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Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

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  1. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: throgh 31.12.12 - 18:11

    Danke, ich wollte das gerade anmerken!

  2. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Anonymer Nutzer 31.12.12 - 18:56

    kn3rd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blackout23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich finde es immer wieder amüsant solche Threads zu lesen, wo Windows
    > > Fanboys einem dann weiß machen wollen, dass irgendwelche CAD Software
    > und
    > > Cubase SX zur Standardsoftware von dem Großteil der Desktop PC Nutzer
    > > gehört und daher nicht die Masse zu Linux wechseln kann. :D
    > >
    > > Frage mich wie ich seit 18 Jahren ein PC benutzten kann ohne jemals eine
    > > CAD benötigt zu haben.
    >
    > Zumal es gerade im CAD Bereich ja genügend Software für Linux, Mac OS X und
    > Windows gibt. Solche Aussagen sind dennoch lustig "ich würde umsteigen,
    > wenn es CAD, Musik, Video, SPS Programmierung ect. für XY gibt" - mal davon
    > abgesehen das es in all den Bereichen auch Software für Linux, OS X und
    > Windows gibt, ist schon die Kombination witzig. Als ob du in deiner
    > Freizeit alle diese Dinge machen würdest. Kann dir da nur zustimmen, solche
    > Threads sind immer wieder witzig.

    Traurig ist nur, dass das meiste auf Linux gar nicht erst möglich ist und erst recht nicht mit den besten Programmen. Auch dein Vorschlag, dass man foobar2000 mit VLC ersetzen soll, kann nur von einem Fanboy kommen, der links und rechts von der Strasse nicht mehr sieht was los ist.

  3. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Thaodan 31.12.12 - 19:08

    Dann ersetzt es eben mit Amarok, Banshee, Rytmbox oder Clementine.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  4. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Nephtys 31.12.12 - 19:09

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann ersetzt es eben mit Amarok, Banshee, Rytmbox oder Clementine.

    Repräsentativ für viele Programme:
    Ja, sie spielen auch Audio-Dateien ab, also sind sie doch genau das gleiche.

  5. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Thaodan 31.12.12 - 19:11

    In dem Fall habe ich aber schon drauf geachtet das sie ähnlich zu foobar2000 sind.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  6. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Lala Satalin Deviluke 31.12.12 - 19:22

    Es ist typisch, dass dies wieder von der Linuxcomminity als Trollerei empfunden wird. Bei dröfteltausend DEs, die alle nichts Halbes und nichts Ganzes sind, mangelnde Hardwareunterstützung auf x86 und ARM brauche ich ja gar nicht erst anfangen.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  7. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Anonymer Nutzer 31.12.12 - 19:25

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem Fall habe ich aber schon drauf geachtet das sie ähnlich zu
    > foobar2000 sind.

    Nein, ganz sicher nicht. Die Erweiterbarkeit von foobar2000 erreicht keines dieser Programme, auch nicht die Anpassbarkeit. Bei Banshee meine ich gab es nicht mal irgendwelche vernünftigen Presets. Ich glaube es gab überhaupt keine.

  8. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: JumpLink 31.12.12 - 19:32

    Eines läuft hier in dieser Diskussion extrem falsch.

    Beide Seiten widersprechen sich teilweise und ignorieren die Argumente der Gegenseite, dabei bieten beide Seiten tatsächlich konstruktive Argumente.

    Linuxer sollten bedenken:
    * Ein kleineres Softwareangebot unter Linux ist durchaus ein Problem, nicht immer sind die Alternativen so gut wie ihr äquivalent und nicht immer gibt es Alternativen. Weit verbreitete OpenSource-Software läuft ebenfalls unter Windows.
    * Ein System das ohne zu Frickeln in vollem Funktionsumfang funktioniert hat einen Vorteil gegenüber ein System bei dem dies nicht der Fall ist.
    * Ab und zu muss unter Linux noch immer gefrickelt werden, dies ist allerdings immer seltener der Fall.
    * Grafiktreiber haben unter Linux teilweise nicht so eine gute Qualität wie unter Windows.
    * Nicht jede Hardware funktioniert so gut wie unter Windows, da die Hersteller aufgrund der großen Verbreitung von Windows oftmals ihre Treiber nur für Windows entwickeln, dafür läuft mehr Hardware out-of-the-box.
    * VirtualStudio ist eine gute Entwicklungsumgebung.

    Windowser sollten bedenken:
    * Ein System unter dem man volle Kontrolle hat und auf Wunsch Technologien einfach austauschen kann, hat einem System das dies nicht kann gegenüber einen Vorteil.
    * Ein System welches OpenSource ist, hat einen Vorteil gegenüber einem ClosedSource-System.
    * Der Linuxkernel an sich ist dem Windowskernel technologisch überlegen, er läuft auf weit aus mehr Hardware, er hat sich auf Servern durchgesetzt, die meisten Supercomputer und Smartphones verwenden ihn.
    * Die hohe Treiberdkompatibilität von Windows ist in vielen Fällen nicht Microsoft zu verdanken.
    * Windows selbst ist auch nicht immer frickelfrei, beispielsweise laufen Treiber häufig nicht out-of-the-box, es muss dazu der Treiber erst von der Herstellerseite für die passende Windows-Version heruntergeladen werden unter Linux läuft mehr Hardware out-of-the-box.
    Ältre Hardware wird unter Windows von den Herstellern oftmals nicht mehr unterstützt und läuft daher nicht mehr unter aktuellen Windowsversionen.
    * Einige OpenSource-Alternativen sind tatsächlich eine gute Alternative, beispielsweise ist Inkscape eine sehr gute Alternative gegenüber Illustrator.
    * Linux selbst bietet mit entsprechenden Tools eine hervorragende Entwicklungsumgebung.

    Alle sollten bedenken:
    * Ein optimales System wäre
    - eines welches sofort ohne gefrickel funktioniert,
    - auf jeder Hardware lauffähig ist,
    - dessen Quellcode zum lernen, schützen, weiterentwickeln r transparenz komplett einsehbar ist,
    - jede Hardware out-of-the-box funktioniert,
    - dem User nicht die komplette Kontrolle entzieht sofern dieser sie sich wünscht.
    - dem User Komplexität verbirgt sofern dieser dies wünscht.
    - dem User keine Entscheidungen aufzwingt.
    - Einfach ist, also dem User Entscheidungen erleichtert/abnimmt.
    - dem User gehört und nicht nur die Lizenz dazu hat es benutzen zu dürfen.
    - Sicher ist
    - Es für jede Problemstellung/Aufgabe ein optimales Programm gibt.
    - usw..
    * Kein System erfüllt alle Punkte eines optimalen Systems
    * Unterschiedliche Prinzipien erfüllen unterschiedliche aber nicht alle Punkte eines optimalen Systems.
    * Beide Systeme haben noch immer ihre Nachteile und Probleme.

    Ich verwende Linux, das liegt unter anderem daran, dass sich dem Punkt OpenSource sehr viel Gewicht gebe, meine Hardware fast komplett out-of-the-box funktioniert (bis auf die zweite Grafikkarte, die war aber schnell eingerichtet), ich mich unter Windows eingesperrt fühle, einige populäre aber notwendige Windowssoftware (Antivirus, Firewall, Updater usw..) mir zu aufdringlich sind, ich keine Software vermisse die es nur unter Windows gibt und den Vorteil des universellen Systemupdates sehr schätze.

    Ich verwende Linux unter Ubuntu und nutze häufig LibreOffice für Büroarbeiten, Gimp und Inkscape für Designs, Sublime Text 2 zur Software-Entwicklung und spiele am liebsten Indie-Games bei denen ich durch die Humble Indie Bundles gut versorgt werde.

    Auch beruflich habe ich ein kleines Unternehmen inzwischen erfolgreich auf Ubuntu umgestellt (5 Arbeitsplatzrechner, 4 mit Ubuntu, 1 mit Windows XP), auf den letzten Windowsrechner konnte dort allerdings nicht verzichtet werden.

    Ich kann es gut verstehen wenn einige auf Windows angewiesen sind oder ihre Schwerpunkte anders legen und daher lieber Windows verwenden.

    Genauso kann es die Linuxer verstehen, da ich ja selbst dazu gehöre und nicht auf Windows angewiesen bin, auch nicht beruflich.

    Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile und beide Seiten sollten das eingestehen, keines ist dem anderem haushoch überlegen und das ist auch gut so, denn Konkurrenz fördert die Weiterentwicklung und nicht immer ist die Idee der einen Seite die bessere Idee.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.12 19:45 durch JumpLink.

  9. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Anonymer Nutzer 31.12.12 - 20:03

    Wunderlich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > redbullface schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > · Wie kommst du darauf, das Linux nur in eingebetteten Systemen
    > > funktioniert? Wieso nicht an offenen PC Systemen?
    >
    > Schau auf die Nutzerzahlen. Jedes Jahr wird der "Durchbruch von Linux auf
    > dem Desktop" gepredigt und was wurde daraus? Nichts. Mal davon abgesehen
    > habe ich selbst zahlreiche Versuche durchgeführt das eben auch z.B. auf
    > einem Netbook zu betreiben, aber egal ob Ubuntu, Fedora oder Mint,
    > irgendwas funktionierte immer nicht. Davon abgesehen gibt es einfach auch
    > zwischen den Distributionen sehr viele Inkompatibilitäten und ständige
    > Änderungen an der Infrastruktur.

    Weil du scheiterst ist es nicht für den Desktop geeignet?
    Weil du nicht weisst wie man Pakete konvertiert/entpackt ist es inkompatibel?

    >
    > Wo bleibt denn die langzeit-stabile Schnittstelle für closed source
    > Treiber? Wie wäre es auch mal mit einem einheitlichen Desktop und einem
    > einheitlichen Satz Standardprogramme? Das braucht man nun einmal um Erfolg
    > zu haben.

    Echt, braucht es das für den Erfolg?

    Gucken wir doch mal bei Android nacht... Ups, massiv viele Launcher und massiv viele verschiedene Standardprogramme

    > Auch wenn es lange genug gedauert hat, zeigte Microsoft es doch zum
    > Beispiel mit der DirectX-Schnittstelle wie es richtig geht was das Thema
    > Libraries, Dokumentationen und APIs angeht.

    Was genau hat Linux jetzt mit OpenGL/AL/ML/ES zu tun?

    Garnichts, bis auf die Tatsache das es unter Linux unterstützt wird, genau wie unter Unix, Solairs, BeOS, Windows usw usf...

    > > · Wie kommst du darauf, das jedes Linux basierte Betriebssystem für den
    > > Desktop gescheitert wäre? Was bedeutet für dich gescheitert?
    >
    > Linux hat keinen relevanten Marktanteil auf dem Desktop und für viele
    > alltägliche Dinge muss man erstmal Workarounds suchen, damit diese
    > überhaupt funktionieren.

    In deiner Welt vielleicht, in der echten nicht!

    > Rest steht hier:
    > www.pcworld.com
    >
    > > Es gibt viele Desktop User mit einem Linux Kern unter der Haube. Und es
    > > werden immer mehr.
    >
    > Du verwechselt 90% Marktanteil mit 0.90%.
    >
    > > Kannst du jedes meiner gestellten Fragen vernünftig beantworten?
    >
    > Vernünftig liegt ja wieder in deinem Blickwinkel, aber ich habe mich
    > bemüht. Ansonsten musst du deine Fragen auch nicht so trollig stellen.
    >
    > Linux ist ein tolles und flexibles System - aber nicht auf dem Desktop.

    Linux läuft bei mir seit Red Hat Manhattan auf meinem Desktop, nur weil du nicht fähig bist, musst du nicht so nen Unsinn rauslassen.

    Der Hauptgrund warum Linux auf dem Desktop nicht erfolgreich ist, ist ganz einfach:

    - Die Leute seit 30 Jahren an Windows gewohnt sind
    - Die Leute haben sich von Windows und desen Formaten (Sieht man bei den Migrationen immer) abhängig gemacht
    - Kinder werden schon in Schulen und spätestens bei der Arbeit an Windows gebunden
    - Windows ist auf 99% der Geräte vorinstalliert
    - Microsoft mit FUD, Klagen und falsche ACPI Implementierungen, andere Systeme behindert... (Siehe Mail von Bill Gates)
    - Linux nie einen Konzern hinter sich hatte, der Linux mit Millionen oder gar Milliarden gepusht hatte
    - Softwareschmieden Linux meiden solange es keinen höheren Marktanteil hat (Teufelskreis)
    - Leute wie DU Müll in Foren rauslassen und ihre Bekannten beeinflussen
    usw usf.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.12 20:06 durch PyCoder.

  10. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: cry88 31.12.12 - 20:15

    Der Selberdenker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja, Geschäftssysteme nutzen alle Windows. Kommt auch überhaupt nicht auf
    > die Branche an

    ich arbeite in einer bildungseinrichtung und wir suchen regelmäßig den markt nach konstengünstigen oder kostenlosen alternativen ab.

    im erziehungs- und therapiebereich gibt es fast keine alternativ software für bestimmte aufgaben. natürlich alles windows only.

    im metallbereich gibt es einige cad alternativen für linux, aber die ausbilder bestehen auf autocad und edgecam. das kann allerdings auch gut daran liegen das sie nur zu faul zum wechseln sind.

    unsere hölzer nutzen ihre pcs nur für büroarbeiten.

    im bürobereich ist es richtig witzig, dort ist office prüfungsrelevant. wir können also keine linux systeme verwenden.

    damit haben wir einen großteil der branchen abgedeckt. nein nicht überall ist windows nötig, aber an vielen ecken schon und sobald man eine bestimmte unternehmensgröße erreicht wird es sowieso sehr schwer die IT ohne AD oder exchange zu managen

  11. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Anonymer Nutzer 31.12.12 - 21:19

    PyCoder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Die Leute seit 30 Jahren an Windows gewohnt sind

    Genau genommen seit 27 Jahren. An Linux hätten sich die Leute bereits seit 20 Jahren gewöhnen können.

    > - Die Leute haben sich von Windows und desen Formaten (Sieht man bei den
    > Migrationen immer) abhängig gemacht

    Wenn man sich für eine Plattform entscheidet, macht man sich immer abhängig. Das ist bei anderen Waren (Konsolen, Autos, usw.) nicht anders.

    > - Kinder werden schon in Schulen und spätestens bei der Arbeit an Windows
    > gebunden

    Du willst also, dass sie an Linux gebunden werden?

    > - Windows ist auf 99% der Geräte vorinstalliert

    Quelle?

    > - Microsoft mit FUD, Klagen und falsche ACPI Implementierungen, andere
    > Systeme behindert... (Siehe Mail von Bill Gates)

    Das machen andere Hersteller anders? Selbst unter den Linux-Fuzzis wird doch gegeneinander gestänkert. Das ist eben nur auf einer niedrigeren Ebene, ohne Millionenklagen.

    > - Linux nie einen Konzern hinter sich hatte, der Linux mit Millionen oder
    > gar Milliarden gepusht hatte

    Daran trägt MS Schuld?

    > - Softwareschmieden Linux meiden solange es keinen höheren Marktanteil hat
    > (Teufelskreis)

    Wenn Linux nicht mit einem Konzept daherkommt, welches in seiner Ganzheit absolut überzeugend ist und jede Menge Nutzer anzieht, dann ist es schlichtweg nicht wert, dass man dafür etwas entwickelt. Der Marktanteil spielt da keine besondere Rolle, schliesslich kommt es nicht nur auf die Masse der User an, sondern vor allem auf ihre Kaufbereitschaft. Was bringen mir 1 Million Nutzer, von denen nur einer mein Produkt kaufen will? Da wären mir 10000 kauflustige Nutzer deutlich lieber.

  12. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: der kleine boss 31.12.12 - 21:55

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PyCoder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - Die Leute seit 30 Jahren an Windows gewohnt sind
    >
    > Genau genommen seit 27 Jahren. An Linux hätten sich die Leute bereits seit
    > 20 Jahren gewöhnen können.
    >
    Lass ich so stehn.
    > > - Die Leute haben sich von Windows und desen Formaten (Sieht man bei den
    > > Migrationen immer) abhängig gemacht
    >
    > Wenn man sich für eine Plattform entscheidet, macht man sich immer
    > abhängig. Das ist bei anderen Waren (Konsolen, Autos, usw.) nicht anders.
    >
    Das mit den Waren ist so nicht richtig, ein Audi-Fahrer kann zB im Normalfall ohne jahrelange Umschulung auch mit einem BMW fahren.
    > > - Kinder werden schon in Schulen und spätestens bei der Arbeit an
    > Windows
    > > gebunden
    >
    > Du willst also, dass sie an Linux gebunden werden?
    >
    Sehe ich auch so, das ist kein Argument.
    > > - Windows ist auf 99% der Geräte vorinstalliert
    >
    > Quelle?
    >
    99% ist vielleicht etwas überspitzt, aber tu nicht so, als ob du nicht wüsstest, dass kaum ein PC ohne Windows angeboten wird (außer einige wenige Netbooks)
    > > - Microsoft mit FUD, Klagen und falsche ACPI Implementierungen, andere
    > > Systeme behindert... (Siehe Mail von Bill Gates)
    >
    > Das machen andere Hersteller anders? Selbst unter den Linux-Fuzzis wird
    > doch gegeneinander gestänkert. Das ist eben nur auf einer niedrigeren
    > Ebene, ohne Millionenklagen.
    >
    Stänkern != Behindern
    > > - Linux nie einen Konzern hinter sich hatte, der Linux mit Millionen
    > oder
    > > gar Milliarden gepusht hatte
    >
    > Daran trägt MS Schuld?
    >
    Natürlich nicht, aber ohne finanzielle Mittel wäre auch Windows versunken.
    > > - Softwareschmieden Linux meiden solange es keinen höheren Marktanteil
    > hat
    > > (Teufelskreis)
    >
    > Wenn Linux nicht mit einem Konzept daherkommt, welches in seiner Ganzheit
    > absolut überzeugend ist und jede Menge Nutzer anzieht, dann ist es
    > schlichtweg nicht wert, dass man dafür etwas entwickelt. Der Marktanteil
    > spielt da keine besondere Rolle, schliesslich kommt es nicht nur auf die
    > Masse der User an, sondern vor allem auf ihre Kaufbereitschaft. Was bringen
    > mir 1 Million Nutzer, von denen nur einer mein Produkt kaufen will? Da
    > wären mir 10000 kauflustige Nutzer deutlich lieber.

    Linux ist eben nicht für die Masse gedacht, zumindest kommt es mir so vor. Ich hab ewig gebraucht, damit auf meinem Netbook lubuntu anständlig, mit allen Treibern läuft, das würde ich einem Normaluser niemals zutrauen, bei Windows geht das natürlich viel einfacher weil es, so merke ich es halt, viel universaler out of the box läuft.

  13. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Kaugummi 31.12.12 - 22:11

    Wunderlich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Funktioniert eben doch nur in gewissermaßen embedded Systemen.

    Linux ist an keine Firma gebunden und mit der GPL läuft Linux solange, solang es die gesamte Menschheit gibt.
    Das bedeutet, du wagst die ganz schön weit aus dem Fenster mit deiner Aussage.
    Linux ist einfach jetzt noch nicht reif für den Desktop bzw. kurz davor reif zu werden.
    Apple kann Pleite gehen. Microsoft kann Pleite gehen. Aber Linux niemals.
    Deswegen dauert es vielleicht noch 5-15 Jahre bis Linux reif für den Desktop ist.
    Und eine Konsole ist meiner Meinung nach sehr wohl ein eingeschränktes Desktopgerät und kein embedded-System.
    Und ein Handy ist auch kein embedded-System.
    Und da läuft auch bekanntlich Android mit Linux zusammen. (Auch wenn ein Handy natürlich kein Desktopsystem ist)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.12 22:12 durch Kaugummi.

  14. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Anonymer Nutzer 31.12.12 - 22:13

    der kleine boss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das mit den Waren ist so nicht richtig, ein Audi-Fahrer kann zB im
    > Normalfall ohne jahrelange Umschulung auch mit einem BMW fahren.

    Unity und Gnome 3 sind mittlerweile genauso einfach zu bedienen, wie jede Smartphone-Oberfläche. Daran wird es also eher nicht liegen.

    > 99% ist vielleicht etwas überspitzt, aber tu nicht so, als ob du nicht
    > wüsstest, dass kaum ein PC ohne Windows angeboten wird (außer einige wenige
    > Netbooks)

    Was mich überrascht, ist, dass ich immer mehr PCs sehe, die mit überhaupt keinem OS ausgeliefert werden. Ebenso überrascht mich, dass, wenn Linux installiert ist, es sich meist nur um irgendein "No-Name"-Linux handelt. Ich glaube, die Zahl der Systeme, die mit dem neuesten Windows ausgeliefert werden, ist in den letzten 10 Jahren spürbar zurückgegangen.

    > Stänkern != Behindern

    Wenn der Herr Stallman die implementierte Amazon-Suche bei Ubuntu als Spyware bezeichnet und dann sogar von der Nutzung Ubuntus abrät, dann sehe ich da schon eine erhebliche Behinderung. Viele neue User, können sowas nur schwer einschätzen, bzw. verstehen nicht, dass es sich bei dem Herrn um einen fundamentalen GNU Freak handelt. Ich will nicht wissen wieviele Nutzer deshalb bereits Ubuntu den Rücken gekehrt haben.

    > Natürlich nicht, aber ohne finanzielle Mittel wäre auch Windows versunken.

    Ja, aber so ist nun mal die Realität. Ein wild zusammengewürfelter Haufen von Idealisten, die sich einfach mal vornehmen ein OS zu schreiben, das Windows versenkt, geht nun mal heftigst an der Realität vorbei. Wenn das alles ohne derartige finanzielle Mittel möglich wäre, würde es von unterschiedlichen Betriebssystemen nur so wimmeln.

  15. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: der kleine boss 31.12.12 - 22:21

    Sie sind einfach zu bedienen, aber trotzdem ist vieles anders, und wie gesagt ist die Menschheit seit 27 Jahren an Windows gewohnt...

    Das mit dem No-Name OS stimmt, auch auf meinem Netbook war FreeDOS drauf (das ich aber ehrlich gesagt niemals gebootet habe), ich glaube aber, dass doie Jungs von Lenovo das selber nicht zusammengebracht hätten, ein Ubuntu zu installieren, das einwandfrei funktioniert...

    Bei den anderen zwei Punkten hast du aber Recht, das muss ich zugeben.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 31.12.12 22:26 durch der kleine boss.

  16. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Thaodan 31.12.12 - 23:35

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PyCoder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - Die Leute seit 30 Jahren an Windows gewohnt sind
    >
    > Genau genommen seit 27 Jahren. An Linux hätten sich die Leute bereits seit
    > 20 Jahren gewöhnen können.
    >
    > > - Die Leute haben sich von Windows und desen Formaten (Sieht man bei den
    > > Migrationen immer) abhängig gemacht
    >
    > Wenn man sich für eine Plattform entscheidet, macht man sich immer
    > abhängig. Das ist bei anderen Waren (Konsolen, Autos, usw.) nicht anders.
    Nö, eben nicht erstens herscht unter Unix Systemen eine Grundlegende Plattformunabhängigkeit unter Unix Systemen, zweitens läuft jedes normale Programm das für Linux geschrieben wird auch unter den anderen Systemen da alle Toolkits Plattform-unabhängig sind.
    > > - Kinder werden schon in Schulen und spätestens bei der Arbeit an
    > Windows
    > > gebunden
    >
    > Du willst also, dass sie an Linux gebunden werden?
    Wie oben.
    > > - Windows ist auf 99% der Geräte vorinstalliert
    >
    > Quelle?
    Brauchst keine, vielleicht ist es nicht war das es genau 99% sind aber gefühlt ist es so 95% sind es mindestens.
    > > - Microsoft mit FUD, Klagen und falsche ACPI Implementierungen, andere
    > > Systeme behindert... (Siehe Mail von Bill Gates)
    >
    > Das machen andere Hersteller anders? Selbst unter den Linux-Fuzzis wird
    > doch gegeneinander gestänkert. Das ist eben nur auf einer niedrigeren
    > Ebene, ohne Millionenklagen.
    Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, ehrenhaftes und faires Handeln hat nichts damit zu tun das man sich untereinander uneinig ist.
    > > - Linux nie einen Konzern hinter sich hatte, der Linux mit Millionen
    > oder
    > > gar Milliarden gepusht hatte
    >
    > Daran trägt MS Schuld?
    Nö da gibt es keine "Schuld".
    > > - Softwareschmieden Linux meiden solange es keinen höheren Marktanteil
    > hat
    > > (Teufelskreis)
    >
    > Wenn Linux nicht mit einem Konzept daherkommt, welches in seiner Ganzheit
    Kein System überzeugt so, die die es meinen zu wissen bzw. es glauben sind von der Propaganda des Marktes vernebelt.
    > absolut überzeugend ist und jede Menge Nutzer anzieht, dann ist es
    > schlichtweg nicht wert, dass man dafür etwas entwickelt. Der Marktanteil
    > spielt da keine besondere Rolle, schliesslich kommt es nicht nur auf die
    > Masse der User an, sondern vor allem auf ihre Kaufbereitschaft. Was bringen
    > mir 1 Million Nutzer, von denen nur einer mein Produkt kaufen will? Da
    > wären mir 10000 kauflustige Nutzer deutlich lieber.
    Was hat das damit zu tun? Willst du etwa wieder von dem Märchen kommen das Linux User weniger Anwendungen kaufen/dafür bezahlen? Wenn du eine Anwendung entwickelt kannst du schlecht davon ausgehen das jeder/fast alle sie kaufen.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  17. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Nephtys 01.01.13 - 01:58

    Kaugummi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wunderlich schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Funktioniert eben doch nur in gewissermaßen embedded Systemen.
    >
    > Linux ist an keine Firma gebunden und mit der GPL läuft Linux solange,
    > solang es die gesamte Menschheit gibt.
    > Das bedeutet, du wagst die ganz schön weit aus dem Fenster mit deiner
    > Aussage.
    > Linux ist einfach jetzt noch nicht reif für den Desktop bzw. kurz davor
    > reif zu werden.
    > Apple kann Pleite gehen. Microsoft kann Pleite gehen. Aber Linux niemals.
    > Deswegen dauert es vielleicht noch 5-15 Jahre bis Linux reif für den
    > Desktop ist.

    Das sind dann 35 Jahre. Oder anders gesagt: Sobald Linux das Äquivalent von Windows 11 erreicht hat.

    Wenn wir >2020 noch wirklich auf Linux setzen in Sachen Zukunft, blutet mein Informatikerherz. Es gibt so viele bessere und weiter entwickeltere Konzepte, vorallem auch als Forschungsprojekte aus dem Haus Microsoft. Weit genug Open Source um damit etwas anzustellen!
    Linux dagegen war ein schönes, innovatives Produkt vom Kernel her für die 90er. Aber inzwischen ist es auch veraltet.
    Dass der Windows Kernel dagegen eine Katastrophe ist, und nur durch die immense Manpower von Microsoft zu einem ausgezeichneten OS wird, ist keine Frage. Aber Microsoft sitzt schon länger daran, eine neue Generation an Windows zu bauen.
    Möglicherweise ja mit Midori, in Managed Code. Dann wird es sich komplett von Linux absetzen, vorallem technisch.
    Microsoft hat gezeigt, dass es die Manpower dazu hat. Ebenso hat Google ja die Manpower, um aus Linux ein sehr nettes Fast-Desktop-OS zu basteln (Android), wenn auch mit rustikaleren Konzepten.
    Heutzutage muss einer der 3-5 großen IT-Konzerne dahinter stehen.
    Mag sein, dass Linux in den 90ern da noch quasi in eine Marktlücke konnte, denn es gab nur wenige günstige OS-Alternativen, die dennoch standardisiert waren.
    Heutzutage existiert diese Lücke nicht mehr. Wir wollen Out-Of-The-Box-Ware. Mag sein dass bei Servern und Supercomputern ein sehr einfacher Kernel wie der von Linux ausreicht. Aber auf Desktop-Systemen geht es eben darum, eine enorme grafische Erfahrung für den Benutzer mit sehr beschränkten Hardware-Ressourcen zu ermöglichen, und trotzdem Rechenleistung für aufwendige Programme übrig zu haben. Das ist auch der Grund, warum sich der Mac und MacOS-Produkte im allgemeinen so gut verkauft haben, bzw es immer noch werden: Der Benutzer hat schöne Animationen und Effekte auf dem Bildschirm. Im Idealfall noch kombiniert mit sehr intuitiver und schneller Steuerung. Und ein Out-Of-The-Box-Verhalten, das sogar Windows erzittern lässt.
    Technisch natürlich eine Katastrophe. Und beinahe unbezahlbar. Aber es verkauft sich. Und es hat immer noch einen Faktor 10 vor Linux im Marktanteil der Desktop-Systeme.


    Ganz ehrlich: Linux und die Sache mit einem kompletten OS mitsamt Anwendungssoftware als OpenSource ist ein netter Gedanke. Genauso wie funktionierender Kommunismus ein netter Gedanke ist.
    Die Realität sieht anders aus.

    TL;DR: Linux ist viel zu ALT, um sich noch durchzusetzen.
    Schauen wir mal was Microsoft so bringt.

  18. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Thaodan 01.01.13 - 02:35

    Ist zwar etwas OT aber: Midori ist zwar Open Source vom Begriff her aber nach dem wie es wirklich ist kann es keinesfalls so sein, das sollte jeder Merken der sich die Lizenz angeschaut hat.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  19. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Anonymer Nutzer 01.01.13 - 12:21

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PyCoder schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Genau genommen seit 27 Jahren. An Linux hätten sich die Leute bereits seit
    > 20 Jahren gewöhnen können.

    1) Hatte Microsoft fast 10 Jahre Zeit um MS-DOS zu etablieren bevor Linux überhaupt existierte!

    2) Hatte Microsoft den Deal mit IBM und somit kam MS-DOS schon auf breiter Fläche zum Einsatz

    3) Wurde Freax bzw Linux 1991 erst in Version 0.01 veröffentlicht, Distrubtionen gab es erst ab 1992 und grosse Distrubtionen wie Red Hat erschienen erst 1994

    4) Zu dem Zeitpunkt regierte Microsoft längst den Desktop und kam vorinstalliert.

    > Wenn man sich für eine Plattform entscheidet, macht man sich immer
    > abhängig. Das ist bei anderen Waren (Konsolen, Autos, usw.) nicht anders.

    Das stimmt nicht!

    Würde man auf >>offene<< Formate setzen, oder welche die zwar nicht offen sind aber keinen behindern könnte jede Plattform sie implementieren und zwar 100%!

    Schau dir doch mal PNG, JPG, GIF etc an, jede Plattform kommt damit klar!

    Würde man das jetzt mit z.B. als ODF als offenen Standard wählen könnte jede Plattform ODF 100% unterstützen!

    Wer jedoch propietäre Formate wie DOC nutzt, der wird es schwer haben eine Alternative zu MS-Office zu finden die DOC auch 100% unterstützt!

    Und nun zu deinem Autovergleich...

    Wäre das Auto die Software und der Sprit das Format, dann könntest du jeder Zeit das Auto wechseln, du wirst es immer fahren können und immer tanken können!

    > Du willst also, dass sie an Linux gebunden werden?

    Wie wäre es wenn man in der Schule mehr als nur Windows durchnimmt?
    Wie wäre es wenn man in der Schule auf offene Formate setzt?

    > Quelle?

    Geh doch mal in die reale Welt und frag im z.B. Saturn, Media Markt etc nach ner Kiste die Linux fährt?

    > Das machen andere Hersteller anders? Selbst unter den Linux-Fuzzis wird
    > doch gegeneinander gestänkert. Das ist eben nur auf einer niedrigeren
    > Ebene, ohne Millionenklagen.

    ACPI ist ein Industriestandard!
    Microsoft weicht aber vom Standard ab in seiner Implementierung, obwohl Microsoft selbst an der Entwicklung des ACPI-Standards beteiligt war!

    Warum tut das Microsoft? Weil sie ein Quasi-Monopol haben und die Hardwarehersteller werden gezwungen ihre Hardware an die vermurkste ACPI Implmentierung von Microsoft anzupassen!

    Da diese "Vermurksungen" nicht offen Dokumentiert sind, werden alle anderen Plattformen behindert!

    Was denkst du wieso die Linux Devs >>Windows ACPI Bugs<< implementieren müssen damit Linux klar kommt?

    Das macht Microsoft absichtlich und wurde sogar von Bill Gates angeordnet und ist in ner Mail zu lesen!

    http://www.osnews.com/story/17689/Bill-Gates-on-Making-ACPI-Not-Work-with-Linux

    > Daran trägt MS Schuld?

    Sagt das irgendwer?

    Das ist nur einer der Gründe wieso Linux nun mal keinen Erfolg hat!

    Stell dir vor der Google entwickelt ein >>richtiges Desktopsystem<< (Nicht ChromeOS) und gibt jetzt wie MS und Apple z.B. 1 Milliarde im Jahr für Werbung aus und platziert nen Linux Rechner in jedem zweiten Film.

    Wie lange wirds wohl dauern bis der Marktanteil von Linux ansteigen würde?

    Google hats ja vorgemacht mit Android!

    Bisher hatte aber keiner wirklich das Interesse und das Vermögen Linux so zu pushen!

    > Wenn Linux nicht mit einem Konzept daherkommt, welches in seiner Ganzheit
    > absolut überzeugend ist und jede Menge Nutzer anzieht, dann ist es
    > schlichtweg nicht wert, dass man dafür etwas entwickelt. Der Marktanteil
    > spielt da keine besondere Rolle, schliesslich kommt es nicht nur auf die
    > Masse der User an, sondern vor allem auf ihre Kaufbereitschaft. Was bringen
    > mir 1 Million Nutzer, von denen nur einer mein Produkt kaufen will? Da
    > wären mir 10000 kauflustige Nutzer deutlich lieber.

    Ach und Linux Nutzer geben automatisch weniger Geld aus?

    Dann frag ich mich wieso SS3 seit der Beta so oft verkauft wurde oder warum beim Indy Humble Bundle immer die Linux Nutzer mehr bezahlen und zwar freiwilig, als die Apple und Windows Nutzer?

    Oder wieso die Linux Nutzer mehr Spenden?

    Nur weil man ein propietäres System nutzt, heisst es noch lange nicht das man auch bereit ist Geld auszugeben und das sieht man schön an den illegalen Downloadzahlen von Software!

    Speziell Windows Nutzer, ziehen sich ja lieber ein Photoshop von desem Funktionsumfang gerade mal 0,001% nutzen können, anstelle das sie Freeware, Opensource nutzen oder gleich 50¤ hinlegen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.01.13 12:26 durch PyCoder.

  20. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: most 01.01.13 - 12:48

    Ich glaube, hier wird das Betriebssystem deutlich überbewertet.
    Als Durchschnittsnutzer habe ich doch mit dem Betriebssystem kaum noch was zu tun, die Standardeinstellungen sind für 99% aller Nutzer ausreichend.
    Das einzige was zählt ist Kompatibilität. Die Software muss laufen, somit entscheiden sich die Durchschnittsnutzer für das System mit der größten Abdeckung.

    Der Preis rückt da vollkommen in den Hintergrund. Ich habe seit den 90er vielleicht 200 Euro für Windows Lizenzen ausgegeben. (Win 3.1, 98, XP und Win7). Im gleichen Zeitraum für etwa 2000 Euro Spiele und etwa 15.000 für Hardware inkl. Consumer Electronics. Also 1-2% für das Betriebssystem, Peanuts

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