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Kurze Werbeunterbrechung!

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  1. Kurze Werbeunterbrechung!

    Autor: Dusch-Lampe 19.11.05 - 07:26

    50 Mbit sind der Schritt in die richtige Richtung, die Doku-Soaps der Privatsender ins Web zu portieren und dem geneigten Publikum interaktiv zu servieren, sodaß wir bei Günther Grube online mitzocken können oder daß wir dem blöden Gör bei der Super-Domina interaktiv eine klatschen können.

    Dem Verfall des Fernsehens wird Einhalt geboten, die Werbekunden springen wieder auf, der Shareholder-Value der Finanzinvestoren ist gerettet!

    Auch schön ist, daß die Firmen bei Interaktivität endlich den an sich unentschlossenen Konsumenten durchleuchten können. Mit proprietären Kundenkarten ist das noch ´n bischen schwierig...
    Mann, endlich wissen dann die Firmen, was wir wirklich wollen. Das ist ganz toll. Ich wollte dem Multimedia-Markt auch schon immer mal online mitteilen, daß ich bin doch nicht blöd voll auf mich zutrifft. Auch können dann gezielt Angebote an hartz 8 Empfänger gemacht werden.

    Ja ne, na klar, die Telekom baut dazu das Netz auf und möchte Exklusivrechte haben, ist doch wohl logisch, oder? Bei den rosaroten Aussichten! Wer möchte da schon Konkurrenz haben?

    Nur die Investitionssumme + Zinsen, wer zahlt ´n das eigentlich?

    Ob die Dame aus Berlin wohl ein bischen Recht hat?

  2. Re: Kurze Werbeunterbrechung!

    Autor: foreach(:) 19.11.05 - 15:39

    recht kann sie haben, aber it-verständnis sprech ich ihr ab

    >Inzwischen werde aber von der ursprünglichen Architektur >abgewichen. Netzwerkbetreiber greifen verstärkt Technologien auf, >die es ihnen ermöglichen, zwischen Anwendungen zu unterscheiden und >ihre Ausführung nach eigenem Gutdünken zu beeinflussen
    ports konnte man immer schon sperren, und daher immer schon anwendungen unterscheiden.

    der einzige unterschied zu früher: immer mehr aber noch lang nicht die hälfte hat breitband anschluss.

    und nutzt ihn meiner meinung nach für passive empfangsleistungen



  3. Re: Portsperrung ist nicht alles. (Verschlüsselung, subvent. Handys)

    Autor: quarks 20.11.05 - 10:13

    foreach(:) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > recht kann sie haben, aber it-verständnis sprech
    > ich ihr ab
    >
    > >Inzwischen werde aber von der ursprünglichen Architektur
    > >abgewichen. Netzwerkbetreiber greifen verstärkt Technologien auf,
    > >die es ihnen ermöglichen, zwischen Anwendungen zu unterscheiden und
    > >ihre Ausführung nach eigenem Gutdünken zu beeinflussen
    >
    > ports konnte man immer schon sperren, und daher
    > immer schon anwendungen unterscheiden.
    >
    > der einzige unterschied zu früher: immer mehr aber
    > noch lang nicht die hälfte hat breitband
    > anschluss.
    >
    > und nutzt ihn meiner meinung nach für passive
    > empfangsleistungen
    >
    >

    Nun, ob hiermit wirklich nur die Portsperrung gemeint ist?
    Portsperrung sind wie alles andere Möglichkeiten auch nur kurzzeitig effektiv. Ports sind keine kosmische Konstanten die man nicht ändern könnte. Viele Programme können schon jetzt ohne probleme nach der ersten kontakt aufnahem individuelle Ports aushandeln.

    Was vielleicht auch gemeint ist, ist die Analyse der benutzten Protokolls. Damit können Programme identifiziert werden, egal welchen Port sie benutzten. Das ist aber mit einer enormen Rechenleistung beim Provider verbunden.

    Aber auch das kann durch verschlüsselung verhindert werden (VPN).

    Eine weiter Möglichkeit wäre, wenn der Provider zum "Schutz" seiner Kunden ein Programm anbietet, welches den Datenverkehr zwischen PC und Provider verschlüsselt. Da mit das auch jeder mit macht, wird jeder Datenverkehr welcher nicht mit dem Provider eigenen Verschlüsselungsprog. verschlüsselt wurde gesperrt. Ist natürlich nur zum Schutz des Kunden. Hat der Kunden dann also dieses Prog auf seinem Rechner, kann es dann sicher auch die Einhaltung der Provider AGB überprüfen. Man will ja den Kunden auch vor teuren Rechtsverletzungen schützen.

    Das würde aber wohl kein User wirklich freiwillig mit machen und bei kabelgebunden anschlüssen wird dies wohl auch nicht passieren.

    Es geht wohl eher um UMTS. Da haben die Telkos natürlich muffensausen wenn sie an ihre teuren UMTS-Lizensen denken. Zum einen wollen sie Datendienste mit hoher Datenübertragung anbieten, aber auch kräftig an Gesprächen verdienen. Mit VoIP steht das aber im Widerspruch.
    Hier haben die Anbieter einen Vorteil. Die Handys sind nicht so offen wie ein PC. Zwar wird es viele Handhelds geben mit denen man mit VoIP im UMTS-Netz telefonieren kann. Bei vielen Handys wird es aber, wie heute auch, kaum möglich sein eine VoIP Application laufen zu lassen.
    Hier wird sicher stark mit den Herstellern der Handys zusammen gearbeitet. Es muss nur für externe Programme der Zugriff auf das Mic unterbunden werden. Das die Hersteller das mit machen liegt an der Macht der Provider mittels subventionierten Handys. Jeder Hersteller muss also ein verkrüppeltes Handy im Angebot haben. Viele die sich in zukunft ein UMTS-Handy besorgen, werden ein subvent. Handy nehmen, da die anderen Handys schnell mal einige hundert € kosten.

    Gruss quarks



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