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  5. › VATM: Koalitionsvertrag soll Telekom…

t-com-Konkurrenz ist dreist...

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  1. t-com-Konkurrenz ist dreist...

    Autor: dstructiv 07.11.05 - 16:43

    also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, will die t-com ein neue s Glasfasernetz aufbauen.
    es geht also nicht um bestehende Netze aus der Post-Telekom-Zeit...
    wie können sich denn da bitte schön firmen einbilden, dass sie diese neuen Infrastrukturen mitnutzen dürfen?
    diese neuen netze sind doch wohl zu 100% eigentum der T-Com - Arcor schreibt ja auch niemand vor dass die ihre Infrastruktur anderen Betreibern zur Verfügung stellen müssen... (Arcor ist hier nur als Beispiel genannt)

    In meinen Augen hat hier die Regulierungsbehörde nichts zu regulieren, da es nicht mehr um alte staatliche infrastruktur sondern um neue Netze geht.

    ...und nein - ich bin kein T-Com-Angestellter!

  2. Re: t-com-Konkurrenz ist dreist...

    Autor: anonymous 07.11.05 - 17:51

    Der Trick an der Sache ist, dass es unwirtschaftlich und unsinnig ist wenn jeder Anbieter sein eigenes Netzwerk aufbaut, weil z.B. Berlin dann noch die naechsten 30 Jahre eine Grossbaustelle sein wird.

    Darum soll dies nur ein Anbieter machen, der dafuer staatliche Zuschuesse und auch Nutzungsentgelte von Mitbenutzern bekommt um die Investition in den Ausbau wieder zu finanzieren.

    Die Telekom will aber die Marktpreise diktieren und kann dafuer keine Konkurrenz gebrauchen, ob es nun dreist ist, dass die Konkurrenten, die Regulierungsbehoerde und Endnutzer wie ich behaupten ein Recht auf die Nutzung der neu zu schaffenden Telekom-Infrastruktur zu haben, sei dahingestellt, jedenfalls sind Monopole und Netzwerk-Wildwuchs nicht das was unser Land braucht.

    Compris?

  3. Re: t-com-Konkurrenz ist dreist...

    Autor: Gummibär 07.11.05 - 18:06

    Ich sehe das genauso wie Kommentar 1. Aber ich kann auch Kommentar 2 verstehen, jedoch sollte die Telekom auch dann die Nutzungentgelte im entsprechenden Maß selbst bestimmen sollen und nicht wieder durch die Regulierungsbehörde behindert werden. Allerdings sollen die Gebühren auch nicht in Höhen wandern, welche die anderen Konkurrenten nicht mehr zahlen können.

    Man sollte ein Zwischenmaß finden. Aber stört mich wieder eine Frage: Warum soll immer die Telekom alles bauen und warten?? Und warum ruhen sich die anderen immer nur auf den Leitungen aus?? Selbst was schaffen ist mal angesagt.

    Kompromiss: Telekom baut Netz von Berlin, ein anderer Anbieter dafür Hamburg. So wäre das Verhältnis halbwegs gleich.

  4. Re: t-com-Konkurrenz ist dreist...

    Autor: anonymous 07.11.05 - 18:11

    Der Trick daran ist wieder der uebliche Kluengel zwischen Wirtschaft und Politik.
    Es ist ja nicht so das die Telekom das Netz nicht bauen will, sie will das sehr gerne machen um auch die Kohle ganz allein einzustreichen, aber die sehen auch das es kaum Konkurrenten gibt die ausreichend gross sind um soetwas realistisch umzusetzen.
    Auf lokaler Ebene mag es da moeglicherweise Anbieter geben, z.B. Hansenet, aber da hier um Bundes- und EU-Zuschuesse verhandelt wird, ist eine lokale Verteilung wohl zu aufwendig.

    Moeglicherweise waere der Trick auch einfach eine Firma zu Gruenden, deren Aufgabe es ist dieses Netz zu bauen und es zu fairen Konditionen zu verticken, jedoch ist die Frage wem dann diese Firma gehoert, etwa dem Staat? Der RegTP?
    Und warum sollte die das dann bauen, da wird sich wieder jemand beschweren, dass die das machen und nicht jemand anderes ;)

  5. Re: t-com-Konkurrenz ist dreist...

    Autor: AntiMonopolist 07.11.05 - 19:12

    Entweder es macht der Staat oder es gibt einen freien Markt. Da wir in Deutschland keine gleiche Ausgangslage für alle hatten (und somit keine gleichen Marktchancen), wurde die Regulierungsbehörde gegründet, damit die Telekom ihre Netzdurchleitung zu vernünftigen Preisen anbieten. Die RegTP ist doch nun genau der Vorschlag den Gummibär hatte, nämlich Preise zu finden, die es allen Anbietern ermöglicht, wirtschaftlich zu arbeiten. Und dies sollte auch im Glasfaserbereich angewendet werden. Die Energiebranche ist ein schönes Beispiel für fehlende Regulierung. Da hat sich seit der Liberalisierung fast nichts getan. Die 4 Großen dürfen ihre Netzentgelte nach Gutdünken festlegen und die neuen Anbieter sind nun fast alle an den zu hohen Kosten "gestorben". Und der Kunde hat das Nachsehen, da es keinen klärenden Preiskampf gab.

    Wenn schon Kapitalismus, dann wenigstens richtig...

    Übrigens gibt's bei uns in O-Berlin dieses Monopol schon. Über die kurz nach der Wende verlegte Glasfasernetze darf immer noch nur die Telekom bestimmen. Das bedeutet z.B. kein Wechsel zum arcor ISDN-Anschluss möglich(nur als Beispiel ;))


  6. Re: t-com-Konkurrenz ist dreist...

    Autor: dstructiv 07.11.05 - 22:02

    AntiMonopolist schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Entweder es macht der Staat oder es gibt einen
    > freien Markt. Da wir in Deutschland keine gleiche
    > Ausgangslage für alle hatten (und somit keine
    > gleichen Marktchancen), wurde die
    > Regulierungsbehörde gegründet, damit die Telekom
    > ihre Netzdurchleitung zu vernünftigen Preisen
    > anbieten. Die RegTP ist doch nun genau der
    > Vorschlag den Gummibär hatte, nämlich Preise zu
    > finden, die es allen Anbietern ermöglicht,
    > wirtschaftlich zu arbeiten. Und dies sollte auch
    > im Glasfaserbereich angewendet werden. Die
    > Energiebranche ist ein schönes Beispiel für
    > fehlende Regulierung. Da hat sich seit der
    > Liberalisierung fast nichts getan. Die 4 Großen
    > dürfen ihre Netzentgelte nach Gutdünken festlegen
    > und die neuen Anbieter sind nun fast alle an den
    > zu hohen Kosten "gestorben". Und der Kunde hat das
    > Nachsehen, da es keinen klärenden Preiskampf gab.
    >
    > Wenn schon Kapitalismus, dann wenigstens
    > richtig...
    >
    > Übrigens gibt's bei uns in O-Berlin dieses Monopol
    > schon. Über die kurz nach der Wende verlegte
    > Glasfasernetze darf immer noch nur die Telekom
    > bestimmen. Das bedeutet z.B. kein Wechsel zum
    > arcor ISDN-Anschluss möglich(nur als Beispiel ;))
    >
    >




    ich vermute aber hier mal ganz stark dass das einfach nich technisch vernünftig realisierbar ist, da die Glasfaserleitungen vermutlich nur bis zum verteilerkasten inner strasse gehn und von da aus entweder auf weitere glasfaserleitungen oder gar Kupfer aufgesplittet werden...
    bei der herkömmlichen vermittlungstechnik auf kupferbasis wird den konkurenzunternehmen ein entsprechender raum eingerichtet wo sie an "ihre" Leitungen rankommen aber nich an andere - verständlich - so doll vertrauen sich konkurenten nu mal nich...
    das is aber so in der form bei glasfaser gar nich möglich...
    vermute auch mal dass die glasfaserleitungen immer weiter gebündelt werden (mehrere auf eine) - da kann niemand was abzwacken...

  7. Re: t-com-Konkurrenz ist dreist...

    Autor: anonymous 07.11.05 - 23:01

    Im Jahr 2005 ist technisch mehr moeglich als manche Leute glauben ;) so auch die Kommissionierung von ATM Strecken.

  8. Hört mal alle zu!!!!!!!!

    Autor: EChris 09.02.06 - 10:43

    Also die Telekom wird die Glasfasernetze ausbauen... sie wird ihr EIGENES Geld dort hinein stecken, ihre EIGENEN Techniker, Mitarbeiter dafür zur Verfügung stellen....

    Stellt euch vor ihr baut von eurem eigenen Geld mit Schweiß und Blut euer eigenes Haus und wollt drin Leben. Plötzlich kommen irgend welche Anderen und schnappen es euch vor der Nase weg, zahlen ein bissi Miete und ihr guckt dumm aus der Wäsche!!
    Wie toll is das denn?!

    Sollen doch die anderen Telekommunikationsfirmen ihre eigenen Netze Bauen und diese benutzen!!

    Wer etwas eigenes Baut, sein eigenes Geld reinsteckt, dem sollte das Ergebnis auch gehören!!!

    Immerhin werden da Milliarden aus der Telekom Kasse dafür gezahlt, und nicht vom Staat, der Regulierungsbehörde oder sonst wem. Und die Netze werden von Mitarbeitern, Technikern der Telekom gebaut...

    Also!

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