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Die Rückkehr der Faschisten

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  1. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: throgh 16.06.13 - 23:55

    Okay! :-)
    Das nächste Mal jedoch wäre es gut, wenn du es vielleicht hinsichtlich der Auszeichnung anders darstellst. Das geht doch etwas unter und man überliest es! Klar, ich fasse mich da auch an die eigene Nase das nochmals genauer zu lesen. Allerdings nehme ich mir den kleinen Hinweis auch in die andere Richtung. Nimm es mir nicht bös dahingehend, das geht doch etwas unter das Zitat aus dem Artikel.

  2. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: Baron Münchhausen. 17.06.13 - 00:09

    throgh schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Okay! :-)
    > Das nächste Mal jedoch wäre es gut, wenn du es vielleicht hinsichtlich der
    > Auszeichnung anders darstellst. Das geht doch etwas unter und man überliest
    > es! Klar, ich fasse mich da auch an die eigene Nase das nochmals genauer zu
    > lesen. Allerdings nehme ich mir den kleinen Hinweis auch in die andere
    > Richtung. Nimm es mir nicht bös dahingehend, das geht doch etwas unter das
    > Zitat aus dem Artikel.


    Hast Recht! :)

  3. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: OdinX 17.06.13 - 00:09

    Baron Münchhausen. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wenn wir sagen wir mal 14 Punke hätten, je 1 Punkt für 1 typische
    > Eigenschaft des Faschismus, dann würde die USA ca 8,5/14 Punkte kriegen
    > nach meiner Einschätzung.
    +1) Starker und anhaltender Nationalismus - trifft sicherlich zu
    +2) Geringschätzung der Menschenrechte - trifft zu (Guantanamo)
    +3) Identifizierung von Feinden/Sündenböcken als vereinigende Sache - trifft zu (Islam, Terror, ...)
    +4) Vorrang des Militärs - trifft zu (riesiges armeebudget, immer neue kriege, ...)
    -5) wachsender Sexismus - trifft wohl nicht zu denke ich
    +6) kontrollierte Massenmedien - trifft zu (zu mindest auf die beiden grossen newsender, zeitungen vielleicht ein bisschen weniger, dass weiss ich nicht)
    +7) Besessenheit von der nationalen Sicherheit - trifft zu (sieht man in jedem billigen ami-movie -> da heisst es immer "wir beschützen amerikanische bürger")
    +8) Religion und Regierung sind miteinander verflochten - trifft zu
    +9) unternehmerische Macht wird geschützt - trifft zu
    +10) gewerkschaftliche Macht wird unterdrückt - trifft zu
    -11) Geringschätzung Intellektueller und der Künste - trifft nicht unbedingt zu (jedoch könnte man dafür auch einen halben punkt geben, da finanzieller erfolg viel höher geschätzt wird als intellektuelle leistung, egal, wie der finanzielle erfolg erreicht wurde)
    +12) Besessenheit von Verbrechen und Bestrafung - trifft absolut zu
    -13) wachsende Seilschaften und Korruption - kann ich nicht beurteilen, kann aber gut sein
    +14) betrügerische Wahlen - trifft zu (bush wahlen)

    also ich komme auf mindestens 11/14 punkten, und hab eigentlich versucht eher pro usa zu argumentieren, damit das ganze einigermassen aussagekräftig ist. Allerdings muss ja auch nicht alles zutreffen um faschistisch zu sein. Ich würde also schon behaupten, dass man die usa als faschistisch bezeichnen könnte.

  4. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: Draco Nobilis 17.06.13 - 00:21

    OdinX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Baron Münchhausen. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also wenn wir sagen wir mal 14 Punke hätten, je 1 Punkt für 1 typische
    > > Eigenschaft des Faschismus, dann würde die USA ca 8,5/14 Punkte kriegen
    > > nach meiner Einschätzung.
    > +1) Starker und anhaltender Nationalismus - trifft sicherlich zu
    > +2) Geringschätzung der Menschenrechte - trifft zu (Guantanamo)
    > +3) Identifizierung von Feinden/Sündenböcken als vereinigende Sache -
    > trifft zu (Islam, Terror, ...)
    > +4) Vorrang des Militärs - trifft zu (riesiges armeebudget, immer neue
    > kriege, ...)
    > -5) wachsender Sexismus - trifft wohl nicht zu denke ich
    > +6) kontrollierte Massenmedien - trifft zu (zu mindest auf die beiden
    > grossen newsender, zeitungen vielleicht ein bisschen weniger, dass weiss
    > ich nicht)
    > +7) Besessenheit von der nationalen Sicherheit - trifft zu (sieht man in
    > jedem billigen ami-movie -> da heisst es immer "wir beschützen
    > amerikanische bürger")
    > +8) Religion und Regierung sind miteinander verflochten - trifft zu
    > +9) unternehmerische Macht wird geschützt - trifft zu
    > +10) gewerkschaftliche Macht wird unterdrückt - trifft zu
    > -11) Geringschätzung Intellektueller und der Künste - trifft nicht
    > unbedingt zu (jedoch könnte man dafür auch einen halben punkt geben, da
    > finanzieller erfolg viel höher geschätzt wird als intellektuelle leistung,
    > egal, wie der finanzielle erfolg erreicht wurde)
    > +12) Besessenheit von Verbrechen und Bestrafung - trifft absolut zu
    > -13) wachsende Seilschaften und Korruption - kann ich nicht beurteilen,
    > kann aber gut sein
    > +14) betrügerische Wahlen - trifft zu (bush wahlen)
    >
    > also ich komme auf mindestens 11/14 punkten, und hab eigentlich versucht
    > eher pro usa zu argumentieren, damit das ganze einigermassen aussagekräftig
    > ist. Allerdings muss ja auch nicht alles zutreffen um faschistisch zu sein.
    > Ich würde also schon behaupten, dass man die usa als faschistisch
    > bezeichnen könnte.

    Ich komme auf ungefähr das selbe.
    Einige Sachen lassen sich aufgrund meines fehlendes Wissens über die USA nicht bestätigen und werden pauschal für USA gezählt.
    Aber schon bei 50% dieses Tests müssten alle Alarmglocken schrillen. Sonst könnte man ja beispielsweise auch sagen das die NPD kein Problem ist solange sie nicht 50% der Stimmen erreicht *muhahaha*
    Und außerdem ergeben sich mit jedem bestätigtem Punkt Synergien zu anderen Punkten die in einer Spirale in Richtung Faschismus enden

  5. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: Baron Münchhausen. 17.06.13 - 00:30

    OdinX schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Baron Münchhausen. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also wenn wir sagen wir mal 14 Punke hätten, je 1 Punkt für 1 typische
    > > Eigenschaft des Faschismus, dann würde die USA ca 8,5/14 Punkte kriegen
    > > nach meiner Einschätzung.
    > +1) Starker und anhaltender Nationalismus - trifft sicherlich zu
    > +2) Geringschätzung der Menschenrechte - trifft zu (Guantanamo)
    > +3) Identifizierung von Feinden/Sündenböcken als vereinigende Sache -
    > trifft zu (Islam, Terror, ...)
    > +4) Vorrang des Militärs - trifft zu (riesiges armeebudget, immer neue
    > kriege, ...)
    > -5) wachsender Sexismus - trifft wohl nicht zu denke ich
    > +6) kontrollierte Massenmedien - trifft zu (zu mindest auf die beiden
    > grossen newsender, zeitungen vielleicht ein bisschen weniger, dass weiss
    > ich nicht)
    > +7) Besessenheit von der nationalen Sicherheit - trifft zu (sieht man in
    > jedem billigen ami-movie -> da heisst es immer "wir beschützen
    > amerikanische bürger")
    > +8) Religion und Regierung sind miteinander verflochten - trifft zu
    > +9) unternehmerische Macht wird geschützt - trifft zu
    > +10) gewerkschaftliche Macht wird unterdrückt - trifft zu
    > -11) Geringschätzung Intellektueller und der Künste - trifft nicht
    > unbedingt zu (jedoch könnte man dafür auch einen halben punkt geben, da
    > finanzieller erfolg viel höher geschätzt wird als intellektuelle leistung,
    > egal, wie der finanzielle erfolg erreicht wurde)
    > +12) Besessenheit von Verbrechen und Bestrafung - trifft absolut zu
    > -13) wachsende Seilschaften und Korruption - kann ich nicht beurteilen,
    > kann aber gut sein
    > +14) betrügerische Wahlen - trifft zu (bush wahlen)
    >
    > also ich komme auf mindestens 11/14 punkten, und hab eigentlich versucht
    > eher pro usa zu argumentieren, damit das ganze einigermassen aussagekräftig
    > ist. Allerdings muss ja auch nicht alles zutreffen um faschistisch zu sein.
    > Ich würde also schon behaupten, dass man die usa als faschistisch
    > bezeichnen könnte.

    Es ist alles eine etwas persönliche Auslegung der Sicht. Ich bin sicher du informierst dich überall genau wie ich. Allerdings finde ich haben einige der Kriterien nur 0,5 P. inne. Und 0,5 ist nicht wenig, Das sind quasi 50% des Kriteriums erfüllt... Auch schon zu viel.

    1. Punkt würde ich eher auf 0,5 P. schätzen. Es gibt zwar eine gewisse Ausprägung, aber nicht so stark, wie man es von faschistischen Staaten kennt.

    2. Punkt würde ich eher auf 0,5 P. schätzen. Die Missachtung ist zwar sehr ausgeprägt aber nicht Konsequent.

    3. Punkt trifft es auf den Nagel! 0 P.

    4. Punkt trifft auf den Nagel! Man muss sich nur das publizierte Budget anschauen. Bei der Wahl von Obama (nach Bush) waren es 680 Milliarden USD. Das Konjunkturpaket als Vergleich 787 Milliarden USD! 1 P.

    5. Punkt sehe ich genau wie du / nichts hinzuzufügen. 0 P.

    6. Ich bin ziemlich sicher, dass durch das zusammenhängende Gerüst Wirtschaft <> Politik einige der Sender sehr konservativ und propagandistisch sind. Allerdings gibt es hier keine durchgängige total Kontrolle der Medien. Daher auch hier 0,5 P. .

    7. Punkt trifft es auf den Nagel! 1 P.

    8. Habe ich so nicht mitbekommen. Religion ist mir in keiner Weise hinsichtlich der Probleme mit der USA aufgefallen... Von mir also 0 Punkte. Aber korrigiere mich, wenn ich etwas übersehen habe.

    9. Punkt trifft es auf den Nagel! 1 P.

    10. Habe ich auch nichts von gehört/mitbekommen. Erst mal 0 P.

    11. Punkt Sehe ich genau so. 0 P.

    12. Punkt trifft es auf den Nagel! 1 P.

    13. Punkt Sehe ich genau so. 0 P.

    14. Punkt Quelle ? Erst mal 0 P.

    Wären sogar 5,5 / 14 Punkten erst ein mal. Nachdem ich mir das genauer durchging.

    = 39,2%

    Das ist auch schon krass, für einen Staat der behauptet demokratisch zu sein. Und vermutlich sehen wir nur die Spitze des Eisberges...

  6. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: DrWatson 17.06.13 - 00:32

    Was ist das für eine Merkwürde Liste von einer merkwürdigen Seite?

    Als Merkmale des Faschismus würde ich eher nennen:

    * Hang zu autoritären Hierarchien (eher unamerikansich)
    * Nationalismus (ok das trifft schon etwas zu)
    * Gleichschaltung (unamerikansich)
    * Ästhetisierung der Politik (schon etwas)
    * Führerkult (teils-teils)
    * Revolutionär-Dynamische Selbstdarstellung (???)
    * Annektion von Nachbarländern (???)

    Eher nicht würde ich sagen.

    Ich bin definitiv kein Freund von Überwachung, aber als faschistisch würde ich die USA nicht bezeichnen.

  7. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: Baron Münchhausen. 17.06.13 - 00:32

    Draco Nobilis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > OdinX schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Aber schon bei 50% dieses Tests müssten alle Alarmglocken schrillen.

    Ja das sehe ich genau so.

  8. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: Baron Münchhausen. 17.06.13 - 00:37

    DrWatson schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist das für eine Merkwürde Liste von einer merkwürdigen Seite?
    >
    > Als Merkmale des Faschismus würde ich eher nennen:
    >
    > * Hang zu autoritären Hierarchien (eher unamerikansich)
    > * Nationalismus (ok das trifft schon etwas zu)
    > * Gleichschaltung (unamerikansich)
    > * Ästhetisierung der Politik (schon etwas)
    > * Führerkult (teils-teils)
    > * Revolutionär-Dynamische Selbstdarstellung (???)
    > * Annektion von Nachbarländern (???)
    >
    > Eher nicht würde ich sagen.
    >
    > Ich bin definitiv kein Freund von Überwachung, aber als faschistisch würde
    > ich die USA nicht bezeichnen.


    Unter einem pseudo-demokratischen System kann man schwer Staaten/Länder annektieren. Stattdessen haben Sie zum Beispiel 2009 schon 716 Basen in über 38 Ländern gehabt. Mit der Zeit ändern sich auch die Methoden. An Öl kommen Sie so oder so :)

  9. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: throgh 17.06.13 - 01:06

    Ich danke dir aber nochmals gesondert, dass du auf das Zitat hingewiesen hast. Damit werfen sich dann ganz andere Fragen auf hinsichtlich das USA und ihrem Vorgehen. Ob es nunmehr besser dadurch wird? Na ja, wohl nicht wirklich. Wir werden sehen was die kommende Zeit bringt und ob unsere Regierung hier sich auch einmal aus dem Schatten begibt. Mag ja alles schön und gut sein mit dem Partner USA, aber irgendwo gibt es Grenzen ... für die Dankbarkeit, für die Hörigkeit und vor allem auch die Sicherheit. Wenn Letztere die Rechtsstaatlichkeit gefährdet und die normalen Bürger plötzlich zu "Kriminellen" mutieren, sollte man aufwachen! Da kann man sich jetzt sicherlich noch so lange mit Ermittlungen gegen Herrn Snowden beschäftigen, davon wird die Gesamtsituation allerdings keineswegs besser. Ganz im Gegenteil: Ich würde sogar erwarten, dass man dem Herrn die Hand gibt und versucht zusammen mit ihm die Probleme zu erörtern.

    Okay, sein Verhalten dürfte dann wohlweislich Folgen für seine Beschäftigung haben. Aber im Moment verhalten sich Politiker wie beleidigte Fünfjährige im Sandkasten, deren Spielzeug soeben entschwunden ist. Was wäre denn wenn es nicht ein Mr. Snowden gewesen wäre, sondern ein Journalist? Würde man nun den Mann auch zum "Staatsfeind Nr. 1" erklären? Das Problem an den werten "Fünfjährigen" ist nämlich, dass sie nicht nur vollkommen anti-soziale, narzistische Verhaltensweisen haben ... nein, sie haben zugleich auch noch ein riesiges Waffenarsenal hinter sich und zugleich mit den sog. Geheimdiensten einen Trupp Schlägertypen, die den bösen Verräter mutmaßlich verschwinden lassen können, sofern man diese Metapher weiter aufrecht halten mag.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.06.13 01:08 durch throgh.

  10. Re: Du hast offensichtlich keine Ahnung von Faschismus

    Autor: throgh 17.06.13 - 01:12

    Okay, aber was ist es dann? Diese Ausführung erschließt sich mir nicht aus deinem Beitrag. Du stellst nunmehr die Behauptung auf, dass der Ersteller der Diskussion falsch liegt - höflich umformuliert, deine Formulierung entbehrt in meinen Augen jeglicher Grundlage für eine Diskussion - aber was ist die Alternative? Nur zu behaupten, dass die Gegenseite "Bullshit" schreibt ist eine Sache, aber eine Andere wäre es dann tatsächlich die eigene Meinung wirklich zu formulieren statt nur aus der zweiten Reihe zu schießen.

  11. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: teenriot 17.06.13 - 02:37

    Es gibt nicht die eine Definition von Faschismus.

    Für mich ist Faschismus wenn eine (ideologische) Minderheit versucht mittels Gewalt eine Mehrheit zu beherrschen.
    Menschenrechte zu Missachten ist für mich Gewalt.
    Von daher liege ich mit dem Threaderöffner auf einer Wellenlänge.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.06.13 02:41 durch teenriot.

  12. Re: Du hast offensichtlich keine Ahnung von Faschismus

    Autor: Tigerf 17.06.13 - 08:34

    Es handelt sich nicht um "Diese vollständige Abschaffung von demokratie und Freiheitsrechten".

    a) Es wird in den USA nach wie vor gewählt und die Freiheitsrechte (" Die Freiheitsrechte sollen im Wesentlichen Leben, Freiheit und Eigentum vor staatlichen Eingriffen schützen") sind nicht vollständig abgeschafft, sondern stäker auseprägt als bei uns. In den USA kannst Du den Staat verklagen, was Du hier z.B. kaum kannst.

    b) Die Abschaffung der Freiheitsrechte und der Demokratie ist kein Alleinstellungsmerkmal der Faschisten. De facto geht es im Artikel um Fragen des Fernmeldegeheimnis.

    Der OP hat sich wohl nur seinen Frust von der Seele geschrieben. Das ist keine Grundlage für eine ernsthafte Diskussion.

  13. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: Tigerf 17.06.13 - 08:40

    teenriot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt nicht die eine Definition von Faschismus.
    >
    > Für mich ist Faschismus wenn eine (ideologische) Minderheit versucht
    > mittels Gewalt eine Mehrheit zu beherrschen.

    Dann war der Sozialismus/Kommunismus auch Faschismus?
    Der OP meint vielleicht Totalitarismus? Oder Apfelmus?

    Ich finde, man sollte mit den Begrifflichkeiten schon etwas sorgfältiger sein.

  14. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: deutscher_michel 17.06.13 - 09:58

    Nein sie gehen eben nicht "genauso" gegen die eigenen Bürger vor.. dann hätte es schon längst einen Aufschrei gegeben.. wie letzte Woche als rauskam dass es knapp 50% Trefferrate bei der eigenen Bevölkerung gibt..

  15. Re: Du hast offensichtlich keine Ahnung von Faschismus

    Autor: throgh 17.06.13 - 11:03

    Hmm und was ist die Alternative? Reden wir eine Runde darüber, dass man dabei ist nur plakative Freiheiten zu schaffen? Oder unternehmen wir dabei noch etwas? Frust kann ebenso ein guter Motor für Ideen sein, wenn man ihn auch erhören will. Und da würde schon ausreichend sein zunächst normal darüber zu diskutieren.

    Unter der aktuellen Maßgabe sind die von dir genannten Punkte nur Placebo-Effekte. Freiheitliche Wahlen gut und schön. Wie steht es denn um das Recht auf Privatsphäre? Abgeschafft aus der Angst vor dem bösen Buhmann um die Ecke?

  16. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: Matthias708 17.06.13 - 17:22

    Diese Diskussion hört man immer wieder. Es gab 1935 eine Definition des Begriffs Faschismus durch die Kommunistische Internationale (Komintern), auch bekannt als "Dimitrow-These", die damals am verbreitetsten war.
    Nach dem 2. Weltkrieg wandte man den Begriff Faschismus auch auf die Regime in Spanien, Portugal und Griechenland an, ebenso wie auf Chile und andere lateinamerikanische und auch afrikanische und asiatische Diktaturen.

    Natürlich ist die Welt heute eine andere als 1930 oder auch 1970, deswegen können die alten Begriffsdefinitionen natürlich nicht mehr 1 : 1 passen.
    Daher sprechen Sozialisten heute vom "neuen imperialen HighTech-Faschismus", um den aktuellen Diskurs abzugrenzen und auf die heutige Zeit anzupassen.

  17. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: teenriot 17.06.13 - 17:51

    Tigerf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt nicht die eine Definition von Faschismus.
    > >
    > > Für mich ist Faschismus wenn eine (ideologische) Minderheit versucht
    > > mittels Gewalt eine Mehrheit zu beherrschen.
    >
    > Dann war der Sozialismus/Kommunismus auch Faschismus?
    > Der OP meint vielleicht Totalitarismus? Oder Apfelmus?

    Stalinismus, Maoismus und Co waren selbstverständlich Faschismus in Reinform und genauso sozialistisch und kommunistisch wie die Deutsche Demokratische Republik demokratisch war.

    > Ich finde, man sollte mit den Begrifflichkeiten schon etwas sorgfältiger
    > sein.

    Ich finde man sollte wenigstens ein Argument oder eine Definition liefern wenn man die Wortwahl Anderer kritisiert.

  18. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: M.Kessel 18.06.13 - 22:11

    Baron Münchhausen. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sie gehen genau so gegen eigene Bürger vor und das wollte ich mit dem Zitat
    > aus dem Artikel sagen. Aber was man nicht sehen will, das wird auch nicht
    > gesehen ;)

    Das haben die Faschisten in Deutschland auch getan. Frag da mal unsere ehemaligen Mitbürger aus Israel. Oder Menschen, die schlicht anderer Meinung waren. Mein Urgroßvater ist aufgrund seiner Überzeugung auch im KZ gelandet -- und gestorben -- obwohl er ein "richtiger Deutscher" war.

    Erzähl du mir bitte nicht, das sich Faschisten bei Mitbürgern zurückhalten würden. Ich gehe eher davon aus, das du deinem Namensvetter alle Ehre machst. Was sie NSA da macht, ist ein Alptraum.

  19. Re: Die Rückkehr der Faschisten

    Autor: MsIndianer 11.09.13 - 14:30

    Ich finde es ist einfach immer nur auf die bösen Geheimdienste zu schimpfen. Seit Echolon wissen wir doch, dass nichts mehr privat ist, sobald es digitalisiert wird. Schön zusammengefasst hat es Heinrich von Handzahm in seinem Video "Weil es keine Geheimnisse mehr gibt."

    http://youtu.be/ZRv6h41wbaw

    Am besten gefällt mir "Sind wir noch privat in einem Staat der all unsere Daten hat" und "Wir tauschten Freiheit gegen Sicherheit - wussten wir Bescheid?"

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