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Teilweise nicht nachvollziehbare Kritik

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  1. Teilweise nicht nachvollziehbare Kritik

    Autor: Volker Zota 24.10.12 - 19:22

    Damit von Daniel Pooks etwaige Interessenten nicht abgeschreckt werden, möchte ich kurz darauf hinweisen, dass Rocksmith den Schwierigkeitsgrad nicht nur anzieht, sondern wenn man schlecht spielt auch dynamisch wieder senkt; da reicht schon ein Verspieler und aus (beispielsweise) heranschwebenden Akkorden werden wieder Einzelnoten.

    Insofern kann ich die Kritik des Kollegen nicht ganz nachvollziehen. Außerdem kann man in den Optionen (unter Schwierigkeitseinstellungen) alle Songs wieder auf den einfachsten Modus zurücksetzen (Niedrigste Schwierigkeit), wenn es denn nötig sein sollte. Sonst startet Rocksmith sinnvollerweise immer mit dem Schwierigkeitsgrad der bisherigen Höchstleistung.

    Grüße,
    Volker Zota

    P.S.: Zur Motivationskurve: Ich habe zwar seit 15 Jahren eine E-Gitarre, habe sie aber tatsächlich nicht gespielt, bevor ich Rocksmith gekauft habe. Inzwischen spiele ich seit einem Dreivierteljahr fast täglich (45 - 60 min) und merke deutlich, dass es mit meinen Fähigkeiten bergauf geht - wenn auch nicht so schnell, wie ich es mir vielleicht erhofft habe. Nach drei Wochen darf man da einfach noch nicht so viel erwarten - und klar, einen Gitarrenlehrer ersetzt das Spiel nicht, macht aber Hölle viel Spaß!

  2. Re: Teilweise nicht nachvollziehbare Kritik

    Autor: dp (Golem.de) 24.10.12 - 20:26

    Guten Tag,

    dass der Schwierigkeitsgrad auch rückwärtig dynamisch ist, bringe ich im Text und Video zur Erwähnung. Ich hatte trotzdem das Gefühl, tendenziell würde mich das Spiel immer deutlich zu fortgeschritten einstufen. Wirklich lange auf einem Niveau üben zu können, das hätte mir sehr geholfen. Das Zurücksetzen ist für mich nicht hilfreich, da ich die Dynamik damit ja nicht dauerhaft außer Kraft setzen kann.

    Mit Einschränkungen empfehle ich Rocksmith eigentlich auch, an Leute die schon Gitarre spielen oder sich über das "Spiel" hinaus damit beschäftigen können. Der Test sollte vor allem klären: Wie fühlt sich ein absoluter Anfänger, der alleine mit Rocksmith das Gitarrespielen lernen möchte. Bewusst subjektiv, darum auch aus meiner Perspektive geschrieben.

    Das Hauptproblem war letztendlich noch nicht mal der Schwierigkeitsgrad, sondern der fehlende Leitfaden. Ich hätte gerne zumindest die Option, einem festgelegten Lernweg folgen zu können, der von Profis konzipiert wurde und den ich in meinem bevorzugten Tempo folgen darf. Ich war bis jetzt total orientierungslos, wo ich den Hebel als nächstes ansetzen und welche Techniken ich erst mal richtig üben sollte, ehe ich andere lerne.

    Manche Leute kommen bestimmt auch so mit Rocksmith klar, mir hat der Komfort aber sehr gefehlt. Was nicht heißt, ich würde nicht dran bleiben. Bloß liegen jetzt noch ein paar gute Gitarrenbücher neben meiner Spielkonsole. :)

    Rock on, freundliche Grüße

    Daniel Pook
    Golem.de / Videoredakteur

  3. Re: Teilweise nicht nachvollziehbare Kritik

    Autor: Whitey 24.10.12 - 21:28

    Ich glaube es ist verfehlt, Rocksmith als Lernprogramm einzustufen. Natürlich kann man mit dem Spiel auch üben und dafür werden es viele Spieler wohl auch nutzen, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass es in erster Linie dafür konzipiert ist. Wer Gitarrespielen lernen möchte, der sollte natürlich diverse Quellen nutzen und nicht nur ein Video-/Computerspiel.

    Das Produkt erscheint mir eher als ein Versuch, bestehende Spiele wie Guitar Hero oder Rockband auf den nächsten Level zu hiefen und gleichzeitig lerninteressierte Jugendliche abzufangen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Songs eben auch an einer richtigen Gitarre nachzuspielen und zu üben.

    Wenn man sich verschiedene Bücher zum Thema Gitarre-lernen ansieht, wird man schnell feststellen, dass es hier sehr viele unterschiedliche Wege gibt bzw. Wege vorgeschlagen werden. Für welchen hätte man sich nun entscheiden sollen? Was für X ein wirklich guter Weg ist, ist für Y vielleicht absolut unbrauchbar. Insofern kann ich die Kritik, dass kein Weg vorgegeben ist, sicher ein Stück weit nachvollziehen, durch die obige Argumentation sehe ich diese aber als nicht so dramatisch an. Ich denke auch, dass der Spieler relativ schnell herausfinden wird, welche Übungen ihm liegen, bzw. was er jetzt "braucht" bzw. üben möchte.

  4. Re: Teilweise nicht nachvollziehbare Kritik

    Autor: Rocksmith-Blog 26.10.12 - 18:32

    Ich sehe es eigentlich genau umgekehrt. Für mich ist Rocksmith ein Lerntool mit spielerischem Charakter. Ich spiele selber erst seit 10 Monaten Gitarre und zwar zu 90% mit Rocksmith. Natürlich habe auch ich mir das ein oder andere Buch gekauft, die ein oder andere DVD etc etc. Aber das Meiste lerne ich ganz klar mit RS. Ich spiele dabei so gut wie nie auf Score oder versuche die Auftritte zu meistern, sondern nehme mir ein Lied vor, gehe in den Riff Repeater und lerne das Lied Stück für Stück, so wie man es machen soll.
    Natürlich kann man es nur als Game verwenden aber dafür wäre es mir dann irgendwann tatsächlich zu schwierig, denn damit hat der Daniel Recht, der Schwierigkeitsgrad zieht irgendwann wirklich extrem an.

    www.rocksmith-blog.net
    http://www.facebook.com/Rocksmith.Blog

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