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Unnötige Arbeit

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  1. Unnötige Arbeit

    Autor: . 17.10.05 - 14:15

    Meiner Meinung nach ist die NTFS-Treiberentwicklung für Linux die unnötigste Arbeit, die man sich antun kann.

    Dass NTFS ein wenig in die Jahre gekommen ist und einem neuen FS weichen sollte ist klar. Hat sogar MS begriffen. Man darf gespannt sein, was das neue FS kann. Solange keine Performancedaten und keine funktionale Spezifikation des Releasekandidaten verfügbar ist, bringt eine Diskussion hier aber nicht viel.

    Wenn WinFS heraussen ist können die wahrscheinlich gerade mal mit der Fragmentierung umgehen, bis es sich in der Windowswelt durchgesetzt hat können sie dann löschen auch schon. Brauchen wirds dann halt keiner mehr.

    Also wozu das?!?

    Da können sich dann ein paar Freaks auf die Schulter klopfen und sich freuen wie intelligent sie sind. Keine Frage, braucht sicher einiges an Hirnschmalz, einen Treiber für ein FS zu entwickeln, wenn es vom Hersteller keinen Support gibt, aber die Frage nach einem Sinn stellen sich die ja offensichtlich nicht ...

  2. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: Slark 17.10.05 - 14:21

    . schrieb:
    -------------------------------------------------------
    [..]
    > Da können sich dann ein paar Freaks auf die
    > Schulter klopfen und sich freuen wie intelligent
    > sie sind. Keine Frage, braucht sicher einiges an
    > Hirnschmalz, einen Treiber für ein FS zu
    > entwickeln, wenn es vom Hersteller keinen Support
    > gibt, aber die Frage nach einem Sinn stellen sich
    > die ja offensichtlich nicht ...

    Wäre es dir lieber, wenn die Entwickler frei auf der Straße herum laufen und Leute wie dich schlagen?

    Mal Ernst, es existiert Nachfrage, es macht den Entwicklern scheinbar Spaß, stellt für NTFS eine offene (mehr oder weniger) Dokumentation dar und erweitert die Fähigkeiten freier Software. Brauch man noch mehr Gründe um als freier Entwickler etwas zu machen?

  3. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: Chaoswind 17.10.05 - 14:30

    . schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dass NTFS ein wenig in die Jahre gekommen ist und
    > einem neuen FS weichen sollte ist klar. Hat sogar
    > MS begriffen. Man darf gespannt sein, was das neue
    > FS kann. Solange keine Performancedaten und keine

    Es gibt kein neues FS von Microsoft, es gibt nur eine Erweiterung die auf NTFS aufsetzt.

  4. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: . 17.10.05 - 14:31

    > Wäre es dir lieber, wenn die Entwickler frei auf
    > der Straße herum laufen und Leute wie dich
    > schlagen?

    Rennen Entwickler auf der Straße rum und schlagen andere Menschen, wenn sie keine sinnvolle Entwicklungsaufgabe finden?

    Also ich bin auch Entwickler, aber sowas wäre mir noch nicht in den Sinn gekommen. Du scheinst ein etwas verkorkstes Berufsbild des Entwicklers zu haben :-)

    > Mal Ernst, es existiert Nachfrage, es macht den
    > Entwicklern scheinbar Spaß, stellt für NTFS eine
    > offene (mehr oder weniger) Dokumentation dar und
    > erweitert die Fähigkeiten freier Software. Brauch
    > man noch mehr Gründe um als freier Entwickler
    > etwas zu machen?

    Von mir aus können die entwickeln was sie wollen. Wird halt keiner mehr brauchen, wenn sie mal eine vernünftige Version aufgestellt haben. Ist ungefähr so, als würde jemand jetzt mit einem FAT-Treiber fertig werden. Aber bevor sie andere Menschen schlagen ist das sicher noch sinnvoller.

  5. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: Slark 17.10.05 - 14:35

    . schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Rennen Entwickler auf der Straße rum und schlagen
    > andere Menschen, wenn sie keine sinnvolle
    > Entwicklungsaufgabe finden?

    Also ich mach das...du etwas nicht?

    > Von mir aus können die entwickeln was sie wollen.
    > Wird halt keiner mehr brauchen, wenn sie mal eine
    > vernünftige Version aufgestellt haben. Ist
    > ungefähr so, als würde jemand jetzt mit einem
    > FAT-Treiber fertig werden. Aber bevor sie andere
    > Menschen schlagen ist das sicher noch
    > sinnvoller.

    -> Post von Chaoswind

  6. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: . 17.10.05 - 14:46

    Das ist nur zum Teil richtig. WinFS wird ein relationales (nicht hierarchisches) FS, das vorerst auf NTFS aufsetzt. Letzten Endes wird die Implementierung aber auf den Technologien des MS SQL Servers Yukon basieren. Dieser hat (oder hatte bis vor kurzer Zeit) jedoch Performanceprobleme, weshalb sich das verzögert.

  7. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: Otto d.O. 17.10.05 - 14:52

    Bis WinFS wirklich heraussen ist und funktioniert, werden noch einige Jahre vergehen. In denen ist es durchaus wünschenswert, dass man Dateien auf einem Dual-Boot Rechner zwischen den beiden Systemen transferieren kann. Momentan ist (leider) FAT32 das einzige Dateisystem, auf das sowohl Windows als auch Linux ohne weiteres lesend und schreibend zugreifen können; es wäre aber sehr nett, wenn dies auch mit NTFS möglich wäre. Momentan verwende ich einen USB-Stick für derartige Transfers (Linux->Windows), weil ich beim Partitionieren der Festplatte vergessen habe, eine FAT32-Partition einzurichten.



    . schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das ist nur zum Teil richtig. WinFS wird ein
    > relationales (nicht hierarchisches) FS, das
    > vorerst auf NTFS aufsetzt. Letzten Endes wird die
    > Implementierung aber auf den Technologien des MS
    > SQL Servers Yukon basieren. Dieser hat (oder hatte
    > bis vor kurzer Zeit) jedoch Performanceprobleme,
    > weshalb sich das verzögert.


  8. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: . 17.10.05 - 15:05

    Klar ist es wünschenswert, Dateien von einem FS auf ein anderes zu kopieren. Aber wenn keine Verzeichnisse oder Dateien angelegt werden können zeigt das, dass noch viel zu wenig Verständnis vorhanden ist. Damit kannst dann von NTFS in die diversen Linux-FS kopieren, aber nicht umgekehrt. Schreiben geht grad mal so, aber auch nur bei wenig Defragmentierung. Und davon, dass das stabil läuft scheinen sie auch noch weit weg zu sein.

    Wenn ich dann eine Datei verändere und dann mit netter Fehlermeldung nicht abspeichern kann bekomm ich einen Schreikrampf und schlag wirklich noch fremde Menschen wie Slark :-)



  9. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: Otto d.O. 17.10.05 - 15:10

    Ich sehe das nicht ganz so krass; wenn wenigstens das Überschreiben bestehender Dateien geht (was schon länger der Fall ist), dann kann man wie folgt vorgehen:
    a) unter Windows eine Datei xxx.zip anlegen und entsprechend lang machen (Inhalt gleichgültig)
    b) unter Linux diese Datei mit dem richtigen Inhalt (gezippt) überschreiben
    c) unter Windows auspacken.
    Ist natürlich etas mühsam; wenn man aber einige Gigabytes transferieren muss, immer noch besser, als das Zeug in 50 Scheibchen zu zerhacken und dann Teil für Teil mittels 128MB USB-Stick zu kopieren.

    Die Fortschritte zeigen jedenfalls, dass es voran geht; vielleicht schaffen's die Typen doch noch, irgendwann alle Operationen vornehmen zu können.


    . schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Klar ist es wünschenswert, Dateien von einem FS
    > auf ein anderes zu kopieren. Aber wenn keine
    > Verzeichnisse oder Dateien angelegt werden können
    > zeigt das, dass noch viel zu wenig Verständnis
    > vorhanden ist. Damit kannst dann von NTFS in die
    > diversen Linux-FS kopieren, aber nicht umgekehrt.
    > Schreiben geht grad mal so, aber auch nur bei
    > wenig Defragmentierung. Und davon, dass das stabil
    > läuft scheinen sie auch noch weit weg zu sein.
    >
    > Wenn ich dann eine Datei verändere und dann mit
    > netter Fehlermeldung nicht abspeichern kann bekomm
    > ich einen Schreikrampf und schlag wirklich noch
    > fremde Menschen wie Slark :-)
    >
    >


  10. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: jester2b 17.10.05 - 15:13


    > > Von mir aus können die entwickeln was sie
    > wollen.
    > Wird halt keiner mehr brauchen, wenn
    > sie mal eine
    > vernünftige Version aufgestellt
    > haben. Ist
    > ungefähr so, als würde jemand
    > jetzt mit einem
    > FAT-Treiber fertig werden.
    > Aber bevor sie andere
    > Menschen schlagen ist
    > das sicher noch
    > sinnvoller.

    Vergiss nicht, dass es sehr lange dauert, bis ein Großteil der Betriebssysteme (und damit einhergehend FS) auf neue Versionen umgestellt werden. Vista wird ewig brauchen, um XP zu verdrängen. Bin mir nicht sicher, aber vor kurzem hab ich gehört, dass Windows 2000 nach wie vor das meistgenutzte Windows ist.

  11. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: Melanchtor 17.10.05 - 15:27

    jester2b schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bin mir nicht sicher, aber vor kurzem
    > hab ich gehört, dass Windows 2000 nach wie vor das
    > meistgenutzte Windows ist.

    Neben NT4 ...

    (Kein Hörensagen, das sind Zahlen unserer PC-Truppe. XP ist noch nicht weit verbreitet, selbst die Cirtix-Farmen laufen noch unter 2000, die meisten Printcluster auch. Leider müssen wir auch immer noch NT4 Treiber vorhalten, das es doch noch eine relevante Zahl an NT4 Workstations gibt.)


  12. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: G-b 17.10.05 - 15:36

    Hi,

    wie is es denn mit dem Treiber für Windows (NT,2000,XP) der Ext2 bzw. Ext3 lesen und schreiben kann? siehe hier http://www.fs-driver.org/

    Hab ich noch nicht getestet. Könnte für euer Problem aber die Lösung sein.

    Gruss

    G-B

    Otto d.O. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich sehe das nicht ganz so krass; wenn wenigstens
    > das Überschreiben bestehender Dateien geht (was
    > schon länger der Fall ist), dann kann man wie
    > folgt vorgehen:
    > a) unter Windows eine Datei xxx.zip anlegen und
    > entsprechend lang machen (Inhalt gleichgültig)
    > b) unter Linux diese Datei mit dem richtigen
    > Inhalt (gezippt) überschreiben
    > c) unter Windows auspacken.
    > Ist natürlich etas mühsam; wenn man aber einige
    > Gigabytes transferieren muss, immer noch besser,
    > als das Zeug in 50 Scheibchen zu zerhacken und
    > dann Teil für Teil mittels 128MB USB-Stick zu
    > kopieren.
    >
    > Die Fortschritte zeigen jedenfalls, dass es voran
    > geht; vielleicht schaffen's die Typen doch noch,
    > irgendwann alle Operationen vornehmen zu können.
    >
    > . schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Klar ist es wünschenswert, Dateien von einem
    > FS
    > auf ein anderes zu kopieren. Aber wenn
    > keine
    > Verzeichnisse oder Dateien angelegt
    > werden können
    > zeigt das, dass noch viel zu
    > wenig Verständnis
    > vorhanden ist. Damit kannst
    > dann von NTFS in die
    > diversen Linux-FS
    > kopieren, aber nicht umgekehrt.
    > Schreiben
    > geht grad mal so, aber auch nur bei
    > wenig
    > Defragmentierung. Und davon, dass das stabil
    >
    > läuft scheinen sie auch noch weit weg zu
    > sein.
    >
    > Wenn ich dann eine Datei
    > verändere und dann mit
    > netter Fehlermeldung
    > nicht abspeichern kann bekomm
    > ich einen
    > Schreikrampf und schlag wirklich noch
    > fremde
    > Menschen wie Slark :-)
    >
    >


  13. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: Otto d.O. 17.10.05 - 16:21

    Wäre auch eine Lösung, wenn ich nicht alles auf ReiserFS konfiguiert hätte ;-)

    Danke jedenfalls für den Tipp, bei der nächsten Installation plane ich eine
    Ext3-Partition für den Datenaustausch ein.


    G-b schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hi,
    >
    > wie is es denn mit dem Treiber für Windows
    > (NT,2000,XP) der Ext2 bzw. Ext3 lesen und
    > schreiben kann? siehe hier
    >
    > Hab ich noch nicht getestet. Könnte für euer
    > Problem aber die Lösung sein.
    >
    > Gruss
    >
    > G-B
    >
    > Otto d.O. schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich sehe das nicht ganz so krass; wenn
    > wenigstens
    > das Überschreiben bestehender
    > Dateien geht (was
    > schon länger der Fall ist),
    > dann kann man wie
    > folgt vorgehen:
    > a)
    > unter Windows eine Datei xxx.zip anlegen und
    >
    > entsprechend lang machen (Inhalt
    > gleichgültig)
    > b) unter Linux diese Datei mit
    > dem richtigen
    > Inhalt (gezippt)
    > überschreiben
    > c) unter Windows
    > auspacken.
    > Ist natürlich etas mühsam; wenn
    > man aber einige
    > Gigabytes transferieren muss,
    > immer noch besser,
    > als das Zeug in 50
    > Scheibchen zu zerhacken und
    > dann Teil für
    > Teil mittels 128MB USB-Stick zu
    >
    > kopieren.
    > > Die Fortschritte zeigen
    > jedenfalls, dass es voran
    > geht; vielleicht
    > schaffen's die Typen doch noch,
    > irgendwann
    > alle Operationen vornehmen zu können.
    > >
    >
    > . schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Klar ist es wünschenswert,
    > Dateien von einem
    > FS
    > auf ein anderes zu
    > kopieren. Aber wenn
    > keine
    > Verzeichnisse
    > oder Dateien angelegt
    > werden können
    >
    > zeigt das, dass noch viel zu
    > wenig
    > Verständnis
    > vorhanden ist. Damit kannst
    >
    > dann von NTFS in die
    > diversen Linux-FS
    >
    > kopieren, aber nicht umgekehrt.
    >
    > Schreiben
    > geht grad mal so, aber auch nur
    > bei
    > wenig
    > Defragmentierung. Und davon,
    > dass das stabil
    >
    > läuft scheinen sie auch
    > noch weit weg zu
    > sein.
    > > Wenn ich
    > dann eine Datei
    > verändere und dann mit
    >
    > netter Fehlermeldung
    > nicht abspeichern kann
    > bekomm
    > ich einen
    > Schreikrampf und schlag
    > wirklich noch
    > fremde
    > Menschen wie Slark
    > :-)
    > > > >
    > > >
    >
    >


  14. EXT2 Treiber für Windows

    Autor: Tarand 17.10.05 - 16:26

    Hi,

    das ist ja wunderbar. Den werde ich baldigst testen. Es gibt so viele Entwicklungen, aber man muss immer wieder feststellen wie wenig man davon kennt.

    Vielen Dank.

    Und achja. Der NTFS Treiber ist sehr wichtig. Und ich habe sehr viel Respekt vor dem Entwicklerteam. Gründe möchte ich an dieser Stelle nicht nennen, obwohl ich ein Fan von qualifizierten Posts bin.

    ;-)

    Ciao Tarand



    G-b schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hi,
    >
    > wie is es denn mit dem Treiber für Windows
    > (NT,2000,XP) der Ext2 bzw. Ext3 lesen und
    > schreiben kann? siehe hier
    >
    > Hab ich noch nicht getestet. Könnte für euer
    > Problem aber die Lösung sein.
    >
    > Gruss
    >
    > G-B

  15. Re: EXT2 Treiber für Windows

    Autor: IP Platte 17.10.05 - 16:38

    Wie isses denn mit so einem mobilen Plattenteil, das über IP angesprochen wird? Kostet doch mittlerweile nur noch nen 50er mehr wie einfache USB Platten?

    Tarand schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hi,
    >
    > das ist ja wunderbar. Den werde ich baldigst
    > testen. Es gibt so viele Entwicklungen, aber man
    > muss immer wieder feststellen wie wenig man davon
    > kennt.
    >
    > Vielen Dank.
    >
    > Und achja. Der NTFS Treiber ist sehr wichtig. Und
    > ich habe sehr viel Respekt vor dem Entwicklerteam.
    > Gründe möchte ich an dieser Stelle nicht nennen,
    > obwohl ich ein Fan von qualifizierten Posts bin.
    >
    > ;-)
    >
    > Ciao Tarand
    >
    > G-b schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Hi,
    >
    > wie is es denn mit dem Treiber
    > für Windows
    > (NT,2000,XP) der Ext2 bzw. Ext3
    > lesen und
    > schreiben kann? siehe hier
    >
    > Hab ich noch nicht getestet. Könnte für
    > euer
    > Problem aber die Lösung sein.
    >
    > Gruss
    >
    > G-B
    >


  16. Re: Unnötiger Beietrag

    Autor: flax 17.10.05 - 16:40

    Politisch gesehen magst Du recht haben. Aber um eine Windows-Kiste zu administrieren, kann das durchaus sinnvoll sein, da man mit Live-CDs ein vollständiges System booten und von dort aus die Windows-Partition reparieren kann. Während des Vorgangs hat man LAN, Internet etc. zur Verfügung - jeder der schon mal versucht hat, Norton Ghost auf ner etwas exotischen Konfiguration zu benutzen, kann wohl ein Lied davon singen.

    Somit kann ich zB Partimage verwenden oder eben Systemdateien wiederherstellen etc.

    Der einzige Grund der IMHO gegen NTFS auf Linux spricht ist, dass das Ganze schon mit captive-ntfs funktioniert, und jeder der NTFS auf Linux braucht, wird wohl auch die dazu nötigen Files von Windows haben.

    Gruss
    Flavio


    . schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach ist die
    > NTFS-Treiberentwicklung für Linux die unnötigste
    > Arbeit, die man sich antun kann.
    >
    > Dass NTFS ein wenig in die Jahre gekommen ist und
    > einem neuen FS weichen sollte ist klar. Hat sogar
    > MS begriffen. Man darf gespannt sein, was das neue
    > FS kann. Solange keine Performancedaten und keine
    > funktionale Spezifikation des Releasekandidaten
    > verfügbar ist, bringt eine Diskussion hier aber
    > nicht viel.
    >
    > Wenn WinFS heraussen ist können die wahrscheinlich
    > gerade mal mit der Fragmentierung umgehen, bis es
    > sich in der Windowswelt durchgesetzt hat können
    > sie dann löschen auch schon. Brauchen wirds dann
    > halt keiner mehr.
    >
    > Also wozu das?!?
    >
    > Da können sich dann ein paar Freaks auf die
    > Schulter klopfen und sich freuen wie intelligent
    > sie sind. Keine Frage, braucht sicher einiges an
    > Hirnschmalz, einen Treiber für ein FS zu
    > entwickeln, wenn es vom Hersteller keinen Support
    > gibt, aber die Frage nach einem Sinn stellen sich
    > die ja offensichtlich nicht ...




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  17. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: JTR 17.10.05 - 16:46

    . schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach ist die
    > NTFS-Treiberentwicklung für Linux die unnötigste
    > Arbeit, die man sich antun kann.
    >
    > Dass NTFS ein wenig in die Jahre gekommen ist und
    > einem neuen FS weichen sollte ist klar. Hat sogar
    > MS begriffen. Man darf gespannt sein, was das neue
    > FS kann. Solange keine Performancedaten und keine
    > funktionale Spezifikation des Releasekandidaten
    > verfügbar ist, bringt eine Diskussion hier aber
    > nicht viel.
    >
    > Wenn WinFS heraussen ist können die wahrscheinlich
    > gerade mal mit der Fragmentierung umgehen, bis es
    > sich in der Windowswelt durchgesetzt hat können
    > sie dann löschen auch schon. Brauchen wirds dann
    > halt keiner mehr.
    >
    > Also wozu das?!?
    >
    > Da können sich dann ein paar Freaks auf die
    > Schulter klopfen und sich freuen wie intelligent
    > sie sind. Keine Frage, braucht sicher einiges an
    > Hirnschmalz, einen Treiber für ein FS zu
    > entwickeln, wenn es vom Hersteller keinen Support
    > gibt, aber die Frage nach einem Sinn stellen sich
    > die ja offensichtlich nicht ...


    Ich frage mich ganz im allgemeinen warum man ein NTFS Treiber für Linux braucht, wo doch Total Commander mit Reise und Ext Partitionen meines Wissens umgehen kann. Zudem gibt es auch die Lösung mit virtuellen Maschinen, da wird dann doch per IP kommuniziert. Oder wie löst das VmWare?

  18. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: liquidnight 17.10.05 - 19:04

    . schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Meiner Meinung nach ist die
    > NTFS-Treiberentwicklung für Linux die unnötigste
    > Arbeit, die man sich antun kann.

    nein, wenn das funktioniert, kann man endlich bei dualboot-kisten den linux-bootsektor in die winnt-partition reinbringen und davon booten ohne extra windows geobootet zu haben.

  19. Re: Unnötige Arbeit

    Autor: Ashura 17.10.05 - 21:44

    liquidnight schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > nein, wenn das funktioniert, kann man endlich bei
    > dualboot-kisten den linux-bootsektor in die
    > winnt-partition reinbringen und davon booten ohne
    > extra windows geobootet zu haben.

    Wie meinst du das?

    Meines Wissens gibt es keinen expliziten “Linux-Bootsektor”, es besteht nur die Möglichkeit, den Bootloader der Wahl in den MBR der ersten Festplatte zu schreiben.

    Und wozu soll zum derzeitigen Stand Windows gebootet werden? Man kann ein GNU/Linux-System nutzen, ohne nach der Installation selbigem auch nur einmal Windows gebootet zu haben.

    Ich wäre über eine Erläuterung dankbar.


    Gruß, Ashura



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.10.05 21:45 durch Ashura.

  20. Re: Unnötiger Beietrag

    Autor: Yellow2 18.10.05 - 01:33

    Um Windows Systeme mit NTFS zu reparieren reichen die eingebauten Funktionen + PE vollkommen aus. Für 'normale' user gibts Barts PE. Also wozu bitte ein Linux verwenden ??? - aber wers gern umständlich mag oder der Meinung ist, das restliche LiveCD Gerümpel zu brauchen ...

    Im übrigen ist ein NTFS Treiber für Linux doch nicht schlecht - auch wenn mich wundert, dass die Entwicklung so schleppend voran geht. Entsprechende Treiber gibt es schon lange für DOS - und die funktionieren. Diese Entwickler hatten dieselben Voraussetzungen (von kommerziellen Aspekten abgesehen).

    Wenn man Lust hat entsprechendes zu Entwickeln, warum soll man es nicht tun. NTFS ist schliesslich auch n super FS. Allerdings würde ich lieber an besseren FS für Linux arbeiten. Nicht das diese schlecht wären, aber warum nicht besser werden. Den WinFS ansatz von MS halte ich schon seit langem für überfällig und habe mich schon bei der Einführung von NTFS gefragt warum man nicht gleich ein an "Datenbankstrukturen" angelehntes FS entwickelt- man darf gespannt sein wie WinFS läuft - was man der EntwicklerDoku entnehmen kann wirds n grosser fortschritt. Hat mich selbst überrascht das es jetzt doch mit Vista verschippert wird. Na hoffentlich geht das gut.

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    Bundesbehörden haben mehrere Millionen Euro für eigene Apps ausgegeben. Der Bundesrechnungshof will diese abschalten lassen, wenn der Betrieb weitere Kosten verursacht.

  2. Riot Games: Schatteninseln und Zeitreisen mit League of Legends
    Riot Games
    Schatteninseln und Zeitreisen mit League of Legends

    Zwei sehr unterschiedliche Abenteuer für Einzelspieler hat Riot Games vorgestellt - beide sind in der Welt von League of Legends angesiedelt. In Ruined King erkunden die Champions die mysteriösen Schatteninseln, Conv/Rgence beschäftigt sich mit Zeitmanipulation.

  3. Energiewende: Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
    Energiewende
    Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung

    Dänemark will seine klimaschädlichen Emissionen bis 2030 um 70 Prozent reduzieren. Eine Maßnahme ist der weitere Ausbau der Windenergie. Die Regierung plant einen riesigen Windpark mit angeschlossener Power-To-X-Anlage auf einer künstlichen Insel.


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