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Die Abnahmemenge...

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  1. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: MartyK 16.10.05 - 15:28

    burger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Deamon_ schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > " Der Handymarkt ist gesättigt! Jetzt gibt es
    > nur
    > > noch Verdrängung."
    >
    > Eben,
    > gerade deshalb. Es gibt noch sehr viele
    >
    > Menschen, die aufgrund des
    > Preises, sich
    > kein Handy leisten wollen/können.
    > Diese will
    > man eben dadurch erreichen.
    >
    > ÖÖÖÖÖÖNK Halbwahrheit!
    >
    > es stimmt, daß sich viele Menschen (hier in
    > Deutschland) kein Mobiltelepohon leisten können.

    Das bezweifle ich, da man ja schon für 1 Euro ein Mobiltelefon kaufen kann. Das wird dann halt mit den Grundgebühren subventioniert.


    > Falsch hingegen ist, daß das für sie ein Grund
    > wäre keines zu haben. Ich denke, daß diejenigen,
    > die noch kein Mobiltelephon haben das nicht
    > deshalb nicht haben, weil sie es sich nicht
    > leisten können. Die die es sich nicht leisten
    > können habn ja eines.

    Wenn man sich etwas nicht leisten kann, dann ist das natürlich ein Grund, sich dieses nicht anzueignen. Denn sich etwas nicht leisten zu können, bedeutet, sich jene Sache nicht kaufen zu können mangels Finanzen.


    > OK, das ist ein wenig verallgemeinert, aber die
    > Gruppe die du meinst ist eher klein.

    Das bezweifle ich. Und ich gehe da nicht nur von mir aus, sondern auch von einem Freund, der sich ein Handy nur angeschafft hat, um erreichbar zu sein. Er würde es aber sicherlich (öfters) nutzen, wenn die Gesprächsgebühren niedriger wären.

  2. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: MartyK 16.10.05 - 15:37

    David_ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Reich wird man, wenn man viele kleine
    > billige
    > Dinge an so viele Menschen wie
    > möglich verkauft.
    > Arm, wenn man an einer
    > großen teuren Sache ewig
    > bastelt und sie
    > danach nur an einem einzigen
    > Verkauft.
    > Da liegst du falsch.
    > Reicht an Geld wird man durch billige Angebote mit
    > wenig Margen sicherlich nicht. Du kannst entweder
    > 100 Billigprodukte oder 5 Richtige verkaufen. Du
    > machst den selben Gewinn.
    > Reichtum ist eben nicht immer Masse.
    > Du kannst dir eine Webseite für 50 Cent im Monat
    > holen. Andere Anbieter bieten sie dir vielleicht
    > für 2 EUR an. Und was denkst du, wer mehr Gewinn
    > macht? Der für 2 EUR. Um den selben Gewinn zu
    > erzielen muss der Anbieter für 50 Cent unmengen
    > mehr Verkaufen als der für 2 EUR. Nebenkosten die
    > gedeckt werden müssen sind prozentual bei 50c mehr
    > drin als bei den 2 EUR.

    Das bezweifle ich. Ein Discounter wie Lidl oder Aldi macht wohl mehr Gewinn als ein Feinkosthandel, weil selbst reiche Leute auch in Läden wie Lidl oder Aldi einkaufen als umgekehrt.
    Die Nebenkosten sind unerheblich, wenn eine bestimmte Abnahmemenge gewährleistet ist. Dadurch werden ja günstige Preise möglich.


    > Das lässt sich immer so fort führen.
    >
    > 'Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht
    > irgend jemand ein wenig schlechter machen und
    > etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen,
    > die sich nur am Preis orientieren, werden gerechte
    > Beute solcher Machenschaften.

    Ja, das ist natürlich richtig, aber auch ein anderes Thema. Billig-Fleisch kann nicht gut sein, weil der Erzeuger keinen Gewinn mehr machen könnte, wenn er seine Tiere ökologisch einwandfrei halten würde. Also zahlt der Verbraucher seinen Preis für Dumping-Preise, indem er billiges (im wahrsten Sinne des Wortes) Fleisch vorgesetzt bekommt, das mit Antibiotika und Hormonen vollgepumpt ist.
    Qualität kostet nun mal Geld, auch wenn (und das ist gut so) Bio-Kost mittlerweile ganz erschwinglich geworden ist (die Masse macht es eben auch).


    > Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist
    > auch unklug, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel
    > bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.
    > Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie
    > manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm
    > zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

    Das ist richtig. Man zahlt ja oft mehrmals, wenn man sich etwas kauft, das *zu* billig ist.


    > Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig
    > Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das
    > niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko
    > das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie
    > das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für
    > etwas Besseres zu bezahlen.'
    > - John Ruskin

    Zu der Zeit, als jener Mensch diese Aussage traf, gab es wohl noch kein Internet. ;) Die Lage hat sich geändert, man muss nicht mehr unbedingt teure Miete für einen Laden zahlen, was den Preis senkt. Außerdem zahle ich für meine Domain sehr wenig und bin trotzdem zufrieden mit dem Angebot. T-Online bietet mit Congster eine Billigmarke an und verzichtet dafür auf Support - trotzdem sind die Leute offensichtlich mit dem Angebot zufrieden, zumal hier ja auch der gleiche Backbone wie für T-Online genutzt wird.


  3. die zahlen machens

    Autor: tachauch 16.10.05 - 16:17

    MartyK schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >> Die wollen natürlich den
    >> gleichen Gewinn machen.
    >
    > Das können sie auch mit geringeren Preisen - weil
    > die Leute dann nämlich mehr telefonieren.
    Genauso gut kann ich das Gegenteil behaupten. So kommen wir nicht weiter, wichtig ist, in welchem Zahlenverhältnis diese Gruppen von Leuten vorhanden sind. Ich unterstelle, dass die Provider die Zahlen genau schätzen können als du oder ich. Ergo scheinen die Zahlenverhältnisse nicht für deine Theorie zu sprechen, sonst wäre es im Interesse der Unternehmen sich anders zu verhalten.


    > Aus Spaß an der Freude werden auch die
    > Telefonkosten nicht geringer. Oder wieso kann man
    > heute schon für unter 1 ct/Min. ein Ferngespräch
    > führen, wenn man doch mit teureren Gebühren mehr
    > Gewinn machen könnte?
    Meinst du das Festnetz, oder worauf bezog sich dein Beispiel? Das Festnetz muss ja mit VoIP und Mobiltelefonen konkurrieren, was beides zunehmend attraktiver (weil vielseitiger) wird für die meisten Kunden. Also ist klar, das mangels Vielseitigkeit hauptsächlich über den Preis versucht wird die Kunden zu halten.

    > Solange der Netzbetreiber Gewinn macht, muss er
    > sich keine Sorgen machen.
    In der Telco Branche kann man aber nicht auf dem Status Quo sitzen bleiben, dafür ist der Markt zu schnelllebig.

    >> Nun gibt es aber auch noch andere leute, die
    >> nicht mehr telefonieren, nur weils billiger
    >> wird.
    > Man kann aber nicht von diesen Leuten ausgehen.
    Wieso nicht, weil es dir nicht passt? Es würde mich doch sehr wundern, wenn die Provider ihre Kundenzahlen schlechter abschätzen könnten als du und ich.

    > Schließlich gibt es auch noch die Leute, die nur
    > angerufen werden (wollen), weil sie eben wegen der
    > Kosten nicht mobiltelefonieren wollen.
    Klar gibt es die, aber werden die bei 10ct niedrigeren Preisen einsteigen? Wieviele von denen werden erst selber telefonieren, wenn Mobil nicht mehr kostet als Festnetz? Wievielen von denen sind sogar aktuelle Festnetzpreise zu hoch?

    Geld verdienen die Unternehmen mit Kunden die entweder viel oder undifferenziert die Dienste nutzen. Da rechnen sich im Vergleich Leute die bei jeder Nutzung 10x nachrechnen ob sich das lohnt fast nie.

  4. Re: die zahlen machens

    Autor: MartyK 16.10.05 - 16:34

    tachauch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > MartyK schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > >> Die wollen natürlich den
    >>
    > gleichen Gewinn machen.
    >
    > Das können sie
    > auch mit geringeren Preisen - weil
    > die Leute
    > dann nämlich mehr telefonieren.
    > Genauso gut kann ich das Gegenteil behaupten. So
    > kommen wir nicht weiter, wichtig ist, in welchem
    > Zahlenverhältnis diese Gruppen von Leuten
    > vorhanden sind. Ich unterstelle, dass die Provider
    > die Zahlen genau schätzen können als du oder ich.

    GenauER meinst du wohl.


    > Ergo scheinen die Zahlenverhältnisse nicht für
    > deine Theorie zu sprechen, sonst wäre es im
    > Interesse der Unternehmen sich anders zu
    > verhalten.

    Wieso sollten die Zahlenverhältnisse (welche?) nicht für meine Annahme sprechen? Ich sehe nirgends einen Hinweis, der für deine Annahme spräche. Ganz im Gegenteil spricht die Logik eher für meine Theorie, da die Leute nun mal mehr kaufen, wenn etwas preisgünstiger ist - das ist ein marktwirtschaftliches Prinzip.


    > > Aus Spaß an der Freude werden auch die
    >
    > Telefonkosten nicht geringer. Oder wieso kann man
    > heute schon für unter 1 ct/Min. ein Ferngespräch
    > führen, wenn man doch mit teureren Gebühren mehr
    > Gewinn machen könnte?

    > Meinst du das Festnetz, oder worauf bezog sich
    > dein Beispiel?

    Ja, natürlich, oder kennst du ein Mobilfunkangebot unter 1 ct/Min.?


    > Das Festnetz muss ja mit VoIP und
    > Mobiltelefonen konkurrieren, was beides zunehmend
    > attraktiver (weil vielseitiger) wird für die
    > meisten Kunden. Also ist klar, das mangels
    > Vielseitigkeit hauptsächlich über den Preis
    > versucht wird die Kunden zu halten.

    Günstige Festnetzpreise gab es schon vor VoIP - nämlich mit der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes.
    Und dass mit dem Preis versucht wird, Kunden zu binden, schrieb ich schon.


    > > Solange der Netzbetreiber Gewinn macht, muss er
    > > sich keine Sorgen machen.

    > In der Telco Branche kann man aber nicht auf dem
    > Status Quo sitzen bleiben, dafür ist der Markt zu
    > schnelllebig.

    Ich habe nirgends geschrieben, dass man die Hände in den Schoß legen kann. Worauf also beziehst du diese Aussage?


    > >> Nun gibt es aber auch noch andere leute,
    > die
    >> nicht mehr telefonieren, nur weils
    > billiger
    >> wird.
    > Man kann aber nicht
    > von diesen Leuten ausgehen.

    > Wieso nicht, weil es dir nicht passt? Es würde
    > mich doch sehr wundern, wenn die Provider ihre
    > Kundenzahlen schlechter abschätzen könnten als du
    > und ich.

    Was ist das denn für eine dumme Argumentation "nur weil es dir nicht passt"? Genausogut könnte ich jede deiner Argumentation für Schwachsinn halten, weil sie mir nicht passt. Also: Schön sachlich bleiben, ok?
    Und nun belege doch mal bitte, inwieweit es Zahlen gibt, die wiederum *belegen*, dass Provider mehr Gewinn mit *höheren* Preisen machen. Oder passt dir diese Art der Argumentationsfindung nicht?


    > > Schließlich gibt es auch noch die Leute, die
    > > nur angerufen werden (wollen), weil sie eben
    > > wegen der Kosten nicht mobiltelefonieren
    > > wollen.

    > Klar gibt es die, aber werden die bei 10ct
    > niedrigeren Preisen einsteigen?

    Warum denn nicht? 10 ct/Min. weniger sind in der Stunde 6 Euro weniger! Du stellst selbst nur Behauptungen auf, ohne sie belegen zu können, obwohl es nur allzu logisch ist, dass der Anreiz, eine Sache zu nutzen, mit einem sinkenden Preis fällt.


    > Wieviele von denen
    > werden erst selber telefonieren, wenn Mobil nicht
    > mehr kostet als Festnetz?

    Noch sehr viel mehr als wenn der Preis um 10 ct/Min. fällt.


    > Wievielen von denen sind
    > sogar aktuelle Festnetzpreise zu hoch?

    Wie vielen sind überhaupt Preise zu hoch und klauen lieber?


    > Geld verdienen die Unternehmen mit Kunden die
    > entweder viel oder undifferenziert die Dienste
    > nutzen. Da rechnen sich im Vergleich Leute die bei
    > jeder Nutzung 10x nachrechnen ob sich das lohnt
    > fast nie.

    Und einen Dienst nutzt man allgemein umso mehr, je kostengünstiger er ist. Unternehmen profitieren also davon, wenn sie günstige Angebote machen und diese dann von Kunden wahrgenommen werden, weil sie dadurch vermehrt wahrgenommen werden.

  5. Linearität nur in der Theorie

    Autor: tachauch 16.10.05 - 21:11

    Nabend MartyK.

    MartyK schrieb:
    > Wieso sollten die Zahlenverhältnisse (welche?)
    > nicht für meine Annahme sprechen?
    Wenn sie es würden (gesunkener Gewinn der aktuellen Nutzer zu der Mehrnutzung) wäre das aktuelle Verhalten der Anbieter suboptimal. Ein Vodafone Manager hat vor einiger Zeit mal sinngemäss zu dem Thema gesagt, dass es Vodafone nicht so wichtig ist die meisten sondern die richtigen Kunden zu haben. Sowohl das Verhalten als auch diese Aussage widersprechen deiner These.

    > Ganz im Gegenteil spricht die Logik eher
    > für meine Theorie, da die Leute nun mal mehr
    > kaufen, wenn etwas preisgünstiger ist - das ist
    > ein marktwirtschaftliches Prinzip.
    Preiselastizität ist hier das Stichwort. Du scheinst sie für sehr viel elastischer zu halten als ich bzw die Provider.

    > Günstige Festnetzpreise gab es schon vor VoIP -
    > nämlich mit der Liberalisierung des
    > Telekommunikationsmarktes.
    Das war die erste Stufe der Preisabschläge, die Zweite kam/kommt mit VoIP.

    > Und dass mit dem Preis versucht wird, Kunden zu
    > binden, schrieb ich schon.
    Du willst Kunden "binden" mit sinkenden Preisen? Also so wie ich die Definition von Kundenbindung kenne bedeutet es, dass man den Kunden _trotz_ marginaler Nachteile (z.B. Preis) halten kann.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kundenbindung

    >> In der Telco Branche kann man aber nicht auf
    >> dem Status Quo sitzen bleiben, dafür ist der
    >> Markt zu schnelllebig.
    > Ich habe nirgends geschrieben, dass man die Hände
    > in den Schoß legen kann. Worauf also beziehst du
    > diese Aussage?
    "Solange der Netzbetreiber Gewinn macht, muss er
    sich keine Sorgen machen."
    Klang für mich nicht sehr zukunftsorientiert, daher die Kritik. Wenn ich dir damit unrecht tat, entschuldige.


    > Was ist das denn für eine dumme Argumentation "nur
    > weil es dir nicht passt"? Genausogut könnte ich
    > jede deiner Argumentation für Schwachsinn halten,
    > weil sie mir nicht passt.
    Lies nochmal die Thesen deines Vorredners und dann deine. Es sind beides Annahmen. Mit dem Unterschied, dass deine Annahmen nicht mit dem bisherigen Marktverhalten übereinstimmen.

    > Also: Schön sachlich
    > bleiben, ok?
    Falls irgendetwas anmassend klang, entschuldige ich mich hiermit, es ist ausschliesslich sachlich gemeint.

    > Und nun belege doch mal bitte, inwieweit es Zahlen
    > gibt, die wiederum *belegen*, dass Provider mehr
    > Gewinn mit *höheren* Preisen machen.
    Ich leite es aus der Tatsache ab, dass die Provider gewinnmaximierend arbeiten, und bessere Marktinformationen haben als wir. Woher leitest du die Relvanz deiner These für diese konkrete Marktsituation ab? Bitte nicht aus einer Lienarität, s.u.


    >> Klar gibt es die, aber werden die bei
    >> 10ct niedrigeren Preisen einsteigen?
    > Warum denn nicht?
    Weil Mobil noch immer teurer ist als Festnetz. Es läuft doch alles auf die Sache hinaus: die Paar, die dann dazu kommen würden (z.B. du) müssten soviel Gewinn bringen, dass sie die Mindereinnahmen bei allen anderen aktuellen Nutzern abdecken. Wenn wir im Moment eine Marktdurchdringung von 70% haben, müssten also die 2-3% Mehrnutzer den Gewinnausfall der restlichen 70% abfangen. Wie soll sich das rechnen?

    > Du stellst selbst nur
    > Behauptungen auf, ohne sie belegen zu können,
    > obwohl es nur allzu logisch ist, dass der Anreiz,
    > eine Sache zu nutzen, mit einem sinkenden Preis
    > fällt.
    Du gehst ständig von einer linearen Preis-Absatzfunktion http://de.wikipedia.org/wiki/Preis-Absatz-Funktion aus, was aber weder für die Nachfrage noch für die Angebotsseite zutreffend erscheint, weil weder das eine noch das andere streng linear ist (z.B. Substitution durch Festnetz). Begründe bitte, warum du meinst, dass die Nachfrage linear ist und nicht abnehmenden Grenznutzen hat.

    > Wie vielen sind überhaupt Preise zu hoch und
    > klauen lieber?
    Bezug?

  6. Re: Linearität nur in der Theorie

    Autor: MartyK 16.10.05 - 22:15

    tachauch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nabend MartyK.

    Nabend Tachauch.


    > MartyK schrieb:
    > > Wieso sollten die Zahlenverhältnisse
    > (welche?) nicht für meine Annahme sprechen?

    > Wenn sie es würden (gesunkener Gewinn der
    > aktuellen Nutzer zu der Mehrnutzung) wäre das
    > aktuelle Verhalten der Anbieter suboptimal.

    Dafür müsste es aber erst mal Zahlen geben, die einen gesunkenen Gewinn belegen. Ich schrieb auch schon, dass die Konkurrenz eine Preissenkung erfordert, weil einem Anbieter sonst die Kunden weglaufen würden.


    > Ein Vodafone Manager hat vor einiger Zeit mal
    > sinngemäss zu dem Thema gesagt, dass es Vodafone
    > nicht so wichtig ist die meisten sondern die
    > richtigen Kunden zu haben. Sowohl das Verhalten
    > als auch diese Aussage widersprechen deiner
    > These.

    Die Aussage des Managers müsste man richtig interpretieren. Dafür wäre es wichtig, in welchem Kontext jene Aussage getätigt wurde. Schließlich sind auch Kunden "richtige" Kunden, die vorher keine waren. Es ist logisch, dass einem Unternehmen Kunden wichtig sind. Und was ist ein "falscher" Kunde?


    > > Ganz im Gegenteil spricht die Logik eher
    >
    > für meine Theorie, da die Leute nun mal mehr
    >
    > kaufen, wenn etwas preisgünstiger ist - das
    > ist ein marktwirtschaftliches Prinzip.

    > Preiselastizität ist hier das Stichwort. Du
    > scheinst sie für sehr viel elastischer zu halten
    > als ich bzw die Provider.

    Außer haltlosen Behauptungen, die jeglicher Logik widersprechen, habe ich von dir noch keine überzeugenden Argumente gehört. Auch hier widersprichst du mir, indem du suggerierst, dass Provider durch geringere Preise geringere Gewinne machen würden, obwohl durch geringere Preise auch diejenigen Gruppen angesprochen werden, die vorher nicht mal eine Flatrate dachten.


    > > Günstige Festnetzpreise gab es schon vor VoIP
    > -
    > nämlich mit der Liberalisierung des
    >
    > Telekommunikationsmarktes.

    > Das war die erste Stufe der Preisabschläge, die
    > Zweite kam/kommt mit VoIP.

    Tatsache ist, dass es günstige Festnetzpreise schon vor VoIP gab. In dem Zeitraum musste der Festnetzbereich also nicht mit Mobilfunk oder VoIP konkurrieren.


    > > Und dass mit dem Preis versucht wird, Kunden
    > zu binden, schrieb ich schon.

    > Du willst Kunden "binden" mit sinkenden Preisen?

    Yep. Wenn ein Kunde bisher bei einem Provider war, der 19,90 Euro verlangte, wird er nach der Vertragslaufzeit eher zu einem Anbieter wechseln, dessen Angebot nur 9,90 Euro kostet. Ist er damit zufrieden, ist die Bereitschaft, zu einem anderen Anbieter, der für den gleichen Dienst nur 8,90 Euro verlangt, zu wechseln, wahrscheinlich viel geringer, sofern die Qualität stimmt. Und wenn man dann vielleicht noch bei dem Anbieter eine Domain oder Mail-Adresse hat, sowieso.


    > Also so wie ich die Definition von Kundenbindung
    > kenne bedeutet es, dass man den Kunden _trotz_
    > marginaler Nachteile (z.B. Preis) halten kann.

    Dann verstehst du die Definition ganz offensichtlich anders als ich. Ich verstehe nämlich unter Kundenbindung die Bindung eines Kunden an einen Dienst durchaus auch auf den Preis bezogen.


    > >> In der Telco Branche kann man aber nicht auf
    >> dem Status Quo sitzen bleiben, dafür
    > ist der Markt zu schnelllebig.
    > Ich habe nirgends geschrieben, dass man die Hände
    > in den Schoß legen kann. Worauf also beziehst
    > du diese Aussage?

    > "Solange der Netzbetreiber Gewinn macht, muss er
    > sich keine Sorgen machen."

    Um Gewinne zu machen, kann man aber nicht die Hände in den Schoß legen.


    > Klang für mich nicht sehr zukunftsorientiert,
    > daher die Kritik. Wenn ich dir damit unrecht tat,
    > entschuldige.

    Ok. S. o.


    > > Was ist das denn für eine dumme Argumentation "nur
    > weil es dir nicht passt"? Genausogut könnte ich
    > jede deiner Argumentation für Schwachsinn halten,
    > weil sie mir nicht passt.
    >
    > Lies nochmal die Thesen deines Vorredners und dann
    > deine. Es sind beides Annahmen. Mit dem
    > Unterschied, dass deine Annahmen nicht mit dem
    > bisherigen Marktverhalten übereinstimmen.

    Was du schreibst, sind auch nicht mehr als bloße Behauptungen. Im Gegensatz zu deinen Argumenten sind meine aber logisch, weil man durch günstigere Preise eine höhere Anzahl an Kunden bekommt, die gerade in heutiger Zeit mehr denn je vergleichen, weil jeder Euro zählt.
    Inwiefern das "bisherige Marktverhalten" deine Argumentationen stützt, konnte ich bisher auch nicht ersehen.


    > > Also: Schön sachlich
    > bleiben, ok?
    > Falls irgendetwas anmassend klang, entschuldige
    > ich mich hiermit, es ist ausschliesslich sachlich
    > gemeint.

    Ok.


    > > Und nun belege doch mal bitte, inwieweit es
    > Zahlen gibt, die wiederum *belegen*, dass
    > Provider mehr Gewinn mit *höheren* Preisen
    > machen.

    > Ich leite es aus der Tatsache ab, dass die
    > Provider gewinnmaximierend arbeiten, und bessere
    > Marktinformationen haben als wir. Woher leitest du
    > die Relvanz deiner These für diese konkrete
    > Marktsituation ab? Bitte nicht aus einer
    > Lienarität, s.u.

    Woher leitest *du* dann die Relevanz deiner Theorie ab? Ich beziehe mich auf Logik und die Tatsache, dass es den Mobilfunkanbietern offensichtlich nicht schnell geht - trotz sinkender Preise. Also hör doch bitte auf, zu suggerieren, über mehr Informationen zu verfügen als die Anbieter selbst.


    > >> Klar gibt es die, aber werden die bei
    >> 10ct niedrigeren Preisen einsteigen?

    > Warum denn nicht?

    > Weil Mobil noch immer teurer ist als Festnetz.

    Aber bequemer. Und wenn nun ein Handy-Gespräch statt 19 ct/Min. nur 9 Cent kostet, dann ist das nun mal eine entscheidende Preissenkung.


    > Es läuft doch alles auf die Sache hinaus: die Paar,
    > die dann dazu kommen würden (z.B. du) müssten
    > soviel Gewinn bringen, dass sie die
    > Mindereinnahmen bei allen anderen aktuellen
    > Nutzern abdecken.

    Was für "Mindereinnahmen" bei allen anderen aktuellen Nutzern? Telefonieren die weniger als vorher, *obwohl* die Kosten gesunken sind? Eher ist doch das Gegenteil der Fall.
    Zudem ist es ja nicht so, dass die Mobilfunkanbieter durch geringere Gewinnspannen überhaupt keinen Gewinn mehr machen würden. Dass sie *weniger* Gewinn machen, kann durchaus sein.


    > Wenn wir im Moment eine
    > Marktdurchdringung von 70% haben, müssten also die
    > 2-3% Mehrnutzer den Gewinnausfall der restlichen
    > 70% abfangen. Wie soll sich das rechnen?

    Du redest von einem Gewinnausfall. Was für ein Gewinnausfall soll das denn sein? s. o.
    Du suggerierst hier wieder, dass sich günstigere Preise für Mobilfunkanbieter nicht rechnen würden. Dabei haben die aufgrund der hohen Gesprächs-Preise sehr hohe Gewinne machen können! Oder kennst du eine seriöse Quelle, die deine Behauptung belegen könnte? Es würde mich sehr doch sehr wundern, wenn Mobilfunk-Anbieter jetzt am Hungertuch knabbern würden - schließlich gehören auch SMS-Mitteilungen zum Geschäft.


    > > Du stellst selbst nur
    > Behauptungen auf,
    > ohne sie belegen zu können,
    > obwohl es nur allzu logisch ist, dass der Anreiz,
    > eine Sache zu nutzen, mit einem sinkenden Preis
    > fällt.

    > Du gehst ständig von einer linearen
    > Preis-Absatzfunktion aus, was aber weder für die
    > Nachfrage noch für die Angebotsseite zutreffend
    > erscheint, weil weder das eine noch das andere
    > streng linear ist (z.B. Substitution durch
    > Festnetz). Begründe bitte, warum du meinst, dass
    > die Nachfrage linear ist und nicht abnehmenden
    > Grenznutzen hat.

    Irrtum. Würde ich von einer linearen Preis-Absatzfunktion ausgehen, würde ich davon ausgehen, dass ein bestehender Mobilfunk-Kunde bei halbierten Gesprächspreisen doppelt so viel telefonieren müsste, damit der Anbieter keinen Verlust macht. Ich gehe aber ja gerade davon aus, dass durch eine Preissenkung neue Kunden dazukommen, so dass bestehende Mobilfunk-Kunden nicht doppelt so viel telefonieren müssen.
    Dass sich keine Kunden rechnen, die ständig nachrechnen, ob sich eine Nutzung rechnet, ist irrelevant in Anbetracht der Tatsache, dass es sich ja schon um Kunden handelt. Es sei denn, ein Anbieter ist so naiv und setzt voraus, dass seine Kunden nicht fähig sind, rechnen zu können.


    > > Wie vielen sind überhaupt Preise zu hoch
    > und klauen lieber?

    > Bezug?

    Du schriebst: "Wievielen von denen sind sogar aktuelle Festnetzpreise zu hoch?"
    Mit meiner Aussage wollte ich verdeutlichen, dass es immer Leute gibt, für die ein Produkt zu teuer ist. Das kann aber kein Argument dagegen sein, einen Dienst zu nutzen, weil er preiswerter geworden ist.

  7. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: Kopfweh 17.10.05 - 08:40

    Hier wird nur ein weiterer Wirtschaftszweig verramscht... fing mit den PCs an, damit wurde den kleinen Fachhändlern auch der letzte private PC Käufer weggerissen.... und wird weisgott wo enden.... wer sowas untestützt, als Käufer, der soll sich nicht beklagen, das irgendwoanderes Leute auf die Strasse gesetzt werden, demnächst dann bei Mobilfunk-Filialen in ihrer Stadt....

  8. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: MartyK 17.10.05 - 12:15

    Kopfweh schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hier wird nur ein weiterer Wirtschaftszweig
    > verramscht... fing mit den PCs an, damit wurde den
    > kleinen Fachhändlern auch der letzte private PC
    > Käufer weggerissen.... und wird weisgott wo
    > enden.... wer sowas untestützt, als Käufer, der
    > soll sich nicht beklagen, das irgendwoanderes
    > Leute auf die Strasse gesetzt werden, demnächst
    > dann bei Mobilfunk-Filialen in ihrer Stadt....

    Genau. Am besten die Mobilfunkpreise erhöhen - auf über 1 Euro/Min.!

  9. Vgl.: http://www.yesss.at

    Autor: Dafür 17.10.05 - 12:20

    Das sollte bereits längst geschehen sein!
    ALDI hat bereits sehr gute Erfahrungen in Österreich mit der Billigmarke http://www.yesss.at gemacht. Dabei sind aber keinerlei Nachteile auf dem Markt zu sehen! Die Preise über 0.09€ sind wirklich reine Gewinne für die Anbieter!

  10. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: Deamon_ 17.10.05 - 16:42

    Tja, von einem Versteck unter der Matraze habe ich nicht gesprochen.
    Lass eben das Geld für Dich arbeiten.
    Klug angelegt, können Deine Enkel noch davon leben.
    Oder, die Welt muss nicht an der Deutschen Grenze enden.

    *
    Andererseits kann man hiervon heutzutage kaum 40 Jahre auskommen...
    Da gebe ich Dir vollkommen recht.

    Gruß





    >
    > Wie lange willst du denn davon leben (inkl.
    > Rente)? Ich mein, ich gönn's dir ja. Nur länger
    > als 40 Jahre braucht's schon ein bissl Disziplin.
    >
    > Grüße.
    >

  11. Re: widerspruch @tachauch

    Autor: Deamon_ 17.10.05 - 17:38

    Hi,
    tja, ein Forum ersetzt nunmal nicht die persönliche Diskussion ;-)

    In diesem Fall, gehe ich mal von mir aus. Seit bald 14 Jahren, benutze ich Funktelefone.Darunter gab es damals Marken und Provider, die heute den meisten wahrscheinlich nichts mehr sagen.
    Das Problem war von Anfang an da:
    Es stört mich seit je her der Umstand, das die von den Netzanbietern gelieferte "Leistung" nicht in dem Verhältniss steht, was ich als "Wert" empfinde.

    Ein Beispiel: Ein Immo Makler bekommt einen Anruf und verkauft aufgrund seiner Erreichbarkeit ein Haus.
    Für "ihn" lohnt sich jeder Minutenpreis, da er durch dieses Gespräch auch ein gutes Geschäft abschließt.
    Durch dies, das er sein Telefon "braucht" schließt er einen 100€ Vertrag ab und bekommt darüber hinaus sehr kostengünstige Minutenpreise.

    Ein "normal" arbeitender Familienvater mit drei junge Töchter, möchte sich aus Sorge..., diese mit einem Handy ausstatten.
    Da er wohl kaum 4 x 100 € Verträge abschließen kann, entscheidet er sich für die sogenannten "Pre-Paid" Karten.

    Da auch die Töchter ab und zu mal telefonieren wollen, kommen monatliche Kosten von 100€ schnell zustande.
    Das Problem sind nicht die 100 €. Die Zahlt man gern. Aber für ein paar Gesprächsminuten mit seinen Liebsten ?
    Das sehen viele nicht ein !
    Für dieses Geld, sollte es einfach mehr Gesprächszeit geben, das die Provider auch nicht sonderlich belasten dürfte.Ihre 100€ "Umsatz" von denen hier ständig gesprochen wird, machen sie trotzdem. Nur, man bekommt etwas mehr für sein Geld.


    Nach dieser Aussage, werden jetzt viele reagieren und Tipps geben, wie
    es auch "billiger" geht.
    Ja, um das geht es. Tricksen hier, Family Tarife da und Tarife dort ... 24 Monatsverträge usw. usw. Kurz: Unakzeptabel.

    Weshalb diese undurchschaubare Vielfalt ?
    Simyo, obwohl nicht gerade billig, macht es doch schon vor:
    Einfach, weil einfach einfach ist.
    Ein tarif für alle.
    Jetzt sollte auch der Preis einfach sein, so das man in Würde telefonieren kann und nicht nach dem ersten Minutenton, ein flaues Gefühl im Magen bekommt.
    Solange sich das nicht ändert, wird sich an der "Sättigung" auch nichts mehr ändern.

    Ein Kunde. Kein Wirtschaftsexperte.

  12. Re: widerspruch

    Autor: Halsab Schneider 18.10.05 - 00:12

    tachauch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wie möglich hinauszögern. Begonnen wird der
    > Preiskampf wahrscheinlich von dem Anbieter mit der
    > schlechtesten Netzauslastung.

    Du meintest: Netzabdeckung, also O2

    *SCNR!*

    Spaß beiseite: Wer außer E+ oder O2 würde da den Anfang wagen?
    E+ Verhandelt garantiert gerne, um sich als Preisbrecher zu positionieren, O2 MUSS und KANN noch signifikant neue Kunden gewinnen/abwerben. Also einer oder beide von denen.

    Grüße;

    der Halsab Schneider

  13. Zu einfach

    Autor: tachauch 18.10.05 - 20:11

    So, jetzt hab ich wieder was Zeit. Lass es mich trotzdem auf den Kern verkürzen, sonst führt es uns nicht weiter, es soll ja kein Streit um des Streites Willen sein.

    >> Preiselastizität ist hier das Stichwort.
    >> Du scheinst sie für sehr viel elastischer zu
    >> halten als ich bzw die Provider.
    > Außer haltlosen Behauptungen, die jeglicher Logik
    > widersprechen, habe ich von dir noch keine
    > überzeugenden Argumente gehört.
    Preiselastizität ist keine Behauptung sondern ein Fakt. Hast du den Link gelesen?

    > widersprichst du mir, indem du suggerierst, dass
    > Provider durch geringere Preise geringere Gewinne
    > machen würden, obwohl durch geringere Preise auch
    > diejenigen Gruppen angesprochen werden, die vorher
    > nicht mal eine Flatrate dachten.
    Was du meinst ist mir schon klar. Man kann es in einer Formel ausdrücken und mit den Einnahmeausfällen die ich meine gegenrechnen. Das haben die Provider getan, und es hat sich nicht gelohnt. Der erwartete Mehrumsatz kann beim Gewinn nicht die gesunkene Marge abfangen, zumindest suggeriert mir das Providerverhalten dieses.

    >> Du willst Kunden "binden" mit sinkenden
    >> Preisen?
    > Yep. Wenn ein Kunde bisher bei einem Provider war,
    > der 19,90 Euro verlangte, wird er nach der
    > Vertragslaufzeit eher zu einem Anbieter wechseln,
    > dessen Angebot nur 9,90 Euro kostet. Ist er damit
    > zufrieden, ist die Bereitschaft, zu einem anderen
    > Anbieter, der für den gleichen Dienst nur 8,90
    > Euro verlangt, zu wechseln, wahrscheinlich viel
    > geringer, sofern die Qualität stimmt. Und wenn man
    > dann vielleicht noch bei dem Anbieter eine Domain
    > oder Mail-Adresse hat, sowieso.
    Ich darf mein erstes Posting zitieren:
    'Bei der Verdrängung setzt ein Anbieter auf den Preis, die anderen versuchen mit immer neuen "Produkten", Marken und moderaten Preisanpassungen die Kunden an sich zu binden und sich so vor einem Preiskampf zu schützen... '

    > Im Gegensatz zu deinen Argumenten
    > sind meine aber logisch, weil man durch günstigere
    > Preise eine höhere Anzahl an Kunden bekommt, die
    > gerade in heutiger Zeit mehr denn je vergleichen,
    > weil jeder Euro zählt.
    Entschuldige, aber du machst es dir zu einfach. Deine Logik ist in sich schlüssig, das stimmt. Märkte haben aber oft eine komplexer Logik, als das man sie in einem Satz erschöpfend erklären könnte.
    Nicht ohne Grund gibt es die Wirtschaftswissenschaften, wo mit allerlei Ansätzen und Modellen Teilbereiche bzw Marktphänomene erklärt werden sollen. Selbst diese sind unvollkommen und Einschränkungen unterworfen.
    Deine Logik ist also nur in bestimmten Situationen am Markt zu beobachten. Im vorliegenden Fall unter anderem deshalb nicht, weil der Markt gesättigt ist und die Netze schon eine gewisse Auslastung haben.

    > Inwiefern das "bisherige Marktverhalten" deine
    > Argumentationen stützt, konnte ich bisher auch
    > nicht ersehen.
    Die Provider sträuben sich mit Kind und Kegel die Preise deutlich nach unten anzupassen. Wenn es so lukrativ wäre wie du behauptest, hätten die Provider das schon letztes Jahr gemacht. Oder in dem Jahr davor.

    > Woher leitest *du* dann die Relevanz deiner
    > Theorie ab?
    Sie decken sich mit dem Marktverhalten der Provider.

    > Was für "Mindereinnahmen" bei allen anderen
    > aktuellen Nutzern? Telefonieren die weniger als
    > vorher, *obwohl* die Kosten gesunken sind?
    Nein, der Provider verdient bei gleichem Absatz absolut weniger Geld. Je nachdem wie stark die Preissenkung ist, muss sich der Absatz vervielfachen ohne das die Kosten annähernd proportional zum Absatz steigen.

    > Du suggerierst hier wieder, dass sich günstigere
    > Preise für Mobilfunkanbieter nicht rechnen würden.
    Dann missverstehst du mich. Die Provider machen sicher noch Profit, nur eben nicht so viel wie vorher, also wären sie schön blöd wenn sie es täten.

    Oder gehst du auf eigenen Wunsch für 10% weniger Gehalt 30% mehr arbeiten?

    > Würde ich von einer linearen
    > Preis-Absatzfunktion ausgehen, würde ich davon
    > ausgehen, dass ein bestehender Mobilfunk-Kunde bei
    > halbierten Gesprächspreisen doppelt so viel
    > telefonieren müsste, damit der Anbieter keinen
    > Verlust macht.
    Du verwechselst linear mit proportional. Lies nochmal den Link es wird dort erklärt, wenn auch etwas "mathematisch-technisch". Poste ruhig Fragen.

  14. Re: widerspruch @tachauch

    Autor: tachauch 18.10.05 - 20:15

    Deamon_ schrieb:
    > Das Problem sind nicht die 100 €. Die Zahlt man
    > gern. Aber für ein paar Gesprächsminuten mit
    > seinen Liebsten ?
    > Das sehen viele nicht ein !
    > Für dieses Geld, sollte es einfach mehr
    > Gesprächszeit geben, das die Provider auch nicht
    > sonderlich belasten dürfte.
    Mit der Argumentation kannst du in jeder Branche ankommen.
    Aber irgendwann kommt auch dein Arbeitgeber und sagt das selbe zu dir. Also wenn schon, dann konsequent ;)

  15. Netzabdeckung

    Autor: tachauch 18.10.05 - 20:20

    Halsab Schneider schrieb:
    > Du meintest: Netzabdeckung, also O2
    Immerhin roamen die noch mit D1, das hat man bei eplus nicht.

    > Spaß beiseite: Wer außer E+ oder O2 würde da den
    > Anfang wagen?
    Sehe ich auch so, einer der beiden. In letzter Zeit ist es aber eplus, weil O2 sich zu teuer/schlank/ausgequetscht präsentieren möchte, um nicht übernommen zu werden.

    > E+ Verhandelt garantiert gerne, um sich als
    > Preisbrecher zu positionieren, O2 MUSS und KANN
    > noch signifikant neue Kunden gewinnen/abwerben.
    > Also einer oder beide von denen.
    Sehe ich ähnlich.
    Zuletzt habe ich irgendwo gelesen, dass ein O2 Manager sich "beschwerte" dass Eplus 'nur' über den Preis wachsen wollte, selber wollte man ehr mit Produkten glänzen. Also die scheinen auch einen Gang kürzer zu schalten, ganz abkoppeln können sie sich natürlich nicht.

  16. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: MartyK 18.10.05 - 22:23

    tachauch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > So, jetzt hab ich wieder was Zeit. Lass es mich
    > trotzdem auf den Kern verkürzen, sonst führt es
    > uns nicht weiter, es soll ja kein Streit um des
    > Streites Willen sein.

    Ok.


    > >> Preiselastizität ist hier das
    > Stichwort.
    >> Du scheinst sie für sehr viel
    > elastischer zu
    >> halten als ich bzw die
    > Provider.
    > Außer haltlosen Behauptungen, die
    > jeglicher Logik
    > widersprechen, habe ich von
    > dir noch keine
    > überzeugenden Argumente
    > gehört.
    > Preiselastizität ist keine Behauptung sondern ein
    > Fakt. Hast du den Link gelesen?

    Welchen Link? Du hast nicht nur einen angegeben. Zudem habe ich nirgends geschrieben, dass ich mich mit "haltlosen Behauptungen" auf den Begriff der Preiselastizität bezogen habe, sondern auf deine widersprechenden Aussagen z. B. in Hinblick auf Kommentare wie die, dass Mobilfunkanbieter Menschen erreichen wollen, die sich auf Grund des Preises noch kein Handy leisten können/wollen und dass sich ein Angebot nicht rechnen könne, wenn die Gesprächskosten fallen. Du beziehst dich hierbei auch nur auf den *gleichen* Gewinn und nicht darauf, dass es überhaupt keinen Gewinn gäbe.

    Besagte Preiselastizität gibt ja an, wie stark sich eine Preisänderung bei einer Ware oder einer Dienstleistung auf die Nachfrage auswirkt. Man kann mit ihr also errechnen, wie stark die potenziellen Käufer eines Produktes auf eine Preisänderung reagieren. (Quelle: Wikipedia)


    > > widersprichst du mir, indem du suggerierst,
    > dass
    > Provider durch geringere Preise
    > geringere Gewinne
    > machen würden, obwohl durch
    > geringere Preise auch
    > diejenigen Gruppen
    > angesprochen werden, die vorher
    > nicht mal
    > eine Flatrate dachten.

    > Was du meinst ist mir schon klar. Man kann es in
    > einer Formel ausdrücken und mit den
    > Einnahmeausfällen die ich meine gegenrechnen. Das
    > haben die Provider getan, und es hat sich nicht
    > gelohnt. Der erwartete Mehrumsatz kann beim Gewinn
    > nicht die gesunkene Marge abfangen, zumindest
    > suggeriert mir das Providerverhalten dieses.

    Die gesunkene Marge ist sicherlich richtig, aber *weniger* Gewinn bedeutet nicht *kein* Gewinn. Zudem sollen zukünftig auch keine Handys mehr subventioniert werden - zumindest bei E-Plus (http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~E1DB7BCC8D3E64489889D088B5B5CD135~ATpl~Ecommon~Scontent.html), so dass es hier zu Kostensenkungen kommt, die sich ja auch auf den Gewinn auswirken.


    > >> Du willst Kunden "binden" mit
    > sinkenden
    >> Preisen?
    > Yep. Wenn ein
    > Kunde bisher bei einem Provider war,
    > der
    > 19,90 Euro verlangte, wird er nach der
    >
    > Vertragslaufzeit eher zu einem Anbieter
    > wechseln,
    > dessen Angebot nur 9,90 Euro
    > kostet. Ist er damit
    > zufrieden, ist die
    > Bereitschaft, zu einem anderen
    > Anbieter, der
    > für den gleichen Dienst nur 8,90
    > Euro
    > verlangt, zu wechseln, wahrscheinlich viel
    >
    > geringer, sofern die Qualität stimmt. Und wenn
    > man
    > dann vielleicht noch bei dem Anbieter
    > eine Domain
    > oder Mail-Adresse hat, sowieso.

    > Ich darf mein erstes Posting zitieren:
    > 'Bei der Verdrängung setzt ein Anbieter auf den
    > Preis, die anderen versuchen mit immer neuen
    > "Produkten", Marken und moderaten Preisanpassungen
    > die Kunden an sich zu binden und sich so vor einem
    > Preiskampf zu schützen... '

    Du schreibst also selbst, dass bei der Verdrängung ein Anbieter auch auf den Preis setzen kann, während du mich weiter oben skeptisch fragst, wie man Kunden mit sinkenden Preisen binden will.
    Wieso aber sollte ein Anbieter auf sinkende Preise setzen, wenn er damit nicht auch Kunden binden will?


    > > Im Gegensatz zu deinen Argumenten
    > sind
    > meine aber logisch, weil man durch günstigere
    >
    > Preise eine höhere Anzahl an Kunden bekommt,
    > die
    > gerade in heutiger Zeit mehr denn je
    > vergleichen,
    > weil jeder Euro zählt.

    > Entschuldige, aber du machst es dir zu einfach.
    > Deine Logik ist in sich schlüssig, das stimmt.
    > Märkte haben aber oft eine komplexer Logik, als
    > das man sie in einem Satz erschöpfend erklären
    > könnte.
    > Nicht ohne Grund gibt es die
    > Wirtschaftswissenschaften, wo mit allerlei
    > Ansätzen und Modellen Teilbereiche bzw
    > Marktphänomene erklärt werden sollen. Selbst diese
    > sind unvollkommen und Einschränkungen unterworfen.

    Du machst es dir allerdings auch zu einfach, wenn du einer Aussage widersprichst, die lautet, dass Mobilfunkanbieter Menschen erreichen wollen, die sich auf Grund des Preises noch kein Handy leisten können/wollen. Auf http://de.wikipedia.org/wiki/Kundenbindung ist hierzu zu lesen: "Senkt das Unternehmen dahingegen in diesem Bereich den Preis, so gewinnt es keine Kunden von der Konkurrenz (einige Kunden kaufen mehr, einige, die vorher gar nichts kauften, kaufen nun)."


    > Deine Logik ist also nur in bestimmten Situationen
    > am Markt zu beobachten. Im vorliegenden Fall unter
    > anderem deshalb nicht, weil der Markt gesättigt
    > ist und die Netze schon eine gewisse Auslastung
    > haben.

    Der Markt ist eben *nicht* gesättigt, weil längst nicht jeder ein Handy hat, weswegen ja auch immer noch für Handys geworben wird.


    > > Inwiefern das "bisherige Marktverhalten" deine
    > Argumentationen stützt, konnte ich bisher auch
    > nicht ersehen.

    > Die Provider sträuben sich mit Kind und Kegel die
    > Preise deutlich nach unten anzupassen. Wenn es so
    > lukrativ wäre wie du behauptest, hätten die
    > Provider das schon letztes Jahr gemacht. Oder in
    > dem Jahr davor.

    Jeder Anbieter sträubt sich, die Preise zu senken. Oder meinst du, Gas- und Öllieferanten erhöhen nicht lieber die Preise anstatt sie zu senken? Eine Preissenkung kann sehr wohl lukrativ sein, wenn dadurch mehr Kunden gewonnen werden können und der Markt nicht gesättigt ist.


    > > Woher leitest *du* dann die Relevanz
    > deiner Theorie ab?

    > Sie decken sich mit dem Marktverhalten der
    > Provider.

    Provider müssen notgedrungen ihre Preise senken, sonst könnten sie im Wettbewerb nicht bestehen. Diese Preissenkung bedeutet aber wiederum auch, Kunden zu gewinnen, die sie vorher gar nicht hatten.


    > > Was für "Mindereinnahmen" bei allen
    > anderen
    > aktuellen Nutzern? Telefonieren die
    > weniger als
    > vorher, *obwohl* die Kosten
    > gesunken sind?

    > Nein, der Provider verdient bei gleichem Absatz
    > absolut weniger Geld. Je nachdem wie stark die
    > Preissenkung ist, muss sich der Absatz
    > vervielfachen ohne das die Kosten annähernd
    > proportional zum Absatz steigen.

    Dass er weniger Geld verdient, mag sein und ist wohl auch wahrscheinlich. Nicht aber, dass er deswegen kaum Gewinn mehr macht. Schließlich hatte er vor der Preissenkung in der Regel weniger Kunden, weil es immer Menschen gibt, die einen Dienst wegen des Preises nicht nutzen wollen und darauf warten, dass er sinkt. Zumal - das schrieb ich bereits - nutzt man einen Dienst in der Regel auch öfters, je günstiger er wird.


    > > Du suggerierst hier wieder, dass sich
    > günstigere
    > Preise für Mobilfunkanbieter nicht
    > rechnen würden.

    > Dann missverstehst du mich. Die Provider machen
    > sicher noch Profit, nur eben nicht so viel wie
    > vorher, also wären sie schön blöd wenn sie es
    > täten.

    Ich bezog mich auf deine Aussage "Das sei dir gegönnt, aber es müsste sich rechnen und da bin ich skeptisch." Die hast du gemacht auf meine Bemerkung " Also, ich will kein Handy, weil die Gesprächspreise zu hoch sind."


    > Oder gehst du auf eigenen Wunsch für 10% weniger
    > Gehalt 30% mehr arbeiten?

    Auf Wunsch nicht. Aber wenn es die Verhältnisse nicht anders zulassen, dann kann ich mich auch nicht anders entscheiden. Allerdings bin ich auch nur Angestellter und muss nicht zwangsläufig von Kosteneinsparungen meines Arbeitgebers profitieren, so dass meine Arbeit nicht mit einem Provider verglichen werden kann. Dieser hat nämlich auch Kostensenkungen wie z. B. Traffic, die er an den Kunden weitergeben kann.


    > > Würde ich von einer linearen
    >
    > Preis-Absatzfunktion ausgehen, würde ich
    > davon
    > ausgehen, dass ein bestehender
    > Mobilfunk-Kunde bei
    > halbierten
    > Gesprächspreisen doppelt so viel
    > telefonieren
    > müsste, damit der Anbieter keinen
    > Verlust
    > macht.

    > Du verwechselst linear mit proportional. Lies
    > nochmal den Link es wird dort erklärt, wenn auch
    > etwas "mathematisch-technisch". Poste ruhig
    > Fragen.

    Nein, ich verwechsel linear nicht mit proportional. Linearität bedeutet hier ja einen direkten Zusammenhang: Ein Mobilfunk-Kunde telefoniert doppelt so viel, weil die Gesprächspreise halbiert wurden.
    Außerdem lies selber mal: http://de.wikipedia.org/wiki/Proportional. Zitat: "Eine proportionale Funktion ist eine homogene lineare Zuordnung zwischen Argumenten x und ihren Funktionswerten..."

  17. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: tachauch 19.10.05 - 07:47

    MartyK schrieb:

    > Welchen Link? Du hast nicht nur einen angegeben.
    Es war auch auf beide bezogen.

    > Du beziehst dich
    > hierbei auch nur auf den *gleichen* Gewinn und
    > nicht darauf, dass es überhaupt keinen Gewinn
    > gäbe.
    Nur wenn ein Unternehmen mindestens den gleichen Gewinn wie vorher erwartet, wird es etwas am Status Quo ändern. Mehr Reichweite ist also wenn überhaupt nur ein sekundäres Ziel.
    Hier seien dir nochmal die Grenzkosten ans Herz gelegt: Mit jedem weiteren Kunden wird der Aufwand einen neuen Kunden zu erreichen/versorgen grösser. Zum einen, weil der Preis sinken müsste um noch mehr Kunden zu erreichen, zum zweiten, weil mehr Leistung und Volumen verarbeitet werden müssen. Ab einer bestimmten Auslastung sind die Kosten um dann noch Neukunden wie dich zu Gewinnen einfach zu hoch.

    > Besagte Preiselastizität gibt ja an, wie stark
    > sich eine Preisänderung bei einer Ware oder einer
    > Dienstleistung auf die Nachfrage auswirkt. Man
    > kann mit ihr also errechnen, wie stark die
    > potenziellen Käufer eines Produktes auf eine
    > Preisänderung reagieren. (Quelle: Wikipedia)
    Genau, und wenn sie nicht so hoch ist, dann wird sich das Nutzerverhalten auch mit geringen Preissenkungen nicht so stark verändern, dass es die Mehrkosten sinnvoll macht.

    > Die gesunkene Marge ist sicherlich richtig, aber
    > *weniger* Gewinn bedeutet nicht *kein* Gewinn.
    Nein, aber im direkten Vergleich zu vorher ist es für den Provider schlechter. Also wird er so eine Entwicklung nach Kräften verhindern und schon gar nicht initiieren.
    Anders sieht es nur bei einem "Kleinen" aus, der im Vergleich zu den anderen am wenigsten zu verlieren hat. Aber das schrieb ich schon im 1. Posting.

    > Zudem sollen zukünftig auch keine Handys mehr
    > subventioniert werden - zumindest bei E-Plus
    > (http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC2749
    > 93E94C1/Doc~E1DB7BCC8D3E64489889D088B5B5CD135~ATpl
    > ~Ecommon~Scontent.html), so dass es hier zu
    > Kostensenkungen kommt, die sich ja auch auf den
    > Gewinn auswirken.
    Nicht automatisch. Das kann mit viel Fingerspitzengefühl 1:1 gegengerechnet werden. Aber Eplus muss eben wachsen, das können sie am ehesten noch zu Gunsten der Mitbewerber.

    > Du schreibst also selbst, dass bei der Verdrängung
    > ein Anbieter auch auf den Preis setzen kann,
    > während du mich weiter oben skeptisch fragst, wie
    > man Kunden mit sinkenden Preisen binden will.
    Bitte lies was ich schrieb und was du schriebst. Du redest zumindest anfangs *nur* vom Preis. Bei mir ist der Preis eine untergeordnete Grösse.

    > Wieso aber sollte ein Anbieter auf sinkende Preise
    > setzen, wenn er damit nicht auch Kunden binden
    > will?
    Er kann die Kunden nur so lange "binden" bis ein Konkurrent ihn unterbietet, denn der Preis taugt nur für den Kosteneffektivsten Provider als Strategie. Zusätzlich kann auch der mit anderen Strategien mehr Gewinn haben, wie ja in der Vergangenheit geschehen.
    > Du machst es dir allerdings auch zu einfach, wenn
    > du einer Aussage widersprichst, die lautet, dass
    > Mobilfunkanbieter Menschen erreichen wollen, die
    > sich auf Grund des Preises noch kein Handy leisten
    > können/wollen.
    Das wird mir zu kleinkarriert, sorry. Ich habe dir nicht pauschal widersprochen ich habe dir in einer bestimmten Situation widersprochen, weil IMHO in dieser Situation dieses sekundäre Ziel hinter anderen zurücktreten muss (Gewinnmaximierung).

    > Auf ist hierzu zu lesen: "Senkt
    > das Unternehmen dahingegen in diesem Bereich den
    > Preis, so gewinnt es keine Kunden von der
    > Konkurrenz (einige Kunden kaufen mehr, einige, die
    > vorher gar nichts kauften, kaufen nun)."
    Eben, deine Logik gibt es auch in der Wissenschaft. Nur wie schon gesagt: diese Logik ist Einschränkungen unterworfen. Marktdurchdringung ist eine davon.

    > Der Markt ist eben *nicht* gesättigt, weil längst
    > nicht jeder ein Handy hat, weswegen ja auch immer
    > noch für Handys geworben wird.
    Gesättigt heist einfach, dass nur über Absolute-Neukunden kein nennenswertes Wachstum wirtschaftlich sinnvoll mehr stattfinden kann. Wenn man hinterher weniger Gewinn hat als vorher ist das nicht unbedingt sinnvoll, aber wenn man verzweifelt ist, kann man sicher auch diese Strategie fahren. Weder D1 noch D2 wird das also tun, denn beide sind vom Marktanteil grosse genug, dass sich das für sie nie rechnen würde.


    > Jeder Anbieter sträubt sich, die Preise zu senken.
    > Oder meinst du, Gas- und Öllieferanten erhöhen
    > nicht lieber die Preise anstatt sie zu senken?
    > Eine Preissenkung kann sehr wohl lukrativ sein,
    > wenn dadurch mehr Kunden gewonnen werden können
    > und der Markt nicht gesättigt ist.
    Nochmal: Generell richtig und möglich, in diesem Fall unwahrscheinlich und nicht zutreffend.
    Nicht jeder Schraubenzieher (Theorie) passt auf jede Schraube (Situation).


    > Ich bezog mich auf deine Aussage "Das sei dir
    > gegönnt, aber es müsste sich rechnen und da bin
    > ich skeptisch."
    Da drückt der Schuh: Mit "sich rechnen" meinte ich "es muss ihnen hinterher fianziell besser gehen als vorher" sonst werden sie es nicht initiieren.

    > Auf Wunsch nicht. Aber wenn es die Verhältnisse
    > nicht anders zulassen, dann kann ich mich auch
    > nicht anders entscheiden.
    Gut dann sind wir uns ja einig. Genauso machen es die Provider. Die senken nämlich auch nicht von sich aus ihren Gewinn, sondern höchstens um Schlimmeres zu verhindern. Da geht es dann aber nicht mehr darum Neukunden wie dich zu werben, die nimmt man natürlich auch mit, es geht dabei ehr darum fremde Bestandskunden zum Wechsel zu bewegen.

    > Nein, ich verwechsel linear nicht mit
    > proportional. Linearität bedeutet hier ja einen
    > direkten Zusammenhang: Ein Mobilfunk-Kunde
    > telefoniert doppelt so viel, weil die
    > Gesprächspreise halbiert wurden.
    Dann mal dir mal einen Graphen mit einem 5% Winkel als PAF. Liess dann nochmal deine Behauptung anhand von Beispielen auf der PAF Geraden ab.

    > Außerdem lies selber mal: . Zitat: "Eine
    > proportionale Funktion ist eine homogene lineare
    > Zuordnung zwischen Argumenten x und ihren
    > Funktionswerten..."
    Aber deswegen ist nicht alles was linear ist auch gleichzeitig proportional, wie du behauptest. Sonst müsste man da auch nie ne Grafik zu machen, das kann man leichter im Kopf.

  18. Re: Die Abnahmemenge...

    Autor: MartyK 19.10.05 - 14:18

    tachauch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > MartyK schrieb:
    >
    > > Welchen Link? Du hast nicht nur einen
    > angegeben.

    > Es war auch auf beide bezogen.

    Die hättest du auch in diesem Posting ruhig angeben können.


    > > Du beziehst dich
    > hierbei auch nur auf
    > den *gleichen* Gewinn und
    > nicht darauf, dass
    > es überhaupt keinen Gewinn
    > gäbe.

    > Nur wenn ein Unternehmen mindestens den gleichen
    > Gewinn wie vorher erwartet, wird es etwas am
    > Status Quo ändern. Mehr Reichweite ist also wenn
    > überhaupt nur ein sekundäres Ziel.

    Ein Unternehmen ändert immer etwas an einem bestehenden Zustand, wenn die Gewinnspanne anders ausfällt - selbst bei einem Verlust. Dann tritt hier natürlich der negative Fall ein.
    Mehr Reichweite kann für ein Unternehmen kein sekundäres Ziel sein, weil größere Reichweite auch mehr Kunden bedeutet. Oder was meinst du wohl, warum Firmen expandieren?


    > Hier seien dir nochmal die Grenzkosten ans Herz
    > gelegt: Mit jedem weiteren Kunden wird der Aufwand
    > einen neuen Kunden zu erreichen/versorgen grösser.

    Wieso das?


    > Zum einen, weil der Preis sinken müsste um noch
    > mehr Kunden zu erreichen, zum zweiten, weil mehr
    > Leistung und Volumen verarbeitet werden müssen. Ab
    > einer bestimmten Auslastung sind die Kosten um
    > dann noch Neukunden wie dich zu Gewinnen einfach
    > zu hoch.

    Das ist kurzsichtig gedacht. Es ist ja nicht so, dass für jeden einzelnen Kunden extra geworben werden muss. Schließlich kann man mit einer Anzeige nicht nur einen Kunden werben, sondern eine Vielzahl. So, wie du suggerierst, müsste dann ein Unternehmen primär nur Interesse an einer möglichst kleinen Kundenzahl haben. Dass das Nonsens ist, brauche ich dir wohl nicht zu erzählen.


    > > Besagte Preiselastizität gibt ja an, wie
    > stark
    > sich eine Preisänderung bei einer Ware
    > oder einer
    > Dienstleistung auf die Nachfrage
    > auswirkt. Man
    > kann mit ihr also errechnen,
    > wie stark die
    > potenziellen Käufer eines
    > Produktes auf eine
    > Preisänderung reagieren.
    > (Quelle: Wikipedia)

    > Genau, und wenn sie nicht so hoch ist, dann wird
    > sich das Nutzerverhalten auch mit geringen
    > Preissenkungen nicht so stark verändern, dass es
    > die Mehrkosten sinnvoll macht.

    Mehrkosten sind immer sinnvoll, denn man weiß nie, was die Zukunft bringt und welche Kosteneinsparungen möglich sind. Und wenn der Anbieter dann erst mal viele Kunden hat, profitiert er dann natürlich von ihnen. Denn zufriedene Kunden bleiben meist bei ihrem langjährigen Anbieter.


    > > Die gesunkene Marge ist sicherlich richtig,
    > aber
    > *weniger* Gewinn bedeutet nicht *kein*
    > Gewinn.

    > Nein, aber im direkten Vergleich zu vorher ist es
    > für den Provider schlechter. Also wird er so eine
    > Entwicklung nach Kräften verhindern und schon gar
    > nicht initiieren.

    Gewinnschmälerungen müssen in einem Wettbewerb *alle* Beteiligten hinnehmen. Es würde für ein Unternehmen keinen Sinn machen, seine Preise künstlich hochzuhalten und keine neuen Kunden mehr anzunehmen, um mehr Gewinn zu machen. Selbst der nicht gerade für das beste Preis/Leistungs-Verhältnis bekannte DSL-Anbieter T-Online ist mit dem Preis drastisch runtergegangen und wirbt dennoch weiter für Kunden.


    > Anders sieht es nur bei einem "Kleinen" aus, der
    > im Vergleich zu den anderen am wenigsten zu
    > verlieren hat. Aber das schrieb ich schon im 1.
    > Posting.

    Nein, auch große Anbieter können es sich in einer Wettbewerbssituation nicht langfristig leisten, nicht nachzuziehen, s. o. Das ist nur einem Monopolisten möglich, aber der hat dann auch keine Konkurrenz.


    > > Zudem sollen zukünftig auch keine Handys
    > mehr
    > subventioniert werden - zumindest bei
    > E-Plus
    >
    > (http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC2749
    >
    > 93E94C1/Doc~E1DB7BCC8D3E64489889D088B5B5CD135~ATpl
    >
    > ~Ecommon~Scontent.html), so dass es hier
    > zu
    > Kostensenkungen kommt, die sich ja auch
    > auf den
    > Gewinn auswirken.

    > Nicht automatisch. Das kann mit viel
    > Fingerspitzengefühl 1:1 gegengerechnet werden.

    Was zu beweisen wäre.


    > Aber Eplus muss eben wachsen, das können sie am
    > ehesten noch zu Gunsten der Mitbewerber.

    Demnach ist der Markt dann auch noch nicht gesättigt, sonst könnten sie nicht wachsen.


    > > Du schreibst also selbst, dass bei der
    > Verdrängung
    > ein Anbieter auch auf den Preis
    > setzen kann,
    > während du mich weiter oben
    > skeptisch fragst, wie
    > man Kunden mit
    > sinkenden Preisen binden will.

    > Bitte lies was ich schrieb und was du schriebst.
    > Du redest zumindest anfangs *nur* vom Preis. Bei
    > mir ist der Preis eine untergeordnete Grösse.

    Lies doch bitte ganz genau, worum es im obigen Absatz geht: um den Preis. Und auf den bezog ich mich nun mal.
    Kundenbindung kann auch über den Preis erfolgen.


    > > Wieso aber sollte ein Anbieter auf sinkende
    > Preise
    > setzen, wenn er damit nicht auch
    > Kunden binden
    > will?

    > Er kann die Kunden nur so lange "binden" bis ein
    > Konkurrent ihn unterbietet, denn der Preis taugt
    > nur für den Kosteneffektivsten Provider als
    > Strategie. Zusätzlich kann auch der mit anderen
    > Strategien mehr Gewinn haben, wie ja in der
    > Vergangenheit geschehen.

    Ich habe doch schon geschrieben, dass ein Kunde, der bei einem Anbieter ist und 9,90 Euro zahlt, diesen wahrscheinlich nicht verlassen wird, wenn er mit ihm zufrieden ist, selbst wenn ein anderer Anbieter jenen Preis um 1 Euro unterbietet. Hier spielen nämlich Bequemlichkeit und Zufriedenheit eine große Rolle.
    Etwas anderes ist es, wenn ein Kunde bei einem Anbieter ist, der 19,90 Euro verlangt und ein anderer Mitbewerber auftaucht, der für ein entsprechendes Angebot 10 Euro weniger verlangt.


    > > Du machst es dir allerdings auch zu einfach,
    > wenn
    > du einer Aussage widersprichst, die
    > lautet, dass
    > Mobilfunkanbieter Menschen
    > erreichen wollen, die
    > sich auf Grund des
    > Preises noch kein Handy leisten
    > können/wollen.

    > Das wird mir zu kleinkarriert, sorry. Ich habe dir
    > nicht pauschal widersprochen ich habe dir in einer
    > bestimmten Situation widersprochen, weil IMHO in
    > dieser Situation dieses sekundäre Ziel hinter
    > anderen zurücktreten muss (Gewinnmaximierung).

    Komm, du hast explizit die Aussage verneint, dass Mobilfunkanbieter Menschen erreichen wollen, die sich auf Grund des Preises noch kein Handy leisten können oder wollen. Falls du dich falsch ausgedrückt oder vertan hast, dann sag das auch, aber stell das doch bitte nicht so hin, als ob ich Haare spalten würde.
    Außerdem hast du nicht *mir* widersprochen, sondern einer anderen Person. Zudem ist es nicht sehr einleuchtend, dass eine Industrie keine Menschen erreichen will, die noch kein entsprechendes Produkt dieser Industrie haben und zu einem höheren Gewinn beitragen würden.


    > > Auf ist hierzu zu lesen: "Senkt
    > das
    > Unternehmen dahingegen in diesem Bereich den
    >
    > Preis, so gewinnt es keine Kunden von der
    >
    > Konkurrenz (einige Kunden kaufen mehr, einige,
    > die
    > vorher gar nichts kauften, kaufen nun)."

    > Eben, deine Logik gibt es auch in der
    > Wissenschaft. Nur wie schon gesagt: diese Logik
    > ist Einschränkungen unterworfen.
    > Marktdurchdringung ist eine davon.

    s.o.


    > > Der Markt ist eben *nicht* gesättigt, weil
    > längst
    > nicht jeder ein Handy hat, weswegen ja
    > auch immer
    > noch für Handys geworben wird.

    > Gesättigt heist einfach, dass nur über
    > Absolute-Neukunden kein nennenswertes Wachstum
    > wirtschaftlich sinnvoll mehr stattfinden kann.
    > Wenn man hinterher weniger Gewinn hat als vorher
    > ist das nicht unbedingt sinnvoll, aber wenn man
    > verzweifelt ist, kann man sicher auch diese
    > Strategie fahren. Weder D1 noch D2 wird das also
    > tun, denn beide sind vom Marktanteil grosse genug,
    > dass sich das für sie nie rechnen würde.

    Wie ich oben bereits erwähnte, werden in einem Wettbewerb grundsätzlich Gewinne geschmälert. Sicherlich kann man es als Verzweiflungsakt werten, den Preis nach unten zu korrigieren, nur geschieht dies aus Konkurrenzdruck heraus.


    > > Jeder Anbieter sträubt sich, die Preise zu
    > senken.
    > Oder meinst du, Gas- und
    > Öllieferanten erhöhen
    > nicht lieber die Preise
    > anstatt sie zu senken?

    > Eine Preissenkung kann
    > sehr wohl lukrativ sein,
    > wenn dadurch mehr
    > Kunden gewonnen werden können
    > und der Markt
    > nicht gesättigt ist.
    > Nochmal: Generell richtig und möglich, in diesem
    > Fall unwahrscheinlich und nicht zutreffend.
    > Nicht jeder Schraubenzieher (Theorie) passt auf
    > jede Schraube (Situation).

    In diesem Fall passt der Schraubenzieher aber auf die Schraube. Auch wenn viele Leute ein Handy haben, so gibt es immer noch genügend Leute ohne Handy - eben wegen der Preise. Dann sind da auch noch Leute, die ein Zweithandy haben, die man in der Rechnung auch berücksichtigen muss.


    > > Ich bezog mich auf deine Aussage "Das sei
    > dir
    > gegönnt, aber es müsste sich rechnen und
    > da bin ich skeptisch."

    > Da drückt der Schuh: Mit "sich rechnen" meinte ich
    > "es muss ihnen hinterher fianziell besser gehen
    > als vorher" sonst werden sie es nicht initiieren.

    Weniger *Gewinn* zu machen bedeutet nicht zwangsläufig, finanziell schlechter dazustehen. Ich würde Ebay auch nicht als marode bezeichnen, nur weil das Ende der Fahnenstange in finanzieller Hinsicht erreicht ist.
    Würde sich eine Neugewinnung von Kunden nicht rechnen, würde kein Anbieter um neue Kunden buhlen. Das ist eigentlich zwingend logisch, schließlich steht es jedem Anbieter frei, sich für oder sich gegen Kunden zu entscheiden.


    > > Auf Wunsch nicht. Aber wenn es die
    > Verhältnisse
    > nicht anders zulassen, dann kann
    > ich mich auch
    > nicht anders entscheiden.

    > Gut dann sind wir uns ja einig. Genauso machen es
    > die Provider. Die senken nämlich auch nicht von
    > sich aus ihren Gewinn, sondern höchstens um
    > Schlimmeres zu verhindern.

    Ich schrieb bereits mehrmals von Wettbewerb. Natürlich senkt kein Anbieter aus Nächstenliebe den Preis, das würde ich nie annehmen.


    > Da geht es dann aber
    > nicht mehr darum Neukunden wie dich zu werben, die
    > nimmt man natürlich auch mit, es geht dabei ehr
    > darum fremde Bestandskunden zum Wechsel zu
    > bewegen.

    Sicherlich. Aber wenn du schon sagst, dass man auch Neukunden *mitnimmt*, die noch bei keinem Anbieter sind, ist damit auch die Aussage erfüllt, dass Mobilfunkanbieter Menschen erreichen wollen, die sich auf Grund des Preises noch kein Handy leisten können oder wollen. Schließlich schließt dieser Anspruch das Ziel, Wechselkunden zu gewinnen, nicht aus.


    > > Nein, ich verwechsel linear nicht mit
    >
    > proportional. Linearität bedeutet hier ja
    > einen
    > direkten Zusammenhang: Ein
    > Mobilfunk-Kunde
    > telefoniert doppelt so viel,
    > weil die
    > Gesprächspreise halbiert wurden.

    > Dann mal dir mal einen Graphen mit einem 5% Winkel
    > als PAF. Liess dann nochmal deine Behauptung
    > anhand von Beispielen auf der PAF Geraden ab.

    Ok, scheinst recht zu haben. Demnach ist eine Linearität also nur gegeben, wenn - um bei meinem Beispiel zu bleiben - ein Mobilfunk-Kunde doppelt so viel telefoniert, weil die Gesprächspreise verdoppelt werden (was natürlich nicht realistisch ist, sondern hier nur als Beispiel dient)?


    > > Außerdem lies selber mal: . Zitat: "Eine
    >
    > proportionale Funktion ist eine homogene
    > lineare
    > Zuordnung zwischen Argumenten x und
    > ihren
    > Funktionswerten..."

    > Aber deswegen ist nicht alles was linear ist auch
    > gleichzeitig proportional, wie du behauptest.

    Das habe ich nirgends behauptet.


    > Sonst müsste man da auch nie ne Grafik zu machen,
    > das kann man leichter im Kopf.

    Da ich nicht behauptet habe, dass alles, was linear ist, auch gleichzeitig proportional ist, ist das irrelevant. Ansonsten habe ich es ja eingesehen.

  19. Ende des Kreisdrehens

    Autor: tachauch 21.10.05 - 07:47

    Wir drehen uns jetzt mehrfach im Kreis.
    Ich habe dir mehrfach gesagt, wo deine Logik in diesem Beispiel hier endet und krankt. Solange du dir nicht die Mühe machst nachzulesen, was z.B. Grenzkosten sind, bringt uns eine Diskussion nicht weiter.

  20. Die Preise werden Fallen

    Autor: Sash 26.10.05 - 11:47

    Sinkende Preise müssen nicht zum Nachteil der Mobilfunkfirmen sein. "Unsere Erfahrung ist, dass wenn wir die Preise für die richtige Kundengruppe senken, wir auf der anderen Seite die Nutzung steigern können", sagt Philipp Humm, Chef von T-Mobile Deutschland. Die Kunden würden bei günstigen Preisen verstärkt zum Handy greifen, statt zum herkömmlichen Festnetz-Telefon.

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