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  5. › Aldi: Bald Handy-Tarif mit 9,9 Cent…

Die Abnahmemenge...

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  1. Die Abnahmemenge...

    Autor: Deamon_ 14.10.05 - 15:44

    .. macht den Preis.
    "..liegen die Einkaufspreise doch bei rund 14 Cent pro Minute.."

    Das Aldi die Kunden mit Verträge und monatliche Grundgebühren ködern will, kann ich mir einfach nicht vorstellen.

    Es wird sich schon ein Netzanbieter finden lassen, der auf diesen Preis ohne eine Grundgebühr eingehen wird.
    Wen von Millionen Stückzahlen gesprochen wird ...


  2. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: Walthamstow Central 14.10.05 - 17:27

    Deamon_ schrieb:

    > Es wird sich schon ein Netzanbieter finden lassen,
    > der auf diesen Preis ohne eine Grundgebühr
    > eingehen wird.
    > Wen von Millionen Stückzahlen gesprochen wird ...

    Der Handymarkt ist gesättigt! Jetzt gibt es nur noch Verdrängung. Und das auch nur noch über den Preis, bei diesen Prepaid-Resellern angeboten.

    Warum sollte also einer der 4 Anbieter mit dem Preis runtergehen. Sein Umsatz wird sich dadurch nicht sonderlich verbessern, der Gewinn schon zweimal nicht!

    WC

  3. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: Deamon_ 14.10.05 - 17:46

    " Der Handymarkt ist gesättigt! Jetzt gibt es nur
    > noch Verdrängung."

    Eben, gerade deshalb. Es gibt noch sehr viele Menschen, die aufgrund des
    Preises, sich kein Handy leisten wollen/können.
    Diese will man eben dadurch erreichen.




  4. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: Deamon_ 14.10.05 - 17:52

    "Sein Umsatz wird sich dadurch nicht sonderlich verbessern, der Gewinn schon zweimal nicht! "

    ... und noch etwas:

    Reich wird man, wenn man viele kleine billige Dinge an so viele Menschen wie möglich verkauft.
    Arm, wenn man an einer großen teuren Sache ewig bastelt und sie danach nur an einem einzigen Verkauft.

    1 Cent belastet keinen Menschen.
    Wenn mir jeder in Deutschland einen geben würde, bräuchte ich
    - sozusagen - nie wieder arbeiten.
    Irgendwie lohnt sich das schon ...









  5. widerspruch

    Autor: tachauch 14.10.05 - 18:06

    Deamon_ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >>" Der Handymarkt ist gesättigt! Jetzt gibt es nur
    >> noch Verdrängung."
    >
    > Eben, gerade deshalb.
    Sehe ich ähnlich, aber das folgende passt da nicht mehr zu:
    > Es gibt noch sehr viele
    > Menschen, die aufgrund des
    > Preises, sich kein Handy leisten wollen/können.
    > Diese will man eben dadurch erreichen.
    Also DAS halte ich für ein Gerücht. Welche Bevölkerungsgruppe soll dass denn sein? Wo es offensichtlich Leute gibt die mit Schufaeintrag nen Mobilvertrag wollen...


    Bei der Verdrängung setzt ein Anbieter auf den Preis, die anderen versuchen mit immer neuen "Produkten", Marken und moderaten Preisanpassungen die Kunden an sich zu binden und sich so vor einem Preiskampf zu schützen...

    Preiskämpfe führen zu geringen Margen und verändern den Goldgräbermarkt hin zu einem Überlebenskampf, das werden die Provider so lange wie möglich hinauszögern. Begonnen wird der Preiskampf wahrscheinlich von dem Anbieter mit der schlechtesten Netzauslastung.

  6. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: JederInDeutschland 14.10.05 - 19:49

    Deamon_ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "Sein Umsatz wird sich dadurch nicht sonderlich
    > verbessern, der Gewinn schon zweimal nicht! "
    >
    > ... und noch etwas:
    >
    > Reich wird man, wenn man viele kleine billige
    > Dinge an so viele Menschen wie möglich verkauft.
    > Arm, wenn man an einer großen teuren Sache ewig
    > bastelt und sie danach nur an einem einzigen
    > Verkauft.
    Deutschland hatte am 31.12.2004 (nach Wikipedia) 82.501.000 Einwohner. Ich schenk dir noch 499.000 dazu.

    83.000.000 Menschen geben dir einen Cent. Also bekommst du 830.000 Euro.

    Wie lange willst du denn davon leben (inkl. Rente)? Ich mein, ich gönn's dir ja. Nur länger als 40 Jahre braucht's schon ein bissl Disziplin.

    Grüße.


    >
    > 1 Cent belastet keinen Menschen.
    > Wenn mir jeder in Deutschland einen geben würde,
    > bräuchte ich
    > - sozusagen - nie wieder arbeiten.
    > Irgendwie lohnt sich das schon ...
    >
    >




  7. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: eco 14.10.05 - 20:22


    Hi, Leute!

    Bei uns in Österreich gibt es schon seit längerer Zeit eine Wertkarte
    bei Hofer (so heißt bei uns der Aldi) wo der Minutenpreis nur 9 Cent beträgt!

    Wer mehr wissen will schaut selber nach!

    Bitte sehr der link: http://www.yesss.at/home.php

  8. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: David_ 14.10.05 - 21:34

    > Reich wird man, wenn man viele kleine billige
    > Dinge an so viele Menschen wie möglich verkauft.
    > Arm, wenn man an einer großen teuren Sache ewig
    > bastelt und sie danach nur an einem einzigen
    > Verkauft.
    Da liegst du falsch.
    Reicht an Geld wird man durch billige Angebote mit wenig Margen sicherlich nicht. Du kannst entweder 100 Billigprodukte oder 5 Richtige verkaufen. Du machst den selben Gewinn.
    Reichtum ist eben nicht immer Masse.
    Du kannst dir eine Webseite für 50 Cent im Monat holen. Andere Anbieter bieten sie dir vielleicht für 2 EUR an. Und was denkst du, wer mehr Gewinn macht? Der für 2 EUR. Um den selben Gewinn zu erzielen muss der Anbieter für 50 Cent unmengen mehr Verkaufen als der für 2 EUR. Nebenkosten die gedeckt werden müssen sind prozentual bei 50c mehr drin als bei den 2 EUR.

    Das lässt sich immer so fort führen.

    'Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden gerechte Beute solcher Machenschaften.

    Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist auch unklug, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

    Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.'
    - John Ruskin

  9. Re: widerspruch

    Autor: MartyK 14.10.05 - 21:39

    tachauch schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > > Es gibt noch sehr viele
    > Menschen, die
    > aufgrund des
    > Preises, sich kein Handy
    > leisten wollen/können.
    > Diese will man eben
    > dadurch erreichen.
    > Also DAS halte ich für ein Gerücht. Welche
    > Bevölkerungsgruppe soll dass denn sein? Wo es
    > offensichtlich Leute gibt die mit Schufaeintrag
    > nen Mobilvertrag wollen...

    Also, ich will kein Handy, weil die Gesprächspreise zu hoch sind.

  10. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: Krankerippe 14.10.05 - 22:15

    > Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig
    > Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das
    > niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko
    > das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie
    > das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für
    > etwas Besseres zu bezahlen.'
    > - John Ruskin


    Dem würde ich ja zustimmen, wenn es nicht nicht Aldi wäre.
    Weißt du wie die groß geworden sind?
    -> Durch extrem kleine Margen (~1% Gewinn, Anfangs)!
    Und da es hier nicht unbedingt so konstante Nebenkosten (Bei einer Hompage z.B. die Domain) gibt, halt ich den Erfolg von diesem Tarif für garnicht mal so unrealistisch...

  11. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: Cfx 14.10.05 - 23:47

    JederInDeutschland schrieb:
    [...]
    > 83.000.000 Menschen geben dir einen Cent. Also
    > bekommst du 830.000 Euro.
    > Wie lange willst du denn davon leben (inkl.
    > Rente)? Ich mein, ich gönn's dir ja. Nur länger
    > als 40 Jahre braucht's schon ein bissl Disziplin.
    Bei der Summe sollte es leicht sein eine inländische & seriöse Bank zu finden die einem um die 5% Zinsen für eine längere Festgeldanlage gibt. Ehr mehr. (ich sach nur Jamaikanische Staatsanleihen.. ;)
    Macht ein Jahreseinkommen von 41.500€. (Ohne das Kapital überhaupt anzugreifen).
    Weiss ja nicht wo Du Dein Klopapier kaufst, aber ich wär mit der Summe zufrieden...


    Cfx

  12. wieviele seid ihr denn?

    Autor: tachauch 15.10.05 - 12:21

    MartyK schrieb:
    > Also, ich will kein Handy, weil die
    > Gesprächspreise zu hoch sind.
    Das sei dir gegönnt, aber es müsste sich rechnen und da bin ich skeptisch. Schliesslich müsste durch die Einbeziehung von Leuten wie dir das Gesamtvolumen rapide ansteigen, um bei geringeren Margen überhaupt noch den selben Gewinn zu haben.

  13. Interessant

    Autor: Rob 15.10.05 - 13:42

    Ich denke mal, ALDI läßt sich Zeit und präsentiert dann ein funktionierendes, attraktives Paket. Ohne Absicherung macht dort keiner etwas und Ihr könnt sicher sein, dass die Jungs da wissen wo sie die Gewinnertragsschwelle erreichen möchten. Das muss für ALDI nicht unbedingt heißen, dass das Risiko unternehmensintern abgefangen wird ;-)
    Wenn noch irgend ein Markt wachsen kann, dann ist es wohl der Prepaid-Sektor - muss man sich doch nur bei Tschibo (O2) und ähnlichem ansehen. Hier wird dann wohl auch ALDI einsteigen.

  14. Re: wieviele seid ihr denn?

    Autor: MartyK 15.10.05 - 14:04

    tachauch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > MartyK schrieb:
    > > Also, ich will kein Handy, weil die
    >
    > Gesprächspreise zu hoch sind.
    > Das sei dir gegönnt, aber es müsste sich rechnen
    > und da bin ich skeptisch.

    Danke, dass du mir gestattest, *kein* Handy zu kaufen, weil ich die Gesprächspreise als zu hoch ansehe. ;)


    > Schliesslich müsste
    > durch die Einbeziehung von Leuten wie dir das
    > Gesamtvolumen rapide ansteigen, um bei geringeren
    > Margen überhaupt noch den selben Gewinn zu haben.

    Wieso muss es denn *der selbe* Gewinn sein? Außerdem würden die Leute IMO mehr mit dem Handy telefonieren, wenn die Preise geringer wären.


  15. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: tiiim 15.10.05 - 21:09

    Lieber David_,

    leider bist du im Unrecht und Deamon_ behält Recht. Du führst zwar ein wirklich schönes Zitat an, welches ich auch sehr gerne benutzte, nur leider passt es hier in den Zusammenhang nicht.

    Mr. Ruskin lebte Ende des 19. Jahrhunderts, also vor Fords industrieller Massenfertigung und daher waren ihm Dinge wie Economies of Scale und die Experience Curve unbekannt, welche die Gesetze der Wirtschaft änderten. Darüber war er Kunstprofessor und kein Wirtschaftsexperte.

    Für jegliches Massenprodukt gilt: Je günstiger man es herstellen und verkaufen kann, desto besser. Das ist das Geheimnis der Erfolges von Sam Walton und den Gebrüdern Albrecht.

    Der Grund warum ich das Zitat trotzdem gerne nutze: Es gilt nicht für den Professional Service Market, also dort, wo vor allem "Hirn" aber auch "Kreativität" verkauft wird.

    Dein Beispiel mit der Webseite hinkt übrigens sehr, man muss sich gerade den Markt für Webspace anschauen, um zu wissen, dass die mit den 50 Cent viel mehr Geld machen, als die mit den 2 Euro. Du kannst in dem Punkt Recht haben, das der 50 Cent Anbieter mehr verkaufen muss, um den selben Gewinn zu haben wie der 2 Euro Anbieter, dafür wird er aber auch mehr verkaufen. Es kann aber auch gut sein, dass der 50 Cent Anbieter mehr Gewinn pro Stück macht als der 2 Euro Anbieter. Dadurch das er Mehr verkauft, kann er große Teile der Abläufe automatisieren. Für den 2 Euro Anbieter lohnt sich das nicht.

    Du glaubst mir nicht? Gut, dann baue Du dir mal ein Auto. Ich möchte behaupten, das es dich teurer kommen wird, als wenn du das selbe Auto kaufen würdest.

    David_ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Reich wird man, wenn man viele kleine
    > billige
    > Dinge an so viele Menschen wie
    > möglich verkauft.
    > Arm, wenn man an einer
    > großen teuren Sache ewig
    > bastelt und sie
    > danach nur an einem einzigen
    > Verkauft.
    > Da liegst du falsch.
    > Reicht an Geld wird man durch billige Angebote mit
    > wenig Margen sicherlich nicht. Du kannst entweder
    > 100 Billigprodukte oder 5 Richtige verkaufen. Du
    > machst den selben Gewinn.
    > Reichtum ist eben nicht immer Masse.
    > Du kannst dir eine Webseite für 50 Cent im Monat
    > holen. Andere Anbieter bieten sie dir vielleicht
    > für 2 EUR an. Und was denkst du, wer mehr Gewinn
    > macht? Der für 2 EUR. Um den selben Gewinn zu
    > erzielen muss der Anbieter für 50 Cent unmengen
    > mehr Verkaufen als der für 2 EUR. Nebenkosten die
    > gedeckt werden müssen sind prozentual bei 50c mehr
    > drin als bei den 2 EUR.
    >
    > Das lässt sich immer so fort führen.
    >
    > 'Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht
    > irgend jemand ein wenig schlechter machen und
    > etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen,
    > die sich nur am Preis orientieren, werden gerechte
    > Beute solcher Machenschaften.
    >
    > Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist
    > auch unklug, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel
    > bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.
    > Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie
    > manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm
    > zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
    >
    > Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig
    > Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das
    > niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko
    > das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie
    > das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für
    > etwas Besseres zu bezahlen.'
    > - John Ruskin


  16. Re: wieviele seid ihr denn?

    Autor: Tim 15.10.05 - 22:59

    MartyK schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wieso muss es denn *der selbe* Gewinn sein?
    > Außerdem würden die Leute IMO mehr mit dem Handy
    > telefonieren, wenn die Preise geringer wären.
    >

    Die wollen natürlich den gleichen Gewinn machen. Wenn sie das ganze nur aus spaß an der freude machen würden, könnten se nen verein gründen und kein wirtschafts-unternehmen.

    Die Sache, dass dann mehr telefoniert wird, stimmt teilweise: Früher hatte ich nen D1-Vertrag über Telepassport und eine monatliche Rechnung von ca. 40 Euro (war anfangs weit weniger, hat sich dann aber so ergeben). Ich bin dann (wegen ner nicht gerechtfertigten Kündigung von der MogelCom) zu E+ gewechselt und hab dort nen T&M-Tarif und diese Weekend-paket, also die 1000 Minuten am WE ins Fest- und E+-Netz.
    Ergebnis: Ich telefonier im Monat ca. 5-6 Stunden (deutlich mehr als mit dem D1-Tarif), bezahle jedoch weniger (ca. 35 Eus). Die Kosten auf Seite des Anbieters sind gestiegen (ich laste das Netz stärker aus), die Einnahmen hingegen sind gesunken. Was mich freut, sollte dem Netzbetreiber eigentlich Sorgen machen.

    Nun gibt es aber auch noch andere leute, die nicht mehr telefonieren, nur weils billiger wird. Bei diesen Kunden ist der entgangene Gewinn für den Netzbetreiber noch viel größer.

    Und niedrige Preise garantieren auch keine Kundenbindung. Ich bin stark am Überlegen den ANbieter wieder zu wechseln, weil ich dann eben noch mehr Leistung für mein Geld bekomme. Also noch weniger Gewinn für den neuen Anbieter...

  17. Re: wieviele seid ihr denn?

    Autor: Hallo 15.10.05 - 23:50

    Die Kosten für das Netz des Anbieters sind sowieso da, ob dieses jetzt zu 50 oder 90% genutzt wird, oder?!



    Tim schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > MartyK schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso muss es denn *der selbe* Gewinn
    > sein?
    > Außerdem würden die Leute IMO mehr mit
    > dem Handy
    > telefonieren, wenn die Preise
    > geringer wären.
    >
    > Die wollen natürlich den gleichen Gewinn machen.
    > Wenn sie das ganze nur aus spaß an der freude
    > machen würden, könnten se nen verein gründen und
    > kein wirtschafts-unternehmen.
    >
    > Die Sache, dass dann mehr telefoniert wird, stimmt
    > teilweise: Früher hatte ich nen D1-Vertrag über
    > Telepassport und eine monatliche Rechnung von ca.
    > 40 Euro (war anfangs weit weniger, hat sich dann
    > aber so ergeben). Ich bin dann (wegen ner nicht
    > gerechtfertigten Kündigung von der MogelCom) zu E+
    > gewechselt und hab dort nen T&M-Tarif und
    > diese Weekend-paket, also die 1000 Minuten am WE
    > ins Fest- und E+-Netz.
    > Ergebnis: Ich telefonier im Monat ca. 5-6 Stunden
    > (deutlich mehr als mit dem D1-Tarif), bezahle
    > jedoch weniger (ca. 35 Eus). Die Kosten auf Seite
    > des Anbieters sind gestiegen (ich laste das Netz
    > stärker aus), die Einnahmen hingegen sind
    > gesunken. Was mich freut, sollte dem Netzbetreiber
    > eigentlich Sorgen machen.
    >
    > Nun gibt es aber auch noch andere leute, die nicht
    > mehr telefonieren, nur weils billiger wird. Bei
    > diesen Kunden ist der entgangene Gewinn für den
    > Netzbetreiber noch viel größer.
    >
    > Und niedrige Preise garantieren auch keine
    > Kundenbindung. Ich bin stark am Überlegen den
    > ANbieter wieder zu wechseln, weil ich dann eben
    > noch mehr Leistung für mein Geld bekomme. Also
    > noch weniger Gewinn für den neuen Anbieter...
    >
    >


  18. Re: wieviele seid ihr denn?

    Autor: MartyK 15.10.05 - 23:51

    Tim schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > MartyK schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso muss es denn *der selbe* Gewinn
    > sein?
    > Außerdem würden die Leute IMO mehr mit
    > dem Handy
    > telefonieren, wenn die Preise
    > geringer wären.
    >
    > Die wollen natürlich den gleichen Gewinn machen.

    Das können sie auch mit geringeren Preisen - weil die Leute dann nämlich mehr telefonieren.


    > Wenn sie das ganze nur aus spaß an der freude
    > machen würden, könnten se nen verein gründen und
    > kein wirtschafts-unternehmen.

    Aus Spaß an der Freude werden auch die Telefonkosten nicht geringer. Oder wieso kann man heute schon für unter 1 ct/Min. ein Ferngespräch führen, wenn man doch mit teureren Gebühren mehr Gewinn machen könnte?


    > Die Sache, dass dann mehr telefoniert wird, stimmt
    > teilweise: Früher hatte ich nen D1-Vertrag über
    > Telepassport und eine monatliche Rechnung von ca.
    > 40 Euro (war anfangs weit weniger, hat sich dann
    > aber so ergeben). Ich bin dann (wegen ner nicht
    > gerechtfertigten Kündigung von der MogelCom) zu E+
    > gewechselt und hab dort nen T&M-Tarif und
    > diese Weekend-paket, also die 1000 Minuten am WE
    > ins Fest- und E+-Netz.
    > Ergebnis: Ich telefonier im Monat ca. 5-6 Stunden
    > (deutlich mehr als mit dem D1-Tarif), bezahle
    > jedoch weniger (ca. 35 Eus). Die Kosten auf Seite
    > des Anbieters sind gestiegen (ich laste das Netz
    > stärker aus), die Einnahmen hingegen sind
    > gesunken. Was mich freut, sollte dem Netzbetreiber
    > eigentlich Sorgen machen.

    Solange der Netzbetreiber Gewinn macht, muss er sich keine Sorgen machen. Wenn Konkurrenz vorhanden ist, möchte man sich natürlich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen und buhlt um Kunden. Und der spricht halt primär auf den besten Preis an. Viele Kunden bedeuten wiederum hohe Einnahmen.


    > Nun gibt es aber auch noch andere leute, die nicht
    > mehr telefonieren, nur weils billiger wird. Bei
    > diesen Kunden ist der entgangene Gewinn für den
    > Netzbetreiber noch viel größer.

    Man kann aber nicht von diesen Leuten ausgehen. Schließlich gibt es auch noch die Leute, die nur angerufen werden (wollen), weil sie eben wegen der Kosten nicht mobiltelefonieren wollen.


    > Und niedrige Preise garantieren auch keine
    > Kundenbindung. Ich bin stark am Überlegen den
    > ANbieter wieder zu wechseln, weil ich dann eben
    > noch mehr Leistung für mein Geld bekomme. Also
    > noch weniger Gewinn für den neuen Anbieter...

    Wenn ein Kunde mit seinem Anbieter zufrieden ist, dann ist die Bereitschaft, zu wechseln, in der Regel gering. Dass ein Anbieter nicht gern mit dem Preis runtergeht, ist logisch. Nur Konkurrenz kann ihn dazu zwingen, da die Kunden sonst haufenweise abwandern.

  19. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: Hallo 16.10.05 - 00:38

    unter der Voraussetzung, dass man nicht alles auf den "kopf haut", und keine all zu hohe Inflation:

    20T für dieses Jahr, den Rest anlegen, bei einem prozent sind das ja dann schon 8100 euro, bei der summe werden schon 5% drin sein, also rund 40T (den Rest schenk ich dir :-P) - du musst zwar darauf die ZASt oder Kapitalertragssteuer zahlen, und den dazugehörigen Soli, aber keine Sozialversicherungsbeiträge/AL (ich bin dafür, dass man dies ändern sollte, ab einer gewissen Summe, so. ca. 10T Euro)

    Tja, ich könnte damit länger als 40 J. auskommen ;-)

    Zusätzlich noch einen schönen Halbtagsjob, zum Zeitvertreib dient, sonst wirds ja langweilig.

    Das Vermögen sollte man natürlich verteilen, auf verschiedene Institute, bzw. Anlagen, je nach Risikobereichtschaft eben.

    Selbst wenn man das Geld nur auf z.B. DiBa (2,25)gibt (könnte, glaub kaum, dass die so hohe Beträge nehmen LOL ) sind das schon etwa 17T Euro, die da im Jahr anfallen.


    Mfg


    JederInDeutschland schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Deamon_ schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > "Sein Umsatz wird sich dadurch nicht
    > sonderlich
    > verbessern, der Gewinn schon
    > zweimal nicht! "
    > > ... und noch
    > etwas:
    > > Reich wird man, wenn man viele
    > kleine billige
    > Dinge an so viele Menschen
    > wie möglich verkauft.
    > Arm, wenn man an einer
    > großen teuren Sache ewig
    > bastelt und sie
    > danach nur an einem einzigen
    > Verkauft.
    > Deutschland hatte am 31.12.2004 (nach Wikipedia)
    > 82.501.000 Einwohner. Ich schenk dir noch 499.000
    > dazu.
    >
    > 83.000.000 Menschen geben dir einen Cent. Also
    > bekommst du 830.000 Euro.
    >
    > Wie lange willst du denn davon leben (inkl.
    > Rente)? Ich mein, ich gönn's dir ja. Nur länger
    > als 40 Jahre braucht's schon ein bissl Disziplin.
    >
    > Grüße.
    >
    > > > 1 Cent belastet keinen Menschen.
    >
    > Wenn mir jeder in Deutschland einen geben
    > würde,
    > bräuchte ich
    > - sozusagen - nie
    > wieder arbeiten.
    > Irgendwie lohnt sich das
    > schon ...
    > > > > > > >
    >
    > > >
    >
    >


  20. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: burger 16.10.05 - 14:44

    Deamon_ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > " Der Handymarkt ist gesättigt! Jetzt gibt es nur
    > > noch Verdrängung."
    >
    > Eben, gerade deshalb. Es gibt noch sehr viele
    > Menschen, die aufgrund des
    > Preises, sich kein Handy leisten wollen/können.
    > Diese will man eben dadurch erreichen.
    >
    >


    ÖÖÖÖÖÖNK Halbwahrheit!

    es stimmt, daß sich viele Menschen (hier in Deutschland) kein Mobiltelepohon leisten können.

    Falsch hingegen ist, daß das für sie ein Grund wäre keines zu haben. Ich denke, daß diejenigen, die noch kein Mobiltelephon haben das nicht deshalb nicht haben, weil sie es sich nicht leisten können. Die die es sich nicht leisten können habn ja eines.

    OK, das ist ein wenig verallgemeinert, aber die Gruppe die du meinst ist eher klein.


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Energiewende: Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
Energiewende
Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.
Ein Bericht von Werner Pluta

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