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Wer meint, der "freie Markt"...

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  1. Wer meint, der "freie Markt"...

    Autor: demon driver 09.04.13 - 09:08

    ... wäre erstens per se "gut" und müsse zweitens unbedingt auch das Recht für Unternehmen wie eBay, Amazon, Google oder Apple beinhalten, selbst globale Märkte zu betreiben und nach eigenem Ermessen dabei die Regeln zu diktieren, der bekommt halt, was er verdient: die "Freiheit" des Kapitalismus in Reinstform, die schon immer im Kern nur die Freiheit des durch Besitz Stärkeren war, Macht über mangels Besitz Schwächere auszuüben, sie auszubeuten und zu versklaven.

    Cheers,
    d. d.

  2. Re: Wer meint, der "freie Markt"...

    Autor: cranus 09.04.13 - 09:16

    Genau lasst uns lieber von einer Regierung ausbeuten, weil das ist soviel besser!!!!

    Wir haben übrigens eine soziale Marktwirtschaft. Der Unterschied zur freien Marktwirtschaft ist der das der Staat sagt welche Unternehmen leben dürfen, was meisten wenig mit Sozial zu tun hat.

  3. Re: Wer meint, der "freie Markt"...

    Autor: NERO 09.04.13 - 09:27

    cranus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir haben übrigens eine soziale Marktwirtschaft. Der Unterschied zur freien
    > Marktwirtschaft ist der das der Staat sagt welche Unternehmen leben dürfen,
    > was meisten wenig mit Sozial zu tun hat.

    Naja, dass sozial wie es einst von Friedrich Ebert definiert worden ist, ist es aber auch schon lange nicht mehr. Ich würde gern an eine soziale Marktwirtschaft glauben und ich bin auch froh, dass die Regierung gern für uns einsteht, bspw. eben auch durch Hartz 4 die Menschen vor der Heimlosigkeit bewahrt (vgl. zur USA, wo mit der Arbeitslosenzahlung nach 2 Jahren mein ich, sämtliche Unterstützung entfällt). Aber denken wir mal an das Gesundheitswesen. Schön es zu haben, nur liest man in letzter Zeit zu Haufen Berichte, wo Krankenkassen Kranke regelrecht unter Druck setzen wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren. Oder es wird einfach das Krankengeld gestrichen/gekürzt. Richtig ist, dass Krankenkassensystem ist eigentlich so ausgelegt, dass wenn ein BeiträgerIn krank wird, entsprechend versorgt ist. Die Krankenkassen handeln jedoch wie Wirtschaftsunternehmen. Das hat mit sozialer Marktwirtschaft nichts mehr zu tun.
    Denken wir an die Lobbyarbeit, welche sogar im EU-Parlament fleißig betrieben wird. Oder an Groß-Unternehmen, welche fast keine Stromkosten haben, weil diese subventioniert werden. Das trifft natürlich nicht für den kleinen Handwerksbetrieb zu. Dort wird man gern auch mal mit Bürokratie überschüttet. Bei aller Liebe, das soziale hier zu erkennen, fällt mir unglaublich schwer...

    »The sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.«

  4. Re: Wer meint, der "freie Markt"...

    Autor: kmork 09.04.13 - 09:46

    cranus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau lasst uns lieber von einer Regierung ausbeuten, weil das ist soviel
    > besser!!!!

    Die Regierung können wir immerhin wählen, auch wenn die Art und Weise mit dem 4-Jahrestakt natürlich verbesserungswürdig ist. Bei ner Aktiengesellschaft werd ich als Angestellter nicht zur Hauptversamlung eingeladen, und wenn dann gilt praktisch Klassenwahlrecht: Als Kleinanleger hat man nix zu melden.

    Optimal wäre ja wohl, wenn es eine wirkliche Demokratie gäbe, sowohl beim Staat als auch in allen größeren Unternehmen.

  5. Re: Wer meint, der "freie Markt"...

    Autor: yelli 09.04.13 - 09:50

    Du hast vollkommen Recht. Wobei ich den Passus mit der Push-Notification als korrekt empfinde, um erstens den Kunden zu schützen und zweitens den Store dadurch attraktiv nicht zu schädigen, solang dies Apple nicht selbst macht.
    Anderen aber Werbung zu verbieten, die man selbst schaltet, mag aus Unternehmenssicht gut sein, verhindert aber Wettbewerb und verstösst aus meiner Sicht im kleinen gegen die Grundsätze unserer Marktwirtschaft (http://www.eufis.eu/eu-glossar.html?title=Wettbewerbsverzerrung).
    Dies geht jetzt aber nicht gegen Apple sondern trifft auch bei anderen Unternehmen zu. Ich verstehe zumindest nicht, warum gegen solche Regeln in den AGB's nicht angegangen wird.
    Mit dem Wissen über diese Abgrenzungsstrategien, ist es daher um so wichtiger den Markt im ganzen zu betrachten und auf viel Wettbewerb zu hoffen. Nur so kann der Consumer das "soziale" in der Marktwirtschaft erzwingen. Was in diesem fall auch wieder Unternehmen zu gute kommen kann.

  6. Re: Wer meint, der "freie Markt"...

    Autor: 7hyrael 09.04.13 - 10:28

    zumindest in unternehmen halte ich das für hochgradig schädlich.

    man sieht ja schon beim staat dass jeder hirnfurtz irgendeines waldmenschen zu themen von denen er überhaupt keine ahnung hat, immer wieder einen riesen aufwand nach sich zieht. ebenso dürfte jedem klar sein dass das system der demokratie unglaublich ineffizient und unflexibel ist.

    für ein unternehmen ist das ganze Modell bspw bei entscheidungsfindungen oft viel zu umständlich - IMHO.

  7. Re: Wer meint, der "freie Markt"...

    Autor: kmork 09.04.13 - 11:24

    7hyrael schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ebenso dürfte jedem klar sein dass das
    > system der demokratie unglaublich ineffizient und unflexibel ist.
    > für ein unternehmen ist das ganze Modell bspw bei entscheidungsfindungen
    > oft viel zu umständlich - IMHO.

    Meinst du mit Ineffizient, dass es nicht perfekt auf die Profitmaximierung derer ausgerichtet ist, die ohnehin schon nicht wissen wohin mit ihrem Geld? Es fallen mir eine Menge Dinge ein, die ich mir hier bezüglich deiner Einstellung zu sagen verkneife, da der Kommentar sonst auf dem Bolzplatz landen würde...

  8. Re: Wer meint, der "freie Markt"...

    Autor: Brainfreeze 09.04.13 - 11:43

    7hyrael schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ebenso dürfte jedem klar sein dass das
    > system der demokratie unglaublich ineffizient und unflexibel ist.
    Es ist halt schon wirklich lästig, wenn man auf die Meinung anderer Rücksicht nehmen oder sich sogar noch auf Kompromisse einlassen muss.
    Und dann gibt es srgar noch solche "Irren" wie die Schweizer, die regelmässig Volksentscheide durchführen.

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