1. Foren
  2. Kommentare (alt, bis 13.1.2005)
  3. Hardware
  4. Prozessoren

AMD beginnt mit der Auslieferung von 90-nm-Chips

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. AMD beginnt mit der Auslieferung von 90-nm-Chips

    Autor: Golem.de 13.08.04 - 11:28

    Laut eines Berichts von News.com hat AMD-CEO Hector Ruiz gegenüber der Investment-Firma Goldman Sachs angegeben, dass man bereits die ersten in 90-nm-Technik gefertigten Prozessoren an Notebook-Hersteller ausliefere. Wie auch Intel und andere Konkurrenten musste AMD den Start der 90-nm-Fertigung mehrmals verschieben.

    https://www.golem.de/0408/32971.html

  2. 35 Watt / 25 Watt ? / 50 Watt ?

    Autor: Ralf Kellerbauer 13.08.04 - 12:16

    Die 35 Watt bis zum 3000+/ 512k / 2,0 GHz sind eigentlich schon sicher. Damit wird auch 'nur' die bishereige 130nm Linie ersetzt.

    Packt AMD aber auch schon die 25 Watt-Linie, wie beim low voltage Sempron ?


    Desktop wohl 50 Watt oder geringfügig mehr - müßte sich so bis zum 4400+ in Q2/05 durchhalten lassen.

    Lt. Berichten ist bis A64 / 4000+ mit Mitt/Ende September zu rechnen.

  3. Re: 35 Watt / 25 Watt ? / 50 Watt ?

    Autor: DMS 13.08.04 - 13:32

    Sollen die Dinger lieber in Desktop einbauen. 35 Watt für ne Desktop-CPU ist mehr als genug. Die Leute kaufen nen Computer und keine E-Heizung.

  4. Re: 35 Watt / 25 Watt ? / 50 Watt ?

    Autor: Martin Lethaus 13.08.04 - 16:06

    Ich finde 50 Watt bei 2 GHz Taktrate durchaus akzeptabel, man muss ja auch immer die erzielte Leistung mit den Stromverbrauch vergleichen. Wenn man überlegt, dass schon die alten Athlon Thunderbird-CPUs mit 1000 MHz deutlich über die 50 Watt Marke waren, dann ist das schon ein guter Wert. Wenn man dagegen sieht wie bei Intel der Umstieg auf 90nm in die Hose gegangen ist (Probleme mit Leckströmen, bzw. Intels Prescott ist ja ein Stromfresser mit bis zu 103 Watt).

    Wie sieht es eigentlich mit dem zusätzlichen SSE3-Support beim Athlon 64 aus? Sollten der SSE3-Befehlssatz nicht serienmässig bei der Produktion der Athlon 64-Modelle in 90nm-Fertigung eingeführten werden? Bringt bei der ein oder anderen Software ein paar Prozent Mehrleistung, u.a. hat die neuste Version von TMPEG SSE3-Support.

    Auch bin ich mal gespannt, ob AMD dank 90nm-Fertigung wirklich die Taktrate auf 3 GHz schrauben kann. Gab ja diverse Gerüchte, dass laut AMD die 3 Ghz dank 90nm kein Problem sind. Was wäre eigentlich 3 GHz für ein Rating? Athlon 64 4500? Dann sieht Intels Pentium IV selbst in seiner Parade-Disziplin Video-Encoding nur noch die Athlon 64-Rücklichter. ;)

  5. Re: 35 Watt / 25 Watt ? / 50 Watt ?

    Autor: Maxxu 13.08.04 - 16:40

    Hallo Martin,

    irgendwie verstehst Du die Sache nicht so ganz.
    Eine CPU ist nicht schneller/besser/schöner wenn sie mehr Strom verschwendet. Genausowenig ist ein Auto-Motor mit höherem Spritverbrauch besser.
    Nur weil alte Modell schon viel oder nochmehr Strom (Treibstoff) verbraucht haben, ist es trotzdem nicht gut oder vernünftig.

    Naja Spielzeug halt

  6. man kann aber

    Autor: _Uzul_ 13.08.04 - 17:06

    sehen das bei amd eine entwicklung stattgefunden hat die offensichtlich effektiver ist als bei intel.

    und mehr wollte er glaub ich nicht sagen

  7. 35 Watt TDP (max.!)

    Autor: Ralf Kellerbauer 13.08.04 - 17:15

    klein aber fein : Cool'n'quite

    bei IDLE liegt ein 25 Watt Sempron mobil bei 1 Watt. (c't)
    Beim 90nm muß man sehen, könnte aber ähnlich liegen.

  8. Re: 35 Watt / 25 Watt ? / 50 Watt ?

    Autor: Martin Lethaus 13.08.04 - 19:24

    Zuerst einmal scheint sich ja AMD den Stromthema verschrieben zu haben ansonsten gäbe es ja nicht die Cool&Quiet-Technik im A64 und zweitens möchte ich auch in Zukunft weiterhin Prozessoren mit mehr Rechenleistung. Oder glaubst du der Consumer kauft sich einen neuen Prozessor der langsamer als sein Alter ist, nur weil dieser vielleicht 20 Watt weniger Strom verbraucht?

    Der Vergleich mit den Auto hinkt dabei total, da ein Athlon 64 mit der 90nm Fertigunstechnik deutlich mehr Rechenleistung bietet, aber trotzdem dabei weniger Strom verbraucht als die damalige Athlon Thunderbird-Reihe mit 1000-1400 MHz und selbst wenn der Athlon 64 unter voller Auflastung etwas mehr Strom verbraten würde, würde ich das begrüssen ohne Steigerung der Rechenleistung würden es bestimmte Anwendungen nicht geben (mehr Rechenleistung = mehr Möglichkeiten im Anwenderbereich) und die Leute hätten immer noch einen Amiga oder Atari ST zu Hause.

  9. Re: 35 Watt / 25 Watt ? / 50 Watt ?

    Autor: amiga 14.08.04 - 13:17

    >die Leute hätten immer noch einen Amiga oder Atari ST zu Hause.

    ...also bitte:

    http://www.morphos.de und http://www.pegasos.de
    http://os.amiga.com/os4/ und http://os.amiga.com/products/one/

  10. Re: 35 Watt / 25 Watt ? / 50 Watt ?

    Autor: Martin Lethaus 14.08.04 - 14:41

    Amiga interessiert mich nicht, da kannst du 1000 Links posten. Schade, dass es Atari und Commodore damals verpennt haben rechtzeitig neue Homecomputer mit mehr Leistung zu bezahlbaren Preisen auf den Markt zu bringen, dann wäre vielleicht neben Apple noch eine Alternative zum PC geblieben.

    Es geht eben darum was die Leute wollen und das ist eindeutig mehr Rechenleistung, niemand kauft sich bei PC für zu Hause weil er 20% weniger Strom verbraucht. Das Thema ist derzeit höchstens für mobile Geräte wie Laptops interessant.

  11. Re: 35 Watt / 25 Watt ? / 50 Watt ?

    Autor: MK 14.08.04 - 14:58

    > Es geht eben darum was die Leute wollen und das ist eindeutig mehr Rechenleistung, niemand kauft sich bei PC für zu Hause weil er 20% weniger Strom verbraucht. Das Thema ist derzeit höchstens für mobile Geräte wie Laptops interessant.

    Das ist genau das, was die Leute denken zu brauchen... mehr Leistung, mehr, mehr, mehr! Wenn diese denke in allen Lebensbereichen so wäre, würde jeder ein Auto mit maximaler Leistung bei egal welchem Verbrauch kaufen.
    Ich würde ohne zu zögern z.B. einen Dual Prozessor Rechner mit der Leistungsfähigkeit eines Athlon Thunderbird mit ca. 1,4GHz kaufen, wenn er nicht wärmer als 30-40° würde und absolut passiv gekühlt werden könnte.
    Was bringt mir ein Rechner der irre schnell ist, und man die Leistung nie ausnutzt? Okay, manche sagen wieder Spiele, aber es gibt viele Leute, denen Spiele absolut egal sind.

    Grüße,

    MK

  12. Spiele ?

    Autor: Ralf Kellerbauer 14.08.04 - 15:26

    Intel ist weltweit größter Produzent von 3D-Grafikcores, die kaum einer nutzt. Und so ne Grafiklogik ist so komplex wie eine CPU.

    Nur, Intel verlangt 3 $ Aufpreis für die Grafik, während die CPUs 'geringfügig' teurer sind.

    Aber, diese kaufmännischen Tatsachen kann nicht die CPU Entwicklung beeinflußen.


    Bem:
    Intel verlangt für 64 Bit bei seinen Kunden lt. Liste Null $ Aufpreis.
    Und die 3$ Gores sind wohl auch technisch in den Schaltungen enthalten, die als 'ohne Grafik inside' verkauft werden.
    Daher kann man ähnliches problemlso auch bei CPUs zukünftig machen, Dual-Core = 5$ Aufpresi.

  13. Re: Spiele ?

    Autor: MK 14.08.04 - 18:29

    Würde mich wirklich freuen, wenn's denn endlich so Prozessordesigns geben würde... :-)

    Grüße,

    MK

    P.S.: Egal ob von Intel oder AMD!! Nicht dass hier wieder losgeflamed wird... ;-)

  14. Re: 35 Watt / 25 Watt ? / 50 Watt ?

    Autor: Martin Lethaus 14.08.04 - 20:01

    Schon mal überlegt, dass bestimmte Anwendungen erst aber eine bestimmten Rechenleistung halbwegs erträglich sind bzw. erst ermöglicht werden? Ich rede hier nicht nur von Profi-Software wie CAD, Rendering oder professionelle Bildverarbeitung und Videoverarbeitung. Bestimmte Kompressionsverfahren (MPEG1/DIVX/MPEG2/MPEG4/WMV usw.) sind erst ab einer bestimmten Rechenpower möglich und es wird in Zukunft sicherlich mit steigender Rechenleistung noch wesentlich komplexere mathematischen Formeln geben um die Kompressionsrate weiter zu steigern.

    Ansonsten kann ich diesem dummen Vergleich mit Autos nicht mehr lesen, wieviel Prozent Sprit wurde denn in den letzten Jahre gespart? Wenn sich die Auto-Technologie so schnell wie die CPU-Technologie entwickelt hätte, dann würden Auto heute 1.000mal so schnell fahren wie vor 20 Jahren. Mehr Leistung im PC bedeutet auch mehr Lebensqualität, da ich je nach Anwendung Zeit gewinne die ich andersweitig investieren kann, die Steigerung der Rechenleistung hat in den letzten Jahren den PC zur Multimedia-Maschine werden lassen.

    Es ist richtig, dass früher einige Prozessoren weniger Strom verbraucht haben, aber was bitte hatten sie denn für eine Rechenleistung? Was ist denn effizienter? Was nützt mir ein Prozessor mit 30 Watt Stromverbrauch, wenn ich diesen dafür aber für die benötigten Encoding-Aufgaben dreimal so lange rechnen lassen muss wie ein Prozessor mit 50 Watt Stromverbrauch. Na, wer verbraucht jetzt mehr Strom? Der Prozessor der nach einer Stunde fertig ist oder die CPU, welche die dreifache Zeit benötigt? Hinzu muss man ja dann auch noch den Stromverbrauch der anderen Komponenten addieren und das ist die CPU mit der geringeren Rechenleistung auf jeden Fall der Loser!

    Wer zudem weniger Rechenleistung benötigt, bzw. nicht gerade auf viel Leistung angewiesen ist kann beim Athlon 64 das Cool&Quiet-Feature benutzen, dies ist meiner Meinung nach die eleganteste Lösung. Es ist richtig, dass 100% Leistung nicht jederzeit benötigt wird, aber bei bestimmten Anwendungen und Spielen ist sie einfach notwendig. Lasse beispielsweise mal einen Virenscanner laufen der auch ZIP/RAR-Archive nach Viren durchsuchen, oder wandel ein Video in ein anderes Format und es gibt sicherlich noch hunderte von Beispielen.

  15. Re: 35 Watt / 25 Watt ? / 50 Watt ?

    Autor: MK 14.08.04 - 20:49

    Bei vielen Beispielen hast Du recht, aber ich berechne auf meinem 4 Jahre alten Thunderbird genau so DVDs, Bildbearbeitung uns was weiß ich noch alles. Ich kann mit meinem Rechner exakt die selben Aufgaben erledigen wie mit einem Prescot der 100 Watt verbrät.
    Es dauert Zwar etwas länger, aber so viel schneller sind die ganzen "Wunderprozessoren" bei Real Life Anwendungen auch nicht (ich habe beruflich schon mit so ziemlich jeden Prozessor gearbeitet der in den letzten paar Jahren auf dem Markt war).

    Die Industrie wacht jetzt anscheinend endlich auf und versucht effizientere (und das ist der springende Punkt: Effizienz!!) Produkte zu entwickeln und das ist gut so!!
    Was bringt mir ein 37GHz Prozessor, wenn er absolut mieß designed ist (siehe Prescot)?
    Wenn jetzt Intel mit dem Desktop Pentium M auch mal eine Innovation auf den Markt bring anstatt wie in den letzten Jahren hirnlos die Taktrate hochzuschrauben wird's wieder interessant auf dem Markt.

    Wo meinst Du denn wozu ein Großteil der Weltweit verkaufen Computer benutzt wird?! Genau, Briefchen schreiben, Tabellenkalkulation usw., und jetzt erzähle mir, dass für diese Anwendungen ein GHz Monster notwendig ist...
    Es gibt sehr wohl einen Markt für solche Produkte und ich frage mich warum Du Dich so darüber aufregst, wenn sie nun endlich auf den Markt kommen.

    Um auf deine Beispiele zurückzukommen: Was meinst Du welches System sich wohl schneller "anfühlt", ein 4 GHz Mono-Prozessor System der 100 Watt verbrät, oder ein 2x 2 GHz Dual System, dass pro Prozessor ca. 30 - 40 Watt verbrät?

    Und nochmal das Beispiel mit den Autos: schonmal einen Diesel gefahren? Da hat sich die letzten 20 Jahre gewaltig was verändert (Leistung/Verbrauch also Effizienz). :-P

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Polizei Rheinland-Pfalz, Mainz, Koblenz, Trier, Kaiserslautern, Ludwigshafen am Rhein
  2. Lebensversicherung von 1871 a. G. München, München
  3. netcom GmbH, Rheinbreitbach bei Bonn
  4. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. LG OLED65BX9LA 100Hz HDMI 2.1 für 1.499€ - Bestpreis)
  2. (u. a. Gainward GeForce RTX 3060 PEGASUS für 629€)
  3. gratis (bis 10. März, 10 Uhr)
  4. mit 299€ neuer Bestpreis auf Geizhals


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de