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Verkauft einfach FLACs

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  1. Verkauft einfach FLACs

    Autor: Anonymer Nutzer 05.06.13 - 13:29

    Es wäre deutlich einfacher gute Musik im FLAC Format online zu vertreiben. Es gibt genug kleine Labels, die besonders unter den Audiophilen beliebt sind und ihre Musik schon seit Jahren als FLAC im Download vertreiben.

  2. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: expat 05.06.13 - 13:33

    Leider gibts kaum gute Multichannel-Flac-Player im Rack-Format. Hab den Pio N-50 und Pio N-30 und bin sehr zufrieden.

  3. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: Anonymer Nutzer 05.06.13 - 13:37

    Mal eben ehrlich gefragt:

    Wozu einen "guten" FLAC-Player?
    Tut es nicht jeder, solange er das Signal digital an den Verstärker weitergibt und nicht analog?

    Ich meine, digital ist digial und der Verstärker macht die Analogwandlung ...

    Oder verstehe ich da etwas nicht richtig?

  4. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: noodles 05.06.13 - 13:48

    Schaut schon fast nach Product-Placement aus.

    Natürlich gibt's keinen "guten" FLAC-Player.
    Die Decodierung findet normal im Player digital zu multich-PCM statt, was verlustfrei über HDMI (oder mit 2ch auch SPDIF) zum Receiver geschickt wird.
    Die D/A-Wandler des Receivers müssen gut sein. Multichannel PCM können aber _alle_ Receiver, also hat man da eine sehr breite Auwahl.

  5. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: derKlaus 05.06.13 - 16:03

    ronlol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es wäre deutlich einfacher gute Musik im FLAC Format online zu vertreiben.
    > Es gibt genug kleine Labels, die besonders unter den Audiophilen beliebt
    > sind und ihre Musik schon seit Jahren als FLAC im Download vertreiben.
    Auch wenn ich bei mir feststelle, dass der Anteil an Downloadmusik stetig steigt, so gibt es Künstler und Alben, da bevorzugte ich ei physisches medium. Es ist ja nicht nur die CD. Es gibt aufwändig gstaltete Editionen bei egal welcher Musikrichtung, bei der das Drumherum einen Mehrwert bietet.Interessante Liner Notes, gutes Artwork oder ähnliches. Das geht mit Downloadmusik nicht in dem Maße.

  6. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: körner 05.06.13 - 16:11

    derKlaus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ronlol schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es wäre deutlich einfacher gute Musik im FLAC Format online zu
    > vertreiben.
    > > Es gibt genug kleine Labels, die besonders unter den Audiophilen beliebt
    > > sind und ihre Musik schon seit Jahren als FLAC im Download vertreiben.
    > Auch wenn ich bei mir feststelle, dass der Anteil an Downloadmusik stetig
    > steigt, so gibt es Künstler und Alben, da bevorzugte ich ei physisches
    > medium. Es ist ja nicht nur die CD. Es gibt aufwändig gstaltete Editionen
    > bei egal welcher Musikrichtung, bei der das Drumherum einen Mehrwert
    > bietet.Interessante Liner Notes, gutes Artwork oder ähnliches. Das geht mit
    > Downloadmusik nicht in dem Maße.


    Klar geht das. Das wird dann halt auch digital zur Verfügung gestellt. Man guckt sich das ach so tolle Artbook 1-2 durch und dann landet es eh wieder in der CD-Hülle und wird nie wieder rausgeholt, weil "man muss ja seine wertvolle Musiksammlung bewahren". Es geht bei physischen Medien doch nur ums "haben wollen"!! Jemand, dem wirklich die Musik am Herzen liegt (so wie mir), den schert es einen Dreck, ob die Musik auf CD oder rein digital als Download (hochwertig als FLAC oder High-Bitrate-MP3) daherkommt. Abgespielt wird eh digital. Oder bist du ein Vinyl-Liebhaber? Ganz ehrlich, die "Audiophilen", denen man jeden Scheiß verkaufen kann, wenn man ihnen sagt, dass dadurch ihre Musik besser klingt, stehen für mich auf einer noch niedrigeren Stufe als Esoteriker. Die Audiophilen würden sogar Audiokabel kaufen, bei denen drauf steht "mit doppelter Feenstaub-Beschichtung zur Abschirmung vor elektromagnetischen Feldern" oder sowas. xD

  7. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: expat 05.06.13 - 16:25

    Mein Stereo-Receiver hat keinen digitalen Eingang :-) Und ein Verstärker macht nicht zwingend eine Analogwandlung. Meiner hat nur Chinch-Eingänge.

  8. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: expat 05.06.13 - 16:27

    Again - ich rede von HIFI-Geräten. Und nicht jeder schliesst digital seine Geräte an, weil der Verstärker einfach kein digitalen Eingang hat.

    Beim AVR ist es klar. Multichannel-PCM stellt aber einen Qualitätsverlust dar, oder?

  9. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: Anonymer Nutzer 05.06.13 - 16:28

    Seit ich Spotify nutze, sehe ich das genauso.

    Mir wurde bewusst, ich höre Musik, ich konsumiere, ich muss die dazu nicht besitzen.
    Die verstauben eh nur im Regal, wenn ich ein Lied wechseln will, muss ich aufstehen.

    Die Musik, die mir am Herzen liegt, habe ich als FLAC und höre ich mit Genuss, das ist aber recht wenig.

  10. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: HubertHans 05.06.13 - 16:43

    expat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Again - ich rede von HIFI-Geräten. Und nicht jeder schliesst digital seine
    > Geräte an, weil der Verstärker einfach kein digitalen Eingang hat.
    >
    > Beim AVR ist es klar. Multichannel-PCM stellt aber einen Qualitätsverlust
    > dar, oder?

    PCM stellt generell einen Informationsverlust da. Je hoeher die Abtastrate und die Genauigkeit, umso naeher ists am Original. FLAC an sich arbeitet zwar Verlustfrei, der DSP des Abspielgeraets und der DAC, der das Signal umwandelt haben jedoch einen Verlust zum Original zur Folge. Lautsprecher sowieso. Das Beste Ergebniss erreicht man nur, wenn der Player keiner Lautstaerkeregulation oder Effekt-DSP hat. Also selbst wenn du das Signal digital aus dem Player bekommst heist das nicht, das dieses Signal auch unbearbeitet ist. Noch besser ist, das Signal direkt vom Player zum AV-Receiver durchschleifen zu lassen, so wie es bei der DVD oder Blue Ray auch gemacht wird. So bekommt man das beste Ergebniss, ohne das der Player durch seinen Mixer und Effekt-DSP das original-Material auf Grund qualitativ schlechter SRC und niedriger Rechengenauigkeit zu beeintraechtigen. Ob man das aber raushoert ist wieder ein anderes Thema. Das braucht schon sehr gute Kopfhoerer. Bei Boxen wirds noch schwerer...

  11. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: katzenpisse 05.06.13 - 17:01

    Bernie78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mal eben ehrlich gefragt:
    >
    > Wozu einen "guten" FLAC-Player?

    Optik, Haptik, Bedienkomfort. Das erwarte ich auch von einem guten (teuren) Player. Ansonsten tut es auch etwas selbst gebasteltes.

  12. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: red creep 05.06.13 - 17:20

    körner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Man guckt sich das ach so tolle Artbook 1-2 durch und dann landet es eh wieder
    > in der CD-Hülle und wird nie wieder rausgeholt, weil "man muss ja seine
    > wertvolle Musiksammlung bewahren". Es geht bei physischen Medien doch nur
    > ums "haben wollen"!!
    Richtig. Ich habe meine Musik gerne im Schrank und auf glänzenden Scheiben mit Loch in der Mitte gespeichert. Die kann ich später meinen Kindern zeigen, von den alten Zeiten reden und wieviel 700 MB damals waren.

    > Jemand, dem wirklich die Musik am Herzen liegt (so wie
    > mir), den schert es einen Dreck, ob die Musik auf CD oder rein digital als
    > Download (hochwertig als FLAC oder High-Bitrate-MP3) daherkommt.
    FLAC gerne, auch AAC nehme ich, aber bei MP3 habe ich meine Zeifel.

    > Abgespielt wird eh digital. Oder bist du ein Vinyl-Liebhaber?
    Bin ich nicht. Vinyl-Platten und Cover sind eben tolle Sammlerstücke für echte Fans. Nichts für mich, aber ich kanns verstehen.

    > Ganz ehrlich, die "Audiophilen", denen man jeden Scheiß verkaufen kann, wenn man ihnen sagt, dass dadurch ihre Musik besser klingt, stehen für mich auf einer noch niedrigeren Stufe als Esoteriker.
    Audiophile gibts in vielen Ausprägungen. Ich kann z.B. habe meine Probleme mit MP3. Bei 320 kbps ists vertetbar. Dennoch ich speichere meine CDs (also Musik, die mir am Herzen liegt) als FLAC - nur zur Sicherheit.

    > Die Audiophilen würden sogar Audiokabel kaufen, bei denen drauf steht "mit doppelter Feenstaub-Beschichtung zur Abschirmung vor elektromagnetischen Feldern" oder sowas. xD
    Das ist die Esoteriker-Fraktion. Allerdings können Kablel tatsächlich den Klang beeinflussen. Das hat dann aber nichts mit Goldbeschichtungen, Feenstaub und anderm Firlefanz zu tun, sondern mit handfesteren Dingen, wie elektischem Widerstand. Elekromagnetismus beeinflusst wenn überhaupt die Lautsprecher.

  13. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: katzenpisse 05.06.13 - 17:54

    HubertHans schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PCM stellt generell einen Informationsverlust da. Je hoeher die Abtastrate
    > und die Genauigkeit, umso naeher ists am Original. FLAC an sich arbeitet
    > zwar Verlustfrei, der DSP des Abspielgeraets und der DAC, der das Signal
    > umwandelt haben jedoch einen Verlust zum Original zur Folge.

    Das hört sich seltsam an. Die Komprimierung bei FLAC ist verlustfrei. PCM ist nicht komprimiert. Beide haben den gleichen Informationsverlust, da beides diskrete und nicht analoge Signale sind.

  14. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: Casandro 05.06.13 - 18:01

    Naja, PCM hat an sich schon einen gewissen verlust. Die 16 Bit sind aber schon sehr gut, die 44.1 kHz bei guten Filtern an Ein- und Ausgang acuh. Natürlich kann man noch höhere Raten verwenden, dann ist das auch für billigere Wandler einfacher.

  15. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: katzenpisse 05.06.13 - 18:03

    körner schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar geht das. Das wird dann halt auch digital zur Verfügung gestellt.

    Ne, da stehe ich garnicht drauf.

    > Man
    > guckt sich das ach so tolle Artbook 1-2 durch und dann landet es eh wieder
    > in der CD-Hülle und wird nie wieder rausgeholt, weil "man muss ja seine
    > wertvolle Musiksammlung bewahren".

    Stimmt nicht. Ich fummel da immer wieder mal gerne dran rum :-D

    > Es geht bei physischen Medien doch nur
    > ums "haben wollen"!!

    Natürlich geht es darum. Wie bei jeder anderer Sammelwut auch.

    > Jemand, dem wirklich die Musik am Herzen liegt (so wie
    > mir), den schert es einen Dreck, ob die Musik auf CD oder rein digital als
    > Download (hochwertig als FLAC oder High-Bitrate-MP3) daherkommt. Abgespielt
    > wird eh digital. Oder bist du ein Vinyl-Liebhaber?

    Mir geht's auch um die Musik und es ist mir ziemlich egal, ob ich die als FLAC, CD oder Vinyl höre. Trotzdem kaufe ich am liebsten Vinyl, weil es nochmal ein anderes Feeling ist, eine Platte aufzulegen.

  16. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: HubertHans 05.06.13 - 19:00

    Casandro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, PCM hat an sich schon einen gewissen verlust. Die 16 Bit sind aber
    > schon sehr gut, die 44.1 kHz bei guten Filtern an Ein- und Ausgang acuh.
    > Natürlich kann man noch höhere Raten verwenden, dann ist das auch für
    > billigere Wandler einfacher.

    16Bit sind gut, aber immer noch nicht so gut, das es keinen hoerbaren Unterschied geben wuerde. Zudem ist der Rauschabstand einfach nicht aktzeptabel, zumindest wenn es Richtung Hifi geht. Den Unterschied hoeren die Meisten nur nicht, weil heutzutage alles durch nen Kompressor gejagt wird und von den 16Bit mit Glueck 10 genutzt werden. Wenn du aber nicht den Muell hoerst, der aktuell im Radio laeuft, werden 16Bit nicht mehr reichen. Schon bei klassischer Musik mit hoher Dynamik werden mit 16Bit und 24Bit leichte Unterschiede aufweisen. Und das reicht schon, um 24Bit als Optimum anzusehen. Zudem ist bei 24Bit der Rauschabstand hoch genug.

    44Khz sind zu wenig, um bei hoerbaren Frequenzbereichen um 14 - 16Khz die Schwingungen genau genug wiederzugeben. Auch da wird man mit dem verschandeltem 08/15-Zeugs im Radio kaum Unterschiede hoeren. besonders nicht mit Apple-Ear Plugs usw. aber auch hier lassen sich bei 96KHz oder gar 192KHz leichte Unterschiede aufzeigen. 48KHz ist heutzutage zumindest Standard. Darunter sollte man nicht gehen.

  17. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: wasabi 06.06.13 - 03:49

    > 16Bit sind gut, aber immer noch nicht so gut, das es keinen hoerbaren
    > Unterschied geben wuerde. Zudem ist der Rauschabstand einfach nicht
    > aktzeptabel, zumindest wenn es Richtung Hifi geht. Den Unterschied hoeren
    > die Meisten nur nicht, weil heutzutage alles durch nen Kompressor gejagt
    > wird und von den 16Bit mit Glueck 10 genutzt werden. Wenn du aber nicht den
    > Muell hoerst, der aktuell im Radio laeuft, werden 16Bit nicht mehr reichen.
    > Schon bei klassischer Musik mit hoher Dynamik werden mit 16Bit und 24Bit
    > leichte Unterschiede aufweisen. Und das reicht schon, um 24Bit als Optimum
    > anzusehen. Zudem ist bei 24Bit der Rauschabstand hoch genug.

    Die 96dB von 16 Bit sind eine unglaublich große Dynamik. Eine Produktion, die das ausreizt, wil sich kein Mensch anhören. Wenn man die Anlage so aufdreht, dass man in total stiller Umgebung die leistesten Stellen überhaupt noch vernünftig hören kann, fliegen einem bei den lautesten gnadenlos die Ohren weg. Und zum Rauschen: Schon bei der Aufnahmekette Mikrofon-PreAmp-ADC wird man ein höheres Rauschen haben als das reine Quantisierungsrauschen von 16Bit. Aufnehmen mit 24Bit macht dennoch durchaus Sinn, weil man dann mehr Headroom lassen kann und das eigentliche Nutzsignal dennoch sehr fein auflöst. Rauschen ist ansonsten heutztage überhaupt kein Thema mehr.

    > 44Khz sind zu wenig, um bei hoerbaren Frequenzbereichen um 14 - 16Khz die
    > Schwingungen genau genug wiederzugeben. Auch da wird man mit dem
    > verschandeltem 08/15-Zeugs im Radio kaum Unterschiede hoeren. besonders
    > nicht mit Apple-Ear Plugs usw. aber auch hier lassen sich bei 96KHz oder
    > gar 192KHz leichte Unterschiede aufzeigen. 48KHz ist heutzutage zumindest
    > Standard. Darunter sollte man nicht gehen.
    Interessanterweise lese ich von Toningenieren oft so interessante Dinge, wie dass z.B. bestimmte A/D-Wandler bei unterschiedlichen Abtastfrequenzen unterschiedlich gut klingen. Und zwar eben nicht entsprechend der Abtastfrquenz (also häher gleich besser), sondern aufgrund der technischen Umsetzung. Also dass ein bestimmer hochwertiger Wandler bei 44,1KHz besser klingt als bei 48kHz. Generell sollte bei diesen ganzen theoretischen Überlegungen die Aufnahmepraxis nicht vergessen werden. Das ist ähnlich wie bei Digitalkameras: Natürlich sind mehr Megapixel theoretisch besser. Aber in der Praxis ist irgendwann eh das Objektiv fürs Auflösungslimit verantwortlich. Und übehraupt sagen die Megapixel nichts über die Gesamtqualität aus, solange sie ein gewisses Limit nicht unterschreiten.

    Es arbeiten übrigens durchaus auch manche Profis im Studio mit 44.1 KHz, obwohl man da zwekcs bearbeitung höhere Abtastraten noch nachvollziehen könnte (wobei so richtig auch nur bei irgendwelchen Pitching und Timestretching effekten). Ganz lustig wird es dann, als ich ein Interview mit einem Studio las, dass für seine Audiophilen Produktionen bekannt ist, aber auch mit 44.1kHz aufnimmt, obwohl die Sachen nacher auch auf SACD veröffentlicht wurden. DIese DSD-Argumentation bei der SACD ist ja eigentlich insofern etwas albern, weil ja letztlich in jedem Studio zunächst mal in PCM produziert wird.

  18. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: HubertHans 06.06.13 - 06:53

    wasabi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > 16Bit sind gut, aber immer noch nicht so gut, das es keinen hoerbaren
    > > Unterschied geben wuerde. Zudem ist der Rauschabstand einfach nicht
    > > aktzeptabel, zumindest wenn es Richtung Hifi geht. Den Unterschied
    > hoeren
    > > die Meisten nur nicht, weil heutzutage alles durch nen Kompressor gejagt
    > > wird und von den 16Bit mit Glueck 10 genutzt werden. Wenn du aber nicht
    > den
    > > Muell hoerst, der aktuell im Radio laeuft, werden 16Bit nicht mehr
    > reichen.
    > > Schon bei klassischer Musik mit hoher Dynamik werden mit 16Bit und 24Bit
    > > leichte Unterschiede aufweisen. Und das reicht schon, um 24Bit als
    > Optimum
    > > anzusehen. Zudem ist bei 24Bit der Rauschabstand hoch genug.
    >
    > Die 96dB von 16 Bit sind eine unglaublich große Dynamik. Eine Produktion,
    > die das ausreizt, wil sich kein Mensch anhören. Wenn man die Anlage so
    > aufdreht, dass man in total stiller Umgebung die leistesten Stellen
    > überhaupt noch vernünftig hören kann, fliegen einem bei den lautesten
    > gnadenlos die Ohren weg. Und zum Rauschen: Schon bei der Aufnahmekette
    > Mikrofon-PreAmp-ADC wird man ein höheres Rauschen haben als das reine
    > Quantisierungsrauschen von 16Bit. Aufnehmen mit 24Bit macht dennoch
    > durchaus Sinn, weil man dann mehr Headroom lassen kann und das eigentliche
    > Nutzsignal dennoch sehr fein auflöst. Rauschen ist ansonsten heutztage
    > überhaupt kein Thema mehr.
    >
    > > 44Khz sind zu wenig, um bei hoerbaren Frequenzbereichen um 14 - 16Khz
    > die
    > > Schwingungen genau genug wiederzugeben. Auch da wird man mit dem
    > > verschandeltem 08/15-Zeugs im Radio kaum Unterschiede hoeren. besonders
    > > nicht mit Apple-Ear Plugs usw. aber auch hier lassen sich bei 96KHz oder
    > > gar 192KHz leichte Unterschiede aufzeigen. 48KHz ist heutzutage
    > zumindest
    > > Standard. Darunter sollte man nicht gehen.
    > Interessanterweise lese ich von Toningenieren oft so interessante Dinge,
    > wie dass z.B. bestimmte A/D-Wandler bei unterschiedlichen Abtastfrequenzen
    > unterschiedlich gut klingen. Und zwar eben nicht entsprechend der
    > Abtastfrquenz (also häher gleich besser), sondern aufgrund der technischen
    > Umsetzung. Also dass ein bestimmer hochwertiger Wandler bei 44,1KHz besser
    > klingt als bei 48kHz. Generell sollte bei diesen ganzen theoretischen
    > Überlegungen die Aufnahmepraxis nicht vergessen werden. Das ist ähnlich wie
    > bei Digitalkameras: Natürlich sind mehr Megapixel theoretisch besser. Aber
    > in der Praxis ist irgendwann eh das Objektiv fürs Auflösungslimit
    > verantwortlich. Und übehraupt sagen die Megapixel nichts über die
    > Gesamtqualität aus, solange sie ein gewisses Limit nicht unterschreiten.
    >
    > Es arbeiten übrigens durchaus auch manche Profis im Studio mit 44.1 KHz,
    > obwohl man da zwekcs bearbeitung höhere Abtastraten noch nachvollziehen
    > könnte (wobei so richtig auch nur bei irgendwelchen Pitching und
    > Timestretching effekten). Ganz lustig wird es dann, als ich ein Interview
    > mit einem Studio las, dass für seine Audiophilen Produktionen bekannt ist,
    > aber auch mit 44.1kHz aufnimmt, obwohl die Sachen nacher auch auf SACD
    > veröffentlicht wurden. DIese DSD-Argumentation bei der SACD ist ja
    > eigentlich insofern etwas albern, weil ja letztlich in jedem Studio
    > zunächst mal in PCM produziert wird.

    Das was du schreibst ist ja auch nicht falsch, aber wie du schon sagst: Bei 16Bit ist es auf jeden Fall noch nicht optimal! Da man die Datenmengen unterbringen kann, kann man auch 24Bit nehmen. Die 16Bit betreffen nicht nur Lautstaerkeunterschiede. Falls die Laustaerkeregelung digital arbeitet oder ein DSP am PCM-Signal rumdreht, wirds mit 16Bit einfach eng.

    Was der DAC ausspuckt und wie er sich bei einer bestimmten Abtastfrequenz verhaelt ist auch wieder ein anderes Thema.

  19. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: HubertHans 06.06.13 - 07:20

    Uebrigends: 96dB Rauschabstand haben mit der Laeutstaerke erst einmal wenig zu tun!

  20. Re: Verkauft einfach FLACs

    Autor: Lala Satalin Deviluke 07.06.13 - 08:37

    Warum ausgerechnet ein Losslesscodec mit der schlechtesten Kompressionsrate auf dem Markt? Lieber WavePack Lossless, TAK oder True Audio TTA.

    Grüße vom Planeten Deviluke!

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