1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Leistungsschutzrecht: Axel-Springer…

Ich habe "meinem" Unions-Abgeordneten

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Ich habe "meinem" Unions-Abgeordneten

    Autor: Icestorm 06.12.12 - 14:44

    eine Email mit allen relevanten Informationen geschickt, über die robots.txt, und dass sich Verlage explizit bei google news anmelden müssen.
    Wer hat "seinen" Abgeordneten informiert?

  2. Re: Ich habe "meinem" Unions-Abgeordneten

    Autor: UrielVentris 06.12.12 - 14:52

    Wenn du hier eine MusterEmail schreibst, mache ich das gerne, aber bin zu faul jetzt alle relevanten Daten zusammenzusuchen.
    Ich hoffe, dass unsere Volksvertreter das alleine ohne unsere Hilfe erledigen können, dafür werden sie ja bezahlt.

  3. Re: Ich habe "meinem" Unions-Abgeordneten

    Autor: bassfader 06.12.12 - 15:54

    UrielVentris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hoffe, dass unsere Volksvertreter das alleine ohne unsere Hilfe
    > erledigen können, dafür werden sie ja bezahlt.

    Ha! Selten so gelacht... <sarcasm> Politiker und etwas können... wo kämen wir denn da hin wenn die wirklich Ahnung von den Themen hätten über die sie Entscheidungen treffen müssen / sollen... </sarcasm> xD

  4. Re: Ich habe "meinem" Unions-Abgeordneten

    Autor: salemcmr 06.12.12 - 16:08

    UrielVentris schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich hoffe, dass unsere Volksvertreter das alleine ohne unsere Hilfe
    > erledigen können, dafür werden sie ja bezahlt.

    Jup, sie werden bezahlt u.a. von Bild, Spiegel ... u.s.w.

  5. Re: Ich habe "meinem" Unions-Abgeordneten

    Autor: redwolf 06.12.12 - 17:04

    Sehr geehrte X,

    Ihnen ist sicherlich schon die jüngste Initiative des Leistungsschutzrecht aufgefallen, welches Verlegern weitreichende Sonderstellungen gewähren soll. Konkreter Stein des Anstoßes sind Newsaggregatoren wie Google News (http://news.google.de), welche eine Übersicht von publizierten Inhalten von Zeitungsverlegern ermöglichen.

    Ein dort angezeigter Inhalt sieht zum Beispiel wie folgt aus:

    >Netanjahu bei Merkel Eine Freundschaft, die viel aushält
    >Spiegel Online
    >Siedlungsbau, Uno-Abstimmung - die deutsch-israelischen Beziehungen sind angespannt wie lange nicht. Doch die Visite von Premier Netanjahu bei Kanzlerin Merkel zeigt auch: Das Verhältnis ist noch immer so gut, dass beide Regierungschefs offen zu ...

    Die Verleger allen vorran Axel Springer wollen in Zukunft für den dort zitierten Inhalt vergütet werden. Ich möchte Sie zwecks meiner Expertiese auf folgendes hinweisen:

    1. Jeder Publizist muss sich bei Google anmelden, damit seine News überhaupt dort gelistet werden.
    2. Die Nachrichtenportale haben zusätzlich die Möglichkeit das Listen von Inhalten über eine robots.txt (Textdatei) zu deaktivieren (https://support.google.com/news/publisher/bin/answer.py?hl=de&answer=93977). Der Inhalt einer solchen Datei ist vergleichsweise trivial:

    User-agent: Googlebot-News
    Disallow: /

    Diese Datei würde auf den Webserver geladen und würde effektiv alle Nachrichten für Google News blockieren. Entgegen polemischer Darstellung seitens Springer handelt es sich nicht um einen veralteten Standard, sondern um ein Standardwerkzeug der Web-Kommunikation, genau wie HTTP oder TCP/IP.

    Ich würde es begrüßen, wenn Sie aufgrund der zur Verfügung gestellten Informationen einer Erweiterung der Kompetenzen von Verlagen durch ein Leistungsschutzrecht ablehnend gegenüberstünden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Y

  6. Re: Ich habe "meinem" Unions-Abgeordneten

    Autor: sskora 06.12.12 - 17:47

    @ redwofl ... bist du dir sicher, dass ein normaler abgeordneter versteht, was du da schreibst? meine es ist ja alle richtig, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder weiß was http oder gar tcp/ip ist - geschweige denn, dass diese beiden dinge wirklich wichtige Standards sind. Auch den Inhalt der robots.txt würde ich raus lassen, und nur allgemein sagen, dass man mit wenigen worten ergänzung (aufwand von 2 minuten für den seiten ersteller) google davon abhalten kann. hätte ich keine ahnung davon, dann würde das auf mich nur wie nerd gelaber wirken, und dass mal wieder einer dieser schwer kriminellen inet nutzer (gerade bei frau von der layen würde es denke ich so ankommen) versucht mir hier irgendwas zu erzählen, nur damit er weiter seine höchst kriminellen machenschaften weiter betreiben kann. nur eine anregung

  7. Re: Ich habe "meinem" Unions-Abgeordneten

    Autor: redwolf 06.12.12 - 18:30

    Abgeordnete sind schon intelligent, sonst wären sie nicht in der Position, in der sie sind. Wenn ein Abgordneter mal Aktionismus durchscheinen lassen will, sollte er mal ein Schild mit:

    User-agent: Googlebot-News
    Disallow: /

    bei einer Debatte hochhalten.

    HTTP kennen viele allein schon dadurch, dass es in URLs vorkommt. Im Zweifel sind diese Beiden Schlagworte schnell nachrecherchiert. Es muss von Abgeordneten erwartet werden können sich mit einem Mindestmaß an Anstrengung in ein Thema einarbeiten zu können, mit dem sie sonst nichts zu tun haben.

  8. Re: Ich habe "meinem" Unions-Abgeordneten

    Autor: rop 06.12.12 - 19:24

    Am Rande: "Expertise" ohne "ie".

    Ansonsten löblich, wo doch politische Teilhabe heutzutage eher out ist.
    Ich denke, ich werde mich anschließen ;-)

    Edit:
    [de.wikipedia.org]
    lol, das ist "mein" Abgeordneter... Denke nicht, dass das bei dem all zu gut aufgehoben ist *g* .... omg, CSU...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 06.12.12 19:30 durch rop.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. BARMER, Wuppertal
  2. KRATZER AUTOMATION AG, Unterschleißheim
  3. Hannover Rück SE, Hannover
  4. i-SOLUTIONS Health GmbH, Bochum, Düsseldorf, Mannheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 97,90€ (keine Versandkosten!)
  2. 54,99€
  3. (u. a. Sandisk Speicherprodukte, Überwachungskameras von Blink)
  4. gratis


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Raumfahrt: Die Nasa sucht Zukunftsvisionen
Raumfahrt
Die Nasa sucht Zukunftsvisionen

Mit NIAC fördert die Nasa jedes Jahr Projekte zwischen neuer Technik und schlechter Science Fiction. Ein Überblick.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. MISSION ARTEMIS 1 Triebwerkstest von SLS Mondrakete gescheitert
  2. Raumfahrt Raumsonde verlor Asteroidenmaterial
  3. Astronomie Nasa will Teleskop an einem Ballon aufsteigen lassen

Logitech vs. Cherry: Leise klackert es im Büro (oder auch nicht)
Logitech vs. Cherry
Leise klackert es im Büro (oder auch nicht)

Tastaturen für die Büroarbeit brauchen keine Beleuchtung - gut tippen muss man auf ihnen können. Glücklich wird man sowohl mit der Logitech K835 TKL als auch mit der Cherry Stream Desktop.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. SPC Gear Mechanische TKL-Tastatur mit RGB kostet 55 Euro
  2. Launch Neue Details zur Open-Source-Tastatur von System76
  3. Youtube Elektroschock-Tastatur bestraft schlampiges Tippen

Börse: Was zur Hölle ist ein SPAC?
Börse
Was zur Hölle ist ein SPAC?

SPACs sind die neue Modewelle an der Börse: Firmen, die es eigentlich nicht könnten, gehen unter dem Mantel einer anderen Firma an die Börse. Golem.de hat unter den Mantel geschaut.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Wallstreetbets Trade Republic entschuldigt sich für Probleme mit Gamestop
  2. Tokyo Stock Exchange Hardware-Ausfall legte Tokioter Börse lahm