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Solange das OS frei wählbar ist gibts keine Probleme...

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  1. Solange das OS frei wählbar ist gibts keine Probleme...

    Autor: halfzware 02.06.13 - 07:55

    und Windows ist trotzdem noch das bessere Betriebssystem für Profianwender.
    Auch Heimanwender profitieren mehr von Windows als sie leiden.
    Dafür kann Linux nix und daran wird Ubuntu nix ändern, Windows läuft stabil, schnell, die Hilfsfunktion ist mittlerweile deutlich weiter als das was Linux Distris bieten.

    Unterm Strich ist dank Ubuntu LInux wirklich einfach, aber nicht einfacher als Windows und auch nicht schneller und erst Recht nicht sicherer (gezielte Angriffe auf Menschen die schön brav ihre rolling-releases updaten und weiterhin glauben ich hab ja Linux ich brauch keinen Schutz sind einfach).

    Also, auch wenn ich selbst Ubuntu und andre Distris immer wieder mal nutze und genieße was andres zu haben, wieso sollte ich auf Office verzichten nur damit ich nicht Windows nutze?
    Nein, Office ist nicht durch Openoffice oder wie es gerade heißt zu ersetzen, da liegen ernsthaft Welten dazwischen und mir tun Linus Kinder leid die ihre Hausarbeiten mit Linux machen MÜSSEN obwohl MS-Office die bessere Lösung bereitstellt.

    Um zum Ende zu kommen, der "Bug" ist zurecht weg denn es gibt keinen Grund mehr, jeder ist frei zu wählen was ihm am besten passt und viele Heimanwender sparen sich mit Ubuntu ein paar Euro aber die meisten die das Geld nicht haben nutzen Windows auf anderem Weg und MS interessiert das nicht, niemand wird verfolgt wie von GEMA und GEZ üblich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.06.13 07:56 durch halfzware.

  2. Re: Solange das OS frei wählbar ist gibts keine Probleme...

    Autor: Anonymer Nutzer 02.06.13 - 11:12

    halfzware schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > und Windows ist trotzdem noch das bessere Betriebssystem für
    > Profianwender.
    Da widerspreche ich dir. Windows ist kein bisschen anpassbar. Bei Linux kannst du nicht nur den Quellcode einsehen und nach belieben manipulieren, du kannst es auch so viel, oder so wenig ausführlich installieren wie du es eben brauchst. Egal ob auf x86, ARM, PowerPC oder anderen Architekturen, überall kannst du das gleiche System installieren - wenn es Linux ist. Bei Windows? Da hörts bei einer Architektur schon auf. Ok, mit Windows 8 RT gibts auch die Möglichkeit auf vorgefertigten Systemen mit ARM Architektur eine Windows Oberfläche laufen zu lassen, aber du kriegst da trotzdem keine bekannten Programme drauf die du vom Desktop kennst.

    > Auch Heimanwender profitieren mehr von Windows als sie leiden.

    Wieso? Erklär mir das mal bitte. Was meinst du mit profitieren, und was meinst du mit leiden? Ich persönlich sehe für mich keinen Vorteil in Windows. Gerade Projekte wie XBMC macht Linux zur besseren Alternative für HTPCs, als Windows. Und auch andere Bereiche werden sehr gut von der Anpassbarkeit von Linux abgedeckt.

    > Dafür kann Linux nix und daran wird Ubuntu nix ändern, Windows läuft
    > stabil, schnell, die Hilfsfunktion ist mittlerweile deutlich weiter als das
    > was Linux Distris bieten.

    Stabil....da hat sich seit Win 7 einiges getan, da geb ich dir Recht. Aber unter Linux hab ich noch nie einen Bluescreen gehabt. Unter Windows kann ich gar nicht sagen wie viele das waren.
    Aber schnell? Windows hat keine Chance gegen eine gut konfigurierte Linux Distribution. Auch nicht mit neuen Features die UEFI den Windows Nutzern bietet, wobei das ja keine Leistung von Windows selbst ist. Wenn dus auf die Spitze treiben willst, dann probier mal Gentoo. Ich kenne kein System das besser und schneller auf einem Rechner läuft als das.
    Und zu den Hilfefunktionen... Schonmal die Manpages unter Linux gesehen? Da wird JEDE Funktion ausführlich dokumentiert. Mag sein dass du mittlerweile unter Windows Bluescreens schneller beheben kannst, aber unter Hilfe versteh ich dann offensichtlich was anderes als du.

    >
    > Unterm Strich ist dank Ubuntu LInux wirklich einfach, aber nicht einfacher
    > als Windows und auch nicht schneller und erst Recht nicht sicherer

    Ubuntu trägt sehr wenig zum Linux Ökosystem bei. Ubuntu ist "einfach" in sofern dass es dank proprietärer Module oft out of the box läuft. Aber deswegen ist es nicht einfach, und schon gar nicht ist deswegen Linux dank Ubuntu einfach. Linux entwickelt sich unabhängig von Ubuntu weiter, aber wenn man mit Linux statt mit Windows aufgewachsen ist, ist Linux einfach. Kommt eben drauf an was man kennt. Nur schwierig war Linux noch nie. Aber klar, wenn man seine bunten Teletubby Buttons gewohnt ist und Angst vor einem Terminal hat weil man sowas unter Windows noch nie gebraucht hat...

    > (gezielte Angriffe auf Menschen die schön brav ihre rolling-releases
    > updaten und weiterhin glauben ich hab ja Linux ich brauch keinen Schutz
    > sind einfach).

    Linux ist allein schon wegen seiner grundlegenden Funktionalität sicherer als Windows. Das fängt bei der Paketverwaltung an (teilweise verschlüsselter Transfer von Paketen vom Server, Kontrolle ob Prüfsumme der Pakete nach Erhalt stimmt), und geht bei der Rechteverwaltung, Auslagerung von verschiedenen Dateien auf separate Partitionen (mit eingeschränkten Rechten) (z.B. /, /home, /var,...), und anderen Dingen (manuelles Aktivieren der Ausführbarkeit bei Anwendungen) weiter. Linux ist von Grund auf sicherer als Windows. Es gibt natürlich kein perfektes OS, und Linux kann man auch so einstellen dass fast jeder rein kommt, aber das ist wohl eher die Ausnahme. Abgesehen davon werden unter Linux Bugs (dazu zählen auch Sicherheitslücken) schnell behoben, und nicht wie bei MS schöngeredet (wie es z.B. beim IE oft genug passiert ist)

    >
    > Also, auch wenn ich selbst Ubuntu und andre Distris immer wieder mal nutze
    > und genieße was andres zu haben, wieso sollte ich auf Office verzichten nur
    > damit ich nicht Windows nutze?

    Open Office oder Libre Office bieten dir die gleichen Möglichkeiten wie MS Office. Wenn du MS Office lieber benutzt und das ein Grund für dich ist nicht zu wechseln, dann bleib bei Windows, oder benutz Wine. Wenn du irgend wann erkennst dass MS Office keine Vorteile bietet, und freie Officesuites die gleichen Möglichkeiten bieten, dann kannst du das unter Windows und Linux nutzen.

    > Nein, Office ist nicht durch Openoffice oder wie es gerade heißt zu
    > ersetzen,

    Doch. Aber das scheint wohl Ansichtssache zu sein?

    >da liegen ernsthaft Welten dazwischen und mir tun Linus Kinder
    > leid die ihre Hausarbeiten mit Linux machen MÜSSEN obwohl MS-Office die
    > bessere Lösung bereitstellt.

    Ich tu mir Leid, wenn ich irgend welche .docx oder .xlsx Dateien von MS Nutzern gesendet bekomm, und mich jedes mal frag was so schwierig daran ist offene Dateiformate zu verwenden. MS Office schließt aktiv nicht-Nutzer aus. Nur gut dass ich mich deshalb nicht zu MS Office nötigen lasse.

    >
    > Um zum Ende zu kommen, der "Bug" ist zurecht weg denn es gibt keinen Grund
    > mehr, jeder ist frei zu wählen was ihm am besten passt und viele
    > Heimanwender sparen sich mit Ubuntu ein paar Euro
    Ubuntu ist NICHT gleich Linux. Linux besteht aus wesentlich mehr Distributionen als Ubuntu, und auch wenn Ubuntu im Desktopbereich in der Vergangenheit recht beliebt war stellt es doch nur einen kleinen Teil der Rechner dar, die Linux nutzen.

    > aber die meisten die das
    > Geld nicht haben nutzen Windows auf anderem Weg und MS interessiert das
    > nicht,

    Da wird dir MS sicher widersprechen. Wenn ihre Produkte "geklaut" werden ist das ein finanzieller Schaden für MS. Wenn dus kaufen willst, dann kaufs. Wenn dus nicht kaufen willst, dann benutz was anderes. Du hast keinen Anspruch das Programm zu nutzen, nur weil du das Geld nicht hast, oder keinen Bock hast es zu bezahlen (was wohl öfter vorkommen wird).
    Es gibt kostenlose Alternativen die du schon angesprochen hast. Benutz die, oder bleib bei der Basic Version (Word Pad, Editor)

    > niemand wird verfolgt wie von GEMA und GEZ üblich.
    GEMA und GEZ haben NICHTS mit dem Thema zu tun. Auf die GEZ will ich nicht eingehen. Die GEMA zumindest vertritt die Rechte der Musiker, und wenn die GEMA Geld von dir verlangt, dann ist das normalerweise gerechtfertigt. Leute die Musik machen müssen auch von etwas leben, und um das zu gewährleisten gibt es die GEMA.

  3. Re: Solange das OS frei wählbar ist gibts keine Probleme...

    Autor: OmegaForce 03.06.13 - 11:39

    halfzware schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heimanwender sparen sich mit Ubuntu ein paar Euro aber die meisten die das
    > Geld nicht haben nutzen Windows auf anderem Weg und MS interessiert das
    > nicht, niemand wird verfolgt wie von GEMA und GEZ üblich.

    GEMA und GEZ gibt es wie vom Vorredner aus gutem Grunde da will ich nicht drauf eingehen.

    Aber das MS niemanden verfolgt ist Schwachsinn, es gibt nur viel zu viele die MS illegal nutzen (Ich befinde mich zum Glück nicht darunter).

    Aber wie gesagt es kann morgen passieren oder in ein paar Jahren, nutz ruhig weiter die Illegalen Versionen von Windows,
    sobald du ne Anbindung ins Internet hast verschickst du Daten, diese Daten können entschlüßelt werden, was ich sagen wil, früher oder später kommt die Post davon darfst du ausgehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.06.13 11:40 durch OmegaForce.

  4. Re: Solange das OS frei wählbar ist gibts keine Probleme...

    Autor: jkow 03.06.13 - 14:49

    Cöcönut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Open Office oder Libre Office bieten dir die gleichen Möglichkeiten wie MS
    > Office.

    Und was hast Du bisher so mit Office angestellt?

    Sorry, aber es liegen tatsächlich Welten zwischen OOo/LO und MSO. Selbst Word 2003 ist dem aktuellen Libre Office Writer weit überlegen. Es liegen also Dekaden an Entwicklung zwischen den Produkten.

    Damit will ich LO nicht per se schlecht reden. Es bietet ein gutes Subset der wichtigsten Funktionen und so lassen sich auch damit halbwegs brauchbare Dokumente erzeugen, aber man stolpert doch immer wieder über scheinbar grundlegende Funktionen, die nur unzureichend funktionieren - und sei es nur die Rechtschreib-/Grammatikkontrolle.

    Ich bin begeisterter Linux-Anwender. Seit etlichen Jahren habe ich sowohl zuhause als auch auf Arbeit Linux auf meinem Desktop. Ich habe Kernel-Bugs gefixt bzw. Patches auf Embedded-Plattformen portiert und behaupte mal, dass man mir keine Voreingenommenheit in der Windows - Linux Diskussion vorwerfen kann. Ich halte Linux auch für in vielen Belangen für das bessere Betriebsystem.

    Aber: Diese Schwarz/Weiß-Sicht, wie sie hier von einigen (auch von Dir, Cöcönut) vorgetragen ist, regt mich echt auf. Sie ist so offensichtlich Blödsinn, dass sie sämtliche wahren Aspekte Deiner Aussage mit in dem Abgrund reißt. Fundamentalisten wie Du verschrecken mehr Leute als sie zu begeistern.

    Ich habe jahrelang mit OOo gearbeitet und ich hab's inzwischen im professionellen Umfeld aufgegeben: vor allem für Office hab ich noch eine Windows-VM. Die Interaktion mit Kunden erfordert z.B., dass man Word-Dokumente bearbeiten kann, ohne sie zu zerstören.

    Also: nimm hin, dass Linux nicht in jedem Use Case besser als Windows ist, nimm hin, dass OOo nicht in jedem Use Case ebenbürtig mit Word ist, nimm hin, dass es noch etliche andere Programme gibt, für die man unter Linux kein Ersatz findet und akzeptiere, dass andere Menschen damit leben müssen. Ich bin froh, dass ich weitestgehend auf Linux unterwegs sein kann, aber ich nehme dafür teilweise auch deutliche Einschränkungen in Kauf. Natürlich profitiere ich andererseits auch von vielen Vorzügen. Aber es bleibt ein Spiel mit Kompromissen, egal auf welches System man setzt.

  5. Re: Solange das OS frei wählbar ist gibts keine Probleme...

    Autor: OmegaForce 03.06.13 - 15:16

    jkow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe jahrelang mit OOo gearbeitet und ich hab's inzwischen im
    > professionellen Umfeld aufgegeben: vor allem für Office hab ich noch eine
    > Windows-VM. Die Interaktion mit Kunden erfordert z.B., dass man
    > Word-Dokumente bearbeiten kann, ohne sie zu zerstören.
    >
    > Also: nimm hin, dass Linux nicht in jedem Use Case besser als Windows ist,
    > nimm hin, dass OOo nicht in jedem Use Case ebenbürtig mit Word ist

    Das klingt für mich so (Und ich stehe neutral zu allen 3 OS)
    als wolltest du sagen das Word das perfekte Programm ist.
    Zum einen muss ich aber sagen das Word sehr gut ist, es bietet alle funktionen die man braucht.
    Allerdings der (für mich) Entscheidende Mengel indem ich Word stark kritisiere ist das es Datein in einer nur für Word geeigneten Form speichert, dadurch zerschießt man sich auch alles sobal man mit nem anderen Programm kommt.
    Wenn Word (standart mäßig) in einem anderen Vormat, in einem allgemeinen Vormat, speichern würde, wäre es wirklich das beste.

    #Edit: Word/microsoft etc. pp. sind auch nicht in jedem Use Case die besten. Wenn sie es wären, wären sie ja perfekt.
    Und von Perfektion sind wir (meiner Meinung nach) noch weit entfernt.

    #Edit2: Es kommt eben ganz auf die Situation an, in der wir was brauchen.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.06.13 15:19 durch OmegaForce.

  6. Re: Solange das OS frei wählbar ist gibts keine Probleme...

    Autor: soulflare 03.06.13 - 17:24

    Ich glaube nicht, dass Microsoft in näherer Zukunft seine Ambitionen verstärken wird, die illegale Nutzung von Windows zu unterbinden. Bei Erfolg würden sie definitiv Gefahr laufen, deutlich an Marktanteil zu verlieren, und das können Sie sich nicht leisten in ihrer aktuellen Situation, in der sie schon lange keine großen Erfolge beim Erschließen neuer Märkte mehr hatten.

    Die immer weiter fallenden Preise für Windows-Lizenzen sprechen auch eine andere Sprache.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.06.13 17:26 durch soulflare.

  7. Re: Solange das OS frei wählbar ist gibts keine Probleme...

    Autor: Anonymer Nutzer 03.06.13 - 19:06

    jkow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Und was hast Du bisher so mit Office angestellt?

    Oh, ich weiß jetzt schon wohin das führt. Weil dir meine Meinung nicht schmeckt willst du sie schmälern.
    Was macht man denn so mit Office? Tabellenkalkulation, Briefe, (wissenschaftliche) Berichte, (wissenschaftliche) Protokolle schrieben, Präsentationen,... um nur ein paar Sachen aufzuführen. Und, ist dir das anspruchsvoll genug? Für wichtigere Sachen (z.B. wissenschaftliche Publikationen) gibts aber bessere Software mit denen MSO/LO/OO nicht mithalten kann (z.B. LaTeX)

    >
    > Sorry, aber es liegen tatsächlich Welten zwischen OOo/LO und MSO. Selbst
    > Word 2003 ist dem aktuellen Libre Office Writer weit überlegen. Es liegen
    > also Dekaden an Entwicklung zwischen den Produkten.
    >
    > Damit will ich LO nicht per se schlecht reden. Es bietet ein gutes Subset
    > der wichtigsten Funktionen und so lassen sich auch damit halbwegs
    > brauchbare Dokumente erzeugen, aber man stolpert doch immer wieder über
    > scheinbar grundlegende Funktionen, die nur unzureichend funktionieren - und
    > sei es nur die Rechtschreib-/Grammatikkontrolle.

    Ich kann zumindest bei MS Office 07 noch mitreden. Da ist die Rechtschreib- und Grammatikkontrolle ziemlich dürftig. Aber mal abgesehen davon, was fehlt dir denn explizit an den freien Officesuites?

    >Aber: Diese Schwarz/Weiß-Sicht, wie sie hier von einigen (auch von Dir,
    > Cöcönut) vorgetragen ist, regt mich echt auf.

    Wenn dir meine Meinung nicht gefällt steht es dir frei sie zu ignorieren. Ich habe keine gute Meinung über Windows, und das zu Recht. Wenn es dir da anders geht - freu dich.


    > Sie ist so offensichtlich
    > Blödsinn, dass sie sämtliche wahren Aspekte Deiner Aussage mit in dem
    > Abgrund reißt.
    Meine Meinung ist Blödsinn? Weil du eine andere hast? Sehr vorbildlich. Läufst du auch in Wahllokalen rum und kritisierst jeden der wo anders ein Kreuz macht?


    > Ich habe jahrelang mit OOo gearbeitet und ich hab's inzwischen im
    > professionellen Umfeld aufgegeben: vor allem für Office hab ich noch eine
    > Windows-VM. Die Interaktion mit Kunden erfordert z.B., dass man
    > Word-Dokumente bearbeiten kann, ohne sie zu zerstören.

    Hätte MS den Willen offene Standards zu unterstützen könnten MS Nutzer einfach in anderem Format abspeichern, aber wieso das ein Problem ist hat OmegaForce ja schon erklärt. Das Problem sind hier aber nicht die freien OS sondern Microsoft. Ist dir das nicht klar?

    > Also: nimm hin, dass Linux nicht in jedem Use Case besser als Windows ist,
    > nimm hin, dass OOo nicht in jedem Use Case ebenbürtig mit Word ist

    So viel zur freien Meinung. Und wenn nicht? Versuchst du dann weiter meine Aussagen mit "Ich habe schon XYZ Bugfixes am Kernel durchgeführt"-Parolen zu schmälern? Bis jetzt hast du abgesehen von der Korrekturfunktion nämlich noch nichts konstruktives zur Diskussion beigetragen.

    > nimm
    > hin, dass es noch etliche andere Programme gibt, für die man unter Linux
    > kein Ersatz findet

    Was denn zum Beispiel? Ich bin mit der Programmsammlung die mir unter Linux zur Verfügung steht ziemlich zufrieden. Mir fehlt es hier an nichts. Und wenn es irgend was mal nicht gibt bieten dir Linuxdistributionen normalerweise von Haus aus die Werkzeuge da selbst Abhilfe zu schaffen.

    > und akzeptiere, dass andere Menschen damit leben müssen.

    Ich schreibe keinem Nutzer von Windows oder Mac vor ein anderes Betriebssystem zu verwenden. Aber wenn ich gefragt werde sage ich nunmal meine Meinung. Wenn jemand mit MS/Apple/... zufrieden ist soll mir das Recht sein. Wo ist das Problem?

  8. Re: Solange das OS frei wählbar ist gibts keine Probleme...

    Autor: jkow 03.06.13 - 22:18

    OmegaForce schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jkow schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > Das klingt für mich so (Und ich stehe neutral zu allen 3 OS)
    > als wolltest du sagen das Word das perfekte Programm ist.

    Oh, nein, so wollte ich nicht verstanden werden. Ich hatte schon etliche Probleme mit Word, mit verlorenen Querverweisen, oder sonstwie kaputten Dokumenten. Es ist weit davon entfernt, perfekt zu sein, und wenn ich die Wahl habe, nutze ich andere Tools, um z.B. Spezifikationen zu schreiben. Nach all dem Ärger, den ich mit Word hatte, war ich nur entsetzt, um wie viel schlechter OpenOffice noch ist.

    > Wenn Word (standart mäßig) in einem anderen Vormat, in einem allgemeinen
    > Vormat, speichern würde, wäre es wirklich das beste.

    Ja, dem stimme ich zu.

    >
    > #Edit: Word/microsoft etc. pp. sind auch nicht in jedem Use Case die
    > besten. Wenn sie es wären, wären sie ja perfekt.
    > Und von Perfektion sind wir (meiner Meinung nach) noch weit entfernt.

    Ja - wiegesagt, da sind wir einer Meinung. Und für viele Use Cases wird auch OpenOffice super sein. Aber ich schreie auf, wenn sich einer hinstellt und behauptet, es würde auch nur im Ansatz an den Funktionsumfang von MS Office heranreichen. So sehr ich diesen Zustand auch bedauere.

    > #Edit2: Es kommt eben ganz auf die Situation an, in der wir was brauchen.

    Genau. :-) Privat verwende ich auch ausschließlich OpenOffice - da genügt es meinen Ansprüchen völlig.

  9. Re: Solange das OS frei wählbar ist gibts keine Probleme...

    Autor: jkow 03.06.13 - 22:41

    Cöcönut schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Oh, ich weiß jetzt schon wohin das führt. Weil dir meine Meinung nicht
    > schmeckt willst du sie schmälern.

    Nein, nicht weil sie mir nicht schmeckt, sondern weil ich nach allem was ich erlebt habe, nur unterstellen kann, dass Du noch nie ernsthaft mit beiden Office Suiten in ähnlichem Umfang gearbeitet hast. Es ist nunmal so, dass ein eingschränktes Nutzungsverhalten auch oft zu einer eingeschränkten Sicht der Dinge führt. Da nehme ich mich natürlich auch nicht aus und ich mein das auch nicht böse.

    > Aber mal abgesehen davon, was
    > fehlt dir denn explizit an den freien Officesuites?

    Ich kanns grad (leider) nicht mehr genau beziffern, ich setz mich ja nun nicht täglich damit auseinander. Ich weiß - schlechte Verhandlungsposition, aber darum ging es mir grad auch nicht. Ich wollte auch MS Office nicht über den grünen Klee loben (kam vielleicht so rüber). Ich habe darüber auch schon übelst abgekotzt und verwende LaTeX wo ich kann - aber jeder Versuch mit OOo als MSO-Ersatz durchzustarten ist bei mir gescheitert. Und das lag nicht am Willen, auch wenn es jetzt so klingen mag.

    > >Aber: Diese Schwarz/Weiß-Sicht, wie sie hier von einigen (auch von Dir,
    > > Cöcönut) vorgetragen ist, regt mich echt auf.
    >
    > Wenn dir meine Meinung nicht gefällt steht es dir frei sie zu ignorieren.

    ... oder mich zu äußern.

    > Ich habe keine gute Meinung über Windows, und das zu Recht. Wenn es dir da
    > anders geht - freu dich.

    Nein, das geht mir nicht anders. Ich sprach von MS Office vs. OpenOffice. Ich bin nicht sicher, ob Du gelesen hast, dass ich fast ausschließlich mit Linux arbeite und das auch gern tue. Ich seh die Dinge nur etwas differenzierter als Du offenbar.

    > > Sie ist so offensichtlich
    > > Blödsinn, dass sie sämtliche wahren Aspekte Deiner Aussage mit in dem
    > > Abgrund reißt.
    > Meine Meinung ist Blödsinn? Weil du eine andere hast? Sehr vorbildlich.
    > Läufst du auch in Wahllokalen rum und kritisierst jeden der wo anders ein
    > Kreuz macht?

    Nein, aber das wär vermutlich gar keine schlechte Idee. ;-)

    Aber ja, ich halte die Meinung, dass die freien Office Suiten voll mit MS Office mithalten können für Blödsinn. Das wiederum ist meine Meinung, die Du nun ignorieren darfst, wenn sie Dir nicht passt.

    > Hätte MS den Willen offene Standards zu unterstützen könnten MS Nutzer
    > einfach in anderem Format abspeichern, aber wieso das ein Problem ist hat
    > OmegaForce ja schon erklärt. Das Problem sind hier aber nicht die freien OS
    > sondern Microsoft. Ist dir das nicht klar?

    Doch natürlich. Das ändert aber nichts daran, dass MS derzeit dennoch (bezogen auf andere Aspekte natürlich) das bessere Produkt hat.

    > > Also: nimm hin, dass Linux nicht in jedem Use Case besser als Windows
    > ist,
    > > nimm hin, dass OOo nicht in jedem Use Case ebenbürtig mit Word ist
    >
    > So viel zur freien Meinung. Und wenn nicht? Versuchst du dann weiter meine
    > Aussagen mit "Ich habe schon XYZ Bugfixes am Kernel durchgeführt"-Parolen
    > zu schmälern?

    Nein, damit wollte ich nur unterstreichen, dass ich durchaus ein Liebhaber von Open Source und Linux bin. Dass ich begeistert Open Office nutzen würde, wenn es denn nur halbwegs so brauchbar wäre, wie MS Office. Ich bin kein Fan von MS Produktpolitik und meide sie wo ich kann, aber in manchen Bereichen geht es nicht und das liegt eben auch manchmal an fehlenden freien Anwendungsalternativen.

    > Bis jetzt hast du abgesehen von der Korrekturfunktion nämlich
    > noch nichts konstruktives zur Diskussion beigetragen.

    Ja, mir ist bewusst, dass ich hier etwas schwach auf der Brust bin. Ich möchte aber jetzt nicht Stunden investieren, um meine Negativerfahrungen erneut durchzuleben, um sie dann schildern zu können. Aber damit wenigstens etwas nennen kann: Alle Inhalte einer bestimmten Vorlage markieren

    > > nimm
    > > hin, dass es noch etliche andere Programme gibt, für die man unter Linux
    > > kein Ersatz findet
    >
    > Was denn zum Beispiel? Ich bin mit der Programmsammlung die mir unter Linux
    > zur Verfügung steht ziemlich zufrieden. Mir fehlt es hier an nichts.

    Na das ist doch schön für Dich. Mir fehlt es an Tools für Audio- und Videobearbeitung. Natürlich gibt es da freie Tools, die können aber oft mit den kommerziellen Varianten (z.B. Cubase) nicht mithalten. Für Photobearbeitung reicht mir persönlich GiMP, aber Photoshop bietet auch da deutlich mehr.

    > Und
    > wenn es irgend was mal nicht gibt bieten dir Linuxdistributionen
    > normalerweise von Haus aus die Werkzeuge da selbst Abhilfe zu schaffen.

    Ja, für viele Aspekte stimmt das und viele Tools möchte ich nicht missen (z.B. Bash, sed, awk)... aber es gilt eben nicht pauschal für alle Aspekte und nur daran habe ich mich in Deinem Vorpost gerieben.

    > Ich schreibe keinem Nutzer von Windows oder Mac vor ein anderes
    > Betriebssystem zu verwenden. Aber wenn ich gefragt werde sage ich nunmal
    > meine Meinung.

    Deine Aussagen klangen aber nicht nach "Meinung" sondern nach "Fakten". Es klang als würdest Du behaupten, dass OOo für jedermann gleichwertig mit MSO ist. Und das kann ich so nicht stehen lassen - das ist für mich wirklich offensichtlicher Quatsch, auch wenn ich jetzt nicht mit Einzelbelegen kommen kann.

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