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Sollte schon von der Regulierungsbehörde aus im Sinne der Kunden geregelt werden

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  1. Sollte schon von der Regulierungsbehörde aus im Sinne der Kunden geregelt werden

    Autor: MarioWario 16.04.13 - 19:06

    Ich habe das nie verstanden wie da, gegen die Kunden, verfahren wird - auch wenn es technisch plausibel ist, ist die nachträgliche Belastung eine feiste Überraschung. Da pennt auch der Gesetzgeber - offenbar schmieren die TELCO's die Politiker ordentlichst für eine merkwürdige Passivität bei manchen Themen (siehe auch Gesundheits-Unwesen und Versicherungs-Abzocke).

  2. Re: Sollte schon von der Regulierungsbehörde aus im Sinne der Kunden geregelt werden

    Autor: Xyn 16.04.13 - 19:45

    Sie sollten sich erstmal über die Aufgaben der Politiker erkundingen bevor Sie diese angreifen. Deren Aufgaben sind überhaupt nicht den Bürger zu schützen, sondern den Unternehmen den einfachsten Weg zu gestalten die Bürger auszunehmen. Und sollte der Bürger tatsächlich sich mal wagen gegen etwas zu wehren, so sollen ihm die Gesetze und im Notfall die Staatsgewalt aufhalten.

  3. Re: Sollte schon von der Regulierungsbehörde aus im Sinne der Kunden geregelt werden

    Autor: neocron 16.04.13 - 20:29

    laecherlich. auf einer seite fordern alle alle freiheiten und rechte fuer die buerger, und dann wollen diese auch noch, dass der buerger fuer die einige Dummheit (einen derartigen prepaidtarif zu unterzeichnen) nicht mal geradestehen muss??

  4. Re: Sollte schon von der Regulierungsbehörde aus im Sinne der Kunden geregelt werden

    Autor: Telesto 16.04.13 - 20:54

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > laecherlich. auf einer seite fordern alle alle freiheiten und rechte fuer
    > die buerger, und dann wollen diese auch noch, dass der buerger fuer die
    > einige Dummheit (einen derartigen prepaidtarif zu unterzeichnen) nicht mal
    > geradestehen muss??

    Ja, schaffen wir doch den Verbraucherschutz komplett ab. Sollen die Kunden eben alle Jura studieren und jeden Tag 200 Seiten AGB und Lizenzbedingungen durchlesen. Wer dann Vertragsbedingungen findet, die im krassen Widerspruch zur Werbung ("Flatrate", "Prepaid", "unbegrenzt surfen", "volle Kostenkontrolle" u.ä.) stehen und mit denen er folglich nicht einverstanden ist, muss eben zur Konkurrenz gehen und hoffen, dass dort nicht der gleiche Mist drinsteht. Wenn sich bestimmte Klauseln oder Marketinglügen am Ende als informelle Kartellabsprache herausstellen, hat der Verbraucher halt Pech gehabt, das ist nun mal Marktwirtschaft!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.13 20:59 durch Telesto.

  5. Re: Sollte schon von der Regulierungsbehörde aus im Sinne der Kunden geregelt werden

    Autor: neocron 16.04.13 - 22:07

    ah, du vergleichst Betrug (im falle von angeblichen Falschaussagen in Werbung), damit, dass jemand nicht den Vertrag liest, den er unterzeichnet?
    ...
    man muss kein jura studiert haben, um das zu verstehen ...

    kann ich genau so ueberdramatisieren ...
    lass uns doch die Unternehmen gleich knebeln, oder verstaatlichen, der arme Buerger soll bloss nicht einen Vertrag lesen muessen. Alles sollte gleich, und fuer jeden identisch und fair zugaenglich sein!
    Der arme buerger, sollte auch nur noch das tun, was er fuer gut und richtig haelt! Wir sollten ihn vor Suessigkeiten schuetzen, vor Alkohol, das wird beides verboten!
    Oh moderne Mobilitaet ... sollten wir auch abschaffen um den Buerger zu schuetzen, immerhin sterben Jaehrlich rund 1,2 Mio Menschen im Strassenverkehr, weltweit!
    Ich bin mal von einem Hund angefallen wurden .... die sollten wir auch als Haustiere verbannen!
    Die Kinder, denkt doch mal einer an die Kinder!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.13 22:10 durch neocron.

  6. Re: Sollte schon von der Regulierungsbehörde aus im Sinne der Kunden geregelt werden

    Autor: Telesto 16.04.13 - 22:36

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ah, du vergleichst Betrug (im falle von angeblichen Falschaussagen in
    > Werbung), damit, dass jemand nicht den Vertrag liest, den er
    > unterzeichnet?

    Nein, ich verteidige lediglich das bisherige Level an Wettbewerbsrecht und Verbraucherschutz, nachdem in den AGB keine unerwarteten Klauseln auftauchen dürfen. Und was ist es denn anderes als die Vorstufe von Betrug, wenn ich in der Werbung "Prepaid" und "volle Kostenkontrolle" sage, aber im Kleingedruckten schreibe, dass der Kunde auch ins Minus rutschen kann. Die einzige "Kostenkontrolle" liegt hier beim Unternehmen, für den Kunden ist es reine Willkür, wenn er mit 5 Euro Restguthaben (dem einzigen Kreditrahmen, den er dem Unternehmen zugebilligt hat) bei einem versehentlichen Internetzugriff im Ausland plötzlich 200 Euro ins Minus rutscht.

    Hier geht es ganz einfach um Transparenz, welche nun mal die Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Wettbewerb darstellt. Keiner hindert die Provider daran, absolut lächerliche Tarife am Markt anzubieten, solange der Kunde auf den ersten Blick erkennt, worauf er sich da einlässt. Aber in der Werbung "Flatrate" oder "Prepaid" schreien und die Tarifbedingungen dann in irgendeiner PDF auf der Website verstecken, das geht nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 16.04.13 22:40 durch Telesto.

  7. Re: Sollte schon von der Regulierungsbehörde aus im Sinne der Kunden geregelt werden

    Autor: 0xenwumme 17.04.13 - 08:20

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > laecherlich. auf einer seite fordern alle alle freiheiten und rechte fuer
    > die buerger, und dann wollen diese auch noch, dass der buerger fuer die
    > einige Dummheit (einen derartigen prepaidtarif zu unterzeichnen) nicht mal
    > geradestehen muss??

    (1) Bestimmungen in Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die nach den Umständen, insbesondere nach dem äußeren Erscheinungsbild des Vertrags, so ungewöhnlich sind, dass der Vertragspartner des Verwenders mit ihnen nicht zu rechnen braucht, werden nicht Vertragsbestandteil.

    § 305c BGB

  8. Re: Sollte schon von der Regulierungsbehörde aus im Sinne der Kunden geregelt werden

    Autor: EynLinuxMarc 17.04.13 - 13:52

    Telesto schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > neocron schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ah, du vergleichst Betrug (im falle von angeblichen Falschaussagen in
    > > Werbung), damit, dass jemand nicht den Vertrag liest, den er
    > > unterzeichnet?
    >
    > Nein, ich verteidige lediglich das bisherige Level an Wettbewerbsrecht und
    > Verbraucherschutz, nachdem in den AGB keine unerwarteten Klauseln
    > auftauchen dürfen. Und was ist es denn anderes als die Vorstufe von Betrug,
    > wenn ich in der Werbung "Prepaid" und "volle Kostenkontrolle" sage, aber im
    > Kleingedruckten schreibe, dass der Kunde auch ins Minus rutschen kann. Die
    > einzige "Kostenkontrolle" liegt hier beim Unternehmen, für den Kunden ist
    > es reine Willkür, wenn er mit 5 Euro Restguthaben (dem einzigen
    > Kreditrahmen, den er dem Unternehmen zugebilligt hat) bei einem
    > versehentlichen Internetzugriff im Ausland plötzlich 200 Euro ins Minus
    > rutscht.
    >
    > Hier geht es ganz einfach um Transparenz, welche nun mal die
    > Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Wettbewerb darstellt. Keiner
    > hindert die Provider daran, absolut lächerliche Tarife am Markt anzubieten,
    > solange der Kunde auf den ersten Blick erkennt, worauf er sich da einlässt.
    > Aber in der Werbung "Flatrate" oder "Prepaid" schreien und die
    > Tarifbedingungen dann in irgendeiner PDF auf der Website verstecken, das
    > geht nicht.

    Also Prepaid ist prepaid wenn null auf konto kann man nicht telefonieren, und wenn ein kunde doch mal so 0.05cent ins minus(das giebst zwischendurch) wird da keine firma was machen, Das andere ist das Prepaid wo die Firma wenn kein guthaben mehr hat das Kunden Bank konto belasten dürfen, um wider guthaben zu haben um keinen unterbruch zu haben(aber das ist vertaglich und wer das will und den Vertrag den nicht liest ist selberschuld.
    Aber sonst wie kann man ins Minus rutsch. ????
    Oder gehts um das, seite angerufen und versehntlich abo abgeschlossen, aber auch da geht das nicht, wenn das passiert wird das geld erste vom guthaben abgezogen wenn nachgeladen wurde(das passiert mal meinem Stiefsohn, jeden monat aufgeladen, gingen sofort 7 euro weg vom aufgeladenen Konto, naja sim Karte den wechgeschmissen und ne neue gekauft,

  9. Re: Sollte schon von der Regulierungsbehörde aus im Sinne der Kunden geregelt werden

    Autor: Telesto 17.04.13 - 16:27

    Im Ausland war es zumindest früher bei nahezu allen Anbietern möglich, ins Minus zu rutschen, da diese die tatsächlichen Kosten erst Tage oder Wochen später über ihre Roaming-Abkommen verrechnet haben. Hier musste der Kunde also im Endeffekt dafür geradestehen, dass die Abrechnungssysteme nicht real-time funktionieren.

  10. Re: Sollte schon von der Regulierungsbehörde aus im Sinne der Kunden geregelt werden

    Autor: GodsBoss 17.04.13 - 19:23

    > laecherlich. auf einer seite fordern alle alle freiheiten und rechte fuer
    > die buerger, und dann wollen diese auch noch, dass der buerger fuer die
    > einige Dummheit (einen derartigen prepaidtarif zu unterzeichnen) nicht mal
    > geradestehen muss??

    Wer fordert denn alle Freiheiten? Außerdem geht es darum, dass Firmen ihre Kunden nicht zu belügen haben. Wenn ein "Prepaid"-Vertrag angeboten wird, aber im Kleingedruckten was anderes steht, ist "Prepaid" schlicht gelogen.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

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