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Nun doch: Pentium 4 mit 64 Bit

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  1. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: Joe User 05.08.04 - 10:50

    Win95 kann auf heutigen "Standard-Systemen" ohne selbstgeschriebene Treiber gar nicht erst booten...

  2. Intel mal wieder nicht auf dem Stand der Technik

    Autor: kressevadder 05.08.04 - 11:02

    ...aber um das Ganze wird ein Kult gemacht als wärs die Marslandung. Jetzt wird 2005 das erste 64-Bit Betriebssystem von M$ an Millionen Betatester verkauft und wir sind wieder da, wo es mit dem 8088 und MS-DOS angefangen hat.


    Greez

  3. 999 Dollar? Nicht ganz ...

    Autor: nabohi 05.08.04 - 11:05

    "Das System ist zu Preisen ab 999,- US-Dollar zu haben, nicht gerade typisch für eine "Workstation". "

    Ich hab mal versucht auf der Seite von HP ein System für 999$ hin zubekommen. Was da raus kam war keine typische Workstation, sondern ein überteuerter Billig-Rechner, ohne 64-Bit CPU versteht sich. (Ich sag nur 40 GB HDD und 128 MB DDR2 - 400, P4 2800 Mhz)

    Mindestens 2500$ muss man wohl investieren, aber für ne Workstation eigentlich auch noch ok.

  4. Re: oder Atari ST o. C64

    Autor: kressevadder 05.08.04 - 11:13

    In nem anderen Zusammenhang hab ich gerade was ähnliches gepostet

    https://forum.golem.de/phorum/read.php?f=40&i=3515&t=3513

    Greez ;-)

  5. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: PA-Tent 05.08.04 - 11:13

    Das war nur ein Beispiel!!!
    Für einen Dalei Lama etwas unwirsch, unüberlegt und unweise...

  6. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: kossi 05.08.04 - 11:14

    Joe User schrieb:
    >
    > Win95 kann auf heutigen "Standard-Systemen" ohne
    > selbstgeschriebene Treiber gar nicht erst
    > booten...

    Dann nimm doch Win98se. Da sind die schlimmsten Bugs entfernt und Treiber sind noch gut zu bekommen.

    Auf meinem 3.2 GHz Rechner rennt das ganz gut und da es ein "totes" Betriebssystem ist kommen Viren etwas seltener :-)

    Schönen Gruß,
    Thomas

  7. Re: 999 Dollar? Nicht ganz ...

    Autor: kressevadder 05.08.04 - 11:17

    Dann doch lieber 2x G5 @ 2.5GHz für rund 3300 Euro incl. Betriebssystem Vollversion. Dann hat man auch keinen Prototyp...

  8. tja, so erging es dem guten K6II auch

    Autor: Ralf Kellerbauer 05.08.04 - 11:30

    Irgendwo ab 300 MHz stieg Win95 bei obigen AMD-Proz aus - der NOP-Befehl wurde zu schnell ausgeführt.

    Die Original-CPU vom Marktführer hängen wohl jetzt bei 2-3 GHz an der gleichen Stelle.

    Späte Gerechtigkeit für den armen AMD K6-II ...

  9. Re: tja, so erging es dem guten K6II auch

    Autor: AC 05.08.04 - 14:03

    Das war der LOOP Befehl den eigentlich sowieso niemand mehr benutzt da seit dem 486 ein (z.B.)

    dec eax
    jnz Irgendwohin

    viel schneller ist.

    Der LOOP Befehl benötigte auf dem P1 5 Zyklen und auf dem K6-2 1 Zyklus.

    Gruß,
    AC

  10. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: Joe User 05.08.04 - 14:12

    Fehlender Treiber != Bug

    Was hat Win98, was Win95 nicht hat?

  11. @golem.de

    Autor: unnamed 05.08.04 - 14:14

    >Auch wenn es sich dabei um eine Desktop-CPU handelt, darf diese >aber nur in Workstation-Systemen mit einer CPU eingesetzt werden.
    Könnte es sein, dass Workstation-Systeme mit mehreren CPU's gemeint waren? Normale Desktop-Systeme haben meines momentanen wissenstandes nach in der Regel nur eine CPU. :D

  12. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: unnamed 05.08.04 - 14:25

    Naja, du kannst die Ausgaben ja vom Gewinn abziehen, das spart Steuern ;)

    Ich kenn den Fall, dass das compilieren eines Programmes auf veralteten Rechnern 15-25 min gedauert hat. Auf neuen Rechnern aber nur ca. 3 min, dass ist doch ein starkes Argument für neue Hardware. Denn wer kann es sich leisten 20 Programmierer zu beschäftigen, die dann mal eben 2 Std pro Tag rumsitzen und darauf warten, dass das Programm comiliert wurde.
    Wie schnell sich so eine Investition dann rechnet muss man nicht erklären denke ich.
    Also nicht jede Erhöhung der Mhz und des Speichers sind nur dazu da um den größeren Overhead des OS auszugleichen.

  13. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: Schubidu 05.08.04 - 15:10

    Naja, wenn man mit den Ansprüchen auf dem Niveau von vor 12 Jahren bleibt, dann hat sich in der Tat nichts verbessert. :-)
    Briefe schreiben kann man auch auf einer Schreibmaschine oder gar mit der Hand. Da braucht man nicht mal was hochbooten. Aber mit solcher Polemik kommen wir nicht weiter, oder?

  14. Re: @golem.de

    Autor: JI (Golem.de) 05.08.04 - 15:16

    unnamed schrieb:

    > Könnte es sein, dass Workstation-Systeme mit
    > mehreren CPU's gemeint waren? Normale
    > Desktop-Systeme haben meines momentanen
    > wissenstandes nach in der Regel nur eine CPU. :D

    Nein, für Workstation mit mehreren CPUs gibt es mit Xeon-Prozessoren.

    ... jens

  15. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: dhke 05.08.04 - 15:44

    Ralf Kellerbauer schrieb:
    >
    > http://www.anandtech.com/linux/showdoc.aspx?i=2127&p=1
    >
    > Die Argumente für pos. Effekte von 64 Bit füllen
    > mittlerweile das halbe Internet, daher nur der
    > eine Link.

    Diese zerbröselten Propagandaartikel sind aber meistens mit Vorsicht zu genießen.

    >
    > Bei Workstations und speziell Servern wird aber
    > die ungelöste 4 GByte Grenze unter IA32 langsam
    > peinlich - soll etwa ein EMM36.EXE für PAE
    > kommen ?

    Windows besitzt etwas derartiges schon: AWE
    http://msdn.microsoft.com/library/default.asp?url=/library/en-us/memory/base/address_windowing_extensions.asp

    Die entsprechenden Funktionen werden auch von Oracle (wer auch immer das auf etwas anderem als Solaris/SPARC laufen haben will) genutzt, soweit ich weiß. Schön ist diese Rückkehr zu alten Zeiten allerdings nicht.

    64-bit sind nur dort wirklich sinnvoll, wenn es wirklich _einzelne_ Applikationen gibt, deren Speicherbedarf über die
    2/3-GB-Grenze, die von der Architektur vorgegeben wird (2 GB sind unter Windows für das System reserviert, unter Linux ist es 1 GB).

    >
    > Beim Desktop ist bei 1-2 GByte DRAM zzgl.
    > virtuellen Speicher die IA32 Grenze erreicht -
    > bei ALDI o. Mediamarkt schon fast greifbar.
    >
    > Achso, der Gebrauch von 64 Bit auf dem Desktop
    > führt zu keinerlei Schäden für den Nutzer aber
    > neigt stark zu Performanceverbesserungen - immer
    > wenn das OS oder DirectX intensiv von der
    > Applikation (egal ob 32 o. 64 Bit) aufgerufen
    > wird.

    Verzeihung, aber exakt das Gegenteil trifft hier leider zu: Umso mehr Zugriff auf Betriebssystemfunktionen und umso mehr Interprozeßkommunikation stattfindet, desto mehr Prozeßumschaltungen sind notwendig. So ein Context-Switch ist aber auf IA-64 wesentlich aufwendiger als auf IA-32 (Es gibt mehr und größere Register, die Page Tables sind komplexer und das alte TLB-Flush-Problem bleibt, soweit ich weiß, auch).

    Es gibt durchaus positive Effekte von 64-bit, aber Geschwindigkeitsvorteile bei Multitasking-Systemen mit Speicherschutz gehören sicher nicht dazu.

    Der Leistungsabfall ist hier übrigens stark vom Zusammenspiel von Betriebssystem und zugrundeliegender Architektur abhängig. In diesem Fall gewinnt -- dank der kaputten Prozessorarchitektur -- Linux als Monolith das Geschwindigkeitswettrennen, da hier weniger Prozeßumschaltung notwendig ist.

    Schönen Abend noch,
    dhke

  16. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: Akbar 05.08.04 - 16:18

    Sehr richtig.
    Einige Kollegenunnamed schrieb:
    >
    > Naja, du kannst die Ausgaben ja vom Gewinn
    > abziehen, das spart Steuern ;)
    >
    > Ich kenn den Fall, dass das compilieren eines
    > Programmes auf veralteten Rechnern 15-25 min
    > gedauert hat. Auf neuen Rechnern aber nur ca. 3
    > min, dass ist doch ein starkes Argument für neue
    > Hardware. Denn wer kann es sich leisten 20
    > Programmierer zu beschäftigen, die dann mal eben
    > 2 Std pro Tag rumsitzen und darauf warten, dass
    > das Programm comiliert wurde.
    > Wie schnell sich so eine Investition dann
    > rechnet muss man nicht erklären denke ich.

    Sehr richtig. Seit bei uns BizTalk 2004 zum Entwickeln eingesetzt wird geht auch nicht mehr viel ohne 3GHz Rechner mit 2GB Ram
    braucht doch BizTalk schon gerne 800mb ram ein, zwei Visual Studios und .Net Anwendungen dazu offen und voll ist auch dieser so großzügige Speicher. Einige haben dann noch einen lokalen SQLServer (MSDE) installiert, der sein übrigs tut.

  17. Re: Intel mal wieder nicht auf dem Stand der Technik

    Autor: Smurf511 06.08.04 - 09:39

    Ja, so ist das in dem Abhängigkeitszyklusm X86-CPUs <> Windows-Betriebssysteme, das kann man nur durch intelligente Lösungen durchbrechen.

    Also, ab in den nächsten Apple-Laden und einen G5 kaufen !!!

    Alternativ ein nettes iBook oder Powerbook und nicht den ipod vergessen...


    denkt der Smurf

  18. Re: oder Atari ST o. C64 o. AmigaOS

    Autor: Volldorsch 06.08.04 - 10:40

    Interessant!
    Das das nicht nur mir auffällt das die Software/OSs heutzutage alle viel zu aufgebläht sind. Das ist mir schon zu Windows98 Zeiten aufgefallen. Ich kenne noch den C64 und der Amiga war mal meine Lieblingsmaschine welche beispiellos für ein effizientes OS ist.
    Wie dem auch sei.

    Hat jemand von euch schonmal in den C:\[windows]\system32\ ordner geschaut und die Anzahl der DLLs gezählt, bei mir sind es im Moment 1273 Dateien welche insgesamt ca 230MB belegen. Linux ist das auch nicht viel besser nur das die DLLs da lib genannt werden *g*

    Windows ist aus technischer Sicht für Entwickler eine einzige, riesen Katastrophe. Wer das COM, MFC, ATL, ADO, DAO, DX kennt weiß was ich meine. Ein zusammengepflanschter Haufen aus unzähligen APIs ohne jeden Sinn und Verstand. Kein Wunder das Spieleentwickler nur was mit C++ anfangen können und eine Großteil der APIs von Windows dabei noch nicht mal verwenden.

    Andere Beispiel: Schonmal die Events einer WinMain() Schleife beobachtet?
    Reine Ressourcenschleuder, man wir mit unsinnigen Events nur so zugekackt!
    Und dann dieses schwachsinnige WM_Paint Event das wenn es nicht zu ausführung gelangt dafür sorgt das ein WindowsForm einfach weiß bleibt und der Inhalt des Forms nicht refreshed wird. Dann ist eine 3,x GHz Kiste mit Warten beschäftigt. Ich könnte noch ewig so weitermachen.

    Man könnte viel mehr von zeitgemäßer HW profitieren wenn die Effizienz der Software wieder gesteigert werden würde. Aber solange jeder der bei Bit nicht an Bier denkt sich für ein Programmierer hält und weiterhin 20MB Speicher am Stück reserviert oder in wilder Klasseninstanziererei endet weil GlobalAlloc() ja nichts an Performance kostet dann wird sich daran wohl kaum etwas ändern. Sei's drum! Schade!

  19. Re: unter LINUX überzeugt x86-64 auf breiter Front

    Autor: MrXausSi 07.08.04 - 16:01

    stimmt, selbst win95 läuft prima auf modernen boards.
    Als Beispiel gibts z.B. Via Hyperion (ehemels Via 4in1) oder Nvidia ForceWare (ehemals Detonator) auch für win95.

    und wenn man windows nur ganz selten mal für ein ganz spezielles programm braucht, schickt auch win95.
    hab schon seit jahren nicht mehr neu installiert.

    ist allerdings auch seit dieser zeit nix neues mehr dazuinstalliert worden, bis auf via 4in1 und nvidia detonator (brauch da zwar kein 3D aber zumindest mehr als 640x480) ;-)

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