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JALD

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  1. Re: Das Schlimme ist

    Autor: Chaoswind 29.10.05 - 21:02

    MS-Admin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Distri ist nur das Transportmittel für das
    > Eigentliche. Ist das so schwer zu erkennen?
    > Scheinbar.

    Was erwartest du? Nicht mal bei Heise hat man gerafft was Distri und was Desktop ist - geschweige denn das Gecko anwendung findet. Und wenn nicht mal die 'Experten' die sich damit jeden rumschlagen, es verstanden haben, wie sollen dann die laien damit klar kommen? ;->

  2. Re: es eben nicht

    Autor: föhn 29.10.05 - 21:10

    rem schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > vanstrand schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > hallo dam,
    >
    > mal eine frage: hast du
    > schon mal eine linux
    > distri installiert? wenn
    > ja woran bist du denn
    > bitte gescheitert?
    >
    > wenn ich mich da mal einschalten darf?
    >
    > hab suse 9.0 und 9.1 installiert und hatte
    > keinerlei probleme. das lief sogar besser als bei
    > windows.
    >
    > den (einen ) drucker und scanner hab ich
    > allerdings nicht zum laufen gekriegt und das
    > dsl-modem auch nicht. für das modem gibt es nur
    > einen standardtreiber, den man für suse, bzw. für
    > den richtigen kernel kompilieren muß (oder so).
    > vielleicht hätte es ein profi geschafft aber ich
    > kann nicht bei jeder technik ein profi werden.
    > meine lebenszeit ist endlich.
    >
    > ich glaube nicht, daß es linux je auf den
    > massenmarkt schaffen wird, wenn sich die
    > einstellung der linuxer nicht grundlegend
    > ändert.

    es ist nicht die einstellung der "linuxer" die sich ändern muss...
    es ist die einstellung der user die sich ändern muss, eben weil dau und computer sich nicht verträgt.
    daa (dümmster anzunehmender autofahrer) und auto verträgt sich auch nicht.

    es gibt keine 100%ige sicherheit wenn ich es so einrichte das es jeder versteht. windows ist das beste beispiel. woran die jungs in redmond am meissten zu knabbern haben ist das konzept alles so einfach machen zu müssen damit auch noch karl arsch - der grade mal weiß wie ein rechner an geht - auch noch in "dieses internetprogramm" kommt.

    linux ist nichts für daus, soll es auch gar nicht sein. linux verlangt vom user das er a) weiß was er tut und b) weiß wie er das tut.
    genau wie beim autofahren...

    gnome zb. versucht es auf schonenede weise möglichst simpel/einfach zu halten und das ohne das sicherheitskonzept zu brechen bzw. verwirrt die user nicht mit "profi"-funktionen.

    ich halte jede wette das jemand der völlig unvorbelastet an beide systeme gesetzt wird, mit beiden relativ gleich gut/schlecht zurecht kommt.

    die leute von denen ich höre das linux ja "immernoch so kompliziert und kaum zu verstehen sei, mal abgesehen von den sachen die nicht funktionieren" haben mehrere jahre windows hinter sich und sind damit praktisch hoffnungslos verloren...

  3. Re: JALD

    Autor: fdsglbla 29.10.05 - 21:13

    BSDDaemon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > fdsglbla schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > eine frage: hast du schon mal windows
    > benutzt?
    >
    > Ja... Dienstleistung dafür anzubieten ist ein sehr
    > netter Nebenverdienst. Und Dank der 'Qualität' der
    > Produkte und der 'durchdachten'
    > 'Benutzerfreundlichkeit' wird sich daran auch so
    > schnell nichts ändern.
    >
    1.hmm...für mich ist einfacher auf 'setup.exe' doppelzukliken, statt 'apt-get -f install' oder sowas in der art.
    2.ich hatte mit linux mehr probleme als mit windows.

    wenn die dienstleistungen(im privaten berecih) für windows dir gewinn bringen, dann liegt es wohl daran, dass linux von leuten benutzt wird, die sich mit computer sehr gut auskennen, windows benutzen dagegen ua. leute die sich mit copmuter nicht auskennen.

  4. Re: JALD

    Autor: BSDDaemon 29.10.05 - 21:42

    fdsglbla schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > 1.hmm...für mich ist einfacher auf 'setup.exe'
    > doppelzukliken, statt 'apt-get -f install' oder
    > sowas in der art.

    Dann klick auf setup.rpm oder setup.deb... macht absolut das selbe.

    > wenn die dienstleistungen(im privaten berecih) für
    > windows dir gewinn bringen, dann liegt es wohl
    > daran, dass linux von leuten benutzt wird, die
    > sich mit computer sehr gut auskennen, windows
    > benutzen dagegen ua. leute die sich mit copmuter
    > nicht auskennen.

    Die Dienstleistungen beziehen sich auf den gewerblichen Bereich und der Bedarf an Hilfe bei Windows Systemen ist hier deutlich höher als der der Linux IT Anlagen.

  5. Re: es eben nicht

    Autor: DaM 29.10.05 - 23:04

    vanstrand schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > hallo dam,
    >
    > mal eine frage: hast du schon mal eine linux
    > distri installiert? wenn ja woran bist du denn
    > bitte gescheitert?
    >
    > grüsse

    Hi Vastrand,

    jap, hatte Suse, erster Kontakt. Hat mir nicht gefallen und keine Zeit zu gehabt. Jetzt hab ich Ubuntu 5.10 am laufen. Das gefällt sehr gut.

    Auf meinem Laptop hab ich allerdings noch XP, da ich demnächst eine größere Arbeit schreiben muss und dazu MS-Office brauche. Autom. Gliederung und so ein Zeugs. Geht zwar auch mit OO, aber meine Co-Korrektoren haben alle XP, und kompatibel ist das ganze nicht 100%ig.

  6. Re: es eben nicht

    Autor: Ashura 29.10.05 - 23:31

    föhn schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > die leute von denen ich höre das linux ja
    > "immernoch so kompliziert und kaum zu verstehen
    > sei, mal abgesehen von den sachen die nicht
    > funktionieren" haben mehrere jahre windows hinter
    > sich und sind damit praktisch hoffnungslos
    > verloren...

    Mit Verlaub, das ist Unsinn.
    Ich selbst habe jahrelang mit Windows-Systemen gearbeitet (angefangen bei Win95 über WinME bis hin zu WinXP) und letztendlich doch erfolgreich zu GNU/Linux gefunden.
    Gut, mir ist zum Vorteil gereicht, dass ich auch unter Windows immer gerne auf der Kommandozeile gearbeitet habe, schlicht und ergreifend weil ich dort schneller, direkter und effizienter arbeiten konnte, ohne den Beschränkungen der GUI-Shell unterworfen zu sein.

    Der von vielen gefürchtete Umstieg und das mutterseelen-allein-finden in einem neuen, völlig fremden System muss heute gar nicht mehr sein. Niemand verbietet eine Parallelinstallation von Windows und einem GNU/Linux-System; hin und wieder kann man hiervon sogar profitieren. Und die stetigen Verbesserungen an den Desktopumgebungen wie GNOME, KDE, Enlightenment, etc. sorgen für einen immer einfacheren und einstiegsfreundlicheren Umgang mit dem System, ohne die absolute Kontrolle über das System zu untergraben.

    Aus meiner Sicht spricht nicht viel dagegen, das Experiment „GNU/Linux“ zu wagen; wer aber partout nicht will, der soll eben bleiben wo er möchte.
    Niemand kann zu etwas gezwungen werden und das ist auch gut so.


    Gruß, Ashura

  7. Re: ...

    Autor: . 29.10.05 - 23:40

    sleipnir schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Windows war quasi am Anfang auch eine Art
    > Desktopumgebung.

    ... und war bis ME auch nie was anderes gewesen!

  8. Re: JALD

    Autor: BlaM 4cheaters.de 30.10.05 - 10:21

    BSDDaemon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Da sind die vielen XP Versionen natürlich
    > einfacher. ODer demnächst die bis zu 20
    > verschiedenen Vista Versionen. Wirklich, sehr
    > übersichtlich.

    Das is nu wirklich nicht vergleichbar. Daß Microsoft alle paar Jahre ein neues Windows auf den Markt wirft, ist mehr als normal. Das fordert sogar der Markt, weil jeder immer mehr und bessere Funktionen will. Daß es dazu ab und an Updates und Service Packs gibt ist auch nichts dramatisches. Das ändert an der Struktur des Betriebssystems nur wenig. Und dann eine Hand voll "Ausbaustufen" für User vom Heimanwender bis zum Netzwerkprofi.

    Vista da mitzuzählen ist absoluter Humbug. Das wird erst nächstes Jahr _offiziell_ erscheinen und alles, was es bisher gibt, sind Beta-Versionen für Entwickler, damit die sich schon mal daran orientieren können, was die Zukunft so bringt.

    So, aber kommen wir zu Linux: Da gibt's SuSe, Red Head, Debian, Fedora, Knoppix, Ubuntu, Gentoo und was weiß ich noch alles - und alle sind sie verschieden - und alle gleichzeitig. Wenn man ein Programm unter dem einen System installieren und verwenden kann, bedeutet das noch lang nicht, daß es beim anderen auch geht. Wo finde ich meine Libraries? Mal hier, mal da - kommt ganz drauf an. Das ist doch das Chaos pur!

    Wer soll es da einem Einsteiger verübeln, wenn er statt zu Debian Linux 3.1 lieber zu SuSe Linux 10 greift. SuSe hat doch eine viel höhere Versionsnummer!

    Gruß,
    Dominik

  9. Re: JALD

    Autor: BSDDaemon 30.10.05 - 12:41

    BlaM 4cheaters.de schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Das is nu wirklich nicht vergleichbar. Daß
    > Microsoft alle paar Jahre ein neues Windows auf
    > den Markt wirft, ist mehr als normal. Das fordert
    > sogar der Markt, weil jeder immer mehr und bessere
    > Funktionen will. Daß es dazu ab und an Updates und
    > Service Packs gibt ist auch nichts dramatisches.
    > Das ändert an der Struktur des Betriebssystems nur
    > wenig. Und dann eine Hand voll "Ausbaustufen" für
    > User vom Heimanwender bis zum Netzwerkprofi.

    'Handvoll' ... du musst grosse Hände haben.

    > Vista da mitzuzählen ist absoluter Humbug. Das
    > wird erst nächstes Jahr _offiziell_ erscheinen und
    > alles, was es bisher gibt, sind Beta-Versionen für
    > Entwickler, damit die sich schon mal daran
    > orientieren können, was die Zukunft so bringt.

    Nein... es sind konkrete Pläne wieviele Versionen es von Vista geben wird. Genauso wie es jetzt schon von XP viele Versionen gibt die man mit RegHacks annähern kann. Das ist einfach nur ein Marketing Weg Kunden auszubeuten.

    > So, aber kommen wir zu Linux: Da gibt's SuSe, Red
    > Head, Debian, Fedora, Knoppix, Ubuntu, Gentoo und
    > was weiß ich noch alles - und alle sind sie
    > verschieden - und alle gleichzeitig.

    Nein, sie sind nicht verschieden. Sie haben alle einen kompatiblen Linux Kernel und nutzen alle die selben Pakete. Sie sind nur anders default eingestellt. Und dieses kann man immer anpassen... was bei Windows nicht geht. Du kannst genauso wie Gentoo RedHat einzeln aus allen Sourcen für das System kompilieren oder für Gentoo nur Binaris oder eine fertige CD nehmen.

    > Wenn man ein
    > Programm unter dem einen System installieren und
    > verwenden kann, bedeutet das noch lang nicht, daß
    > es beim anderen auch geht.

    Doch, genau das bedeutet es.

    > Wo finde ich meine
    > Libraries? Mal hier, mal da - kommt ganz drauf an.
    > Das ist doch das Chaos pur!

    Die Libaries sind immer am selben Ort.

    > Wer soll es da einem Einsteiger verübeln, wenn er
    > statt zu Debian Linux 3.1 lieber zu SuSe Linux 10
    > greift. SuSe hat doch eine viel höhere
    > Versionsnummer!

    Achso... deswegen greifen Gamer zu Windows Serer 2003 weil 2003 ja viel grösser ist als alles andere. Sorry... ausgemachter Blödsinn.

  10. Re: JALD

    Autor: Gentoo User 30.10.05 - 14:07

    @BSDDaemon:

    Geile Argumentation ;)

  11. fluxbox

    Autor: LINUX RIDER 30.10.05 - 16:51

    an fluxbox kommt das nicht ran. der wm ist state of the art, da kann GNOME und KDE einpacken. ich fand übtrigens den desktop gar nicht praktisch angeordnet. da lob ich mir doch mein fluxbox menu, da weiss man was man hat!

  12. Re: JALD

    Autor: Steppenwolf 30.10.05 - 17:32

    BSDDaemon schrieb:
    > [...] Die Distributoren
    > packen nur die Pakete auf eine CD/DVD.

    Das stimmt so leider nicht! Wenn wir nur mal die großen Distributionen nehmen (RedHat, SuSE, Mandriva), da wirst du feststellen, dass nicht ein einziger den "Standard-Kernel" von Linus übernimmt, sondern alle habe einen hausintern modifizierten und damit individuellen Kernel. Darüber hinaus i.d.R. auch unterschiedliche Systemadministrationstools (Yast und co. läßt grüßen), verschiedene Packetmanagementsysteme und so weiter und so fort. Und um hier beim Thema zu bleibe: Symphony aus dem Artikel basiert zwar auf Lunix, kann aber keine KDE, keine Gnome etc. Programm ablaufen lassen.

    > Mit der
    > Entwicklung der Pakete haben sie nichts zu tun.
    > Und wenn es 10 Millionen Distributoren wären, die
    > Entwicklung der Pakete findet noch immer an
    > anderer Stelle statt.

    Und darum gibt es von sehr vielen größeren Pakete auch Distributionsspezifische Versionen, d.h. ein RPM für SuSE, ein anderes RPM für RedHat etc.

    > Da hast du etwas missverstanden.

    Oder einfach weitergedacht :-)

  13. Re: JALD

    Autor: BSDDaemon 30.10.05 - 19:00

    Steppenwolf schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Das stimmt so leider nicht! Wenn wir nur mal die
    > großen Distributionen nehmen (RedHat, SuSE,
    > Mandriva), da wirst du feststellen, dass nicht ein
    > einziger den "Standard-Kernel" von Linus
    > übernimmt, sondern alle habe einen hausintern
    > modifizierten und damit individuellen Kernel.

    Und das bedeutet was? Richtig, nichts. Sie packen dennoch nur Pakete auf eine CD die anderen auch zur Verfügung stehen.

    > Darüber hinaus i.d.R. auch unterschiedliche
    > Systemadministrationstools (Yast und co. läßt
    > grüßen), verschiedene Packetmanagementsysteme und
    > so weiter und so fort.

    Und das bedeutet waS? Richtig, nichts. Du brauchst keinen der Programme. Du kannst alle Pakete OHNE diese Tools auf jeder beliebigen Distribution nutzen.

    > Und um hier beim Thema zu
    > bleibe: Symphony aus dem Artikel basiert zwar auf
    > Lunix, kann aber keine KDE, keine Gnome etc.
    > Programm ablaufen lassen.

    Selbstverständlich kann es das. Man installiert Gnome und/oder KDE und schon geht dieses. Diese Pakete sind nur nicht installiert. Distributoren packen nur Pakete auf ein Medium. Bei Symphony sind diese nicht verfügbar weil die Distribution nur ein Transportmittel für das eigene DE sind.

    > Und darum gibt es von sehr vielen größeren Pakete
    > auch Distributionsspezifische Versionen, d.h. ein
    > RPM für SuSE, ein anderes RPM für RedHat etc.

    Nein gibt es nicht... das sind BINARIES.

    > Oder einfach weitergedacht :-)

    Eigentlich überhaupt nicht gedacht.

  14. Re: JALD

    Autor: FriedrichHecker 30.10.05 - 20:40

    DaM schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...
    > Der Noob wird hier de.wikipedia.org nachschauen
    > ...

    Findet dort unter "Linux-Distribution" folgenden Link und ist glücklich:
    http://www.zegeniestudios.net/ldc/
    =)

    Der Linux Distribution Chooser ist an und für sich eine gute Idee, allerdings wünschte ich mir als wechselwilliger Windowser für die jeweils infragekommenden Distris eine Live-CD zum antesten; mir fehlen Plattenplatz und Zeit für mehrere Testinstallationen.

  15. Re: JALD

    Autor: Steppenwolf 31.10.05 - 03:45

    BSDDaemon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Steppenwolf schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das stimmt so leider nicht! Wenn wir nur mal
    > die
    > großen Distributionen nehmen (RedHat,
    > SuSE,
    > Mandriva), da wirst du feststellen,
    > dass nicht ein
    > einziger den "Standard-Kernel"
    > von Linus
    > übernimmt, sondern alle habe einen
    > hausintern
    > modifizierten und damit
    > individuellen Kernel.
    >
    > Und das bedeutet was? Richtig, nichts. Sie packen
    > dennoch nur Pakete auf eine CD die anderen auch
    > zur Verfügung stehen.

    Das bedeutet, dass bestimmte Programme bzw. Treiber auf einem System laufen und auf dem anderen System auch mit erheblichem Aufwand nicht zum Laufen zu bringen sind.

    > > Darüber hinaus i.d.R. auch
    > unterschiedliche
    > Systemadministrationstools
    > (Yast und co. läßt
    > grüßen), verschiedene
    > Packetmanagementsysteme und
    > so weiter und so
    > fort.
    >
    > Und das bedeutet waS? Richtig, nichts. Du brauchst
    > keinen der Programme. Du kannst alle Pakete OHNE
    > diese Tools auf jeder beliebigen Distribution
    > nutzen.

    Für Benutzer, die den Kernelquellcode auswendig aufsagen können wie einst die Kinderreime ist das in der Tat kein Problem. Für alle anderen schon, z.B. weil viele der How-To-Dokumente damit für sie wertlos werden.

    > > Und um hier beim Thema zu
    > bleibe:
    > Symphony aus dem Artikel basiert zwar auf
    >
    > Lunix, kann aber keine KDE, keine Gnome etc.
    >
    > Programm ablaufen lassen.
    >
    > Selbstverständlich kann es das. Man installiert
    > Gnome und/oder KDE und schon geht dieses. Diese
    > Pakete sind nur nicht installiert. Distributoren
    > packen nur Pakete auf ein Medium. Bei Symphony
    > sind diese nicht verfügbar weil die Distribution
    > nur ein Transportmittel für das eigene DE sind.

    Haus di die Distri mal ausprobiert? Es geht nicht, ohne aus der Distribution wieder ein komplettes Knoppix zu machen ... aber dann laufen die Symphonyeigenen Komponenten nicht mehr ...

    >
    > > Und darum gibt es von sehr vielen größeren
    > Pakete
    > auch Distributionsspezifische
    > Versionen, d.h. ein
    > RPM für SuSE, ein anderes
    > RPM für RedHat etc.
    >
    > Nein gibt es nicht... das sind BINARIES.

    ... und genau um die Binaries geht es den Anwendern. es heißt schlicht, das ein kompiliertes Programm unter einer Distribution läuft und auf der anderen nicht - etweder weil diese beiden nicht binärkompatibel sind oder weil sich die Systemkonfiguration so grundlegend unterscheiden, dass selbst ein halbwegs intelligenter Installer passen muss.

  16. Re: es eben nicht

    Autor: Rasmus 31.10.05 - 07:30

    DaM schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Auf meinem Laptop hab ich allerdings noch XP, da
    > ich demnächst eine größere Arbeit schreiben muss
    > und dazu MS-Office brauche. Autom. Gliederung und
    > so ein Zeugs.

    Insbesondere so schöne Dinge wie die automatische Gliederung sind unter MS Office - und ganz speziell bei längeren Texten - eine absolute Katastrophe. Die reinste Zumutung.

    Hat Word es eigentlich mal geschafft, seine Fußnoten anständig zu positionieren?


    Geht zwar auch mit OO, aber meine
    > Co-Korrektoren haben alle XP, und kompatibel ist
    > das ganze nicht 100%ig.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man durchaus mit der Export-Funktion von OO arbeiten kann. Diverse Gegenkontrollen haben gezeigt, daß Abweichungen im allgemeinen nicht schlimm sind. Bei wichtigen Arbeiten schreibe ich unter OO und kontrolliere unter MS Office das Ergebnis des Exports.

    Rasmus.

  17. Re: JALD

    Autor: BSDDaemon 31.10.05 - 08:13

    Steppenwolf schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Das bedeutet, dass bestimmte Programme bzw.
    > Treiber auf einem System laufen und auf dem
    > anderen System auch mit erheblichem Aufwand nicht
    > zum Laufen zu bringen sind.

    Falsch... jedes Programm läuft auch unter dem anderen System wenn die gleichen Abhängigkeiten installiert sind. Da gibt es absolut keine Unterschiede.

    > Für Benutzer, die den Kernelquellcode auswendig
    > aufsagen können wie einst die Kinderreime ist das
    > in der Tat kein Problem. Für alle anderen schon,
    > z.B. weil viele der How-To-Dokumente damit für sie
    > wertlos werden.

    Die Gnome-Config Tools sind bei Gnome dabei... EGAL wo man Gnome installiert hat. Und die KDE-Config Tools sind bei KDE dabei... EGAL wo man KDE installiert.

    > Haus di die Distri mal ausprobiert?

    Ich verfolge dessen Entwicklung seit der ersten Veröffentlichung.

    > Es geht nicht,
    > ohne aus der Distribution wieder ein komplettes
    > Knoppix zu machen ... aber dann laufen die
    > Symphonyeigenen Komponenten nicht mehr ...

    Falsch... man installiert die Gnome-Libs, startet Gnome - Fertig.
    Symphony hat ein anderes DEsktopEnviroment... also braucht man die Libs anderer DEs um dessen Anwendungen nutzen zu können. Kannst du unter Windows Programme starten wenn keine dessen Bibliotheken installiert sind?

    > ... und genau um die Binaries geht es den
    > Anwendern. es heißt schlicht, das ein kompiliertes
    > Programm unter einer Distribution läuft und auf
    > der anderen nicht

    Nein, selbst das bedeutet es nicht. Es laufen auch die Binaries von System A unter B. Und ausserdem gibt es auch SourceBinaries. Mal eine Frage. Läuft ein ausdrückliches Win3.11 Programm unter XP? Ein Windows 95B Programm unter Server 2003? Ein Windows2000 Programm unter Windows ME? De vergleichst Äpfel mit Birnen. Wenn die Binaries für ein technisch komplett anderes System sind gibt es immer Probleme. Nur kannst du unter GNU/Linux diese selber lösen.

  18. Re: JALD

    Autor: Steppenwolf 31.10.05 - 14:27

    BSDDaemon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Steppenwolf schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Das bedeutet, dass bestimmte Programme
    > bzw.
    > Treiber auf einem System laufen und auf
    > dem
    > anderen System auch mit erheblichem
    > Aufwand nicht
    > zum Laufen zu bringen sind.
    >
    > Falsch... jedes Programm läuft auch unter dem
    > anderen System wenn die gleichen Abhängigkeiten
    > installiert sind. Da gibt es absolut keine
    > Unterschiede.

    Da kann ich dir gerne das Gegenteil beweise.

    > > Für Benutzer, die den Kernelquellcode
    > auswendig
    > aufsagen können wie einst die
    > Kinderreime ist das
    > in der Tat kein Problem.
    > Für alle anderen schon,
    > z.B. weil viele der
    > How-To-Dokumente damit für sie
    > wertlos
    > werden.
    >
    > Die Gnome-Config Tools sind bei Gnome dabei...
    > EGAL wo man Gnome installiert hat. Und die
    > KDE-Config Tools sind bei KDE dabei... EGAL wo man
    > KDE installiert.

    Das mag wohl richtig sein, doch das KDE-Config Tool auf einem RedHat-System ist ein anderes als auf einem SuSE-System, d.h. vergleichst du die Binaries, so ergeben sich unterschiede. Oder anderst herum gesprochen: kopiest du die Binaries von einem System auf das andere, so laufen sie nicht bzw. nur eingeschränkt. Und das gilt für zahlreiche Systemnahe Programme.

  19. Re: JALD

    Autor: BSDDaemon 01.11.05 - 09:14

    Steppenwolf schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Da kann ich dir gerne das Gegenteil beweise.

    Ja dann mach doch.

    > Das mag wohl richtig sein, doch das KDE-Config
    > Tool auf einem RedHat-System ist ein anderes als
    > auf einem SuSE-System, d.h. vergleichst du die
    > Binaries, so ergeben sich unterschiede. Oder
    > anderst herum gesprochen: kopiest du die Binaries
    > von einem System auf das andere, so laufen sie
    > nicht bzw. nur eingeschränkt. Und das gilt für
    > zahlreiche Systemnahe Programme.

    Du hast das System von Sourcen und Binaries noch nicht so ganz verstanden oder?


  20. Re: JALD

    Autor: Steppenwolf 02.11.05 - 15:08

    BSDDaemon schrieb:
    >
    > Du hast das System von Sourcen und Binaries noch
    > nicht so ganz verstanden oder?

    Ich denke das ich das System sehr sehr gut verstanden habe ... und auch, dass es mehr als genug Software gibt, die nicht als Sourcecode zur Verfügung steht und auch von diesem Problem betroffen sind.

    Aber lassen wir dass ... behalt deine rosa Brille und werde glücklich damit.

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    Eigentlich wollte Intel demonstrieren, wie viel besser die eigenen Ultrabook-Chips verglichen mit AMDs (alten) Ryzen-Modellen abschneiden. Dabei zeigt sich aber auch, dass die 10-nm-Ice-Lake-Prozessoren zumindest CPU-seitig langsamer sind als ihre 14-nm-Comet-Lake-Pendants.

  2. Videoportale: Mixer legt wesentlich stärker zu als Twitch
    Videoportale
    Mixer legt wesentlich stärker zu als Twitch

    Das auf Gaming spezialisierte Videoportal Twitch ist 2019 weiter gewachsen, aber der Konkurrent Mixer von Microsoft konnte noch viel stärker zulegen. Das zeigen neue Marktdaten. Grund für die unterschiedliche Entwicklung dürften millionenschwere Wechsel von Ninja und anderen Streamern sein.

  3. Lebendes Material: US-Forscher entwickeln sich vermehrendes Baumaterial
    Lebendes Material
    US-Forscher entwickeln sich vermehrendes Baumaterial

    Forscher in den USA haben einen Baustoff aus Sand und Bakterien entwickelt. Da die Bakterien leben, kann sich ein Baustein aus dem Material vermehren.


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