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Die schweizer Regierung hat diesselbe Idee gestern bekannt gegeben

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  1. Die schweizer Regierung hat diesselbe Idee gestern bekannt gegeben

    Autor: JTR 25.11.05 - 13:52

    Die schweizer Regierung hat diesselbe Idee gestern bekannt gegeben.
    Sie wollen die Swisscom voll privatisieren und ihre 66% Aktienanteil im Wert von 17 Milliarden auf den Markt werfen. Dabei haben die jährlichen Dividende (laut Tagesschau) für den Staat ein Plus von einer Milliarde eingebracht. Sowas soll mal einer verstehen.

  2. Re: Die schweizer Regierung hat diesselbe Idee gestern bekannt gegeben

    Autor: Der der der dumme ist 25.11.05 - 16:47


    > a gamers life: 1978 hello world ;), 1986
    > Game&Watch, 1985 Intellivision, 1987 C64, 1988
    > C128, 1990 Gameboy, 1994 Gamegear, 1996 PC, 1998
    > Internet, 2000 first LAN Party visited, 2002 Xbox,
    > 2002 first own LAN Party, 2005 PSP

    Hä? Was willstn du jetzt? Wenn hier jeder die Entwicklung seiner Neurose darlegt, dann wird das hier n Kummerkasten bzw. Kummerkontainer. Also lass deine Hirnblähung bitte woanders ab.

  3. Re: Die schweizer Regierung hat diesselbe Idee gestern bekannt gegeben

    Autor: Billiam 25.11.05 - 18:34

    JTR schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die schweizer Regierung hat diesselbe Idee gestern
    > bekannt gegeben.
    > Sie wollen die Swisscom voll privatisieren und
    > ihre 66% Aktienanteil im Wert von 17 Milliarden
    > auf den Markt werfen. Dabei haben die jährlichen
    > Dividende (laut Tagesschau) für den Staat ein Plus
    > von einer Milliarde eingebracht. Sowas soll mal
    > einer verstehen.


    Tja Gewinne privatisieren, Verluste vergesellschaften. Klingt zwar wie ein Propagandaspruch wird aber in fast allen westlichen Ländern durchgezogen.
    Die privatisierungsmaschine hat vor und Nachteile. Von Effizienz konnte man bei der Telekom als sie noch Post hieß und rein staatlich war kaum sprechen. Auch die Preise und leistungen waren nicht grade herausragend. Die privatisierung hat dann vorgemacht, dass man auch mit weniger Personaleinsatz auskommt, die Kosten senken kann etc.

    Nachteile sind dann natürlich die Massen von entlassenen die dem staat auf der Tasche liegen (telekom macht ca. 2 MRD € Gewinn und will 30.000 Stellen abbauen) und ein ständig schwindendes Vermögen des Bundes / Staates. Durch seinen rückzug aus vielen Bereichen verkleinert sich natürlich auch der Handlungsspielraum und die Einflußöglichkeiten des Staates. Das alles wäre wohl kaum von gesellschaftlicher Relevanz wenn die freie Wirtschaft Vollbeschäftigung zu angemessenen Löhnen bieten könnte ( für mich persönlich ab 8-9€ die einem netto pro Stunde bleiben).

    komplett staatliche / öffentliche Verwaltung von wirtschaftszweigen tendiert generell zu Überbürokratisierung, ineffizienz etc. bietet dafür versorgungssicherheit, soziale Absicherung der Beschäftigten und staatliche Lenkungsmöglichkeiten wie Sozialanschlüsse für Arbeitslose / geringverdiener.

    Rein Private / kapitalistische Wirtschaft tendiert generell zu effizienz, ist auf Kundenzufriedenheit angewiesen, ist meist innovativer etc. (gilt alles für theoretische Märkte ohne Monopole / Oligopole / Preisabsprachen). Im Gegenzug führt sie zum aufklaffen der sozialen Schere und kann keine Vollbeschäfigung oder soziale Absicherung garantieren.

    Fazit: Im Prinzip eine Wahl zwischen pest und Cholera. Ich würde mich sofort für komplette Privatisierung ausprechen wenn Vollbeschäftigung auf Dauer abzusehen wäre. da dies (in D.) nicht der Fall ist bin ich gegen die fortschreitende Privatsierung, denn sozialer Abstieg oder auch soziale Abstiegsängste münden oft in Gewalt, Radikalismus, vereinzelung, Xenophobie etc. Viele moderne Forschungsansätze zum Nationalsozialismus machen v. a. die Angst vor dem sozialen abstieg für den Aufschwung der NSDAP ab '29 verantwortlich (arbeitslose wählten überwiegend KPD, die NSDAP klientel bestand aus Bauern und Mittelständlern mit sozialen Abstiegsängsten). Leider geht es in der Politik aber wenig um solche gesamtgesellschaftlichen Ansätze und vielmehr um den nächsten Haushalt...

    lange rede mit hoffentlich etwas Sinn
    von
    Bill


  4. Re: Die schweizer Regierung hat diesselbe Idee gestern bekannt gegeben

    Autor: KayK 25.11.05 - 23:45

    Billiam schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > JTR schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Die schweizer Regierung hat diesselbe Idee
    > gestern
    > bekannt gegeben.
    > Sie wollen die
    > Swisscom voll privatisieren und
    > ihre 66%
    > Aktienanteil im Wert von 17 Milliarden
    > auf
    > den Markt werfen. Dabei haben die jährlichen
    >
    > Dividende (laut Tagesschau) für den Staat ein
    > Plus
    > von einer Milliarde eingebracht. Sowas
    > soll mal
    > einer verstehen.
    >
    > Tja Gewinne privatisieren, Verluste
    > vergesellschaften. Klingt zwar wie ein
    > Propagandaspruch wird aber in fast allen
    > westlichen Ländern durchgezogen.
    > Die privatisierungsmaschine hat vor und Nachteile.
    > Von Effizienz konnte man bei der Telekom als sie
    > noch Post hieß und rein staatlich war kaum
    > sprechen. Auch die Preise und leistungen waren
    > nicht grade herausragend. Die privatisierung hat
    > dann vorgemacht, dass man auch mit weniger
    > Personaleinsatz auskommt, die Kosten senken kann
    > etc.
    >
    > Nachteile sind dann natürlich die Massen von
    > entlassenen die dem staat auf der Tasche liegen
    > (telekom macht ca. 2 MRD € Gewinn und will 30.000
    > Stellen abbauen) und ein ständig schwindendes
    > Vermögen des Bundes / Staates. Durch seinen
    > rückzug aus vielen Bereichen verkleinert sich
    > natürlich auch der Handlungsspielraum und die
    > Einflußöglichkeiten des Staates. Das alles wäre
    > wohl kaum von gesellschaftlicher Relevanz wenn die
    > freie Wirtschaft Vollbeschäftigung zu angemessenen
    > Löhnen bieten könnte ( für mich persönlich ab 8-9€
    > die einem netto pro Stunde bleiben).
    >
    > komplett staatliche / öffentliche Verwaltung von
    > wirtschaftszweigen tendiert generell zu
    > Überbürokratisierung, ineffizienz etc. bietet
    > dafür versorgungssicherheit, soziale Absicherung
    > der Beschäftigten und staatliche
    > Lenkungsmöglichkeiten wie Sozialanschlüsse für
    > Arbeitslose / geringverdiener.
    >
    > Rein Private / kapitalistische Wirtschaft tendiert
    > generell zu effizienz, ist auf Kundenzufriedenheit
    > angewiesen, ist meist innovativer etc. (gilt alles
    > für theoretische Märkte ohne Monopole / Oligopole
    > / Preisabsprachen). Im Gegenzug führt sie zum
    > aufklaffen der sozialen Schere und kann keine
    > Vollbeschäfigung oder soziale Absicherung
    > garantieren.
    >
    > Fazit: Im Prinzip eine Wahl zwischen pest und
    > Cholera. Ich würde mich sofort für komplette
    > Privatisierung ausprechen wenn Vollbeschäftigung
    > auf Dauer abzusehen wäre. da dies (in D.) nicht
    > der Fall ist bin ich gegen die fortschreitende
    > Privatsierung, denn sozialer Abstieg oder auch
    > soziale Abstiegsängste münden oft in Gewalt,
    > Radikalismus, vereinzelung, Xenophobie etc. Viele
    > moderne Forschungsansätze zum Nationalsozialismus
    > machen v. a. die Angst vor dem sozialen abstieg
    > für den Aufschwung der NSDAP ab '29 verantwortlich
    > (arbeitslose wählten überwiegend KPD, die NSDAP
    > klientel bestand aus Bauern und Mittelständlern
    > mit sozialen Abstiegsängsten). Leider geht es in
    > der Politik aber wenig um solche
    > gesamtgesellschaftlichen Ansätze und vielmehr um
    > den nächsten Haushalt...
    >
    > lange rede mit hoffentlich etwas Sinn
    > von
    > Bill
    >
    >


    Schöner Beitrag :)

    Ich denke auch, dass beides in radikalform schlecht ist.
    Aber frag mal einen Bahn-Beamten wie er es findet :)

    Kein Weihnachtsgeld mehr für die lieben Amtis :D

  5. Re: Die schweizer Regierung hat diesselbe Idee gestern bekannt gegeben

    Autor: c.b. 26.11.05 - 18:13

    Mahlzeit...

    Absolute Hochachtung vor Deinem Kommentar.
    Hut ab, wenn es einen einzigen Journalisten gäbe, der den Mut hätte, so zu schreiben, wäre in diesem unserem Lande (*g*) einiges anders.

    Diese Arroganz, Selbstverliebstheit, Profilneurotik, siehe Merkel, das Stühlchenfestschrauben, hat bei uns ein derartiges Ausmass angenommen, dass wir uns selbst blockieren.

    Naja, ich müsste noch weiterschreiben, aber ich glaube, Du verstehst.

    gruss
    c.b.

    P.S.: Schraub Deinen Stuhl fest...:-)))

  6. *lol* -nt

    Autor: egal 28.11.05 - 09:58

    Der der der dumme ist schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > > a gamers life: 1978 hello world ;),
    > 1986
    > Game&Watch, 1985 Intellivision, 1987
    > C64, 1988
    > C128, 1990 Gameboy, 1994 Gamegear,
    > 1996 PC, 1998
    > Internet, 2000 first LAN Party
    > visited, 2002 Xbox,
    > 2002 first own LAN Party,
    > 2005 PSP
    >
    > Hä? Was willstn du jetzt? Wenn hier jeder die
    > Entwicklung seiner Neurose darlegt, dann wird das
    > hier n Kummerkasten bzw. Kummerkontainer. Also
    > lass deine Hirnblähung bitte woanders ab.


  7. Re: Die schweizer Regierung hat diesselbe Idee gestern bekannt gegeben

    Autor: william 28.11.05 - 13:30



    Billiam schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Tja Gewinne privatisieren, Verluste
    > vergesellschaften. Klingt zwar wie ein
    > Propagandaspruch wird aber in fast allen
    > westlichen Ländern durchgezogen.

    Die Geldelite, bestehend aus ca. 390 Personen
    weltweit, schlägt nicht nur in den westlichen Ländern zu,
    sondern kontrolliert auch die dritte Welt.

    > Die Privatisierungsmaschine hat vor und Nachteile.

    Für die Masse der Menschen wird´s auf Dauer nur Nachteile
    geben.


    >
    > Nachteile sind dann natürlich die Massen von
    > entlassenen die dem staat auf der Tasche liegen
    > (telekom macht ca. 2 MRD € Gewinn und will 30.000
    > Stellen abbauen) und ein ständig schwindendes
    > Vermögen des Bundes / Staates.

    Das ist erst der Anfang. Die neue Regierung lotet
    gerade aus, wie der Rest des Vermögens schnellstmöglich privatisiert werden kann.


    Durch seinen
    > rückzug aus vielen Bereichen verkleinert sich
    > natürlich auch der Handlungsspielraum und die
    > Einflußöglichkeiten des Staates.

    Gibt es den ü b e r h a u p t noch???


    Das alles wäre
    > wohl kaum von gesellschaftlicher Relevanz wenn die
    > freie Wirtschaft Vollbeschäftigung zu angemessenen
    > Löhnen bieten könnte ( für mich persönlich ab 8-9€
    > die einem netto pro Stunde bleiben).

    Zu teuer. In der dritten Welt ist es viel billiger.


    > Rein Private / kapitalistische Wirtschaft tendiert
    > generell zu effizienz, ist auf Kundenzufriedenheit
    > angewiesen, ist meist innovativer etc. (

    Korruption, Mißmanagement, Bilanzbetrug,
    Ignoranz gegenüber Kunden, Vertuschung von Skandalen?

    > soziale Abstiegsängste münden oft in Gewalt,
    > Radikalismus, vereinzelung, Xenophobie etc. Viele
    > moderne Forschungsansätze zum Nationalsozialismus
    > machen v. a. die Angst vor dem sozialen abstieg
    > für den Aufschwung der NSDAP ab '29 verantwortlich
    > (arbeitslose wählten überwiegend KPD, die NSDAP
    > klientel bestand aus Bauern und Mittelständlern
    > mit sozialen Abstiegsängsten).

    Spalte die Menschen in Läger
    (Hartz 4 - nicht Hartz 4, Moslem - Christ) und polarisiere
    sie! Baue Konflikte auf und hetze die Menschen aufeinander los!

    > Leider geht es in der Politik aber wenig um solche
    > gesamtgesellschaftlichen Ansätze und vielmehr um
    > den nächsten Haushalt...

    Es geht nur noch um die Restabwicklung, danach kommt die
    Neuordnung der Welt.

    ------

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