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Intel 65-Nanometer-Prozessoren schon 2005

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  1. Intel 65-Nanometer-Prozessoren schon 2005

    Autor: Golem.de 30.08.04 - 15:09

    Intel macht nach eigenen Angaben große Fortschritte auf dem Weg zu 65-Nanometer-Chips. Der Halbleiter-Hersteller hat eine erste SRAM-Zelle mit 70 MBit in einem 65-Nanometer-Prozess gefertigt.

    https://www.golem.de/0408/33269.html

  2. 5 GHz / 115 Watt oder 3 GHz / 60 Watt !?

    Autor: Ralf Kellerbauer 30.08.04 - 15:43

    siehe hierzu:
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/50449

    Intel spricht wahlweise von +40% bei gleichem Energiebedarf wie heute oder nur 1/4 an Leckströmen bei gleicher Performance wie heute. (5 GHz also bei Basis 3,6 GHz = 2004 = 115 W)

    So 2* 3 GHz Netburst als Dual-Core wäre dann wohl auch bei 115 Watt TDP, einem aktuelen Designwert lt. Intel-Spezifikation möglich.
    Und der Dual-Core Netburst soll ja 2005 kommen ...

    Durchaus auch kombinierbar mit den oben genannten 5 GHz, denn man könnte ja dann einen Core abschalten, falls Software nur von Single-Core GHz profitieren würde.
    Sowas dann Anf./Mitte 2006, wäre wieder voll um gewohnten Ansteieg der CPU-Performance.


    Ist eigentlich im Rahmen der bisherigen Erwartungen an Intels 65nm, eher sigar etwas besser ausgefallen.

  3. 70 MBit auf 110 qmm?

    Autor: Chip 30.08.04 - 17:43

    Bei 70 MBit ( ~ 8 MByte inkl. ECC) SRAM wären dies:
    4-Transistor-SRAM: 4*70=280 Millionen Transistoren
    6-Transistor-SRAM: 6*70=420 MIllionen Transistoren

    Wenn der Test-SRAM-Chip ohne Probleme funktioniert, dann kommen ziemlich schnell die 65-nm-Prozessoren auf den Markt.
    :))

  4. Re: 5 GHz / 115 Watt oder 3 GHz / 60 Watt !?

    Autor: Angel 30.08.04 - 22:11

    5Ghz in 2005? Glaub ich nicht -> Intel will doch auf den Pentium-M switchen. Dann wird die Taktrate eh unbedeutend(er).
    Mir waers auch lieber, wenn Intel erstmal die 90nm Probleme in den Griff bekaeme, also sich bereits jetzt auf 65nm zu konzentrieren. Der Prescott ist nicht zuletzt wegen seiner hohen Leckstroeme eine Katastrophe.

  5. Leckströme & Prescott

    Autor: Ralf Kellerbauer 31.08.04 - 10:14

    Die Leckströme sollte man nicht so überbewerten.

    Was Intel bei 65nm angiebt - niedrigerer Vcc = 1/4 Leckströme gilt bedingt auch schon bei 90nm.


    Lt. einem älteren FAX-Interview eines Intel-Mitarbeiteres verrät ein Prescott gut 40% seines Leistungsbedarfes per Leckströmen.
    Bleiben bei 115 Watt also immer noch 75 Watt für kapazitive Widerstände und eben die Verluste beim Schalten in den Verdrahtungsebenen.

    Intel brauch 'GHz', also leider auch höhere Vcc.
    Bei einem 'normalen' CPU-Design, wie beim Athlon o. P3, hätte Intel die Vcc auch bei 90nm absenken könnne.
    Aber es müssen ja echte GHz raus, sonst rebelliert die Kundschaft.

    Mit 65nm will Intel auch angeblich zunächst Celerone, vielleicht auch geshrumpfte Northwood-Cores, herstellen. Das gibt Stückzahlen, wäre aber thermisch nicht sehr anspruchsvoll.

  6. Re: Leckströme & Prescott

    Autor: Angel 01.09.04 - 17:22

    Stimmt, die Leckstroeme beim Prescott sollte man wirklich nicht ueberbewerten, viel schlimmer ist schliesslich die Verlaengerung der Befehlspipeline auf 31 Stufen ;)
    Egal wie mans dreht und wendet, der Prescott ist ein schlechter Prozessor. Nicht ohne Grund switched Intel jetzt auf den Pentium-M.

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