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Online-Filmvermietung erheblich teurer als in der Videothek

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  1. Online-Filmvermietung erheblich teurer als in der Videothek

    Autor: Local_Horst 30.08.12 - 15:12

    Der nominell höhere Preis relativiert sich aber, wenn man den zeitlichen und wegemäßigen Aufwand mit einbezieht. Wenn ich mir DVDs in der Videothek ausleihen wollte, müsste ich zum VideoBuster quer durch die Stadt, bei der Rückgabe ebenfalls. Mir wäre also VoD einen Euro mehr wert, wenn das DRM-Gegängele nicht wäre.
    Das die Verleiher mit VoD einen generell besseren Schnitt machen, ist anzunehmen, da keine Gebäude oder Personal vor Ort zu unterhalten sind. Aber die leben auch nur vom Geld-verdienen und man kann hoffen, dass die Preise durch einen größeren Markt und mehr Anbietern fallen und sich den Thekenpreisen anpassen werden.

  2. Re: Online-Filmvermietung erheblich teurer als in der Videothek

    Autor: Anonymer Nutzer 30.08.12 - 17:16

    das relativiert sich gar nicht, wenn man bedenkt, dass Onlinevideotheken im Verhältnis viel geringere Kosten haben.

    Geringere Kosten + Höhere Preise = Kunden verarscht

  3. Re: Online-Filmvermietung erheblich teurer als in der Videothek

    Autor: wasabi 30.08.12 - 18:00

    > Mir wäre also VoD einen Euro mehr wert, wenn das DRM-Gegängele nicht wäre.
    Mal konkret gefragt: Was genau stört dich am DRM? Manche scheinen da so aus Prinzip drauf allergisch zu reagieren. Es geht hier ja nur ums leihen. Viele Anbieter haben auch Clients für Smartphones, Spielkonsolen, SetTopBoxen etc. Da sitzt man bequem auf dem Sofa, sucht sich einen Film auf und schaut in sich einfach direkt an. Und bezahlt dafür. Wo ist da jetzt die schlimme Gängelung?

    >Das die Verleiher mit VoD einen generell besseren Schnitt machen, ist anzunehmen, da keine Gebäude oder Personal vor Ort zu unterhalten sind.
    Hab dazu schon einen anderen Thread eröffnet. Ich weiß nicht ob man das so vergleihen kann, aber die Lizensierung ist ja wohl doch anders. Wie ich das sehen, haben die Rechteinhaber bei VOD viel mehr Einfluss.

    >Aber die leben auch nur vom Geld-verdienen und man kann hoffen, dass die Preise durch einen größeren Markt und mehr Anbietern fallen und sich den Thekenpreisen anpassen werden.
    Ich weiß nicht, ob das wirklich der Grund ist. Wir können natürlich nur mutmaßen, wie viel das Studio von diesen z.B. 4¤ bekommt, die das leihen kostet. Und die Rechteanbieter haben ja auch in der Hand, welche Filme es überhaupt gibt, und unter welchen Bedingungen die vermietet werden.

  4. Re: Online-Filmvermietung erheblich teurer als in der Videothek

    Autor: Local_Horst 30.08.12 - 19:23

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Mir wäre also VoD einen Euro mehr wert, wenn das DRM-Gegängele nicht
    > wäre.
    > Mal konkret gefragt: Was genau stört dich am DRM? Manche scheinen da so aus
    > Prinzip drauf allergisch zu reagieren. Es geht hier ja nur ums leihen.
    > Viele Anbieter haben auch Clients für Smartphones, Spielkonsolen,
    > SetTopBoxen etc. Da sitzt man bequem auf dem Sofa, sucht sich einen Film
    > auf und schaut in sich einfach direkt an. Und bezahlt dafür. Wo ist da
    > jetzt die schlimme Gängelung?
    >
    Bei mir ganz einfach, weil ich nicht generell ein Movie am Stück vom Sofa aus sehe bzw dazu komme. Es kommt etwas beruflich/privat dazwischen oder man schlummert während des Films einfach weg, und der nächste Abend, wo man noch weiter schauen könnte, ist anderweitig verplant. Oder wenn ich Lust verspüre, vom Sofa ins Bett zu wechseln und im Schlafzimmer weiter zu schauen. Bei meiner bisherigen Praxis, gekaufte DVD/BD auf ein NAS zu rippen und von dort aus im Haus zu streamen, ist das kein Problem. Auch Prinzipiell halte ich von solchem DRM nicht viel, da es den Kunden eher ärgert und Schwarzkopien nicht verhindert, sonder eher einige zum illegalen download treibt.

    > >Das die Verleiher mit VoD einen generell besseren Schnitt machen, ist
    > anzunehmen, da keine Gebäude oder Personal vor Ort zu unterhalten sind.
    > Hab dazu schon einen anderen Thread eröffnet. Ich weiß nicht ob man das so
    > vergleihen kann, aber die Lizensierung ist ja wohl doch anders. Wie ich das
    > sehen, haben die Rechteinhaber bei VOD viel mehr Einfluss.
    >
    > >Aber die leben auch nur vom Geld-verdienen und man kann hoffen, dass die
    > Preise durch einen größeren Markt und mehr Anbietern fallen und sich den
    > Thekenpreisen anpassen werden.
    > Ich weiß nicht, ob das wirklich der Grund ist. Wir können natürlich nur
    > mutmaßen, wie viel das Studio von diesen z.B. 4¤ bekommt, die das leihen
    > kostet. Und die Rechteanbieter haben ja auch in der Hand, welche Filme es
    > überhaupt gibt, und unter welchen Bedingungen die vermietet werden.

    Ich denke auch, dass die Rechteinhaber für die Online-Lizenzen mehr kassieren als für Verleih-DVD/BD. Und auch der direkte Einfluss auf jedes Objekt seitens der Produzenten wird bei VoD größer sein als bei Silberlingen, da die DRM-Vorgaben von diesen eingestellt werden. Oft wird sich gewundert, warum in einem VoD-Dienst ein Film als nicht mehr vorrätig/verliehen ausgegeben wird - ganz einfach, der Verleiher selbst kann eben nicht x Kopien gleichzeitig heraus geben. Trotzdem glaube ich, dass die VoD-Preise sinken werden, egal in wie weit die Produzenten da Einfluss haben. Wenn es fast nur noch VoD gibt und die Leute nicht ¤ 3,99 für einen non-Blockbuster ausgeben wollen, werden sich schon Verhandlungen zwischen Verleihern und Produzenten ergeben, um günstiger anbieten zu können.

  5. Re: Online-Filmvermietung erheblich teurer als in der Videothek

    Autor: d-tail 30.08.12 - 22:33

    HerrMannelig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > das relativiert sich gar nicht, wenn man bedenkt, dass Onlinevideotheken im
    > Verhältnis viel geringere Kosten haben.
    >
    > Geringere Kosten + Höhere Preise = Kunden verarscht

    Boah, wie lange hält sich dieser Mythos eigentlich noch? Sicher, man hat keine Ladenmiete, dafür hat man:

    - Traffic Kosten
    - Stromkosten für Server (und Strom wird immer teurer)
    - Kosten für Mitarbeiter, die die Server warten
    - Kosten für Mitarbeiter, die ständig das Webangebot verbessern, die Firewalls pflegen etc.
    - Kosten für ein leistungsfähiges Rechenzentrum oder Managed Hosting mit allen Schikanen

    Im übrigen, mir persönlich sind geringere Kosten sowieso egal. In meiner Geburtsstadt haben alle Laden-Videotheken dicht gemacht. Ergebnis: Ich müsste in die Nachbarstadt fahren, was Sprit oder Geld für ÖPNV kostet (und das nicht wenig) sowie Zeit. So, und wenn ich nun unbedingt gerade nen bestimmten Film schauen will, ist mir das sowieso egal ob der Stream nun 2.99 oder 3.99 kostet.

  6. Re: Online-Filmvermietung erheblich teurer als in der Videothek

    Autor: lisgoem8 31.08.12 - 02:55

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Mir wäre also VoD einen Euro mehr wert, wenn das DRM-Gegängele nicht
    > wäre.
    > Mal konkret gefragt: Was genau stört dich am DRM? Manche scheinen da so aus
    > Prinzip drauf allergisch zu reagieren. Es geht hier ja nur ums leihen.

    Oh da möchte ich was dazu sagen....

    Es funktioniert oft nicht. Entweder ist das DRM "Sauer" das man nur ein DVI/HDMI Kabel nutzt oder der Browser passt dem DRM nicht. Oder gar das Betriebssystem.

    Ich bin mir bewusst, das die Filmemacher auch bisschen Geld brauchen. Aber deshalb installieren die meisten ungern was sie verlangen. Bisschen Schutz ist Oki. Aber nicht übertreiben. Das Gesetzt verbiete alles zu umgehen. Wer es trotzdem will, findet eh immer einen anderen Weg. es werden aber leider immer die Falschen dafür bestraft :-(

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