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Wo ist da der Sinn?

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  1. Wo ist da der Sinn?

    Autor: Muxxon 14.06.13 - 08:27

    "Das Projekt sei 2009 gestartet worden, um den vielen Nutzern mit veralteten Browsern zu moderner Browsertechnik zu verhelfen."

    Das hört sich so an, als würde ein neuer Browser mehrere tausend Euro kosten oder sowas. Aber die Dinger sind kostenlos. Warum würde jemand, der zu faul/dumm/wasauchimmer dazu ist, sicher einen neuen Browser zu holen, sich das da runterladen?

  2. Re: Wo ist da der Sinn?

    Autor: fletschge 14.06.13 - 08:32

    Muxxon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Das Projekt sei 2009 gestartet worden, um den vielen Nutzern mit
    > veralteten Browsern zu moderner Browsertechnik zu verhelfen."
    >
    > Das hört sich so an, als würde ein neuer Browser mehrere tausend Euro
    > kosten oder sowas. Aber die Dinger sind kostenlos. Warum würde jemand, der
    > zu faul/dumm/wasauchimmer dazu ist, sicher einen neuen Browser zu holen,
    > sich das da runterladen?


    Ich glaube es geht darum, dass auch User mit älteren Betriebssystemen (z.B. WinXP), wo die modernen IE's nicht installiert werden können, trotzdem den neuen Kram brauchen können.

  3. Re: Wo ist da der Sinn?

    Autor: Tom85 14.06.13 - 08:36

    Nicht zu vergessen:
    Bürokratische Großkonzerne, in denen nur der IE erlaubt ist/war.

  4. Re: Wo ist da der Sinn?

    Autor: beko 14.06.13 - 08:38

    Muxxon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das hört sich so an, als würde ein neuer Browser mehrere tausend Euro
    > kosten oder sowas. Aber die Dinger sind kostenlos. Warum würde jemand, der
    > zu faul/dumm/wasauchimmer dazu ist, sicher einen neuen Browser zu holen,
    > sich das da runterladen?

    Oh der Sinn sind Millionen dankbare Webentwickler, die nicht noch 5 Jahre länger warten mussten, bis endlich moderne Techniken eingebaut werden durften.

    Das Problem ist hier nur selten der Privatanwender. Viele Firmen sind hier einfach stehen geblieben, weil sie sich damals IE-ONLY-basierende Anwendungen haben aufschwätzen lassen. Diese sind nicht ohne weiteres portabel und selbst das würde Geld kosten.

    Da kann und will die IT dann keine neuen Browser installieren, weil nicht garantiert werden kann, dass weiterhin alles funktioniert und man nicht mit Support-Anfragen überschwemmt wird, weil irgend ein Button nun woanders zu suchen ist. Mal abgesehen vom administrativen Aufwand.

  5. Re: Wo ist da der Sinn?

    Autor: zettlerm 14.06.13 - 08:39

    Viele Firmen hingen wegen speziell entwickelter und angepasster Anwendungen an alten IE ständen fest. Oftmals musste ein zweiter Browser installiert werden. Der IE wurde dann für das Intranet und die internen Anwendungen genutzt und mit dem modernen Browser ging man ins Internet. Die Idee von Google Frame war, das nur ein Browser von Firmen im Netz gepflegt werden musste.

  6. Re: Wo ist da der Sinn?

    Autor: M.P. 14.06.13 - 09:00

    Das Verbot von nicht autorisierten Plugins kam dann nicht (auch aus Bürokratiegründen) ;-)

  7. Re: Wo ist da der Sinn?

    Autor: M.P. 14.06.13 - 09:02

    Hmm, ist der Aufwand für das Installieren eines Plugins geringer?

  8. Re: Wo ist da der Sinn?

    Autor: Anonymer Nutzer 14.06.13 - 09:05

    Hab da zwei Vermutungen:

    1.) Firmen die sich mit IE6 only Webanwendungen vom IE6 abhängig gemacht haben, da ist es komfortabler, wenn man ein Tab mit anderer Engine verwenden kann, anstatt zwei Browser parallel laufen zu lassen.

    2.) Könnte mir vorstellen (Achtung Spekulation), dass Chrome zu der Zeit noch keine Gruppenrichtlinien hat und sich schon irgendwie für Unternehmen "attraktiv" machen wollte indem es sich im IE einnistet.

  9. Re: Schaue dich um

    Autor: Kasabian 14.06.13 - 09:15

    Es gibt Unternehmen oder behördliche Einrichtungen, da brauchen die Leute für jeden Kleinstmist ein Zertifikat, hängen sich dieses an die Wand und sind glücklich.
    Alles was über dieses Zertifikat hinaus geht ist dann schon zu viel für die. Die machen dann halt nur dass wofür sie bezahlt werden und nicht mehr.

    Ich persönlich habe auch so meine Probleme mit solchen Leutchen, weil auch weiter oben, an entscheidener Position diese auch noch anzutreffen sind. Wie die da hingekommen sind, weißt nur der Teufel...

    Nun sind Google, wie die meisten von uns hier, aber Dienstleister. Das heißt dass man sich um solche Nasen einen feuchten Mist schert, hauptsache hinterher sind alle glücklich. Man selbst natürlich auch, wenn man von seiner Arbeit leben kann.

    Genau hier setzte Chrome Frame an.
    Weil diese Leute haben ein Zertifikat zur Bedienung des Internet Explorer und es ist so schon schwer genug denen Rückständigkeit verständlich zu machen ... ;)

  10. Re: Macht nicht andere für euren selbst produzierten Mist verantwortlich!

    Autor: Kasabian 14.06.13 - 09:23

    Das bekommen die aufgetragen von den Software-Unternehmen/-Entwicklern/-Administratoren. Teils durch ebenso selbst produzierte Scheiße.

    Ich kenne etliche die sich die Arbeit gerne erleichtern würden, aber dieses wegen solcher Dumpfbacken und deren Anweisungen nicht dürfen. Selbst dann nicht wenn nichts passieren täte und deren Arbeit in der Hälfte der Zeit zu erledigen wäre.

    Wenn ihr schon auf Bürokraten einschlagen tut, dann bitte auch nachweislich/erfahrungsgemäß berechtigt. Ansonsten ist das billigste Bild-Polemik.

  11. Re: Einen Fehler zu finden, bedeutet nicht dass es auch der Fehler war.

    Autor: Kasabian 14.06.13 - 09:30

    @beko:
    Nein. Nicht die Webentwickler waren dankbar dafür, sondern einige Administratoren, welche den strikten Anweisungen der Software-Produzenten folgen mussten und so innerhalb eines Unternehmen oder Behörden für Ordnung auf der "Glotze" sorgen konnten.

    @M.P.: Du kannst nicht einfach so mal eben ein paar Plugins installieren. Wenn macht dies im Unternehmen oder einer Behörde der Admin. Das aber auch nur wenn er frei Hand und die alleinige Verantwortung trägt und auch übernehmen kann.

    Die eigentlich Dummheit liegt hier leider eindeutig im Entwicklungsbereich.

  12. Re: Einen Fehler zu finden, bedeutet nicht dass es auch der Fehler war.

    Autor: beko 14.06.13 - 09:44

    Kasabian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @beko:
    > Nein. Nicht die Webentwickler waren dankbar dafür, sondern einige
    > Administratoren, welche den strikten Anweisungen der Software-Produzenten
    > folgen mussten und so innerhalb eines Unternehmen oder Behörden für Ordnung
    > auf der "Glotze" sorgen konnten.

    Ok, dann sind die Webentwickler eben den Admins dankbar, welche wiederum Google dankbar waren. Nun stimmt die Kette :)

  13. Der IE ist mehr als eine Engine

    Autor: t_e_e_k 14.06.13 - 09:49

    Der IE macht mehr auf dem PC als nur Webseiten anzuzeigen. Chrome Frame tauscht aber nur die Engine für einen Tab aus, den rest lässt es unberührt.

  14. Re: Einen Fehler zu finden, bedeutet nicht dass es auch der Fehler war.

    Autor: M.P. 14.06.13 - 09:54

    Die Intention dahinter, nur abgenommene Software auf den Rechnern der Mitarbeiter installieren zu lassen, ist aber unterlaufen.

    Da macht es keinen großen Unterschied, ob man ein "komplettes" Chrome installiert, oder ein Chrome-Plugin für den IE.

    Kann natürlich sein, daß die Abnahme-Richtlinien für Plugins lascher sind, oder hier einfach gepennt wurde, und Plugins aus Unwissenheit völlig frei installierbar sind ...

    Dann soll man sich aber auch nicht wundern, wenn die Betriebsgeheimnisse alle bei der Konkurrenz landen...

  15. Re: Der IE ist mehr als eine Engine

    Autor: derchi 14.06.13 - 10:23

    Ich arbeite leider für solch einen dummen Großkonzern. Bis vor kurzem hatte ich einen Win XP Rechner mit IE7 !!!. Habe deshalb schon seit Jahren einen Chrome Portable entgegen der "IT Richtlinien" eingesetzt. Hätte ich nicht erst heut von diesem Frame gehört hätte ich es wohl auch die letzten Jahre eingesetzt.

  16. Re: Einen Fehler zu finden, bedeutet nicht dass es auch der Fehler war.

    Autor: Kasabian 14.06.13 - 13:06

    Zum Teil richtig, des es häufig unterlaufen wird. Allerdings macht es keinen Sinn es zu unterlaufen, wenn das komplette System - die komplette Entwicklung - am Nabel vom IE hängt.
    Wer allerdings ein solches System auf eigene Faust unterläuft, der kann schon einmal seinen Spinnt leer räumen. Das kommt noch hinzu.

    Viele Unternehmen sind so auch recht glücklich wenn diese einmal von unabhängiger Seite aufgeklärt werden und sich keine "Verkaufsgespräche" anhören müssen.

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