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Feminismus quatsch nervt nur noch...

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  1. Re: Feminismus quatsch nervt nur noch...

    Autor: smirg0l 28.11.12 - 13:47

    Benjamin_L schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Thread lässt sich also wie folgt zusammenfassen:
    >
    > Männer sagen: Frauen werden nicht diskriminiert, weil wir das so sagen.
    > Vielleicht solltet ihr auch mal mit Betroffenen reden und nicht immer nur
    > eure kleine Welt als Maßstab nehmen.

    Vielleicht sollte man berücksichtigen, dass die Generationen, welche hier vermutlich den Großteil der Foristen ausmachen, völlig anders erzogen wurden, als die "alten Generationen", über den sich der Feminismus anhaltend echauffiert, und diese sich dementsprechend anders äußern.

    Ich als Mann wurde immer in dem Geiste erzogen, das Mann und Frau gleich sind.
    Deswegen kann ich persönlich mit dem ganzen Feminismus "Quatsch" nichts anfangen, denn würde es nach mir - und vielen meiner und der nachfolgenden Generationen - gehen, dann gäbe es gar keine Ungleichheit.
    Wenn dann Frauen ganz pauschal über das Patriachat schimpfen, greifen sie Männer wie mich offen an, weil wir damit überhaupt nichts zu tun haben, weil wir ganz anders ticken als man uns nur zu leicht unterstellt. Das nennt man im erweiterten Sinne auch Sippenhaft.

    Bei Mädchen wiederum habe ich oft irgendwie das Gefühl, dass diese auch heute noch oft in dem Geiste erzogen werden, gegen Männer grundsätzlich ankämpfen zu müssen.
    Der Mann wird automatisch zum Feindbild stilisiert, mehr oder weniger subtil.
    Nun sind wir Männer der selben Generation wie diese Mädchen aber schon im 21. Jahrhundert angekommen und Ungleichheit zwischen Mann und Frau sind für die meisten ein Fremdwort - für diese genannten Mütter aber anscheinend noch nicht, die denken immer noch es herrscht überall und jederzeit das Patriachat gegen das es mit aller Macht anzukämpfen gilt, geben dies an ihre Töchter weiter und tragen den "Kampf" damit in die nächste Generation.

    Ich kann und will nicht leugnen, dass es diese Vormachtstellung der Männer noch in vielen Bereichen gibt - die alten Generationen und ihr Weltbild sterben halt nicht von heute auf morgen aus und wir jüngeren brauchen halt eine Weile, bis wir oben angekommen sind und den Ton angeben - wo es dann durchaus vorbei sein dürfte, mit Ungleichheit.

    Und natürlich wird es auch in Zukunft die Sorte Mann geben, der sich der Frau grundsätzlich überlegen fühlt, aber es wird nicht mehr die Mehrheit sein.
    Somit stellt sich die Frage ob der Feminismus in seiner heutigen Form so noch gerechtfertigt ist. Aus meiner Sicht tendiert es langsam in die Richtung, dass der Spieß einfach umgedreht wird und das ist genauso ungesund für unsere Gesellschaft...

  2. Re: Feminismus quatsch nervt nur noch...

    Autor: Christo 28.11.12 - 14:03

    oder einfach so wie beim ehemaligen Zimmermann. --> Zimmerer_in

  3. Re: Feminismus quatsch nervt nur noch...

    Autor: wombat_2 28.11.12 - 14:16

    smirg0l schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Benjamin_L schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Thread lässt sich also wie folgt zusammenfassen:
    > >
    > > Männer sagen: Frauen werden nicht diskriminiert, weil wir das so sagen.
    > > Vielleicht solltet ihr auch mal mit Betroffenen reden und nicht immer
    > nur
    > > eure kleine Welt als Maßstab nehmen.
    >
    > Vielleicht sollte man berücksichtigen, dass die Generationen, welche hier
    > vermutlich den Großteil der Foristen ausmachen, völlig anders erzogen
    > wurden, als die "alten Generationen", über den sich der Feminismus
    > anhaltend echauffiert, und diese sich dementsprechend anders äußern.
    >
    > Ich als Mann wurde immer in dem Geiste erzogen, das Mann und Frau gleich
    > sind.
    > Deswegen kann ich persönlich mit dem ganzen Feminismus "Quatsch" nichts
    > anfangen, denn würde es nach mir - und vielen meiner und der nachfolgenden
    > Generationen - gehen, dann gäbe es gar keine Ungleichheit.
    > Wenn dann Frauen ganz pauschal über das Patriachat schimpfen, greifen sie
    > Männer wie mich offen an, weil wir damit überhaupt nichts zu tun haben,
    > weil wir ganz anders ticken als man uns nur zu leicht unterstellt. Das
    > nennt man im erweiterten Sinne auch Sippenhaft.
    >
    > Bei Mädchen wiederum habe ich oft irgendwie das Gefühl, dass diese auch
    > heute noch oft in dem Geiste erzogen werden, gegen Männer grundsätzlich
    > ankämpfen zu müssen.
    > Der Mann wird automatisch zum Feindbild stilisiert, mehr oder weniger
    > subtil.
    > Nun sind wir Männer der selben Generation wie diese Mädchen aber schon im
    > 21. Jahrhundert angekommen und Ungleichheit zwischen Mann und Frau sind für
    > die meisten ein Fremdwort - für diese genannten Mütter aber anscheinend
    > noch nicht, die denken immer noch es herrscht überall und jederzeit das
    > Patriachat gegen das es mit aller Macht anzukämpfen gilt, geben dies an
    > ihre Töchter weiter und tragen den "Kampf" damit in die nächste
    > Generation.
    >
    > Ich kann und will nicht leugnen, dass es diese Vormachtstellung der Männer
    > noch in vielen Bereichen gibt - die alten Generationen und ihr Weltbild
    > sterben halt nicht von heute auf morgen aus und wir jüngeren brauchen halt
    > eine Weile, bis wir oben angekommen sind und den Ton angeben - wo es dann
    > durchaus vorbei sein dürfte, mit Ungleichheit.
    >
    > Und natürlich wird es auch in Zukunft die Sorte Mann geben, der sich der
    > Frau grundsätzlich überlegen fühlt, aber es wird nicht mehr die Mehrheit
    > sein.
    > Somit stellt sich die Frage ob der Feminismus in seiner heutigen Form so
    > noch gerechtfertigt ist. Aus meiner Sicht tendiert es langsam in die
    > Richtung, dass der Spieß einfach umgedreht wird und das ist genauso
    > ungesund für unsere Gesellschaft...

    WORD!

    Feminismus entwickelt sich langsam eher in Richtung Radikalität. Es sollte allen völlig scheiß egal sein, welches Geschlecht, Aussehen, Hautfarbe, Haarfarbe oder sonstige äußere Merkmale ein Mensch hat. Dieses Thema ist bei der jüngeren Generation, wie smirg0l schon schrieb, absolut irrelevant, weil's keine Rolle mehr spielt. In den Köpfen gibt's da keinen Unterschied mehr und darum geht's. In dem andere Punkt, dass das Thema langsam nervig ist, kann ich meinem Zitiertem auch nur recht geben. Darüber schon zu sprechen ist an sich sinnlos, da es hierbei keine zweite Meinung gibt!

    Ich zitiere hierbei gerne die Hackerethik:
    "Beurteile einen Hacker nach dem, was er tut, und nicht nach üblichen Kriterien wie Aussehen, Alter, Herkunft, Spezies, Geschlecht oder gesellschaftliche Stellung."

    Es ist also überflüssig darüber zu sprechen und ich persönliche schalte bei diesem Thema meisten ab, weil's eben irrelevant und nervig wird, weil es in zwischen angekommen ist und darüber groß zu "plären" eher den Eindruck erweckt als müsse man unter allen Umständen an alter Dogmatik festhalten und/oder sich den den Mittelpunkt zu schieben.

  4. Re: Feminismus quatsch nervt nur noch...

    Autor: EdRoxter 28.11.12 - 14:17

    Grundsätzliche Zustimmung, aber Feminismus widmet sich ja nicht nur diesen "formalen" Geschichten, sondern viele Theorien sind eben auch soziokultureller Natur. Und - ohne jetzt ein weiteres Fass aufmachen zu wollen; nur so als generelles Argument - wenn man sich da so ein bisschen in Dinge einliest, die unter dem Stichwort "Rape Culture" zusammenzufassen sind, dann bekommt man vielleicht doch die leise Idee, dass es mit Gleichberechtigung und selbst vorsätzlicher, gleichrangiger Wertschätzung von Männern und Frauen noch nicht getan ist.

    Ich bin auch kein Freund von Korinthenkackerei und radikalen Feminismus lehne ich ab, aber es gibt durchaus noch einige feministische Theorien, die m.E. ihre volle Berechtigung haben und deren Ziele umzusetzen eine feine Sache wäre. Dass die meisten selbsterklärten Feminist_innen und Autonom_innen (hahaha, das klappt nicht) allerdings weit übers Ziel hinausschießen, ist leider auch Fakt.

  5. Re: Feminismus quatsch nervt nur noch...

    Autor: Hotohori 28.11.12 - 15:12

    Heavens schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gleiche Rechte = gleiche Pflichten

    Das kann man gar nicht fett genug schreiben. Die Gefahr das unter den Tisch fallen zu lassen ist extrem groß, daran denken viele zuletzt bei dem Thema. Hin und wieder kann man nämlich durchaus den Eindruck gewinnen Frauen wollen zwar gleich behandelt werden, wenn es aber darum geht das sie dann auch die gleiche Pflichten haben wird es auf einmal ganz leise und dann kommt auch gerne mal "aber ich bin eine Frau" Argument. ;)

  6. Re: Feminismus quatsch nervt nur noch...

    Autor: Scholli 28.11.12 - 15:41

    So wie viele das hier sehen, sehe ich es auch...

    Ich glaube Frauen denken einfach immer, das Männer Vorteile haben und sehen diese dann direkt als "Feind" an.
    Ist aber ganz und gar nicht so, wie ich aus einer Studie mal gelesen hatte, arbeiten Männer viel mehr und länger im Leben, daher haben sie auch sicher mehr Chancen, die viele Frauen nicht bekommen, wenn sie weniger tun/arbeiten.

    Aber ich verstehe nicht, warum es auf die Gamer bzw Programmier Branche springt?
    Ich meine wenn Frauen in dem Bereich mehr Chancen haben sollten,
    dann sollten doch auch andere Jobs mehr aufgeteilt sein.
    Beispielsweise Maurer, Bauarbeiter und Co.
    Da will komischerweise keine Frau hin...

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