Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Urheberrecht: Gema reicht Klage gegen…

Umkehr der Unschuldsvermutung durch die GEMA

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Umkehr der Unschuldsvermutung durch die GEMA

    Autor: Grym 27.01.13 - 03:00

    Die GEMA selbst hat doch die Umkehr der Unschuldsvermutung eingeführt. Für die Aufführung eines Musikstücks muss man per se blechen, außer man kann beweisen, dass es sich um keinen GEMA-Titel handelt. Daher ist es doch nur richtig, alle Musikvideos zu sperren, bis jemand beweist, dass das Video keine GEMA-Musik enthält, oder? Gerne kann die GEMA dann fälschlicherweise geperrte Videos bei YT melden und YT schaltet diese wieder frei, wenn die GEMA beweisen kann, dass im Video keine GEMA-Musik verwendet wird.

  2. Re: Umkehr der Unschuldsvermutung durch die GEMA

    Autor: Tiles 27.01.13 - 08:57

    +1

  3. Re: Umkehr der Unschuldsvermutung durch die GEMA

    Autor: Eheran 27.01.13 - 13:45

    Sauber durchdacht.
    Sollen sie an ihrer eigenen GEMA-Vermutung zugrunde gehen.

  4. Re: Umkehr der Unschuldsvermutung durch die GEMA

    Autor: TornadoVegeta 27.01.13 - 14:01

    Richtig! Das kommt davon wenn man immer nur kassieren will und selber keine Arbeit dafür aufbringen will. Youtube hat sich absolut korrekt verhalten und deren Abzockvermutung nur richtig umgesetzt. Wer mit derarten obskuren Geschäftsgebaren sich in der Öffentlichkeit bewegt braucht sich nicht wundern wenn die "Kutsche" mal auch zurückkommt.

  5. Kindergartenniveau...

    Autor: fratze123 28.01.13 - 08:03

    Im Zivilrecht gibt es keine Unschuldsvermutung.
    Der Beweis der Gema-Freiheit ist ganz einfach: Komponist mit echtem Namen nennen.

  6. Re: Umkehr der Unschuldsvermutung durch die GEMA

    Autor: ruamzuzler 28.01.13 - 08:23

    Von mir auch ein herzliches +1

  7. Re: Kindergartenniveau...

    Autor: ruamzuzler 28.01.13 - 08:26

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Zivilrecht gibt es keine Unschuldsvermutung.
    > Der Beweis der Gema-Freiheit ist ganz einfach: Komponist mit echtem Namen
    > nennen.
    Dein Denkfehler: So wie die Gema (oder arbeitest du da vielleicht?) glaubst du, Youtube wäre ein Content-Provider.
    Youtube ist ein Hosting-Provider. Mit Foristen und Verwertungsgesellschaften, die den Unterschied nicht verstehen, ist es müßig zu diskutieren.
    Youtube müsste bei jedem Video bei jedem im Hintergrund auf irgend einem grindigen Radio im Hintergrund nachforschen, wer der Urheber ist und ob der eh nicht bei Youtube gelistet ist. Bei vielen Millionen Videos.
    Eine sehr naive Vorstellung, dass das überhaupt möglich ist.

  8. Re: Kindergartenniveau...

    Autor: Algo 28.01.13 - 08:30

    fratze123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Zivilrecht gibt es keine Unschuldsvermutung.
    > Der Beweis der Gema-Freiheit ist ganz einfach: Komponist mit echtem Namen
    > nennen.

    Vorausgesetzt der Komponist will seinen Namen auch nennen, ist korrekt bei der GEMA gelistet usw.

    Da gibt es so einige schöne Beispiele:
    Z.b: ein Podcast verwendete einen CC-Titel (also GEMA frei) eines UK-Künstlers. Er wurde mit Namen und Titel der GEMA gemeldet so wie der Titel in der UK-Entsprechung der GEMA gelistet ist. Damit schien alles klar der Titel fällt ja unter Creative Commons.
    Tja blöd nur, dass der Künstler in der GEMA Datenbank auch mit dem Titel gelistet ist aber von der GEMA als Gebührenpflichtig markiert wurde. Da gibt es auch keine Diskussion! Die GEMA Datenbank ist IMMER richtig ;).

    Manche Künstler wollen mit ihrem richtigen Namen auch nicht bekannt werden aus welchen Gründen auch immer. selbst wenn sie Musik unter CC stellen kassiert die GEMA dafür Gebühren. Denn es könnte ja ein böser Künstler sein der obwohl er bei der GEMA gemeldet ist ein CC-Stück veröffentlichen über ein Psydonym und das geht mal gar nicht! Wer GEMA Mitglied ist darf keine CC Lizenz verwenden. Und das Beste ist: diese Einnahmen kommen dann nicht dem Künstler zu gute, sondern werden über den Posten 'nicht zuordenbaren Gebühreneinnahmen' und dem tollen PRO-Schlüssel den bestverdienern in der GEMA zugeschustert.

    Du siehst es ist etwas komplizierter so etwas zu beweisen, als es klingt ;).

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. Hessischer Rundfunk, Frankfurt am Main
  3. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Regensburg, Neutraubling
  4. Software AG, Saarbrücken

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 198,00€
  2. 189,00€ + 4,99€ Versand (Vergleichspreis 224€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Begnadigung: Danke, Chelsea Manning!
Begnadigung
Danke, Chelsea Manning!
  1. Nach Begnadigung Mannings Assange weiter zu Auslieferung in die USA bereit
  2. Statt Begnadigung Snowdens Aufenthalt in Russland verlängert
  3. Whistleblowerin Obama begnadigt Chelsea Manning

Shield TV (2017) im Test: Nvidias sonderbare Neuauflage
Shield TV (2017) im Test
Nvidias sonderbare Neuauflage
  1. Wayland Google erstellt Gamepad-Support für Android in Chrome OS
  2. Android Nougat Nvidia bringt Experience Upgrade 5.0 für Shield TV
  3. Nvidia Das Shield TV wird kleiner und kommt mit mehr Zubehör

Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Arms angespielt Besser boxen ohne echte Arme
  2. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App
  3. Nintendo Switch erscheint am 3. März

  1. Apsara: Ein Papierflieger wird zu Einweg-Lieferdrohne
    Apsara
    Ein Papierflieger wird zu Einweg-Lieferdrohne

    Flug ohne Wiederkehr: Das US-Forschungs- und Entwicklungsunternehmen Otherlab hat für die Darpa eine Einwegdrohne entwickelt. Die Fluggeräte werden mit Ladung an Bord in großer Zahl aus dem Flugzeug abgeworfen und verrotten nach der Landung.

  2. Angebliche Backdoor: Kryptographen kritisieren Whatsapp-Bericht des Guardian
    Angebliche Backdoor
    Kryptographen kritisieren Whatsapp-Bericht des Guardian

    Die Diskussion um die angebliche Backdoor in Whatsapp reißt nicht ab. Bekannte Sicherheitsforscher wie Bruce Schneier kritisieren die Berichterstattung des Guardian als unverantwortlich - und vergleichen die Autoren mit Impfgegnern.

  3. Hyperloop: Nur der Beste kommt in die Röhre
    Hyperloop
    Nur der Beste kommt in die Röhre

    Stilvoll durch die Röhre: Das kanadische Unternehmen Transpod entwickelt an Elon Musks Transportsystem. Es ist der dritte Hyperloop - aber nur ein System wird sich am Ende durchsetzen können, sagt Transpod-Gründer Sebastien Gendron.


  1. 13:35

  2. 12:45

  3. 12:03

  4. 11:52

  5. 11:34

  6. 11:19

  7. 11:03

  8. 10:41