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Einheitliches Benutzererlebnis?

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  1. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: welcometo 06.11.12 - 10:46

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abgesehen davon: x86 Tablets sind afaik noch garnicht verfügbar, sicher bin
    > ich mir da aber nicht.

    Und was ist mit dem Samsung Ativ Tab? Ist zwar nur ein Atom-Prozessor, trotzdem ein x86-Tab und z.B. bei Media Markt für 699 EUR erhältlich.

  2. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: volkerswelt 06.11.12 - 10:55

    gorsch schrieb:

    > Wenn es Microsoft einem so schwer macht, warum sollten die Entwickler
    > überhaupt ihre Programme portieren? Benutzt ja eh so gut wie niemand,
    > dieses Windows RT.

    1. Microsoft macht es überhaupt nicht schwer, es bietet kostenlose Trainings an, für sog. Store Apps. Informiere dich mal.

    2. Win RT ist noch nicht mal 1 Woche verfügbar, also bitte!

  3. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: gorsch 06.11.12 - 11:14

    >1. Microsoft macht es überhaupt nicht schwer, es bietet kostenlose Trainings an, für sog. Store Apps. Informiere dich mal.
    Ui, Toll! Kostenloses Training! Für die ganzen plattformabhängigen APIs die ich da neuerdings benutzen *muss*? Nee, lass mal. Da hab ich echt besseres zu tun.
    Davon abgesehen gibt es ähnlich bescheurtes Codesigning wie man das bei Apple schon gewohnt ist, die Store-Regelungen sind nicht minder restriktiv.

    >2. Win RT ist noch nicht mal 1 Woche verfügbar, also bitte!
    Das mag zwar so sein (war auch ein *bisschen* sarkastisch gemeint) aber es ändert nichts an der Tatsache. Im Übrigen glaube ich aber nicht, dass sich da in Zukunft viel tut. Guck dir nur Windows Phone an, ist eine ähnlich restriktive Plattform, hat nach Jahren immernoch keine relevante Verbreitung - demnach für Entwickler eher uninteressant.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.11.12 11:16 durch gorsch.

  4. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: volkerswelt 06.11.12 - 12:24

    Also die 2 erfolgreichsten Smartphone-Ökosysteme haben einen Store. Ok bei einem von den Zweien kann man auch einfach Sideloading machen.

    aber im Grundsatz finde ich Store-Systeme nicht schlecht.

    Der Vorteil, den MS gerade aufbaut ist, das auf mind. 3 Plattformen der gleiche Kernel verwendet wird. Das macht es gerade für Entwickler interessant.

    Man baut eine App für Windows 8, die genauso auch Windows RT und wahrscheinlich mit einer modifizierten Oberfläche auch für WP 8 verwendbar ist.

    Zeige mir mal wo das in dieser Art noch möglich ist?

  5. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: marF 06.11.12 - 12:27

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ui, Toll! Kostenloses Training! Für die ganzen plattformabhängigen APIs die
    > ich da neuerdings benutzen *muss*? Nee, lass mal. Da hab ich echt besseres
    > zu tun.
    > Davon abgesehen gibt es ähnlich bescheurtes Codesigning wie man das bei
    > Apple schon gewohnt ist, die Store-Regelungen sind nicht minder
    > restriktiv.

    Solltest du tatsächlich ein ernsthafter Anwender von APIs sein (sprich Software-Entwickler/Architekt) dann solltest du ziemlich bald deine Meinung noch mal überdenken und evtl. doch die Trainings nutzen.

    Es ist doch Allgemein bekannt, dass Apple und Google und nun auch Microsoft ein gemeinsames Ziel anstreben: Ein allgemein gültiges Betriebssystem zu schaffen, welches ohne jegliche Einschränkungen auf allen Geräten funktioniert.

    Apple hat schon vor geraumer Zeit angekündigt, dass sie ihr OS X Schritt für Schritt zur Technologie von iOS portieren. Sie haben sogar schon gravierende Schritte vollzogen. Low-level API's basieren schon zu einem enormen Teil auf der iOS Technologie. Was sich unter Anderem durch die Mitteilungszentrale bemerkbar macht.

    Google braut sowie so sein ganz eigenes Süppchen, die haben von Anfang an schon eine Technologie für Mobil und Desktop genutzt und haben dadurch einen Vorsprung. Der jedoch wird bald wieder kleiner, da sich bei Google noch gar nicht recht rauskristalisiert, in welche Richtung sie bei Desktops gehen. ChromeOS ist meines Erachtens nur ein Schritt in eine Richtung, die werden das in den Jahren mit Sicherheit umkrämpeln und auch ein Android für alles machen.

    Und Microsoft geht nun mit Windows 8 den gleichen Weg wie Apple. Die verschiedenen Version entstehen nur, da sie nicht von heute auf morgen alle Bestandskunden vor die Tatsache stellen können, dass ihre alte Software nicht mehr kompatibel ist. Also nimmt man Schnittmengen in Kauf.

    Betrachtet man sich die momentane Entwicklung und wagt einen logischen Blick in die Zukunft, muss man zu dem Entschluss kommen, dass egal welche Plattform man bevorzugt, sie alle in eine richtige und interessante Richtung gehen.

    P.S.: Der Punkt mit der Regulierung der Apps durch den Zwang des Stores ist in meinen Augen sogar ein Pluspunkt! Betrachtet man sich die geringe Anzahl der Schadsoftware auf OS X und iOS.

  6. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: gorsch 06.11.12 - 12:48

    >Solltest du tatsächlich ein ernsthafter Anwender von APIs sein (sprich Software-Entwickler/Architekt) dann solltest du ziemlich bald deine Meinung noch mal überdenken und evtl. doch die Trainings nutzen.
    Sollte sich ein nennenswerter Markt für Metro-Applikationen entwickeln, dann kann man das nochmal überdenken. Wenn ich mir aber ansehe, was es bisher so an Metro Anwendungen gibt (praktisch nur Schrott) kann ich aber nur davon ausgehen, dass andere Entwickler ähnlich pessimistisch sind, wie ich. (Immerhin ist die Entwicklung von Metro Apps seit geraumer Zeit möglich)

    >Es ist doch Allgemein bekannt, dass Apple und Google und nun auch Microsoft ein gemeinsames Ziel anstreben: Ein allgemein gültiges Betriebssystem zu schaffen, welches ohne jegliche Einschränkungen auf allen Geräten funktioniert.
    Bei Android mag das so sein, bei Windows sehe ich das aber nicht. Microsoft versucht einfach, sich seinen eigenen "Walled Garden" zu schaffen. Android ist immernoch ein halbwegs offenes System.

    >Betrachtet man sich die momentane Entwicklung und wagt einen logischen Blick in die Zukunft, muss man zu dem Entschluss kommen, dass egal welche Plattform man bevorzugt, sie alle in eine richtige und interessante Richtung gehen.
    Wenn es in eine Richtung geht, in der es mir als Besitzer eines Computers nichtmehr möglich ist, beliebige Anwendungen auszuführen, dann ist das für mich eine falsche Richtung.

    >P.S.: Der Punkt mit der Regulierung der Apps durch den Zwang des Stores ist in meinen Augen sogar ein Pluspunkt! Betrachtet man sich die geringe Anzahl der Schadsoftware auf OS X und iOS.
    OS X ist kein geschlossenes System - iOS schon. Mit Sicherheit hat das nur peripher etwas zu tun. Ich habe kein Problem mit regulierten Anwendungen oder App Stores, solange mir die Möglichkeit bleibt soetwas auch zu umgehen, wenn ein Programm mal nicht der Firmenpolitik von Apple oder Microsoft entspricht.

  7. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: wasabi 06.11.12 - 13:17

    > Wieso, das sollte möglich sein, Windows läuft doch jetzt auch auf ARM.

    Falls das ernst gemeint war: Windows RT läuft auf ARM. Das bringt einem aber nichts, denn eben jene Dinge, die es nicht für OS X sondern nur für Windows gibt (z.B. Spiele) lauefn da auch nicht. Abgesehen davon wird Windows RT nicht separat zu kaufen sein.

  8. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: Thaodan 06.11.12 - 13:25

    marF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gorsch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ui, Toll! Kostenloses Training! Für die ganzen plattformabhängigen APIs
    > die
    > > ich da neuerdings benutzen *muss*? Nee, lass mal. Da hab ich echt
    > besseres
    > > zu tun.
    > > Davon abgesehen gibt es ähnlich bescheurtes Codesigning wie man das bei
    > > Apple schon gewohnt ist, die Store-Regelungen sind nicht minder
    > > restriktiv.
    >
    > Solltest du tatsächlich ein ernsthafter Anwender von APIs sein (sprich
    > Software-Entwickler/Architekt) dann solltest du ziemlich bald deine Meinung
    > noch mal überdenken und evtl. doch die Trainings nutzen.
    >
    > Es ist doch Allgemein bekannt, dass Apple und Google und nun auch Microsoft
    > ein gemeinsames Ziel anstreben: Ein allgemein gültiges Betriebssystem zu
    > schaffen, welches ohne jegliche Einschränkungen auf allen Geräten
    > funktioniert.
    >
    > Apple hat schon vor geraumer Zeit angekündigt, dass sie ihr OS X Schritt
    > für Schritt zur Technologie von iOS portieren. Sie haben sogar schon
    > gravierende Schritte vollzogen. Low-level API's basieren schon zu einem
    > enormen Teil auf der iOS Technologie. Was sich unter Anderem durch die
    > Mitteilungszentrale bemerkbar macht.
    iOS und OS X sind von Anfang an im Kern gleich. Die beiden unterscheiden sich nur im höheren Abschnitt und genau da wird nicht wirklich "portiert", es werden eher die Features die iOS schon hat für OS X ausgeliefert wie zb. beim letzten OS X.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  9. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: marF 06.11.12 - 13:28

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sollte sich ein nennenswerter Markt für Metro-Applikationen entwickeln,
    > dann kann man das nochmal überdenken. Wenn ich mir aber ansehe, was es
    > bisher so an Metro Anwendungen gibt (praktisch nur Schrott) kann ich aber
    > nur davon ausgehen, dass andere Entwickler ähnlich pessimistisch sind, wie
    > ich. (Immerhin ist die Entwicklung von Metro Apps seit geraumer Zeit
    > möglich)
    Genau da beißt sich doch die Katze in den Schwanz! Die schlimmste eigenschaft, die ein Entwickler haben kann, ist meiner Meinung nach Angst vor neuem zu haben. Das gleiche was du jetzt über MetroApps sagst, hat man vor 4 Jahren über Android Apps gesagt. Und sehe da, es geht doch, denn da spielen noch viel mehr Faktoren mit ein. Nicht zu unterschätzen, ist die Tatsache, dass Windows immer noch der Firmenstandard ist und spätestens wenn der Support ausläuft wirds ernst für Win8

    > Bei Android mag das so sein, bei Windows sehe ich das aber nicht. Microsoft
    > versucht einfach, sich seinen eigenen "Walled Garden" zu schaffen. Android
    > ist immernoch ein halbwegs offenes System.
    Das Eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun. Ich rede hier nicht über die Offenheit sondern über die Tatsache, dass alle (ob nun Microsoft, Apple oder Google) ihr eigenes Betriebssystem so weiterentwickeln, dass es für jedes Gerät kompatibel ist Stichwort Technologie Stack! Klar wird auf unterster Ebene immer noch Komponenten ausgetauscht, da ja der Maschinen-Befehls-Satz von Chiptechnologie zu Chiptechnologie unterschiedlich ist.

    > Wenn es in eine Richtung geht, in der es mir als Besitzer eines Computers
    > nichtmehr möglich ist, beliebige Anwendungen auszuführen, dann ist das für
    > mich eine falsche Richtung.
    Das ist doch damit gar nicht gemeint, du kannst doch immer noch beliebige Programme Ausführen, sie müssen halt nur die neue Technologie verwenden. Das ist in etwa so als würdest du Far Cry 2 auf einem Atari spielen wollen. Die Technologie der Software, ist halt nicht kompatibel mit der auf der sie ausgeführt werden soll.

    > OS X ist kein geschlossenes System - iOS schon. Mit Sicherheit hat das nur
    > peripher etwas zu tun. Ich habe kein Problem mit regulierten Anwendungen
    > oder App Stores, solange mir die Möglichkeit bleibt soetwas auch zu
    > umgehen, wenn ein Programm mal nicht der Firmenpolitik von Apple oder
    > Microsoft entspricht.
    Das Beispiel mit OS X und iOS sollte keine Gegenüberstellung beider sein, eher im einzelnen betrachtet. Die Möglichkeit bleibt dir doch auch. Ok, Microsoft lässt Metro Apps bis jetzt ausschließlich über ihren Store vertreiben, noch steht dir ja aber auch die Möglichkeit, es als herkömmliche Software zu vertreiben (Jaaaaa man kann auf Win8 Software installieren, die keine Metro App ist)! Sobald dies nicht mehr möglich ist, wird Microsoft einen ähnlichen Weg einschlagen wie Apple und dem User mit Hilfe von Zertifizierungen aufmerksam machen, der kann dann selber entscheiden, ob oder ob er nicht der Quelle vertraut wo er die Applikation her hat.

  10. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: Cidfreak 06.11.12 - 13:29

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass die Leute sich vorher "informaiern", entspricht zumindest nicht meiner
    > Erfahrung im Bekanntenkreis. Der Verkäufer wird *hoffentlich* auf dieses
    > Problem eingehen - wenn du aber glaubst, dass die Verkäufer in MediaMarkt
    > etc. einem immer das teurere andrehen, irrst du - die profitieren davon
    > selber nämlich nicht.
    > Abgesehen davon: x86 Tablets sind afaik noch garnicht verfügbar, sicher bin
    > ich mir da aber nicht.


    Doch, es gibt x86 Tablets und zwar schon lange: http://www.notebookcheck.com/uploads/tx_jppageteaser/elitebook-2760p-front-left-open_01.jpg
    http://shop.lenovo.com/SEUILibrary/controller/e/web/LenovoPortal/en_US/catalog.workflow:category.details?current-catalog-id=12F0696583E04D86B9B79B0FEC01C087&current-category-id=89ECFD45CA0654775864CDBAD2606AC7&menu-id=products&ref-id=products#.UJkCh8VmJXk
    nur ein paar Beispiele

    Gruß
    Cidfreak

  11. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: JanZmus 06.11.12 - 13:30

    flasherle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erstens weil man sichvorher informaiert bevor man was kauft,

    Das ist doch "bla-bla". Wie soll man sich denn über etwas informieren, von dem man gar nicht weiß, dass es existiert? Meinst du, wenn meine Tante als absoluter Technik-Noob sich ein Tablet kauft, denkt sie sich vorher: "Hmmm, vielleicht gibt es ja zwei unterschiedliche Versionen von dem Betriebssystem, da informier ich mich doch mal vorab"? Für dich ist das naheliegend, aber für Leute, die keine Ahnung haben halt nicht.

  12. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: Thaodan 06.11.12 - 13:37

    Auch wenn du recht hast. Aber was grundsätzliches: wenn ich weiß das ich von etwas keine Ahnung habe (was die meisten Leute selber erkennen) dann frage ich jemand den ich kenne der Ahnung hat und zu mir ehrlich ist. Zu Not reicht auch das Internet oder der man im Computerladen von Nebenan (wenn er Ahnung hat).

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  13. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: flasherle 06.11.12 - 13:44

    auch das zählt unter informieren, ja, aber die meisten informieren sich ja nicht mal mehr wenn sie ein auto für über 30k kaufen...

  14. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: Phreeze 06.11.12 - 14:00

    stiGGG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dynAdZ schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn da drin eine ARM-CPU steckt, dann wird es auch schwer Windows über
    > > Bootcamp zu installieren. Und wenn diese Möglichkeit wegfällt seh ich
    > > sowieso schwarz, denn ich brauche Windows ab und zu zum Zocken. Dann
    > kauf
    > > ich mir als nächstes lieber wieder einen Desktop-PC und keinen iMac.
    >
    > Wieso, das sollte möglich sein, Windows läuft doch jetzt auch auf ARM.

    not. Win 8 RT läuft auf arm.
    Das ist wie 16GB RAM in einem PC zu haben, der mit einem 32bit OS läuft...

  15. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: Nephtys 06.11.12 - 14:04

    gorsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >1. Microsoft macht es überhaupt nicht schwer, es bietet kostenlose
    > Trainings an, für sog. Store Apps. Informiere dich mal.
    > Ui, Toll! Kostenloses Training! Für die ganzen plattformabhängigen APIs die
    > ich da neuerdings benutzen *muss*? Nee, lass mal. Da hab ich echt besseres
    > zu tun.
    > Davon abgesehen gibt es ähnlich bescheurtes Codesigning wie man das bei
    > Apple schon gewohnt ist, die Store-Regelungen sind nicht minder
    > restriktiv.
    Ja, und es läuft auf PC-Hardware, und benutzt elektrische Binärsignale und verwendet die gleichen Kommunikationsstandards usw.

    Scheinbar hast du etwas gegen Windows an sich. Weil der Support für Entwickler unter Windows und vorallem von Microsoft unglaublich gut ist.
    Support bei Apple ist im besten Falle noch: Es darf in den App Store solange es bestimmte Richtlinien erfüllt und nicht zu erfolgreich wird.

    Die Trainings zu der neuen API sind gut, intuitiv und korrekt.
    Und wenn du dich nicht anpassen willst, dann schreib eben dein eigenes Betriebssystem... aber das ist ja dann auch zu umständlich!
    Aber: kein Windows. Also automatisch super!


    > >2. Win RT ist noch nicht mal 1 Woche verfügbar, also bitte!
    > Das mag zwar so sein (war auch ein *bisschen* sarkastisch gemeint) aber es
    > ändert nichts an der Tatsache. Im Übrigen glaube ich aber nicht, dass sich
    > da in Zukunft viel tut. Guck dir nur Windows Phone an, ist eine ähnlich
    > restriktive Plattform, hat nach Jahren immernoch keine relevante
    > Verbreitung - demnach für Entwickler eher uninteressant.

    1) WP ist untergegangen weil es gegen Android antreten musste
    2) Gerade für Entwickler sind alle Windows Formen interessant (zumindest für richtige Entwickler!)
    3) die Win RT API ist eine verallgemeinerte API und somit auch langfristig sinnvoll. Selbst Windows RT sich nicht so gut verkauft.
    Mit Restriktivität hat das alles nichts zu tun. Dass Microsoft eine bestimmte Methodik speziell supportet bedeutet nicht, dass alles andere verboten ist. Das wiederrum würde sich iOS nennen

  16. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: JanZmus 06.11.12 - 14:08

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch wenn du recht hast. Aber was grundsätzliches: wenn ich weiß das ich
    > von etwas keine Ahnung habe (was die meisten Leute selber erkennen) dann
    > frage ich jemand den ich kenne der Ahnung hat und zu mir ehrlich ist. Zu
    > Not reicht auch das Internet oder der man im Computerladen von Nebenan
    > (wenn er Ahnung hat).

    Ihr geht immer von der idealen Welt aus. Es gibt aber genug Fälle, wo es gerade nicht so ist, wie ihr euch das immer zusammendenkt. Es gibt tausend Gründe, warum man sich NICHT richtig informiert haben könnte.

  17. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: Thaodan 06.11.12 - 14:11

    JanZmus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Thaodan schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Auch wenn du recht hast. Aber was grundsätzliches: wenn ich weiß das ich
    > > von etwas keine Ahnung habe (was die meisten Leute selber erkennen) dann
    > > frage ich jemand den ich kenne der Ahnung hat und zu mir ehrlich ist. Zu
    > > Not reicht auch das Internet oder der man im Computerladen von Nebenan
    > > (wenn er Ahnung hat).
    >
    > Ihr geht immer von der idealen Welt aus. Es gibt aber genug Fälle, wo es
    > gerade nicht so ist, wie ihr euch das immer zusammendenkt. Es gibt tausend
    > Gründe, warum man sich NICHT richtig informiert haben könnte.
    Dann sollte man tun was man kann und nicht das Geld zum Fenster heraus werfen.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  18. Re: Einheitliches Benutzererlebnis?

    Autor: gorsch 06.11.12 - 14:32

    >Genau da beißt sich doch die Katze in den Schwanz! Die schlimmste eigenschaft, die ein Entwickler haben kann, ist meiner Meinung nach Angst vor neuem zu haben.
    Das hat nichts mit Angst zu tun. Ich halte nicht viel von Metro, es ist kein relevanter Markt für mich. Sollten die Windows Kunden diese Ablehnung nicht teilen, kann ich meine Meinung ja noch ändern. Ich muss aber nicht mit jedem Mist mitschwimmen, nur weil man in Redmond der Meinung ist die APIs schonwieder alle umzuwerfen. Wenn Metro kein Erfolg wird, werden sie ja vielleicht wieder umschwenken und ich muss mich nicht darüber Ärgern, Zeit damit verschwendet zu haben.
    >Das gleiche was du jetzt über MetroApps sagst, hat man vor 4 Jahren über Android Apps gesagt. Und sehe da, es geht doch, denn da spielen noch viel mehr Faktoren mit ein.
    Und vier Jahre später ist Android immernoch weniger interessant als iOS, obwohl es viel mehr Benutzer gibt. In der Tat gibt es da mehr Faktoren...
    >Nicht zu unterschätzen, ist die Tatsache, dass Windows immer noch der Firmenstandard ist und spätestens wenn der Support ausläuft wirds ernst für Win8
    Und warum ist es der Firmenstandard? Weil auf Windows die ganzen alten Schrottanwendungen, die Firmen vor 20 Jahren mal entwickeln ließen, immernoch laufen. In diesem Bereich wird die Akzeptanz für Metro noch am geringsten sein, da ist man ja jetzt bestenfalls mit der Umstellung auf Windows 7 fertig.

    >Das ist doch damit gar nicht gemeint, du kannst doch immer noch beliebige Programme Ausführen, sie müssen halt nur die neue Technologie verwenden.
    Mit "beliebig" meine ich, dass ich Anwendungen, die im Zweifelsfall nicht in den Store gelassen werden würden, auch ausführen kann - ohne mein Gerät zu jailbreaken o.Ä. Mit Windows 8 auf x86 wird das (noch) möglich sein, mit Windows RT auf ARM jedoch nicht.
    >Sobald dies nicht mehr möglich ist, wird Microsoft einen ähnlichen Weg einschlagen wie Apple und dem User mit Hilfe von Zertifizierungen aufmerksam machen, der kann dann selber entscheiden, ob oder ob er nicht der Quelle vertraut wo er die Applikation her hat.
    Das behauptest du jetzt. Für mich ist die Richtung klar: Microsoft will weg vom Desktop (daher: keine Desktopanwendungen auf Windows RT) und weg von der offenen Plattform (daher: Metro Apps nur über den Windows Store). Apple will das wahrscheinlich auch - ob sie es sich trauen, das ist eine andere Frage.

    EDIT: Nephtys schrieb:
    >Scheinbar hast du etwas gegen Windows an sich. Weil der Support für Entwickler unter Windows und vorallem von Microsoft unglaublich gut ist.
    >Support bei Apple ist im besten Falle noch: Es darf in den App Store solange es bestimmte Richtlinien erfüllt und nicht zu erfolgreich wird.
    Unsinn. Ich benutze ja selber auch Windows, u.A. gerade *weil* es eine "offene" Plattform ist bei der ich mir, um eigene Code laufen lassen zu müssen, nicht den ganzen Codesigning Schwachsinn antun muss, den ich von iOS gewohnt bin. In dem Moment, wo mir Microsoft den Desktop wegnimmt und durch diesen Schwachsinn ersetzt, habe ich aber einfach kein Interesse mehr an dieser Plattform.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.11.12 14:33 durch gorsch.

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