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Nun doch: Pentium 4 mit 64 Bit

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  1. Nun doch: Pentium 4 mit 64 Bit

    Autor: Golem.de 04.08.04 - 18:53

    Die Verwirrung um einen 64-Bit-Desktop-Prozessor von Intel hat sich gelegt: Nachdem bei HP eine Workstation mit 64-Bit-fähigem Pentium-4-Prozessor aufgetaucht war, hatte Intel dessen Existenz erst ganz, dann aber nur noch die Verfügbarkeit einer solchen CPU dementiert. Wie Intel nun aber bestätigen konnte, gibt es die CPU doch, wenn auch nicht für jeden.

    https://www.golem.de/0408/32805.html

  2. Pentium 64 - nur für IT-Profis, Dell, HP und bei ALDI neben den Raviolili

    Autor: Ralf Kellerbauer 04.08.04 - 21:14

    Gibts also nicht im freien Handel - nur in Spezialläden.

    Villeicht betteln beim Intel-Großhändler oder gleich zu AMD.

  3. na wunder

    Autor: g. 04.08.04 - 21:17

    ob der ausgereift ist? mir fallen da nur diverse p3 und die ersten p4 ab. ich bleib meinen 3.06 der läuft und is flott.

  4. Mal hott, mal hüh...

    Autor: Viagra_Transistor 04.08.04 - 23:26

    Da haben Sie schon im Frühjahr korrekterweiser den P4 wegen seiner absurden >100 W Stromverbraucherei als 'Totgeburt' tituliert, und forcierten (korrekterweise) die Weiterentwicklung des Tualatin Cores/Pentium III-M ('Centrino'), da diese Architektur in jeder Hinsicht 'aufbohrbar' ist, schon hat man wieder einen Extra-Strick für ein Paar OEM Schwergewichte in die gegenteilige Richtung.

    Welch ein hin und her.

    Ob sich das so gut macht, wag ich zu bezweifeln, die 64-Bit Verblender machen ohne 64-Bit OS und ohne 64-Bit Applikationen wenig Sinn, wie auch Benchmarks der Athlon64 immer wieder beweisen.

    In dem Centrino Core steckt eindeutig mehr drin - schon damals wurde der Tualatin PIII mit seinen künstlich bei 1,4 GHz ausgebremst, um nicht den Absatz des damals noch schwaecheren P4 (bis hinauf 1,8GHz) zu gefaehrden.

    Für mich waere es keine Entscheidungsfrage, ob einen P III-S/-M mit 2 oder 4 MB L2-Cache, SMP& SSE2-Support und 2,0 - 2,2 GHz oder ein 3,6 GHz P4.

    Aber wahrscheinlich laesst sich Intel auch das Herumexperimentieren gut bezahlen von HP, so das selbst ein Flop kein Prob darstellen wird.

  5. Re: Mal hott, mal hüh...

    Autor: cn 04.08.04 - 23:54

    ein x86 CPU mit 64bit macht sicher viel sinn, graxn CPU.

  6. unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: Ralf Kellerbauer 05.08.04 - 00:31

    http://www.anandtech.com/linux/showdoc.aspx?i=2127&p=1

    Die Argumente für pos. Effekte von 64 Bit füllen mittlerweile das halbe Internet, daher nur der eine Link.

    Bei Workstations und speziell Servern wird aber die ungelöste 4 GByte Grenze unter IA32 langsam peinlich - soll etwa ein EMM36.EXE für PAE kommen ?

    Beim Desktop ist bei 1-2 GByte DRAM zzgl. virtuellen Speicher die IA32 Grenze erreicht - bei ALDI o. Mediamarkt schon fast greifbar.


    Achso, der Gebrauch von 64 Bit auf dem Desktop führt zu keinerlei Schäden für den Nutzer aber neigt stark zu Performanceverbesserungen - immer wenn das OS oder DirectX intensiv von der Applikation (egal ob 32 o. 64 Bit) aufgerufen wird.

  7. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: PA-Tent 05.08.04 - 07:22

    @Kellerbauer:
    Jaja, Performanceverbesserungen...
    Ich habe noch immer meinen treuen Copam 286M, Bj.1988, 12MHz, 4MB RAM, OAK 16bit VGA mit 1MB DRAM, 120MB IDE-Festplatte und einem Thunderboard als Soundkarte im Zimmer stehen!!! DOS 5.0 und Windows 3.1 als Plattform. Excel 4 und Word 5 laufen - einmal geöffnet und bei 1024KB Smartdrive - fast so flott wie wuf meinem 2,26GHz Pentium 4.
    Auch das Drucken (HP DeskJet 500) über die parallele Schnittstelle ist nicht langsamer.
    Performanceverbesserungen, pah! In fast 15 Jahren hat sich - aus Sicht eines Officeanwenders - NICHTS getan!!! Wird doch alles durch den Overhead der aktuellen Betriebssysteme gefresen.
    Werbung schweint alles zu sein. Die Leute kaufen VIRTUELLE, GEFÜHLTE Geschwindigkeit. Im Sandkasten werden Pimmellängen verglichen, dann kamen die frisierten Mofas, und jetzt protzt man mit GHz und 64bit - und schwätzt über sachen, die man nicht kennt...

    PA-Tent
    HW-Entwickler 1987 - 1998

  8. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: Ios 05.08.04 - 07:27

    Stimmt,
    Prozessortechnoliogie ist veraltet. Der ganze Müll entspricht einem Automotor, bei dem - ohne Designänderung - einfach jedes Jahr die Drehzahl erhöt wird:
    1999 7000 U/min
    2001 9000 U/min
    2003 12000 U/min
    2005 20000 U/min
    2010 120000 U/min
    ...

    Höherer Energieverbrauch, scheinbare Mehrleistung. Entwicklungsaufwand begrenzt sich auf Belastbarkeit unter Extremstress.
    Mehr MHz, mehr GHz ist NICHT gleich mehr Leistung.
    Ein optimaler Prozessor (wie auch immer der aussehen mag), der mit z.B. 100MHz MHER leisten wurde als ein Athlon64 würde bestimmt NICHT gekauft, weil die sackamputierten Profis lieber mit 'ner Latte in der Hose den 3200GHz Aldi PC kaufen würden.
    Menschliches Denken = die Masse macht's

  9. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: XL-Reaper 05.08.04 - 07:30

    Es sind aber nicht alle Leute Officeanwender.
    Dein Standpuntk ist schon richtig, allerdings gibt es eben auch Anwendungen (deren Sinn wir nicht diskutieren müssen) die einfach mehr Rechenleistung verbrauchen.

  10. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: Johnny Cache 05.08.04 - 07:44

    Stimmt, Office ist durch tausende (für die meisten user unnütze) Funktionen in der Bedienung meistens noch langsamer als in der guten alten Zeit. Jeder zweite hier bei uns bastelt zwar irgendwas in Excel, weiß aber noch nicht mal, daß es auch selber rechnen kann... grausig!

    Zuhause ist mein 32Bit-System mit seinen 3,5GB RAM inzwischen am Ende der Fahnenstange angelangt. Gut, für normale Leute wird dies erst in ein bis zwei Jahren der Fall sein, aber der Markt für entsprechende Systeme existiert auch heute schon.

  11. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: PA-Tent 05.08.04 - 08:16

    SPIELEEEEEeeeee!!! Gelle?
    Office war ja nur ein BEISPIEL, aber die meisten User hier in der Company (ca. 6000 Nasen) nutzen eben nur Office, wurden aber letztes Jahr alle auf XP umgestellt, so dass 60% der PC-Hardware ausgetauscht wurde...
    Was das gekostet hat...

  12. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: PA-Tent 05.08.04 - 08:17

    PS: Ach ja, unsere 3D-Modeller, CAD-Anwendungen usw..., die brauchen auch mehr als ein 286'er..., aber die laufen bei uns nicht auf PCs...

  13. fehlende Software

    Autor: Janni 05.08.04 - 09:21

    Mich ärgert es manchmal tierisch, daß Hardwareseitig eigentlich alles da ist, aber Softwareseitig nicht.
    Genauer, da ich häufiger mal mehr als 4gb ram brauche, benötige ich also 64bit, soweit so gut. Jetzt sagt jeder nimm doch Unix oder Linux.
    Was würde ich das gerne tun (alleine schon um dem doofen Rechte Management unter Windows zu entkommen), nur es gibt immer nur die "Hälfte" der Progz für diese OS.
    Also muß ich noch länger warte ............. auf das Microsoft endlich mal einen Geliebten AMD neben dem Ehemann Intel zulassen ;-)

  14. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: Rincewind 05.08.04 - 09:25

    Kurios,
    aber das kann ich nur bestätigen:
    Pentium 1 (133MHz) 48MB Arbeitsspeicher(Windoof 95),
    verglecihen mit einem Pentium 4 (2,4MHz) 1,5GB Arbeitsspeicher(Win XP)
    laufen JDK 1.5 Anwendungen nicht langsamer, was komisch ist.
    Lediglich das Laden (der Bilder) dauer eindeutig doppelt solange.

    Ich denke mit einem wirklich guten Motherboard sind "alte" Computer
    immer noch leistungsfähig. Freilich würde ein entschlacktes und schlankes Betiebssystem erheblich zur Perfomancesteigerung auf neuen Kisten beitragen. Also kein Windows, aber auch kein Linux, Solaris, BSD oder wie sie alle heissen.

    Rincewind

  15. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: Dalai-Lama 05.08.04 - 09:29

    Ts, XP ist bestimmt eine bessere Wahl als DOS oder Windows 3.11 laufen zu lassen, komm mal wieder runter in die Realität.

  16. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: Dalai-Lama 05.08.04 - 09:31

    Oder machdir dein Win95 auf deine neue Kiste drauf, kannst es ja mal probieren =)

    Das geht auch gut ab :p

  17. oder Atari ST o. C64

    Autor: Ralf Kellerbauer 05.08.04 - 09:50

    Bootzeit C64 - irgenwie bei 2-3 s ; die Floppy dann aber langsam.

    Während XP noch hochfährt, kann man beim C64 schon einen Kurzbrief ausdrucken.


    Dies liegt übrigens nicht an mieser Technik, sondern ineffizienter, gewucherter Programmierung.
    Unter DirectX werden die 'GHz' genutzt - unter Windows & Co. werden praktisch nur irgendwelche DLLs beschäftigt.

    Nur, die Kundschaft hats akzeptiert, daß die PCs real nie schneller wurden, dafür aber bunter.

  18. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: Rincewind 05.08.04 - 10:27

    Da gibt es nur ein klitze kleines Problem,
    das heisst:

    Treiberunterstützung ...

    Wenn das nicht wäre!

    Rincewind

  19. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: Joe User 05.08.04 - 10:41

    -vvv

  20. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: adriatic 05.08.04 - 10:41

    W95 auf Gigahertzboliden ist ähm nicht so gut,
    durch einen bug schaft w95 nichtmal komplett zu booten,
    sondern bleibt einfach irgendwann stehen...

    Getestet auf mehreren >3GHz Maschinen

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