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Lasst es doch endlich sterben!

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  1. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: taskmanager 25.11.05 - 17:21

    rip the jacker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > OS/2 hatte von Anfang an Eigenschaften, die erst
    > später in anderen Betriebssystemen umgesetzt
    > wurden. Ein Beispiel ist präemptives Multitasking,
    > welches verhindert, dass eine fehlerhafte
    > Anwendung das gesamte System in Mitleidenschaft
    > zieht.

    preemptive multitasking ist keine errungenschaft von OS/2, sondern war schon in den 60er jahren "erfunden", als nicht hobbyprogramierer (ms-dos), sondern computerwissenschaftler (unix) betriebssysteme designten. vorteil gegenüber kooperativem multitasking ist, dass nicht die prozesse selbst maßnahmen zur koordination des multitaskings treffen müssen. ein schutz gegen fehlerhafte anwendungen ist mit preempt. multitasking nicht gegeben, da der scheduler selbst nicht gegen (fehlerhafte) zugriffe in seinen speicherraum geschützt ist. das bringt erst die zugriffsüberwachung des speichers, das aber ein hardwarefeature der cpu bzw. des systems ist (mmu - memory management unit).

    lange dateinamen und versionierung von DLLs halte ich nicht für konzeptionelle neuheiten eines betriebssystems, sondern einfach eine ausweitung bestehender features. die workplace-shell enthält in der tat innovative elemente für ein GUI, aber nur halbherzig umgesetzt. was objektorientierung wirklich heißen kann, hat "Oberon" der ETHZ in seinem frühen stadium gezeigt, das war wirkliche objektorientierung eines UI.


    > Ein weiteres Beispiel ist die Möglichkeit,
    > für verschiedene Programme (aus
    > Kompatibilitätsgründen) mehrere Versionen einer
    > Programmbibliothek gleichzeitig halten zu können.
    > Diese Möglichkeit bietet Microsoft erst ab Windows
    > XP. Kein modernes Äquivalent hat die so genannte
    > Workplace Shell, einige ihrer Funktionen sind aber
    > über Produkte von Drittherstellern unter Windows
    > nachzuahmen.
    >
    > HPFS (für High Performance File System)
    > Es unterstützt lange Dateinamen, mit bis zu 256
    > Zeichen, und so genannte erweiterte Attribute, die
    > es erlauben, beliebige Metainformationen, mit
    > einer Größe von bis zu 64 KB je Datei an eine
    > Datei zu binden, ohne deren Nutzdaten zu
    > verändern. So lässt sich z.B. eindeutig
    > hinterlegen, mit welcher Anwendung eine Datei
    > bearbeitet werden kann. Hierdurch entfällt
    > gleichzeitig der Zwang, einer Datei eine bestimmte
    > Dateiendung geben zu müssen (wie z.B. unter
    > Windows).
    >
    >


  2. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: klugermann 25.11.05 - 17:44

    taskmanager schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > preemptive multitasking ist keine errungenschaft
    > von OS/2, sondern war schon in den 60er jahren
    > "erfunden", als nicht hobbyprogramierer (ms-dos),
    > sondern computerwissenschaftler (unix)
    > betriebssysteme designten.

    Schön gesagt, gefällt mir :-)

    klugermann

  3. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: XPgefrusteter 25.11.05 - 20:38

    Ich habe OS/2 bis vor 5 Jahren auf mehreren Notebooks intensiv genutzt (mehr als 12 Stunden täglich) und ich stelle fest, dass XP die Funktionalität dieses alten Betriebssystems bis heute immer noch nicht erreicht hat.
    Ich hatte damals in 6 Monaten nur einen einzigen Absturz.
    Der größte Vorteil von OS/2 war:
    ich konnte den Notebookdeckel auf der Arbeit einfach zuklappen, den Rechner ausschalten, heimfahren, zuhause den Deckel aufklappen einschalten und ohne Booten, ohne Programme zu laden und und ohne Hoch- und runterbooten wieder genau an dergleichen Stelle weiterarbeiten, wo ich zuvor aufgehört hatte! Diese Funktionalität ist bis heute unerreicht!
    Der Produktivitätsverlust, der seinerzeit durch die Zwangseinführung von Windows durch meinen Arbeitgeber bei mir eintrat, hat mich viele tausende von Euros an Provisionen gekostet.
    Aber was will man machen, eine Vereinheitlichung im Unternehmen ist immer nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner möglich.
    Der Langsamste gibt dann die Geschwindigkeit aller an.
    Die Produktivität sank damals dramatisch - aber es störte sonst Niemanden weil mit Windows im Unternehmen nun alle gleich langsam waren.



    Dude schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > >
    > Schön was du da alles aufzählst. Aber
    > die Frage
    > war was bietet OS/2 was Windows
    > _heute_ nicht
    > bietet. Und darüber kam nicht
    > viel um nicht so
    > sagen gar nix.
    >
    > Tropper
    >
    > Häää kannst du nicht lesen?
    > das waren doch (fast) alles Features die nicht
    > einmal XP vernünftig beherrscht.. das mit dem
    > Dateityp hat mich am meisten fasziniert..
    >
    >


  4. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: Roger Beathacker 26.11.05 - 01:12

    Es gibt je Dateityp eine Standardanwendung die auf Doppelklick geoeffnet wird. Weitere Anwendungen koennen ueber das Kontextmenu (Rechtsklick) geoeffnet werden.

    Diesem Menu koennen beliebige (geeignete) Programme hinzugefuegt werden. Auch die bevorzugte Standardanwendung kann selbst bestimmt werden.

    > Windows).
    >
    > Erinnert mich an den Mac, zumindest musste ich vor
    > x Jahren mal mit einem OS8 oder OS9 arbeiten, auf
    > dem sich das System steif und fest gemerkt hat,
    > dass das *.html-File mit dem Texteditor erstellt
    > wurde und auch nur mit diesem zu öffnen ist. Hat
    > mich damals in den Waaaahnsinn getrieben (einer
    > meiner ersten Ausflüge in die Arbeits- und der
    > erste in die Mac-Welt ;)).
    >
    > Persönlich finde ich das garnicht so doll, sondern
    > eher nervig... ich habe auch noch nie die Funktion
    > "Dateiendungen verstecken" von Windows genutzt,
    > die Endungen sind IMHO eine super Möglichkeit auf
    > einen Blick und ohne auf futzelige Icons zu gehen
    > den Dateityp herauszufinden.


  5. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: MacFan 26.11.05 - 08:08

    Das kann übrigens OSX ohne Probleme :)

    knufo schrieb:
    > ... nicht zu vergessen die Programmobjekte (das,
    > was bei Windows Verknüpfungen sind): Lege unter
    > OS/2 ein Programmobjekt an, welches auf
    > c:\mozilla\firefox.exe zeigt. Verschiebe
    > firefox.exe nach d:\hixelbrixel und starte es.
    > Windows startet in so einem Fall hektisch den
    > "Suchen" Dialog... OS/2 startet den Firefox :-)

  6. Re: BeOS

    Autor: elninjo 26.11.05 - 21:06

    penn1 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bei BeOS ist man an verschiedenen Stellen ja schon
    > seid Jahren dran eine Alternative, freie Version
    > zu basteln...
    >
    > Bisher scheint es aber immer noch in den
    > Kinderschuhen zu stecken... Das wird
    > wahrscheinlich bei OS/2 wohl auch so sein...


    Wo aber hinter OS/2 potenziell mehr Interessenten und Förderer stehen als hinter BeOS. OS/2 war und ist im praktischen Einsatz mit einem Markt. Bei BeOS war das Grab schon gemietet, bevor es auf die Welt kam.

  7. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: traumtaenzer 26.11.05 - 21:23

    wenn ich das alles so lese, dann muss ich sagen: BeOS war vom betriebsystem-konzept/design und mit seinem genialem BFS-Filesystem und, und, und technisch gesehen allen bisherigen Betriebsystemen deutlich überlegen. mit BeOS kann ich sogar noch heute auf meinem laptop (IBM Thinkpad T42) wirklich angenehm arbeiten (Internet, Office, Bildbearbeitung). Ist nicht geschwindelt. deshalb sollte man betriebssysteme mit denen man noch etwas anfangen kann durchaus NICHT sterben lassen. somit hat auch os/2 bzw, ecomstation für den der es mag eine chance verdient. ist monokultur wirklich zukunftsträchtig und der richtige weg ? nein, toleranz und friedliche koexistenz, aber davon wiil ja z.b. microsoft etc. nichts wissen. weshalb wohl ? ja, richtig, geld stinkt nicht, profit, profit ...

  8. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: foreach(:) 27.11.05 - 02:23

    die komentare haben wieder errinnerungen wachgerufen an die alte zeit.
    und es stellt sich heraus dass wir immer noch auf der suche nach einem brauchbaren guten glücklichmachenden betriebsystem sind, dass uns arbeit abnimmt, und tut was wir wollen.

    und daher schliess ich mich traumtaenzer´s meinung an

    mögen der einfachere gewinnen

    myfavo win3.11 wenns lange dateinamen unterstützen täte weil bootzeit keiner 3 sekunden.

  9. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: Michael - alt 27.11.05 - 12:45

    Klar, deswegen brauchen wir jetzt künftig Autos mit dem Motor auf dem Dach und dem Lenkrad am Rücksitz; zudem ist diese lästege Pedaltreterei doch eigentlich auch nix. Hauptsache wir kämpfen damit gegen das Kartel der Benzinkutschenhersteller. Dann haben wir unser Leben mit sinnvollen Inhalten gefüllt!



    traumtaenzer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > wenn ich das alles so lese, dann muss ich sagen:
    > BeOS war vom betriebsystem-konzept/design und mit
    > seinem genialem BFS-Filesystem und, und, und
    > technisch gesehen allen bisherigen Betriebsystemen
    > deutlich überlegen. mit BeOS kann ich sogar noch
    > heute auf meinem laptop (IBM Thinkpad T42)
    > wirklich angenehm arbeiten (Internet, Office,
    > Bildbearbeitung). Ist nicht geschwindelt. deshalb
    > sollte man betriebssysteme mit denen man noch
    > etwas anfangen kann durchaus NICHT sterben lassen.
    > somit hat auch os/2 bzw, ecomstation für den der
    > es mag eine chance verdient. ist monokultur
    > wirklich zukunftsträchtig und der richtige weg ?
    > nein, toleranz und friedliche koexistenz, aber
    > davon wiil ja z.b. microsoft etc. nichts wissen.
    > weshalb wohl ? ja, richtig, geld stinkt nicht,
    > profit, profit ...
    >


  10. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: traumtaenzer 27.11.05 - 18:58

    merkwürdig aggressive meinung.
    es geht hier doch um pc-betriebssysteme und nicht um religionen und weltanschauungen usw.
    chaucon au son gout, oder so ähnlich...
    lieber michael-alt, dann spritz mal weiter gift.

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Klar, deswegen brauchen wir jetzt künftig Autos
    > mit dem Motor auf dem Dach und dem Lenkrad am
    > Rücksitz; zudem ist diese lästege Pedaltreterei
    > doch eigentlich auch nix. Hauptsache wir kämpfen
    > damit gegen das Kartel der
    > Benzinkutschenhersteller. Dann haben wir unser
    > Leben mit sinnvollen Inhalten gefüllt!
    >
    > traumtaenzer schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > wenn ich das alles so lese, dann muss ich
    > sagen:
    > BeOS war vom
    > betriebsystem-konzept/design und mit
    > seinem
    > genialem BFS-Filesystem und, und, und
    >
    > technisch gesehen allen bisherigen
    > Betriebsystemen
    > deutlich überlegen. mit BeOS
    > kann ich sogar noch
    > heute auf meinem laptop
    > (IBM Thinkpad T42)
    > wirklich angenehm
    > arbeiten (Internet, Office,
    > Bildbearbeitung).
    > Ist nicht geschwindelt. deshalb
    > sollte man
    > betriebssysteme mit denen man noch
    > etwas
    > anfangen kann durchaus NICHT sterben lassen.
    >
    > somit hat auch os/2 bzw, ecomstation für den
    > der
    > es mag eine chance verdient. ist
    > monokultur
    > wirklich zukunftsträchtig und der
    > richtige weg ?
    > nein, toleranz und friedliche
    > koexistenz, aber
    > davon wiil ja z.b. microsoft
    > etc. nichts wissen.
    > weshalb wohl ? ja,
    > richtig, geld stinkt nicht,
    > profit, profit
    > ...
    >
    >


  11. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: Mitsch 28.11.05 - 08:54

    Öhm, naja, also ich hatte OS/2 Warp damals bei meinem ersten eigenen PC dabei und fand es ganz gängig aber wahnsinnig träge und irgendwann kam dann der Punkt, das Fehler XYZ den Fehler ZYX verursachte, der widerrum den Fehler XYZ zur Folge hatte. Ich konnte also nur noch wild die Fehlermeldung wegklicken, an das restliche System bin ich nicht mehr ran gekommen (soviel zum Thema präemptives MT...).
    Sicherlich gab es keine BSOD, wie ich sie dann bei Windows95 kennenlernen durfte, aber mein Eindruck und das war der von vielen Kunden, war ganz einfach, dass Win95 damals das gängigere OS war.
    In punkto Stabilität haben sich beide nichts genommen oder geschenkt.

    Ich hab OS/2 nach einem halben Jahr gelöscht und mir dann Win95 gekauft, zumal es eben verbreiteter war.

    Ich sage nicht das OS/2 schlecht war, das kann ich nicht beurteilen, weil ich es nur kurz genutzt habe, aber ich kann sehr wohl sagen, dass es für mich bei weitem nicht so ein tolles OS war, wie hier zT. beschrieben.

    Sorry.

    Es hat sich halt nicht durchgesetzt, ob das nun am M$-Verkaufmichzwang lag, sei mal dahingestellt, aber für normale Heimanwender hat OS/2 nie eine Rolle gespielt.

    Greetz
    Mitsch

    P.S.: Vielleicht wird ja dank OpenSource noch ein vernünftiges OS draus :)
    Aber jetzt wo es OSX bald für den X86 geben wird, wird OS/2-opensource es wohl schwer haben.

  12. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: Mitsch 28.11.05 - 08:54

    Öhm, naja, also ich hatte OS/2 Warp damals bei meinem ersten eigenen PC dabei und fand es ganz gängig aber wahnsinnig träge und irgendwann kam dann der Punkt, das Fehler XYZ den Fehler ZYX verursachte, der widerrum den Fehler XYZ zur Folge hatte. Ich konnte also nur noch wild die Fehlermeldung wegklicken, an das restliche System bin ich nicht mehr ran gekommen (soviel zum Thema präemptives MT...).
    Sicherlich gab es keine BSOD, wie ich sie dann bei Windows95 kennenlernen durfte, aber mein Eindruck und das war der von vielen Kunden, war ganz einfach, dass Win95 damals das gängigere OS war.
    In punkto Stabilität haben sich beide nichts genommen oder geschenkt.

    Ich hab OS/2 nach einem halben Jahr gelöscht und mir dann Win95 gekauft, zumal es eben verbreiteter war.

    Ich sage nicht das OS/2 schlecht war, das kann ich nicht beurteilen, weil ich es nur kurz genutzt habe, aber ich kann sehr wohl sagen, dass es für mich bei weitem nicht so ein tolles OS war, wie hier zT. beschrieben.

    Sorry.

    Es hat sich halt nicht durchgesetzt, ob das nun am M$-Verkaufmichzwang lag, sei mal dahingestellt, aber für normale Heimanwender hat OS/2 nie eine Rolle gespielt.

    Greetz
    Mitsch

    P.S.: Vielleicht wird ja dank OpenSource noch ein vernünftiges OS draus :)
    Aber jetzt wo es OSX bald für den X86 geben wird, wird OS/2-opensource es wohl schwer haben.

  13. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: Michael - alt 30.11.05 - 09:00

    schade eigentlich, daß Du so überhaupt nichts von dem verstanden hast, was ich geschrieben habe. Es geht eben auch nicht um Betriebssysteme, denn die sind so wurscht wie sonst was. Es geht darum, daß Computer benutzbar sind und zwar auch dann, wenn man nicht an seinem eigenen Rechner sitzt, sondern an einem anderen Rechner seine Arbeiten erledigen muß. Ob das nun beim Jobsharing ist oder im Internet.Cafe sonstwo.

    Eben: Diese "Religiosität" ist aus dem Gesichtspunkt einfach Blödsinn. Wir haben heute durch die Marktdurchdringung und den entstandenen Quasistandard die von mir als sinnvoll und empfohlen angesehenen Sachverhalte: Jeder kann einen Rechner gleichermaßen bedienen auch wenn es nicht sein eigener ist.

    Dagegen wenden sich Leute, die es offenbar für viel wichtiger ansehen, eine Kampf gegen eine Firma zu führen oder für eine nutzlose Vielfalt einzustehen, als dafür, daß die Menschen das Zeug einfach bedienen können. Wäre die Menschheit anderswo noch so in den Kinderschuhen, dann hätten wir möglicherweise die beschriebenen Autoverhältnisse.

    Was an dieser Ansicht aggressiv oder giftig sein soll, ist mir völlig schleierhaft! Ausserdem bestehen Diskussionen darin, daß deren Teilnehmer sich durch unterschiedliche Meinungen auszeichnen. Widerkäuer sind eher zum Kotzen...



    traumtaenzer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > merkwürdig aggressive meinung.
    > es geht hier doch um pc-betriebssysteme und nicht
    > um religionen und weltanschauungen usw.
    > chaucon au son gout, oder so ähnlich...
    > lieber michael-alt, dann spritz mal weiter gift.
    >
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Klar, deswegen brauchen wir jetzt künftig
    > Autos
    > mit dem Motor auf dem Dach und dem
    > Lenkrad am
    > Rücksitz; zudem ist diese lästege
    > Pedaltreterei
    > doch eigentlich auch nix.
    > Hauptsache wir kämpfen
    > damit gegen das Kartel
    > der
    > Benzinkutschenhersteller. Dann haben wir
    > unser
    > Leben mit sinnvollen Inhalten
    > gefüllt!
    >
    > traumtaenzer
    > schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > wenn ich das alles so lese,
    > dann muss ich
    > sagen:
    > BeOS war vom
    >
    > betriebsystem-konzept/design und mit
    >
    > seinem
    > genialem BFS-Filesystem und, und,
    > und
    >
    > technisch gesehen allen
    > bisherigen
    > Betriebsystemen
    > deutlich
    > überlegen. mit BeOS
    > kann ich sogar noch
    >
    > heute auf meinem laptop
    > (IBM Thinkpad T42)
    >
    > wirklich angenehm
    > arbeiten (Internet,
    > Office,
    > Bildbearbeitung).
    > Ist nicht
    > geschwindelt. deshalb
    > sollte man
    >
    > betriebssysteme mit denen man noch
    > etwas
    >
    > anfangen kann durchaus NICHT sterben
    > lassen.
    >
    > somit hat auch os/2 bzw,
    > ecomstation für den
    > der
    > es mag eine
    > chance verdient. ist
    > monokultur
    > wirklich
    > zukunftsträchtig und der
    > richtige weg ?
    >
    > nein, toleranz und friedliche
    > koexistenz,
    > aber
    > davon wiil ja z.b. microsoft
    > etc.
    > nichts wissen.
    > weshalb wohl ? ja,
    >
    > richtig, geld stinkt nicht,
    > profit,
    > profit
    > ...
    >
    >


  14. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: Kompottkin 25.01.06 - 15:33

    > Eben: Diese "Religiosität" ist aus dem
    > Gesichtspunkt einfach Blödsinn.

    Oh, ich glaube, Du verkennst hier einen ganz entscheidenden Punkt: Informatik ist Magie recht ähnlich. Der Informatiker beherrscht geheimnisvolle, unsichtbare Geister in einem magischen Kasten mithilfe von arkanen Ausdrücken in seltsamen Sprachen.

    Und Magie und Religion gehören eben auch seit jeher zusammen :)

    > Wir haben heute
    > durch die Marktdurchdringung und den entstandenen
    > Quasistandard die von mir als sinnvoll und
    > empfohlen angesehenen Sachverhalte: Jeder kann
    > einen Rechner gleichermaßen bedienen auch wenn es
    > nicht sein eigener ist

    Ich gebe Dir in einem Recht: ein Quasistandard ist UI-mäßig gesehen besser als gar keine Möglichkeit der Orientierung. Das heißt aber noch lange nicht, daß man nicht auch neue Wege ausprobieren sollte. Vista wird zum Beispiel auch neue Interfaceparadigmen mitbringen, und WinFS kommt ja auch irgendwann. Man muß diese Veränderungen nur schrittweise durchführen, um nicht die eigene Anwenderbasis zu verschrecken.

    Früher gab es ja im PC-Markt auch einen Quasistandard: MS-DOS. Wärest Du dabei gerne geblieben?

    Der Weg von dort aus nach Windows 95 war steinig und von vielen Sackgassen geprägt. Eine Menge Experimente wurden begonnen und wieder verworfen. So funktioniert eine Wissenschaft eben.

    > Dagegen wenden sich Leute, die es offenbar für
    > viel wichtiger ansehen, eine Kampf gegen eine
    > Firma zu führen oder für eine nutzlose Vielfalt
    > einzustehen, als dafür, daß die Menschen das Zeug
    > einfach bedienen können.

    Usability ist keine so einfache Sache. Wenigstens machen sich Leute in der IT-Branche darüber überhaupt Gedanken. Wir haben hier zum Beispiel einen Backofen mit derart schwachsinnigen Symbolen über den Knöpfen, daß ich mir die Belegung auswendig merken mußte :)

    > Wäre die Menschheit
    > anderswo noch so in den Kinderschuhen, dann hätten
    > wir möglicherweise die beschriebenen
    > Autoverhältnisse.

    Ich persönlich finde die Bedienung eines Autos ohne Automatikgetriebe ja alles andere als intuitiv... aber damit stehe ich wohl ziemlich alleine da :)

    Im übrigen sind Autos ein Spezialfall, weil Eigenentwicklungen gar nicht auf öffentlichen Straßen zugelassen sind.

    Am Computer kann sich hingegen jeder seine Lieblingsumgebung installieren. Und das ist gut so. Wer weiß, vielleicht hätten wir bei ähnlicher Interfacefreiheit bei Autos schon lange welche, die sich gänzlich selbst steuern?

    Gut -- wie hoch die Unfallquote dann wahrscheinlich wäre, wollen wir hier jetzt einfach mal nicht näher erörtern :)

  15. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: nix 07.02.07 - 10:35

    KingArthur schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Fairerweise sollte man OS/2 mit seinen damaligen
    > Konkurrenten vergleichen (Win95?) und da war es
    > wohl wirklich besser (im Sinne von
    > fortschrittlicher (auch wenn ich es nie benutzt
    > habe)). Die aufgelisteten Features hören sich sehr
    > gut an und mich als Programmierer fasziniert die
    > Objektorientierung der Oberfläche. Ich wüsste
    > gerne, was OS/2 heute zu bieten hätte, wenn es
    > sich durchgesetzt hätte und weiterentwickelt
    > worder wäre...


    Fairerweise solltest du es nicht mit einem Windows 95 (DOS+grafischer Aufsatz) sondern mit NT 3.51 bzw. NT4 vergleichen!

  16. Re: Lasst es doch endlich sterben!

    Autor: nix 07.02.07 - 10:39

    Dude schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Häää kannst du nicht lesen?
    > das waren doch (fast) alles Features die nicht
    > einmal XP vernünftig beherrscht.. das mit dem
    > Dateityp hat mich am meisten fasziniert..
    >
    >


    Du hast wohl keine Ahnung von NT aka XP:

    Sogenannte Filestreams gibt es auch hier seit NT 3.5 also seit Anfang der 90er... Der Jammer ist, daß das technisch ohne Probleme machbar ist nur die Windows Shell explorer.exe das nicht kann bzw. die ganzen mitgeschleiften Krüppelanwendungen auch nicht. Insofern wird um der lieben ABwärtskompatibilität alles so beibehalten wie es nunmal ist.

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