Haben die Leute echt Probleme mit Pumpspeicherkraftwerken? Davon habe ich
    > ja bisher noch nichts gehört.

    Die Grünen sind seit dem 3.3.2010 gegen ein Pumpspeicherkraftwerk in Atdorf und seit dem 7.4.2010 gegen eines in Riedl.


    robinx999 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil da gab es auch mal irgendwann eine
    > Theoretische Diskusion ob man nicht auch Windräder in die Alpen bauen
    > könnte (so als gegensatz zu den Offshore Windrädern im Norden und damit
    > halt dem Stromtransport etwas zu vereinfachen), da gab es lustige Gründe.
    > "Wie würden unsere Alpen dann aussehen und dann fährt niemand mehr Ski")

    "Wer fährt dann noch ans Meer?"

  10. Re: Wahrheiten können manchmal so einfach sein

    Autor: tangonuevo 05.06.12 - 15:50

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > robinx999 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Die Grünen sind seit dem 3.3.2010 gegen ein Pumpspeicherkraftwerk in Atdorf
    > und seit dem 7.4.2010 gegen eines in Riedl.
    >

    Zu Riedl scheint das nicht mehr zu stimmen:

    http://www.gruene-fraktion-bayern.de/themen/energie/netze-und-speicher/pumpspeicherkraftwerk-riedl-schritt-die-richtige-richtung

    Und in Atdorf scheint es auch durchaus vernünftige Gründe für die Proteste zu geben (hab aber nur einseitig mal schnell die Argumentation der dortigen Grünen gelesen).

    Allerdings war eines der Argumente recht bescheuert, daß nämlich Pumpspeicherkraftwerke Atomkraftwerke unterstützen würden, nur weil die Regierung sich weigert, sie *ausschliesslich* für Ökostrom zu nutzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.06.12 15:51 durch tangonuevo.

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