1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Leistungsschutzrecht: Axel-Springer…

delistings sind die einzig angemessene antwort

Noch zwei unbeantwortete Fragen im Forum Hilfeschrei - Wer kann helfen?
AMD Ryzen 5 5600X USB freezes/stuttering - Noch jemand betroffen?
Mailserver bei kleinen Firmen
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. delistings sind die einzig angemessene antwort

    Autor: Xstream 01.07.12 - 14:13

    entweder rein oder raus.
    ich kann nicht verstehen wie ein verlag glauben kann, dass ein winziger ausschnitt eines textes mit link auf das original ihn geld kosten und keine kostenlose werbung ist. wenn die verlage das so sehen ist ein ganz normaler link ohne auszug logischer weise auch geschäftsschädigend und damit zu unterlassen und google sollte das auch so handhaben.

  2. Re: delistings sind die einzig angemessene antwort

    Autor: Anonymer Nutzer 01.07.12 - 14:19

    ganz meiner Meinung.

    Die Verlage haben noch nicht den Unterschied zwischen Kopie und Werbung begriffen. Ich sehe z.B. beim News-Bereich von Google keinen Content-Diebstahl, sondern eher eine Werbeplattform für Verlage, die sie kostenlos von Google zur Verfügung gestellt bekommen.

    Natürlich macht Google das nicht, um den Verlagen einen Gefallen zu tun. Die machen das, um durch ihre geschalteten Eigenanzeigen Geld zu verdienen. Ändert aber nicht daran, dass die Verlage auch davon profitieren, nämlich dadurch, dass Besucher über Google direkt auf ihre Seiten gelangen.

  3. Das mit dem Snippet kann ich verstehen!

    Autor: der_Volker 01.07.12 - 14:43

    Anhand des Textauszuges kann ich schon entscheiden ob ich den Link öffnen will und damit für Werbeeinnahmen auf der Verlagsseite sorge.
    Ist der Textauszug schlecht, ist wohl auch die ganze Nachricht schlecht und den Klick nicht wert.

    Sprich, die meisten Springer Blätter kriegen aufgrund ihrer schlecht gemachten Snippets keine Klicks von Google und fühlen sich benachteiligt. Schließlich muss sich Qualitätsjournalismus™ in Form von unreflektiert übernommenen Agenturmeldungen, schlecht recherchierten Stories mit Bildern "Quelle: Internet" und kopierten Youtube Videos doch irgendwie auszahlen. Die Schreibtische für Praktikanten müssen auch bezahlt werden und es gibt leider viel zu wenig frei Mitarbeiter die ihre Infrastruktur selbst mitbringen, wie soll man da der Bevölkerung ein Bild machen?

  4. Doppelmoral der Verlage

    Autor: Anonymer Nutzer 01.07.12 - 15:08

    Xstream schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > entweder rein oder raus.
    > ich kann nicht verstehen wie ein verlag glauben kann, dass ein winziger
    > ausschnitt eines textes mit link auf das original ihn geld kosten und keine
    > kostenlose werbung ist. wenn die verlage das so sehen ist ein ganz normaler
    > link ohne auszug logischer weise auch geschäftsschädigend und damit zu
    > unterlassen und google sollte das auch so handhaben.

    Die Verleger sollen langsam aufhören mit ihrem Geheule. Sie bestimmen wer ihre Inhalte verbreiten darf, absolut in Ordnung. Umgekehrt steht es aber Google frei zu delisten wen sie wollen, gerade dann, wenn Google rechtliche Konsequenzen fürchten muss.

    So klar wie es hier nämlich dargestellt wurde, sehen das nicht alle Anwälte, man denke nur an den Blog von Hrn. RA Stadler.

  5. Re: delistings sind die einzig angemessene antwort

    Autor: Trollfeeder 02.07.12 - 14:39

    Xstream schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > entweder rein oder raus.
    > ich kann nicht verstehen wie ein verlag glauben kann, dass ein winziger
    > ausschnitt eines textes mit link auf das original ihn geld kosten und keine
    > kostenlose werbung ist. wenn die verlage das so sehen ist ein ganz normaler
    > link ohne auszug logischer weise auch geschäftsschädigend und damit zu
    > unterlassen und google sollte das auch so handhaben.

    Ich verstehe das auch nicht. Ich habe bis auf eine Ausnahme bisher nur Zeitungen gelesen nachdem ich durch Google News auf deren Artikel aufmerksam geworden bin. Aber soll sich ruhig die Springerpresse da selbst rausschießen, mir ist es recht.^^

    --------------------------------------------------------------------------------
    Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
    ----------------------------------------

  6. Re: Doppelmoral der Verlage

    Autor: tingelchen 02.07.12 - 15:57

    Was soll Christoph Keese denn sonst sagen? Dass das Leistungsschutzrecht Müll ist? Natürlich muss er alles so Formulieren das alles ganz toll wird und man sich als Firma wie Google oder Blogbetreiber doch gar keine Sorgen machen muss. Immerhin will er doch dass das Leistungsschutzrecht so auch verabschiedet wird.

    Natürlich wird das ganze in einer einzigen Katastrophe münden. Ich kann nur hoffen das die deutschen Richter bei einer Klage schwemme sofort eingreifen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. WEG Germany GmbH, Kerpen
  2. Max Grundig Klinik GmbH, Bühl (Baden)
  3. Formel D GmbH, Köln-Mülheim
  4. PROSOZ Herten GmbH, Herten (Ruhrgebiet), Home Office

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. XFX Radeon RX 6800 QICK319 BLACK Gaming 16GB für 949€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de