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JALD

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  1. Re: JALD

    Autor: faxe 29.10.05 - 13:37

    Tobi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > BSDDaemon schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > .(punkt) schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > ...
    > > > Da sind
    > die vielen XP Versionen natürlich
    > einfacher.
    > ODer demnächst die bis zu 20
    > verschiedenen
    > Vista Versionen. Wirklich, sehr
    >
    > übersichtlich.
    > > > > 1 mal
    > bearbeitet. Zuletzt am 29.10.05 05:53.
    >
    > 99.9% der Software läuft progbemlos ohne Umstände
    > auf allen Version. Ist das bei Linux auch immer
    > so?


    seh ich auch so bei windows xp sinds eben nicht versionen sondern hauptsächlich security patches. aber laufen tut fast alles auf nem standard xp das man über windows update aktuell hält. das ist sicher kein punkt um microsoft anzugreifen.

    ein vorteil von ein paar linux distributionen weniger wäre auch noch das sich mehr developer auf die distris konzentrieren können was nochmal zu höherer qualität führen würde.

  2. Re: JALD

    Autor: vanstrand 29.10.05 - 13:41

    Was ich nicht nachvollziehen kann, wie kann man allen ernstes behaupten bei linux würde es sich um "ansätze" handeln an ms heranzukommen. sorry aber wenn man dann noch schreibt es sei verwirrend versteh ich die welt nicht mehr. nur mal so als beispiel meine mutter hat´s kapiert meins schwester auch, beide nicht umbedingt neerdverdächtig. für den durchschnittsuser ist es völlig egal ob er vor ms xp oder einer kde oberfläche sitzt!
    bei der installation und der administration gibt es natürlich unterschiede zu xp
    ich installiere schneller ein suse oder ubuntu als ein xp. logisch da ich xp vielleicht 3 mal installiert habe linux distris schon 100ert mal. der durchschnittsuser bekommt weder xp noch linux sauber installiert und administriert.
    wenn es richtung server geht, dann kommt man wohl sehr schwer an linux und oss vorbei. es sollte auch mal auf seinem xp rechner nachsehen was so an lizensierter software installiert ist und mal kurz zusammen zählen was man so investieren muss.

    grüsse
    vanstrand


    imagodespira schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Chaoswind schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > imagodespira schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Windows ist Windows, mit all
    > seinen Macken...
    > > > Und welches nun
    > genau? Win 3.x? Win NT 3.x? Win
    > 95? Win
    > NT4.x? Win 98? Win ME? Win 2000? Win 2k?
    > Win
    > XP? Win Vista?
    >
    > Ich denke wir reden hier in Jedem Fall von XP,
    > oder hast du auch noch
    > deinen Kernel0.1 oder was auch immer.
    >
    > > > bei Linux sehe ich nicht durch. Und
    > wenn
    > man
    > einige Leute fragt was man
    > nehmen soll,
    > sagt jeder
    > was anderes. Ich
    > habe mal Unbuntu
    > versucht und
    > fand es
    > nicht wirklich die
    > Wucht, da wurde mir
    >
    > gesagt: Nimm doch
    > Kunbunti (oder wie das
    > heisst),
    > ein anderer
    > Schwört wieder auf
    > Suse...
    > > Lass mich raten: Du faehrst
    > noch den guten alten
    > Trabbi, weil die auswahl
    > zwischen den ganzen
    > anderen Automarken dich
    > nur verwirrt...
    >
    > Langsam ist mir die Diskussion zu dämlich, ich
    > habe nichts gegen Linux, habe nur meine
    > Erfahrungen geschrieben. Für einen Neueinsteiger
    > wie mich ist es nicht wirklich einfach eine Wahl
    > zu treffen. Aber wenn ihr Linuxer all solche
    > Deppen seid wie einige hier, dann hab ich keine
    > Lust mehr irgendwas zu testen.
    >
    > Es ist nur schade für diejenigen die sich wirklich
    > an den Projekten beteiligen und etwas schaffen
    > wollen.
    >
    > > > Eine Klare Linie erkenne ich jedenfalls
    > bei
    > diesem
    > Betriebssystem nicht (ja,
    > jetz
    > schreien welche,
    > dass Linux nur ein
    > Kernel
    > ist.. Wow... noch mehr
    > Wirres
    > Zeug...)
    > > Das ist kein wirres ZEugs, du
    > verstehst es nur
    > nicht.
    >
    > Ich bleibe immer noch bei meinem Standpunkt. Linux
    > hat nicht wirklich eine klare Linie, viele gute
    > Ansätze aus denen auch was werden kann... bloss
    > diese ganzen Desktopumgebungen oder was es da
    > slles so gibt sind für mich nichts weiter als
    > Versuche an Windows heranzukommen
    > (verbreitungstechnisch). Wenn Linux für die Masse
    > werden soll, dann muss es klare Richtlinien geben
    > die ich bis jetzt nicht sehe...
    >
    > Ich weiss nicht, ob ich hier nochmal antworte, das
    > ist mir zu dämlich mich mit 12 jährigen
    > Linuxjüngern rumzustreiten.
    >
    > Zu meiner Person: ich bin seit 6 Jahren
    > selbständig, spezialisiert auf Computergrafik und
    > Webdesign verdiene aber mein Geld auch mit
    > Installationen von Rechnern (Windows). Durch die
    > steigende Akzeptanz von Linux muss ich mich evtl.
    > irgendwann in diese Richtung erweitern, obwohl ich
    > mir das noch überlegen muss ... wirklich überzeugt
    > hat mich noch nichts. Und wenn ich mir hier die
    > Forumslinuxcommunity anschaue, dann vielen dank...
    > zu viele Deppen und leider nur wenige ernsthafte
    > User die helfen können und wollen und nicht nur
    > engstirnig in eine Richtung sehen... Ab und zu
    > über den Tellerrand schauen schadet auch keinem
    > Linuxuser, genau wie sich Linux weiterentwickelt
    > hat, ist auch Windows nicht stehengeblieben.
    >
    >


  3. Re: es eben nicht

    Autor: vanstrand 29.10.05 - 13:44

    hallo dam,

    mal eine frage: hast du schon mal eine linux distri installiert? wenn ja woran bist du denn bitte gescheitert?

    grüsse

    DaM schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > MS-Admin schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > DaM schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Just
    > > anonther
    >
    > > Linux
    > > Distribution
    > Zeigt nur,
    > dass Du es nicht verstanden hast. Ob
    > das nun
    > am Thema liegt, oder an Dir, will ich
    > nicht
    > bewerten
    > Ah, ja? Lies mal im Artikel:
    > "...wartet die Linux-Distribution Symphony..."
    > Das ist also eine weitere Ditri.
    >
    > > > So langsam verliert man doch den
    > Überblick.
    > Dann sollte man einfach die Finger
    > davon lassen. ;-)
    > Super Argument. Echt jetzt! :-)
    >
    > > > Aber ne nette Idee ist es schon. Das
    > muss
    > > man sagen.
    > Was jetzt? das es
    > "noch eine Linux-Distri" ist?
    > Oder doch die
    > Idee, einen konsequent neuen Desktop
    > auf
    > Basis der Mozilla-/Gecko-Runtime zu machen?
    > Na eben die Ausnutzung der Ecken.
    >
    > Und nun noch meinen Senf zu "Windows zum Daddeln -
    > Linux zum Arbeiten".
    >
    > Eingeschränkt kann ich da zustimmen. ABER wenn man
    > zum Arbeiten Office benötigt ist Windows noch
    > angesagt. 100%ige Kompatibilität zwischen
    > OpenOffice und MS Office gibt es noch nicht.
    >
    > Aber die Grundidee von Linux, dass die Software
    > frei und kostenlos ist, auch dass der Support
    > (z.B. der Ubuntu-XChat) schneller ist, etc etc,
    > keine Viren, die Benutzerebenen, etc etc. ist
    > wirklich gut und ich glaube auf lange Sicht wird
    > sich Linux mehr durchsetzen. Allerdings muss es
    > dazu "DAU-Freundlicher" werden. Bislang hab ich da
    > noch keine Distr gesehen. Der Normale Nutzer
    > braucht eben ein funktionierendes System, und
    > nicht etwas, mit dem er sich großartig
    > auseinandersetzen muss. Dazu haben die meisten
    > keine Zeit. Und da der Großteil nunmal
    > Windows-Kiddies sind, und man diese Bedienung
    > kennt, wird der Umstieg, sofern es nicht
    > benutzerfreundlicher wird, schwierig.


  4. Guckst du hier!

    Autor: sleipnir 29.10.05 - 14:04

    Tobi schrieb:

    > 99.9% der Software läuft progbemlos ohne Umstände
    > auf allen Version. Ist das bei Linux auch immer
    > so?

    http://klik.atekon.de/

    http://www.pro-linux.de/berichte/klik.html

    Das ist in Synphony nach allem was ich bisher gelesen hab auch integriert. Es gibt schon eine ganze Menge Software in dieser Form. Programme existieren damit nur im temporären Verzeichnis, das beim herunterfahren gelöscht wird und eingepackt inkl scripte zum ausführen in .cmg Dateien.

    Dadurch ist das Programm vom Rest des Systems vollkommen entkoppelt.

    Damit ist es Wurst, welche Distribution man einsetzt. Dieser Kritikpunkt ist also auch nicht wirklich Haltbar, wenn man genau hinsieht.

  5. Re: JALD

    Autor: Chaoswind 29.10.05 - 14:06

    imagodespira schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Windows ist Windows, mit all seinen Macken...
    > >Und welches nun genau? Win 3.x? Win NT 3.x? Win
    > > 95? Win NT4.x? Win 98? Win ME? Win 2000? Win 2k?
    > > Win XP? Win Vista?
    > Ich denke wir reden hier in Jedem Fall von XP,

    Nein. Es gibt noch viele Systeme bei denen XP nicht eingesetzt wird. Win NT4 wird noch sehr haeufig eingesetzt, Win98 gelegentlich, Win 2k hat noch eine sehr grosse verbreitung und Win ME gibt es bei einigen Gebrauchten Systemen sogar noch als Vorinstallation.

    > oder hast du auch noch deinen Kernel0.1 oder was auch > immer.

    Der Kernel ist irrelevant. Windows ist kein Kernel, nicht mal ein Betriebssystem, sondern ebenfalls eine Distribution.

    > > Lass mich raten: Du faehrst noch den guten alten
    > > Trabbi, weil die auswahl zwischen den ganzen
    > > anderen Automarken dich nur verwirrt...
    > Langsam ist mir die Diskussion zu dämlich, ich
    > habe nichts gegen Linux, habe nur meine
    > Erfahrungen geschrieben. Für einen Neueinsteiger

    Und ich hab dir gezeigt wie falsch deine Sicht ist, weil du in jedem anderen Bereich das gleiche problem hast. Solange du nicht gerade in Sibirien lebst hast du überall mehr als eine Auswahl. Aber seltsamerweise beschwert sich niemand das es drei dutzend verschiedene Kleinwagenmodelle gibt, oder fuenf dutzend verschiedene Teewürste im Supermarkt. Oder mehrere Tausend Spiele. Dreizig dutzend Kartenspiele...

    > wie mich ist es nicht wirklich einfach eine Wahl
    > zu treffen. Aber wenn ihr Linuxer all solche

    Finde heraus was du willst, dann hast du deine Wahl getroffen. Danach kannst du irgendwann immer noch die Feinheiten abwaegen.

    > Es ist nur schade für diejenigen die sich wirklich
    > an den Projekten beteiligen und etwas schaffen
    > wollen.

    Nimm es nicht persönlich, aber den Projekten hilft man nicht mit den ewig gleichen dummen beschwerden. Das im Unix-lager eine grosse Vielfalt existiert weiss jeder. Das einige damit probleme haben auch. Mit rumjammern aendert sich daran nichts.

    > > Das ist kein wirres Zeugs, du verstehst es nur
    > > nicht.
    > Ich bleibe immer noch bei meinem Standpunkt. Linux
    > hat nicht wirklich eine klare Linie, viele gute

    Das soll sie es auch nicht. Ausserdem haben die Desktopumgebungen nichts mit Linux zu tun. Linux ist ein Kernel und im weiteren Sinne ein Betriebssystem. Die Desktopumgebungen aber sind weitgehend Betriebssystemunabhaengig.

    > Ansätze aus denen auch was werden kann... bloss
    > diese ganzen Desktopumgebungen oder was es da
    > slles so gibt sind für mich nichts weiter als
    > Versuche an Windows heranzukommen

    Wie gesagt, du verstehst es nicht.
    Die Entwicklung ist gut, so wie sie ist.

    > Installationen von Rechnern (Windows). Durch die
    > steigende Akzeptanz von Linux muss ich mich evtl.
    > irgendwann in diese Richtung erweitern, obwohl ich
    > mir das noch überlegen muss ... wirklich überzeugt
    > hat mich noch nichts. Und wenn ich mir hier die

    Tja, Linux und seine DEs sind kein Windows, und werden es auch nie sein. Entweder machst du dich mit komplett neuen Konzepten vertraut, oder überlaesst das Installieren zukünftig den Distributionen ;)

    Aber wenn du dich darüber beschwerst das du zu Faul bist dich selbst zu informieren, dann kann man dir auch nicht helfen.

  6. Re: JALD

    Autor: Chaoswind 29.10.05 - 14:10

    vanstrand schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was ich nicht nachvollziehen kann, wie kann man
    > allen ernstes behaupten bei linux würde es sich um
    > "ansätze" handeln an ms heranzukommen. sorry aber
    > wenn man dann noch schreibt es sei verwirrend
    > versteh ich die welt nicht mehr. nur mal so als
    > beispiel meine mutter hat´s kapiert meins
    > schwester auch, beide nicht umbedingt
    > neerdverdächtig. für den durchschnittsuser ist es
    > völlig egal ob er vor ms xp oder einer kde
    > oberfläche sitzt!

    imagodespira ist aber kein Durchschnittsuser, sondern ein 'Experte'. 'Experten' haben aber das problem das sie in ihrer eigenen Erfahrung gefangen sind, und mit aenderungen ungleich schwerer zu kaempfen haben als unerfahrene Newbies. Weshalb auch die meisten (sinnlosen) beschwerden aus solchen richtungen kommen.

    > bei der installation und der administration gibt
    > es natürlich unterschiede zu xp

    Das ist aber auch Distributionsabhaengig ;)

  7. Re: JALD

    Autor: LE_Shatai 29.10.05 - 14:14

    imagodespira schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... für einen "Schon"-Linuxuser ist das alles
    > einleuchtend, aber für jemanden wie mich, der nur
    > auf Windows arbeitet ist das alles ziemlich
    > verwirrend...
    >
    > haufenweise Distributionen, dann auch noch
    > Desktops und sonstiges...
    > Das alles erleichtert nicht wirklich bei einem
    > eventuellen Umstieg.
    >
    > Windows ist Windows, mit all seinen Macken... Aber
    > bei Linux sehe ich nicht durch. Und wenn man
    > einige Leute fragt was man nehmen soll, sagt jeder
    > was anderes. Ich habe mal Unbuntu versucht und
    > fand es nicht wirklich die Wucht, da wurde mir
    > gesagt: Nimm doch Kunbunti (oder wie das heisst),
    > ein anderer Schwört wieder auf Suse...
    >
    > Eine Klare Linie erkenne ich jedenfalls bei diesem
    > Betriebssystem nicht (ja, jetz schreien welche,
    > dass Linux nur ein Kernel ist.. Wow... noch mehr
    > Wirres Zeug...)
    >
    > Ich bin an neuen Sachen immer interessiert, aber
    > bis jetzt hat mich das alles nicht vom Hocker
    > gerissen ... auch nicht dieser neue Desktop..
    >

    Schaust du mal hier und überlegst nochmal ob du nen Lindows willst oder nen Linux.

    http://linux.oneandoneis2.org/LNW.htm

    Immer dieses getexte von wegen ich komme mit Linux nicht klar. Einarbeitung is Pflicht immer und überall.
    Remember that.

    CU
    LE_Shatai

  8. ...

    Autor: sleipnir 29.10.05 - 14:42

    Gonzo schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und unter diesem Mezzo läuft denn wieder nix was
    > man sonst unter KDE zum Laufen gebracht hat, und
    > dafür muss denn alles wieder extra umgebastelt
    > werden, oder nicht ?

    Wer hat dir denn den Unsinn erzählt? Unter jedem Desktop kannst du jede beliebige Anwendung laufen lassen, wenn die Abhängigkeiten installiert sind. Das hast du unter Windows auch, mit den ".dll"-Dateien. Da muss auch die Version stimmen. Die meisten Installer bringen ihre Bibliotheken aber selbst mit. Bei Linux bringen die Programme nur selten ihre Bibliotheken selbst mit. Für User die es nicht verstehen oder einfach nicht verstehen müssen wollen gibt es so etwas wie "klik" http://klik.atekon.de/ Das gibt es für die meisten Distributionen. Damit benötigt man nicht mal Administratorrechte um ein Programm zu installieren.

    > Kde is sowieso der einzige
    > Lichtblick den ich seh, wenn man ein Programm
    > dafür hat is die Wahrscheinlichkeit dass man es
    > ohne 10 Seiten Howto's oder überhaupt jemals
    > nutzen kann noch am grössten.

    Es gibt für Windows genauso üble Freeware/Shareware, die jedweder Usability entbehrt. Das ist kein Linux Problem. Unter Windows ist die Fülle an Software nicht zuletzt durch Werbung aber augenscheinlich mehr. Bei Opensource Software wird einfach noch nicht über Internet, TV und Zeitschriften geworben, bis auf "kleinere" Ausnahmen wie Mozilla und Openoffice.

    Bei Kommerz Software (Beispiel: Windows oder Mac Welt) ist es wie in der Schule. Man bekommt Software angeboten und nimmt oft einfach das meist benutzte oder dass, was am meisten beworben wird. Wie in der Schule, wo man auch wenn man wenig selbst macht, immer noch irgendwie bis zum Abschluss durchkommt (JA, auch und GERADE beim Gymnasium).

    Opensource hat einen völlig anderen Ansatz, den ich mit dem Studium oder einer guten Ausbildung vergleichen möchte. Man muss selbst sehen, womit man am besten klar kommt und wie man am Besten lernen kann. Es fliegt einem nichts mehr zu wie in der Schule, man muss Fristen einhalten usw.
    Man muss sich also das für einen komfortabelste System selbst suchen und nicht einfach die Distribution X nehmen, weil 15 von 20 Leuten die man befragt hat sagen: "Ja, das ist die beste Distribution".

    Man sollte auch lernen zwischen Bedienbarkeit und Konfiguration zu trennen, denn letzteres macht man im Normalfall beim Umstieg nur einmal. Bei Neuanschaffung von Hardware sollte man eben auf Kompatibilität achten. Das ist leider mittlerweile verpönt. 1997 musste man oftmals noch die Systemvorraussetzungen lesen. Heutzutage macht das die Mehrheit der Benutzer nur noch, wenn es zum Beispiel um 3D-Spiele geht. Es wird stillschweigend vorrausgesetzt, das alles unter dem aktuellen Windows laufen muss. Wenn Vista rauskommt und eine Software nicht mehr damit läuft verkauft sie sich schlechter, daher versuchen die Entwickler alles schon vor Verkaufsstart darauf anzupassen.

    Das muss und wird sich ändern. Es wird zunehmend, nicht zuletzt durch die Sicherheitsproblematik der Software-Monokultur dazu kommen, das es wieder mehr Vielfalt geben wird. Das diese Vielfalt Menschen verwirrt ist vollkommen normal. Diese Verwirrung hat ja schließlich auch erst zum Microsoft Monopol geführt, denn damals gab es mehrere Versionen von DOS und Microsoft hat das Windows Monopol dadurch erreicht, das ein Windows 3.x nur mit Microsoft DOS unterbau funktionierte. Windows war quasi am Anfang auch eine Art Desktopumgebung.


  9. Re: JALD

    Autor: BSDDaemon 29.10.05 - 14:58

    Tobi schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > 99.9% der Software läuft progbemlos ohne Umstände
    > auf allen Version. Ist das bei Linux auch immer
    > so?

    Nicht einmal 50% der Software läuft auf allen Systemen gleich da nach unten gesehen immer mehr Dienste und Features deaktiviert werden.

    Bei "Linux" läuft 100% der Software normal weiter.


  10. Re: JALD

    Autor: BSDDaemon 29.10.05 - 14:59

    faxe schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > ein vorteil von ein paar linux distributionen
    > weniger wäre auch noch das sich mehr developer auf
    > die distris konzentrieren können was nochmal zu
    > höherer qualität führen würde.

    Diese Aussage ergibt - 0 Sinn. Die Distributoren packen nur die Pakete auf eine CD/DVD. Mit der Entwicklung der Pakete haben sie nichts zu tun. Und wenn es 10 Millionen Distributoren wären, die Entwicklung der Pakete findet noch immer an anderer Stelle statt. Da hast du etwas missverstanden.

  11. Re: JALD

    Autor: sleipnir 29.10.05 - 15:02

    ThamanX schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das ist eher ein Userproblem als ein XP Problem.
    > MS kann halt keinen Patch für dumme User
    > herausbringen

    Das ist das was komischerweise die meisten Windows User und v.a. Windows Fanatiker von Linux-Systemen verlangen...

    > Achso Linux kennt keine Viren ?? Bist du aber
    > intelligent. Falls du nur ein wenig Wissen über
    > Linux hast, wirst du auch merken, dass es Viren
    > für Linux gibt. Nur halt eben weniger. Ob die
    > geringe Zahl jetzt von der geringen Verbreitung
    > herrührt oder was mit dem System zu tun hat, lasse
    > ich mal dahingestellt, obwohl ich eher zu Punkt 1
    > neige.

    Folgendes sei dazu gesagt: Unter Linux muss man während der Installation mindestens einen normalen Benutzer OHNE ROOT RECHTE anlegen.

    Negatives Gegenbeispiel: Ubuntu. Jedes Programm mit sudo starten können unterwandert das komplett. sudo sollte nie jedes beliebige Programm ohne Passwort mit root Rechten starten lassen, daher wehre ich mich auch bisher gegen Ubuntu. Hat sich da bei der aktuellen Version mittlerweile etwas getan, dass man das root Passwortb nun eingeben muss ?

    > Ich finde MS nicht inkompatibel. Dass MS seine
    > Pforten nicht für jedes OSS Projekt öffnet ist
    > klar, dass würde keiner machen. Aber sehr viele
    > Software lässt sich auf Windows benutzen und zwar
    > sehr gut. Klar, einige Software kostet Geld, aber
    > wenn ich da mal an Plesk, Confixx, ESX Server,
    > Cadega unter Linux denke (im nur einige zu nennen)
    > ist der Preis auch kein Argument. Diese Software
    > ist auch nicht billig.

    Vom einzelnen Endbenutzer über 300 Euro zu verlangen für ein Office Paket ist meiner Meinung nach Wucher, egal wie viel die Entwicklung gekostet hat!
    Ich halte Software <100 Euro für preislich durchaus vertretbar. Alles was mehr kostet, sollte eher für Firmen und Unternehmen sein, egal für welches Betriebssystem es entwickelt wurde.

    > Der Serverbereich ist eine komplett andere Frage,
    > obwohl ich auch hier sagen muss, dass der 2003
    > Server (ich installiere vorwiegend den Small
    > Bussines) auch schon sehr stabil geworden ist,
    > wenn mann in mit dem 2000er Server vergleicht. Was
    > wer als Server einsetzt ( Natürlich auf in HPC
    > Ungebungen werden dann andere OSe eingesetzt ( wie
    > HP-UX, AIX usw). Diese haben aber auch mit Linux
    > nicht viel gemeinsamm.

    Hier auch wieder die Frage: WOZU brauch ein Server eine grafische Oberfläche? Ein Admin muss meiner Meinung nach auch mit einer Befehlszeile zurecht kommen.

  12. Re: JALD

    Autor: Chaoswind 29.10.05 - 15:11

    sleipnir schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Negatives Gegenbeispiel: Ubuntu. Jedes Programm
    > mit sudo starten können unterwandert das komplett.
    > sudo sollte nie jedes beliebige Programm ohne
    > Passwort mit root Rechten starten lassen, daher
    > wehre ich mich auch bisher gegen Ubuntu. Hat sich
    > da bei der aktuellen Version mittlerweile etwas
    > getan, dass man das root Passwortb nun eingeben
    > muss ?

    Du hast da etwas falsch verstanden. Bei Ubuntu startet man ein Programm nicht ohne Passwort, sondern mit dem User-Passwort (statt dem Root-Passwort).

  13. Re: windows? nur wegen der spiele

    Autor: sleipnir 29.10.05 - 15:26

    ROFL schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > es gibt keine andere existenzberechtigung mehr.
    > die directx-pest ist bei spieleprogrammierern noch
    > zu verbreitet.
    >
    > linux verwirrend? höchstens für unterbelichtete
    > lernresistente leute.

    Finde ich pauschalisierend und abwertend. Es gibt einfach Leute, die den Computer AUSSCHLIESSLICH als Arbeitsgerät "missbrauchen" ;) Die machen sich natürlich keine Gedanken und wollen, das alles so einfach wie möglich ist. Genau für die ist dieser Desktop (um mal wieder zur Topic zu kommen) ein sinnvoller Ansatz.
    Das größte und einzige echte Problem, mit dem Linux Distributionen zu kämpfen haben ist fehlende Hardwareunterstützung seitens der Hersteller und der Umstand, das auch die sogenannten "benutzerfreundlichen" Distributionen immer noch die Kernel Headers nicht mitinstallieren oder keinen Link auch /usr/src/linux setzen, damit der ATI oder NVIDIA Treiber die headers findet.
    Was noch fehlt wäre, im Falle von Nvidia, dass der Grafiktreiber die grafische Oberfläche beendet , wenn die headers gefunden wurden und dann kompiliert, installiert, modul lädt und nach dem "nv" eintrag in der xconfig sucht und diesen durch "nvidia" ersetzt und anschließend die Oberfläche wieder startet.
    Das wird zum Beispiel immer "Linux" zugeschoben, das die Installation dieser Treiber zu umständlich wäre. Was wirklich der Fall ist, das dies ein Manko des Nvidia Installers für diese Treiber ist. Dafür kann die Opensource Comminity nichts.

    Was schmerzlich vermisst wird ist Herstellersupport für WLAN Karten und viele RAID Controller. Da nutzt alle einfache bedienbarkeit nichts, wenn die Hersteller sich Quer stellen. Da kann man höchstens mühsam Reverse Engeneering betreiben und versuchen dadurch etwas zu erreichen. Das Problem dabei ist, dass alle paar Wochen neue Hardware rauskommt, mit vollkommen anderen spezifikationen Beispiel: Netgear WG511. Normalerweise mit Prism Chip und dank Prism54 Modul im Kernel auch keine Probleme. Bei Version 2 der Karte ist der gleiche Chip drin, allerdings wird sogenanntes "SoftMAC" verwendet, was dafür sorgt, dass das prism54 Modul nicht mehr funktioniert. So etwas muss aufhören. Linux IST mittlerweile ein konkurenzfähiges Betriebssystem. Leider sind hier die Hardwarehersteller die nächste Hürde, die Linux meistern muss um ein System für "jedermann" werden zu können.

    > was man natürlich zugeben muss, ist das microsoft
    > bei stabilität ziemlich zugelegt hat. win2000 und
    > xp stürzen echt seltener ab. trotzdem peinlich. wo
    > bei linux eine applikation abstürzt, bekommt man
    > von m$ schon mal den stinkefinger in form eines
    > bluescreens präsentiert.

    Kommt auch oftmals von den Grafiktreibern beim Spielen. Der Explorer ist allerdings immer noch nicht wirklich ein stabiler Dateimanager, auch unter XP nicht :)

    > solchen scheiss wie "infinite loop"-bluescreen
    > durch fehler im grakatreiber hab ich bisher auch
    > nur unter windows gesehn. :D

    Selbst beim Windows XP gibt es bluescreens wegen dem Grafiktreiber. Das Problem wird es allerdings vermutlich unter Linux auch geben, wenn immer mehr kommerzielle Kernelmodule als Treiber kommen.

    > zum arbeiten linux - zum spielen windows (wenn's
    > denn noch unbedingt sein muss).

    Geht mir ähnlich.

  14. Re: JALD

    Autor: sleipnir 29.10.05 - 17:29

    Chaoswind schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du hast da etwas falsch verstanden. Bei Ubuntu
    > startet man ein Programm nicht ohne Passwort,
    > sondern mit dem User-Passwort (statt dem
    > Root-Passwort).

    Das ändert NICHTS daran, das jemand der user zugriff erlangt hat damit automagisch auch root zugriff hat...

  15. Re: JALD

    Autor: BSDDaemon 29.10.05 - 18:23

    sleipnir schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Das ändert NICHTS daran, das jemand der user
    > zugriff erlangt hat damit automagisch auch root
    > zugriff hat...

    Nein... man hat damit _KEINEN_ Root Zugang. Du musst über die Rechteverwaltung noch einiges lernen.

  16. Re: JALD

    Autor: Chaoswind 29.10.05 - 18:35

    sleipnir schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Du hast da etwas falsch verstanden. Bei Ubuntu
    > > startet man ein Programm nicht ohne Passwort,
    > > sondern mit dem User-Passwort (statt dem
    > > Root-Passwort).
    > Das ändert NICHTS daran, das jemand der user
    > zugriff erlangt hat damit automagisch auch root
    > zugriff hat...

    Nein, den dafuer muss man zuerst das User-Passwort haben. Wenn man aber das User-Passwort ausspionieren kann, dann kann man genauso das Root-Passwort bekommen.

    Ubuntu ist zwar nicht die krnöung der Sicherheit, aber sicherer als die meisten Systemen (u.a. Windows) ist es allemal.


  17. Re: JALD

    Autor: fdsglbla 29.10.05 - 19:00

    BSDDaemon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nicht einmal 50% der Software läuft auf allen
    > Systemen gleich da nach unten gesehen immer mehr
    > Dienste und Features deaktiviert werden.
    eine frage: hast du schon mal windows benutzt?

  18. Re: JALD

    Autor: BSDDaemon 29.10.05 - 19:28

    fdsglbla schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > eine frage: hast du schon mal windows benutzt?

    Ja... Dienstleistung dafür anzubieten ist ein sehr netter Nebenverdienst. Und Dank der 'Qualität' der Produkte und der 'durchdachten' 'Benutzerfreundlichkeit' wird sich daran auch so schnell nichts ändern.

  19. Das Schlimme ist

    Autor: MS-Admin 29.10.05 - 20:11

    das kaum jemand weiss, wozu der Mozilla-Unterbau fähig ist. Und anstelle das Wesentliche zu erkennen, wird nur von "einer weiteren Linux-Distri" geredet.

    Die Distri ist nur das Transportmittel für das Eigentliche. Ist das so schwer zu erkennen? Scheinbar.

  20. Re: es eben nicht

    Autor: rem 29.10.05 - 20:40

    vanstrand schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hallo dam,
    >
    > mal eine frage: hast du schon mal eine linux
    > distri installiert? wenn ja woran bist du denn
    > bitte gescheitert?



    wenn ich mich da mal einschalten darf?

    hab suse 9.0 und 9.1 installiert und hatte keinerlei probleme. das lief sogar besser als bei windows.

    den (einen ) drucker und scanner hab ich allerdings nicht zum laufen gekriegt und das dsl-modem auch nicht. für das modem gibt es nur einen standardtreiber, den man für suse, bzw. für den richtigen kernel kompilieren muß (oder so). vielleicht hätte es ein profi geschafft aber ich kann nicht bei jeder technik ein profi werden. meine lebenszeit ist endlich.

    ich glaube nicht, daß es linux je auf den massenmarkt schaffen wird, wenn sich die einstellung der linuxer nicht grundlegend ändert.

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