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Wat für n schiet

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  1. Wat für n schiet

    Autor: pappata 11.11.05 - 11:01

    Hmm - endlich mehr "Job" Angebote, ... ausgewertet auf Basis von Zeitungsanzeigen, .....mehr freie Mitarbeiter gesucht.
    Zusammengefassst: Die Arbeitswelt sucht selbstständige, hochspezialisierte Kräfte, die die verbliebenen Jungvierziger oder noch nicht Vorverrenteten zu ersetzen. Ist auch gut so, endlich bewegt sich etwas. Es ist endlich eine betriebs -und volkswirtschaftliche Konzeption zu erkennen. Ich stelle mir das so vor: Nach Entlassung durch den Arbeitgeber entweder Leistungsempfänger ( dann nur eingeschränkte Aussichten ) oder Sprung in die Selbstständigkeit. Ich AG scheint die Lösung, die erworbenen Ansprüche an den Staat werden für eine kleine Starthilfe aufgegeben. Als Selbstständiger ist Mensch dann sehr flexibel für die Wünsche der Firmen einsetzbar, vor allem durch den finanziellen Wettbewerb. Der Staat ist unterhalts-, krankenversicherungs und vor allem rententechnisch heraus.
    Diejenigen, die vorher in Rente gegangen sind, berufsunfähig oder zu integrieren sind sitzen im System und verlangen weiterhin Ihre "Leistungen".
    Die Steuern müssen erhöht werden.

  2. Re: Wat für n schiet

    Autor: Don Huan 11.11.05 - 11:18

    pappata schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hmm - endlich mehr "Job" Angebote, ...
    > ausgewertet auf Basis von Zeitungsanzeigen,
    > .....mehr freie Mitarbeiter gesucht.
    > Zusammengefassst: Die Arbeitswelt sucht
    > selbstständige, hochspezialisierte Kräfte, die die
    > verbliebenen Jungvierziger oder noch nicht
    > Vorverrenteten zu ersetzen. Ist auch gut so,
    > endlich bewegt sich etwas. Es ist endlich eine
    > betriebs -und volkswirtschaftliche Konzeption zu
    > erkennen. Ich stelle mir das so vor: Nach
    > Entlassung durch den Arbeitgeber entweder
    > Leistungsempfänger ( dann nur eingeschränkte
    > Aussichten ) oder Sprung in die Selbstständigkeit.
    > Ich AG scheint die Lösung, die erworbenen
    > Ansprüche an den Staat werden für eine kleine
    > Starthilfe aufgegeben. Als Selbstständiger ist
    > Mensch dann sehr flexibel für die Wünsche der
    > Firmen einsetzbar, vor allem durch den
    > finanziellen Wettbewerb. Der Staat ist
    > unterhalts-, krankenversicherungs und vor allem
    > rententechnisch heraus.
    > Diejenigen, die vorher in Rente gegangen sind,
    > berufsunfähig oder zu integrieren sind sitzen im
    > System und verlangen weiterhin Ihre "Leistungen".
    >
    > Die Steuern müssen erhöht werden.


    Also ich finde die Selbständigkeit prima.
    Ich verdiene gut, muss keine Arbeitlosenversicherung zahlen, erst recht keine Rentenbeiträge, die ich eh nur zum Bruchteil wiedersehen würde.
    Außerdem kann ich das Haus, welches ich gerade baue, komplett mehrwertsteuerfrei bekommen (abzüglich der jährlichen privaten Nutzung), ebenso KFZ.
    Ich habe eine private Krankenversicherung. Echt prima, letztlich am Sonntag in der Zahnarzt-Notaufnahme im Klinikum: Lange Schlange am Kassenschalter, ein armes Mädel quiekte vor Schmerzen. Ich zum Privatschalter: "Gehen Sie bitte direkt ins Behandlungszimmer".
    Warum sollte ich mit zehnter Klasse zufrieden sein, wenn ich auch erste haben kann?
    Ich kann jedem nur empfehlen, es genauso zu machen.
    Angestellt sein ist einfach Scheiße.

  3. Re: Wat für n schiet

    Autor: Anonymer Nutzer 11.11.05 - 11:35

    > Warum sollte ich mit zehnter Klasse zufrieden
    > sein, wenn ich auch erste haben kann?
    > Ich kann jedem nur empfehlen, es genauso zu
    > machen.
    > Angestellt sein ist einfach Scheiße.
    >

    sozialschmarotzer!

  4. Re: Wat für n schiet

    Autor: FIAE 11.11.05 - 12:19

    pOo schrieb:
    -------------------------------------------------------

    >
    >
    > sozialschmarotzer!
    >
    > i love to entertain you ...

    --> Arbeitgeber-Schmarotzer!

    Könnt ich jetzt genauso sagen.

  5. Re: Wat für n schiet

    Autor: emanrhi 11.11.05 - 13:23

    FIAE schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > pOo schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > > sozialschmarotzer!
    > >
    >
    > i love to entertain you ...
    >
    > --> Arbeitgeber-Schmarotzer!
    >
    > Könnt ich jetzt genauso sagen.


    jaaaa boxt euch, runde 3 globbt euch richtig !!!

  6. ICH-AG eingestellt

    Autor: düse 11.11.05 - 13:39

    die förderung von ich-ags wurde eingestellt, warum ist ja wohl klar. Dieser Neoliberale Scheissdreck mit jeder Mensch ein hoch-motivierter Unternehemer ist natürlich Quatsch. Wie man überhaupt auf die Idee kommen konnten den Bürgern so ein Konzept zu verkaufen??? Da hat sich irgendso ein Wirtschaftsforscher orentlich die Nase gepudert und ist auf den "Gewinne sind Geil! Jeder Mensch ist ein Manager"-Trip gekommen. Die Wirklchkeit war leider das icha-gs zu wenig aufträge hatten und wenn sie welche hatten wurden die rechnungen nicht bezahlt, vor allem grossunternehmen mit eigener Rechtsabteilung haben sich da schön fleissig bedient und nachhher die Zeche geprellt. So schön kann Outsourcing sein!

  7. Re: Wat für n schiet

    Autor: nabohi 11.11.05 - 18:23

    Don Huan schrieb:

    > Ich kann jedem nur empfehlen, es genauso zu
    > machen.
    > Angestellt sein ist einfach Scheiße.
    >

    Nur wenn was schief geht, dann kannst du dich auch ganz vorne anstellen, am Harz IV Schalter. Hat alles seine Vor und Nachteile.


  8. Re: ICH-AG eingestellt

    Autor: Tömsken 12.11.05 - 03:21

    > Dieser Neoliberale Scheissdreck
    > mit jeder Mensch ein hoch-motivierter Unternehemer
    > ist natürlich Quatsch.

    Natürlich. Viele Menschen sind einfach keine Unternehmertypen oder beherrschen Dinge, mit denen man sich als Einzelner quasi nicht Selbstständig machen kann.

    Wenn man sich aber mal die Zahlen der Menschen in verschiedenen Ländern anschaut, die Unternehmen gründen oder sich wenigstens dazu imstande fühlen, dann ist D im Hinterfeld.
    Wenn ich mich recht entsinne, halten sich z. B. in USA >50% der Arbeitnehmer für potentielle Selbstständige, in D ist dieser Satz deutlich kleiner. Den Gründergeist zu fördern war also sicherlich kein totaler Fehler.

    Und davon ab: Meckern ist einfach, konstruktive Gegenvorschläge bringen's! ;)


    > Die Wirklchkeit
    > war leider das icha-gs zu wenig aufträge hatten
    > und wenn sie welche hatten wurden die rechnungen
    > nicht bezahlt,

    Zu wenige Aufträge sind zumindest im ersten Jahr sicherlich nicht ungewöhnlich. Da muss man durch. Und damit das nicht zu hart wird, gibt's finanzielle Hilfen.

    Rechnungen nicht bezahlt? Ist das deine persönliche Meinung oder empirisch belegt?

    Ich bin übrigens seit 7 Jahren Selbstständig und habe, abgesehen von einer Insolvenz eines Kunden, stets immer mein Geld bekommen. Zwar meistens erst nach einem Monat, manchmal später, aber immer ohne Rechtsmittel.


    Bye, Tom

  9. Re: Wat für n schiet

    Autor: howy 12.11.05 - 11:44

    >
    > Nur wenn was schief geht, dann kannst du dich auch
    > ganz vorne anstellen, am Harz IV Schalter. Hat
    > alles seine Vor und Nachteile.
    >
    >

    oh ja, das ist war. bin auch selbstständig und verdiene gut. war aber auch 10 jahre angestellt und habe sehr gut verdient.

    angestellt:
    - man muss sich um fast nix nen kopf machen, läuft aber als innovativer Mensch immer gegen die wand + Krankenkasse, Rechtenversicherung etc.

    selbstständig:
    - ich sage immer ein selbständiger arbeitet "selbst und dies ständig" und so ist es auch.
    - viele vorteile, aber auch NULL schutz. geht was schief, fängt einen NIEMAND auf, kein Arbeitslosengeld, keine Rente, NIX

    howy

  10. Re: Wat für n schiet

    Autor: Don Huan 12.11.05 - 12:39

    howy schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > angestellt:
    > - man muss sich um fast nix nen kopf machen, läuft
    > aber als innovativer Mensch immer gegen die wand +
    > Krankenkasse, Rechtenversicherung etc.


    Hmmm, wenn man als Berater tätig ist wie ich, läuft man als innovativer Mensch auch meistens gegen die Wand.
    Aber irgendwann ist einem das egal, Hauptsache, der Kunde ist glücklich und zahlt dem entsprechend...


    > selbstständig:
    > - ich sage immer ein selbständiger arbeitet
    > "selbst und dies ständig" und so ist es auch.


    Och, wenn man gerade einen kritischen Auftrag abarbeitet, ist das sicherlich so, allerdings gönne ich mir auch zwei komplett freie Monate im Jahr Urlaub. Ich kann es kaum erwarten, am 2.12. abends ist erstmal Schluß für einen Monat :)


    > - viele vorteile, aber auch NULL schutz. geht was
    > schief, fängt einen NIEMAND auf, kein
    > Arbeitslosengeld, keine Rente, NIX


    Von dem deutlichen Mehrverdienst baue ich mir aber eine ordentliche Altersversorgung auf. Im Gegensatz zur Rente bin ich ordentlich im Plus, Rente ist doch ein dickes Minusgeschäft!
    Ebenso bilde ich doch von dem deutlichen Mehrverdienst Rücklagen bzw. ich baue gerade ein Haus. Dafür bin ich dann in 10 Jahren finanziell aus dem Schneider, während ich als Angestellter noch zittern müßte.

    Nene, niemals angestellt sein, die Jobs am Anfang des Studiums haben mir gereicht...

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