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Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

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  1. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Wander 01.01.13 - 13:21

    PyCoder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Würde man auf >>offene<< Formate setzen, oder welche die zwar nicht offen
    > sind aber keinen behindern könnte jede Plattform sie implementieren und
    > zwar 100%!
    >
    > Schau dir doch mal PNG, JPG, GIF etc an, jede Plattform kommt damit klar!
    >
    > Würde man das jetzt mit z.B. als ODF als offenen Standard wählen könnte
    > jede Plattform ODF 100% unterstützen!

    Prinzipiell sollte das doch auch heute schon funktionieren. Die Nutzer (Firmen, Behörden, Privatleute) müssten nur einmal damit anfangen.

    Jedoch ist die ODF-Implementation in unterschiedlichen Office-Anwendungen (Calligra, OpenOffice, LibreOffice, abiword, SoftMaker Office, Microsoft Office, ...) nicht einheitlich und resultiert in unterschiedlichen Ergebnissen. Bei einem derart komplexen Format ist es eben kein unerhebliches Unterfangen 100% Kompatibilität herzustellen.

    > Wer jedoch propietäre Formate wie DOC nutzt, der wird es schwer haben eine
    > Alternative zu MS-Office zu finden die DOC auch 100% unterstützt!

    Wie oben schon beschrieben, das ist selbst für ODF nicht ohne weiteres möglich.

    > Ach und Linux Nutzer geben automatisch weniger Geld aus?
    >
    > Dann frag ich mich wieso SS3 seit der Beta so oft verkauft wurde oder warum
    > beim Indy Humble Bundle immer die Linux Nutzer mehr bezahlen und zwar
    > freiwilig, als die Apple und Windows Nutzer?
    >
    > Oder wieso die Linux Nutzer mehr Spenden?
    >
    > Nur weil man ein propietäres System nutzt, heisst es noch lange nicht das
    > man auch bereit ist Geld auszugeben und das sieht man schön an den
    > illegalen Downloadzahlen von Software!
    >
    > Speziell Windows Nutzer, ziehen sich ja lieber ein Photoshop von desem
    > Funktionsumfang gerade mal 0,001% nutzen können, anstelle das sie Freeware,
    > Opensource nutzen oder gleich 50¤ hinlegen.

    Hier wird aber mit ganz schön vielen Vorurteilen um sich geschmissen.

    Warum spende ich als Linux- und BSD-Nutzer für das Humble-Bundle weit mehr als der Durchschnitt - und in der Regel auch mehr als mir die Produkte an sich eigentlich wert sind (viele davon sind schon in meinem Besitz oder interessieren mich nicht sonderlich)? Weil ich einen zusätzlichen Anreiz für die Unterstützung dieser Plattform(en) schaffen möchte.

    Warum unterstütze ich zahllose OS-Projekte mit Spenden? Weil ich an deren Fortbestand interessiert bin, es wenige Alternativen und oft keine andere Möglichkeit gibt das Projekt finanziell zu unterstützen - z.B. durch den Kauf einer Lizenz oder CD.

    Gleichzeitig bin ich aber auch (mehr oder weniger) zufriedener Nutzer von Windows und CS-Software im Allgemeinen und bin auch gerne bereit für gute Produkte zu bezahlen.

    Jemand der unter Windows geneigt ist, Software ohne Gegenleistung entgegenzunehmen wird auch unter Linux womöglich nicht zum Samariter mutieren und umgekehrt, jemand der unter Linux gerne Projekte unterstützt, würde dies vermutlich auch unter Windows tun.

    Das "Problem" ist weitaus komplexer, als dass man es in einer pauschalen Aussage wie "Linux-Nutzer spenden und zahlen mehr, Windows-Nutzer neigen eher zum Schwarzkopieren und Schmarotzen" abtun könnte. In der Regel ist die Verwendung von Linux z.B. eher eine bewusste und überlegte Entscheidung die eben nicht jeder trifft, während Windows von vielen einfach unbewusst benutzt wird.

  2. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Wunderlich 01.01.13 - 14:45

    kn3rd schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > scheinbar so wie es soll und das mein Canon Drucker und Scanner automatisch
    > erkannt werden ist einfach so. Die Treiber muss man unter Windows 7/8
    > nachträglich nachinstallieren, was das System nicht automatisch schafft,

    Das ist eine große Lüge. Windows 7 und 8 haben unterstützen bei mir alle Standardgeräte welche ich bisher angeschlossen habe.

  3. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Thaodan 01.01.13 - 14:47

    Seine Aussage hat nicht ausgeschlossen das es alles Standard Geräte sind.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  4. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Wunderlich 01.01.13 - 16:33

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seine Aussage hat nicht ausgeschlossen das es alles Standard Geräte sind.

    Er schreibt etwas von Druckern und Scannern. Ich rede hier nicht von irgendwelchen Behringer-Mischpults, Native Instruments Midi-Stationen oder Roland Audiointerfaces oder anderer Spezial-Hardware. Wobei die AV-Produktion unter Linux sowieso zu vergessen ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.01.13 16:34 durch Wunderlich.

  5. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Thaodan 01.01.13 - 16:35

    Naja Uralt Geräte würde ich jetzt nicht unbedingt als Standard Geräte bezeichnen, gerade bei Windows.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  6. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Anonymer Nutzer 01.01.13 - 16:55

    Wunderlich schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kn3rd schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > scheinbar so wie es soll und das mein Canon Drucker und Scanner
    > automatisch
    > > erkannt werden ist einfach so. Die Treiber muss man unter Windows 7/8
    > > nachträglich nachinstallieren, was das System nicht automatisch schafft,
    >
    > Das ist eine große Lüge. Windows 7 und 8 haben unterstützen bei mir alle
    > Standardgeräte welche ich bisher angeschlossen habe.

    Ach und du bist die Welt?

    Schliess mal nen Canon LiDe XX an Windows 7 an...

    Dann laber mal weiter ;)

  7. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Anonymer Nutzer 01.01.13 - 16:59

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Willst du etwa wieder von dem Märchen kommen das
    > Linux User weniger Anwendungen kaufen/dafür bezahlen? Wenn du eine
    > Anwendung entwickelt kannst du schlecht davon ausgehen das jeder/fast alle
    > sie kaufen.

    Du meinst das "Märchen", dass bei Android 999 von 1000 gedownloadeten Kauf-Apps raubkopiert sind?

  8. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: throgh 01.01.13 - 17:22

    Bisher sind dort aber auch nicht mehr als nur hübsche Worthülsen herausgekommen. So interessant das Konzept an sich auch sein mag! Aber was bitte ist an dem Linux-Kernel veraltet? Zudem würde ich mir die Frage stellen warum du dann nicht mit den Ideen zu den Linux-Entwicklern gegangen bist. Das mag jetzt etwas rigide sein, aber du schießt hier aus der zweiten Reihe und kritisierst das Konzept "Open-Source". Gleichzeitig jedoch bringst du Anmerkungen zu neuen Konzepten. Gerade das ist doch der Vorteil bei "Open-Source": Teile dein Wissen, mach ein neues Projekt hierzu auf oder inspiriere Andere.

    Mit Sprüchen wie "Wir wollen Out-Of-The-Box-Ware." wird kein System erschaffen. Wer soll das denn machen? Andere? Okay, wer ist dann bitte "Andere"? Auch kommen die obligaten Anmerkungen hinsichtlich schicker Animationen und Effekte: Ja ich lasse mich auch gern im ersten Augenblick umgarnen, aber nach dem dritten Übergangseffekt möchte ich auf den Kern der Sache und hinter die Kulissen schauen. Eine schicke Benutzeroberfläche ist eine Sache, aber auch ein gutes Backend ist wichtig: Form follows Function! Was nutzt mir das beste Frontend, wenn das Backend nicht mehr Angebote hat? Woher sollten die Antriebe im IT-Bereich denn kommen? Von Anwendern, welche die Arme verschränken und krähen: "Jetzt mach mal! Ich will haben!"? Dafür ist aber "Open-Source" nicht gemacht worden. Es ist von Enthusiasten für Enthusiasten. Wenn das Konzept veraltet sein soll, dann sollten wir generell an der Gemeinschaft und an der Denkweise der Menschen etwas hinterfragen. Schubladen, in denen sich Wissen ansammelt, weil es ja Einem "weggenommen werden könnte" helfen nicht. Und Microsoft wird was richten? Das glaube ich weniger: Drücke einer Gruppe genug Macht in die Hände und sie beginnen ihre Idee mit "Gewalt" durchzusetzen. Das ist die "Friss oder Stirb!"-Mentalität, die auch hinter den ganzen DRM-Inhalten steckt. Und das ist die glorreiche IT-Zukunft? Nicht wirklich, oder? Gerade darum können uns die Softwareunternehmen immer weitere Gängelungsmaßnahmen teilweise auferlegen - zumindest die GROSSEN im Geschäft - und wir dürfen nicht mehr machen als "Jawohl" und "Amen" sagen. Adobe in der Cloud? Also da bin ich den GIMP-Entwicklern für die Möglichkeit dankbar zumindest eine ansatzweise Alternative zu haben, sofern ich das neuste Adobe-Produkt bräuchte. Schlimm wird es, wenn es nicht anders geht als mit der neusten Version. Das ist halt der Fluch dieser an sich guten Produkte. Die Manager meinen hier uns etwas "Gutes" zu geben, dabei geben sie sich etwas "Gutes". Nur zusammen können "Closed-Source" und "Open-Source" mehr erreichen, nicht aber nur eine Seite.

    Mein Text wirkt nun aggressiver als ich möchte. Jedoch würde ich dir auch gern eine Wahrnehmung anbieten, welche aus deinem Text jetzt resultiert. Danke! :-)



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 01.01.13 17:31 durch throgh.

  9. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Thaodan 01.01.13 - 18:04

    Ne, das was ich geschrieben hatte.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  10. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: blackout23 01.01.13 - 18:50

    PyCoder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wunderlich schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > kn3rd schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > scheinbar so wie es soll und das mein Canon Drucker und Scanner
    > > automatisch
    > > > erkannt werden ist einfach so. Die Treiber muss man unter Windows 7/8
    > > > nachträglich nachinstallieren, was das System nicht automatisch
    > schafft,
    > >
    > > Das ist eine große Lüge. Windows 7 und 8 haben unterstützen bei mir alle
    > > Standardgeräte welche ich bisher angeschlossen habe.
    >
    > Ach und du bist die Welt?
    >
    > Schliess mal nen Canon LiDe XX an Windows 7 an...
    >
    > Dann laber mal weiter ;)


    Haha cool dann geht das nicht nur mir so. Als ich das vor nem Jahr mal probiert haben war ich von der Dämlichkeit von Windows so erheitert, dass ich es gleich in einem Screenshot festhalten musste.

    Das beste war das Windows selbst über Windows Update diesen Treiber herunter geladen hat und installiert. Die Meldung kommt, wenn man den Scanner aus der Liste auswählt und auf "Eigenschaften" klickt. :D

    http://imgur.com/yGjwo

    Habe den Scanner bis heute nie mit Windows in Betrieb nehmen können. In Linux einfach anstecken und fertig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.01.13 18:52 durch blackout23.

  11. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: spiderbit 01.01.13 - 23:06

    witzig zu was für unterschiedlichen erkenntnissen man zu der Realität kommen kann.

    Das größte was grad passiert ist das Windows als Marktführer von Android/Linux bei neu geräten ab gelöst werden wird...

    wurde zwar schon mal leicht angesprochen aber dann irgendwie pseudo-relativiert, das android-linux kein echtes linux sei... das kommt eben wohl aus dieser krankheit daher das man das GNU betriebssystem gerne Linux nennt... was ihr eigentlich sagen wollt ist das sich GNU nicht auf dem Desktop durch gesetzt hat bisher... das mag stimmen... aber Linux schon...

    Ich finde das gerade zu krass... es war ja immer die rede davon ob es linux endlich auf den desktop schaffen würde, also quasi ob man nen fuss in die tür bekäme... nun übernimmt man halt mal kurz auf die schnelle die Marktführerschaft... das sind radikale veränderungen zugunsten von Linux... und du labberst irgendwas das linux doch gescheitert sei?


    Und zu den komischen leutchen die irgend nen müll labern das ein Tablet kein Desktop sei da es keine tastatur und maus hätte... dafür gibts so taschen wo oben oben rein das tablet packt und unten rein ne blutoothtastatur... das kann man dann genau wie ein netbook oder notebook auf und zu klappen...

    und btw... wieso sollte ein Steam das den wichtigsten grund der meisten Menschen nicht Linux zu benutzen, nämlich das fehlen von spielen nun ein scheitern von GNU/Linux verdeutlichen... dir ist wohl nicht auf gefallen das Steam dann auch auf nem normalen GNU/Linux laufen wird... damit wird auch das normale Linux einige user gewinnen wieviel genau werden wir sehen... wenn sich anscheinend android-linux/arm jetzt auch wegen der guten kombination durch setzt als neuer Marktführer... mal bei neugeräten... dann kann es eben nicht linux packen... beides gleichzeitig geht nicht ^^ wenn grad ein "os" 90% vom markt übernimmt, kann nicht gleichzeitig ein anderes os das selbe tun...

  12. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: SSD 01.01.13 - 23:21

    Nephtys schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Qt und Co sind ja schön und gut, aber von der Qualität und der Technik
    > nicht im geringsten mit WPF auch nur in der gleichen Klasse.
    Wieso?

    > Und Plattformunabhängig sind selbst Qt-Programme in der Praxis eher
    > selten.
    1.) Was sind für dich "Qt-Programme"? Programme, die Qt verwenden, oder Programme, die hauptsächlich Qt verwenden (also Qt + Standard-Libs, von denen wir jetzt einfach sagen, dass sie plattformunabhängig sind)? In letzterem Fall sind Qt-Programme definitiv plattformunabhängig, andernfalls hängt es halt auch von den anderen Komponenten ab.
    2.) Was heißt für dich "in der Praxis plattformunabhängig"? Heißt es, dass "Qt-Programme" meist nur für Windows downloadbar sind (also es nur eine Version für Windows gibt, aus welchen Gründen auch immer), oder, (wenn du die Definition von "Qt-Programm" vom ersterem Fall verwendest) dass es rein technisch nicht verschiedene Versionen (oder eine Linux-Version) geben kann, weil es die Komponenten einfach nicht zulassen. Das wäre dann (genau wie bei ersterer Definition von Punkt 2) aber eh klar und logisch, weil der Markt eben nicht genügend Anreize gibt. Daher vermittlet jetzt das Wort 'selbst' einen völlig falschen Eindruck von Qt afaik, denn zumindest mir erschließt sich da der direkte Zusammenhang einfach nicht.

  13. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Thaodan 01.01.13 - 23:56

    Ein Beispiel für ein Qt Programm das Plattform unabhängig ist aber nur für zwei Plattformen (OS X, Win32) released wird wäre zb. Blizzard Launcher oder der Lotro OS X Launcher.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  14. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: paradigmshift 02.01.13 - 00:04

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Beispiel für ein Qt Programm das Plattform unabhängig ist aber nur für
    > zwei Plattformen (OS X, Win32) released wird wäre zb. Blizzard Launcher
    > oder der Lotro OS X Launcher.

    Beispiel zwei: DVDfab.

  15. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: SSD 02.01.13 - 00:06

    DTF schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > - Kinder werden schon in Schulen und spätestens bei der Arbeit an
    > Windows
    > > gebunden
    >
    > Du willst also, dass sie an Linux gebunden werden?
    Zunächst einmal ist es richtig, dass Bindung immer auch mit Abhängigkeit verbunden ist, was auch klar ist, wenn man bedenkt, dass Bindung im weiteren Sinne synonym für Abhängigkeit verwendet werden kann, wenn man jetzt einmal vernachlässigt, dass 'Abhängigkeit' gesellschaftlich eher negativ assoziiert ist, wenn ich das richtig verstanden habe.
    In diesem Kontext ist Bindung zuerst einmal neutral zu verstehen und bekommt seinen Wert erst durch den konkreten Fall, wobei das spezifische Maß maßgeblich ist, wenn es darum geht, zwischen gut und schlecht zu unterscheiden.
    Genau wie bei einer Partnerschaft kann dieses nämlich auch einmal einfach zu hoch sein, je nach Umstände.
    Und bei einer Marktwirtschaft sind diese Umstände bei einer gewöhnlichen Monopolstellung gegeben. Linux ist da durch die Philosophie unterschiedlich zu behandeln und ich wüsste nicht, wie sich da eine Monopolstellung großteils negativ auswirken könnte.

    > Wenn Linux nicht mit einem Konzept daherkommt, welches in seiner Ganzheit
    > absolut überzeugend ist und jede Menge Nutzer anzieht, dann ist es
    > schlichtweg nicht wert, dass man dafür etwas entwickelt.
    Wenn wir jetzt den Desktop-Markt betrachten, wie könnte so ein Konzept im Prinzip aussehen? Ich nehme ja an, du meinst jetzt nicht etwa 'beliebiges OS mit Gnome Shell ohne Fehler und Kinderkrankheiten', sondern etwas noch Überzeugenderes.
    Denn, wie hier schon richtig angemerkt wurde, bekommen viele Nutzer ihr Betriebssystem vorinstalliert und sind von bestimmten Programmen abhängig.

    Also ich persönlich sehe den Web-Trend als Impuls für eventuelle 'Linux-Expansionen', denn das Web ist ja (großteils) plattformunabhängig und ich sehe daher Chrome OS nicht einmal als so falschen Ansatz, den hier Google hat. Vll. ist einfach noch nicht ganz die Zeit dafür gekommen.
    Das wäre das von propagierte Konzept, welches in seiner Gesamtheit überzeugend sein soll, a la Google ;)

  16. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Khazar 02.01.13 - 16:53

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vielleicht auch besser, denn man
    > kann einen virtuellen "Desktop" emulieren und so das Spiel in einer
    > vielleicht geringeren Auflösung im Fenstermodus erhalten und zeitgleich
    > andere Vorgänge noch im Blick haben. Oder man durchbricht so eine schlechte
    > Skalierung, da das Spiel keine Weitbild-Auflösungen unterstützt.

    Ehm du sagst es doch schon selbst, ist ein ganz gewöhnlicher Fenstermodus (manche Spiele haben sogar gar kein Fullscreen-Modus), den ich tagtäglich als pseudo-Fullscreen Borderless Window verwende, um Alt+Tab in 0 Sekunden durchführen zu können. Was hat das jetzt mit Linux und Windows zu tun? xD

  17. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Thaodan 02.01.13 - 17:02

    Ka nur das Wine das ermöglicht, was bei Windows nicht so einfach geht.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  18. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Khazar 02.01.13 - 17:06

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ka nur das Wine das ermöglicht, was bei Windows nicht so einfach geht.

    Bei Windows wähle ich einfach aus "Fenstermodus", was ist daran nicht einfach? ^^'''

  19. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Thaodan 02.01.13 - 17:09

    Wenn das Spiel diesen nicht hat geht das nicht und deswegen ist Wine hier im Vorteil.

    Wahrung der Menschenrechte oder Freie fahrt am Wochenende.
    -- Georg Schramm

  20. Re: Das zeigt wieder, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist!

    Autor: Khazar 02.01.13 - 17:27

    Thaodan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn das Spiel diesen nicht hat geht das nicht und deswegen ist Wine hier
    > im Vorteil.

    D3D Windower! HAH! ^^

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