1. Foren
  2. Kommentare
  3. Applikationen
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Kostenlose Apps: Apple wirft…

Fremdbestimmte Geräte sind eine Sackgasse

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Fremdbestimmte Geräte sind eine Sackgasse

    Autor: NeverDefeated 09.04.13 - 22:16

    Softwarebasierte Multifunktionsgeräte bei denen anderen Leute bestimmen, was man mit ihnen tun darf und was nicht, sind nur etwas für Leute, die sich mit dem Schicksal abgefunden haben aufgrund ihrer geistigen Perspektivlosigkeit und der Angst davor etwas dazulernen zu müssen um mit einem Gerät/einer Software umgehen zu können, Freiheit gegen Bequemlichkeit zu tauschen.

    Dann müssen sie sich eben damit abfinden alle paar Jahre ein neues iOS oder Android Gerät kaufen zu müssen, weil das alte nicht mehr updatebar ist und sie müssen sich eben auch damit abfinden, dass Google und Apple einfach Apps sperren und aus dem Appstore nehmen können und sie möglicherweise liebgewonnene Funktionalitäten verlieren.

    Das sie ja eigene Software auch nicht nach Belieben auf den Geräten ausführen können wird sie vermutlich weniger stören, da sie ohnehin nicht in der Lage sind zu programmieren und auch andere Bevormundungen dürfen sie garnicht stören, da sie ja offenbar andere Leute brauchen, die ihnen sagen wo es lang geht um im Leben klarzukommen. Wer Bequemlichkeit vor Freiheit setzt, kann halt sein Leben nicht selber bestimmen. Das war schon immer so.

    Mit dem UEFI-Bios mit SecureBoot auf den PCs geht es dort in dieselbe Richtung. Überall soll den Nutzern die Möglichkeit genommen werden Herr auf ihren eigenen Systemen zu sein. Die Masse der Nutzer wird das auch da begrüssen, weil sie ja möglicherweise weniger "Malware" beim ansurfen von XXX und Raubkopiererseiten aufsammelt. Wobei das wohl auch eher ein frommer Wunsch ist, nachdem nun schon der UEFI-Bios Sourcecode geleaked ist und das Szenario am Ende wohl eher so aussehen wird, dass sowohl Hacker als auch die Industrie auf den privaten Rechnern die Kontrolle haben und der Benutzer in die Röhre guckt und ohne Hilfe nicht mal mehr die Malware entdecken kann, die sich bei ihm so tummelt.

    Lernresistenz führt eben in die Unmündigkeit. Aber es ist ja scheinbar schön und bequem unmündig zu sein. Wie sollte man sonst den immer noch boomenden Verkauf von SmartPhones und Lifestyle-Tablets erklären?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.04.13 22:20 durch NeverDefeated.

  2. Re: Fremdbestimmte Geräte sind eine Sackgasse

    Autor: XByte 10.04.13 - 12:31

    Im großen und ganzen stimme ich dir zu und sehe diese ganze bevormundung der Nutzer auch
    Kritisch gegenüber. Nur ein Punkt stört etwas.
    >
    > Das sie ja eigene Software auch nicht nach Belieben auf den Geräten
    > ausführen können wird sie vermutlich weniger stören, da sie ohnehin nicht
    > in der Lage sind zu programmieren ...

    Ich wüsste nicht, wo Google es verbietet, eigene Software auf den Geräten zu nutzen?
    Ich kann programmieren und habe auch eigene Software auf meinem Android am laufen.
    Auch ohne den Store und ohne das Google was dagegen tun kann.
    Bei Apple gebe ich dir da aber recht. Da kommt man am AppStore nicht vorbei, wenn man
    eigene Software verwenden will und nicht in die Illegalität durch nen JailBreak rutschen will.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. über Hays AG, Hessen
  2. Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, Bielefeld
  3. Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  4. ITZ Informationstechnologie GmbH Essen, Essen

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,99€ statt 59,99€ | Deluxe Edition für 52,99€ und Super Deluxe Edition für 79,99€
  2. (u. a. 32 GB DDR4-3200 129,99€, 16 GB DDR4-3200 mit RGB-Beleuchtung 79,99€)
  3. 59,99€ statt 89,99€
  4. (u. a. Underworld Evolution, Kung Fu Hustle, SWAT, Tränen der Sonne, Auf der Flucht)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


HR-Analytics: Weshalb Mitarbeiter kündigen
HR-Analytics
Weshalb Mitarbeiter kündigen

HR-Analytics soll vorhersagbare und damit wertvollere Informationen liefern als reine Zahlen aus dem Controlling. Diese junge Disziplin im Personalwesen hat großes Potenzial, weil sie Personaler in die Lage versetzt, zu agieren, statt zu reagieren.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Frauen in der IT Ist Logik von Natur aus Männersache?
  2. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  3. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen

Von De-Aging zu Un-Deading: Wie Hollywood die Totenruhe stört
Von De-Aging zu Un-Deading
Wie Hollywood die Totenruhe stört

De-Aging war gestern, jetzt werden die Toten zum Leben erweckt: James Dean übernimmt posthum eine Filmrolle. Damit überholt in Hollywood die Technik die Moral.
Eine Analyse von Peter Osteried


    Google Stadia im Test: Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller
    Google Stadia im Test
    Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller

    Tschüss, Downloads, Datenträger und Installationsroutinen: Mit Google Stadia können wir einfach losspielen. Beim Test hat das unter Echtweltbedingungen schon ziemlich gut geklappt - trotz der teils enormen Datenmengen und vielen fehlenden Funktionen.
    Von Peter Steinlechner

    1. Google Stadia Assassin's Creed Odyssey bis Samurai Showdown zum Start
    2. Nest Wifi Googles Mesh-Router priorisiert Stadia
    3. Spielestreaming Google stiftet Verwirrung über Start von Stadia

    1. Energiewende: Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze
      Energiewende
      Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

      Wasserstoff ist wichtig für die Energiewende. Er kann als Treibstoff für Brennstoffzellenautos genutzt werden und gilt als sauber. Seine Herstellung ist es aber bislang nicht. Karlsruher Forscher haben nun ein Verfahren entwickelt, bei dem kein schädliches Kohlendioxid entsteht.

    2. Störerhaftung: Weiterhin Unsicherheit bei Anbietern offener WLANs
      Störerhaftung
      Weiterhin Unsicherheit bei Anbietern offener WLANs

      Seit zwei Jahren sollte sich die Furcht vor hohen Abmahnkosten bei offenen WLANs erledigt haben. Doch trotz der gesetzlichen Abschaffung der Störerhaftung bleiben Rechtsunsicherheiten bestehen.

    3. Leistungsschutzrecht: Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein
      Leistungsschutzrecht
      Französische Verlage reichen Beschwerde gegen Google ein

      Zwar ist das französische Leistungsschutzrecht nicht einmal einen Monat in Kraft, doch schon hat die juristische Auseinandersetzung mit Google um dessen Durchsetzung begonnen.


    1. 12:01

    2. 11:40

    3. 11:25

    4. 11:12

    5. 10:58

    6. 10:45

    7. 10:31

    8. 10:29